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Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Landtagswahl Sachsen 1999 · beschlossen 11.04.1999 · Original
Das Programm enthält 27 von 257 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 27Forderungen zum Politikfeld
- 11 %des Programms
- 14Seiten im Original
- 1999Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 27
Konsequenter Antifaschismus ist ein Grundsatz der Politik.
Wortlaut im Programm
Die PDS steht fur konsequenten Antifaschismus. Link zum Original
Die Interessen von Frauen und Männern werden gleichberechtigt durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Sie ist aktiv fur die gleichberechtigte Durchsetzung der Interessen von Frauen und Ma nnern. Link zum Original
Frauen sollen wissensgestützte Arbeit statt einer Rückkehr an den Herd erhalten.
Wortlaut im Programm
Wissensgestutzte Arbeit fur Frauen statt Ruckkehr an den Herd. Link zum Original
Politik setzt auf Solidarität statt Paternalismus.
Wortlaut im Programm
Solidarita t statt Paternalismus. Link zum Original
Jugendliche brauchen Wohn-, Arbeits- und Freizeiträume als Entwicklungsräume.
Wortlaut im Programm
Jugend braucht Wohnra ume, Arbeitsra ume, Freizeitra ume: Entwicklungsra ume. Link zum Original
Die Rechte von Jugendlichen und Kindern werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Demokratie braucht die Erweiterung der Rechte fur Jugendliche und Kinder. Link zum Original
Arbeit mit und Erziehung von Jugendlichen wird wie jede andere Arbeit anerkannt und bezahlt.
Wortlaut im Programm
Ernsthafte Bescha ftigung mit der Jugend und Erziehung der Jugend in allen Bereichen der Gesellschaft sind Voraussetzung fur deren Zukunftsfa higkeit. Wer sich daran beteiligt, leistet Arbeit, die wie jede andere Arbeit anerkannt und bezahlt werden muö. Link zum Original
Die gesellschaftliche Anerkennung unterschiedlicher Lebensentwürfe wird durch Überwindung von Ausgrenzung und Tabuisierung gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Anerkennung unterschiedlicher Lebensentwurfe und Lebensweisen durch die Gesellschaft ist noch nicht Normalita t. Dies zu andern bedarf der Entwicklung entsprechender politischer Kultur, der U berwindung von uberholten gesellschaftlichen Mustern, von Ausgrenzung und Tabuisierung, beginnend in Politik, Erziehung, Bildung und O ffentlichkeitsarbeit. Link zum Original
Gleichstellung wird ein Schwerpunkt auf allen Politikfeldern im Land.
Wortlaut im Programm
Gleichstellung muö deshalb ein Schwerpunkt auf allen Feldern der Politik in Sachsen werden. Link zum Original
Alle Gesetze und Verordnungen, die Gleichstellung behindern, werden aufgehoben, beginnend bei der freien Berufs- und Arbeitsplatzwahl.
Wortlaut im Programm
Einmal in der Aufhebung aller restriktiver Gesetze und Verordnungen, die Gleichstellung unter verschiedensten Vorwa nden behindern, beginnend bei der Freiheit der Wahl eines Berufes und Arbeitsplatzes. Link zum Original
Benachteiligte Gruppen werden gezielt gefördert, bis hin zur Festlegung von Quoten.
Wortlaut im Programm
Zum Zweiten durch eine gezielte Forderung benachteiligter Menschengruppen bis hin zur Festlegung von Quoten. Link zum Original
Ehrenamtliche Tätigkeit wird auf allen Ebenen höher bewertet.
Wortlaut im Programm
Auf allen Ebenen muö Ehrenamtlichkeit hoher bewertet werden. Link zum Original
Der Landesjugendhilfeausschuss erhält per Ausführungsgesetz eine Anhörungspflicht vor allen Entscheidungen.
Wortlaut im Programm
Um die Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe weiter zu entwickeln und dauerhaft zu gestalten, wird mit einem Ausfu hrungsgesetz zum Kinder- und Jugendhilfegesetz u. a. dem Landesjugendhilfeausschuö eine Anho rungspflicht vor allen Entscheidungen gesichert, die Stellung der Jugenda mter als eigen-sta ndiges Amt statt untergeordneter Abteilung gewa hrleistet und eine Oberste Landesjugendbeho rde statt bisher zwei benannt. Link zum Original
Jugendämter werden als eigenständige Ämter statt als untergeordnete Abteilungen gesichert.
Wortlaut im Programm
Um die Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe weiter zu entwickeln und dauerhaft zu gestalten, wird mit einem Ausfu hrungsgesetz zum Kinder- und Jugendhilfegesetz u. a. dem Landesjugendhilfeausschuö eine Anho rungspflicht vor allen Entscheidungen gesichert, die Stellung der Jugenda mter als eigen-sta ndiges Amt statt untergeordneter Abteilung gewa hrleistet und eine Oberste Landesjugendbeho rde statt bisher zwei benannt. Link zum Original
Statt zwei gibt es nur noch eine Oberste Landesjugendbehörde.
Wortlaut im Programm
Um die Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe weiter zu entwickeln und dauerhaft zu gestalten, wird mit einem Ausfu hrungsgesetz zum Kinder- und Jugendhilfegesetz u. a. dem Landesjugendhilfeausschuö eine Anho rungspflicht vor allen Entscheidungen gesichert, die Stellung der Jugenda mter als eigen-sta ndiges Amt statt untergeordneter Abteilung gewa hrleistet und eine Oberste Landesjugendbeho rde statt bisher zwei benannt. Link zum Original
Ein Kinderbeauftragtengesetz wird erlassen.
Wortlaut im Programm
Mit einem Kinderbeauftragtengesetz und einer Novellierung des Kita-Gesetzes zur Einfuhrung eines Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz bis zum 10. Lebensjahr sowie zur Erho hung des Betreuungsschlussels fur Integrationskinderga rten und mit der Verpflichtung der Landesregierung, mindestens einmal pro Legislaturperiode einen Kinderbericht vorzulegen, sollen die Rechte der Kinder gesta rkt und die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf ihre Interessen gelenkt werden. Link zum Original
Die Landesregierung legt mindestens einmal pro Wahlperiode einen Kinderbericht vor.
Wortlaut im Programm
Mit einem Kinderbeauftragtengesetz und einer Novellierung des Kita-Gesetzes zur Einfuhrung eines Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz bis zum 10. Lebensjahr sowie zur Erho hung des Betreuungsschlussels fur Integrationskinderga rten und mit der Verpflichtung der Landesregierung, mindestens einmal pro Legislaturperiode einen Kinderbericht vorzulegen, sollen die Rechte der Kinder gesta rkt und die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf ihre Interessen gelenkt werden. Link zum Original
Kindergeld wird nicht mehr als Einkommen angerechnet.
Wortlaut im Programm
Durch eine Bundesratsinitiative wollen wir die Nichtanrechnung des Kindergeldes als Einkommen erreichen. Link zum Original
Ein Sportfördergesetz sichert die langfristige Finanzierung von Vereinen und Verbänden.
Wortlaut im Programm
Die Einfuhrung eines Sportfordergesetzes soll dazu beitragen, daö in den Vereinen und Verba nden langfristig und ohne finanzielle Schwierigkeiten gearbeitet werden kann. Link zum Original
Der Breitensport erhält mehr Aufmerksamkeit.
Wortlaut im Programm
Dem Breitensport, der vor allem Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitmo glichkeit bietet, muö mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Link zum Original
Ein Gesetz zur landeseinheitlichen Finanzierung sichert Einrichtung und Betrieb von Frauen- und Kinderschutzhäusern über Mittel im Finanzausgleichsgesetz finanziell ab.
Wortlaut im Programm
Das Gesetz zur landeseinheitlichen Finanzierung von Frauen- und Kinderschutzhausern soll deren Einrichten und Betreiben uber die Einstellung von Mitteln im Finanzausgleichsgesetz finanziell absichern. Link zum Original
Ein Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderungen soll ihre gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen, unter anderem durch Änderungen im Baurecht, im Personenbeförderungsrecht sowie im Ausbildungs- und Arbeitsrecht zur Förderung betrieblicher Integration.
Wortlaut im Programm
Das Gleichstellungsgesetz fu r Menschen mit Behinderungen zielt darauf ab, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben der Gemeinschaft zu ermo glichen, u. a. durch Vera nderungen im Baurecht, im Personenbefo rderungsrecht oder im Ausbildungs- und Arbeitsrecht bei der versta rkten Forderung von betrieblicher Integration. Link zum Original
Das Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderungen schreibt den Einsatz von Behindertenbeauftragten in den Landkreisen und kreisfreien Städten fest.
Wortlaut im Programm
Das Gesetz soll den Einsatz von Behindertenbeauftragten in den Landkreisen und kreisfreien Sta dten festschreiben und die Einfuhrung der Deutschen Geba rdensprache uber ein schulisches Modellprojekt vorbereiten. Link zum Original
Initiativen zur Gleichstellung aller Lebensweisen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die PDS befo rdert Initiativen zur Gleichstellung aller Lebensweisen. Link zum Original
Auf Landesebene werden Lesben- und Schwulenbeauftragte oder ein entsprechendes Referat eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir engagieren uns fur die Einrichtung von Lesben- und Schwulenbeauftragten bzw. eines Referates auf Landesebene, die Einfuhrung einer Aufenthaltserlaubnis zum Fuhren einer gleichgeschlechtlichen binationalen Partnerschaft sowie die Forderung der lesbisch-schwulen Kulturszene. Link zum Original
Der Altenplan wird unter direkter Einbeziehung der Betroffenen fortgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Fortschreibung des Altenplanes unter direkter Einbeziehung der Betroffenen Link zum Original
Ein Gesetz über die Anerkennung des Ehrenamtes soll ehrenamtliche Arbeit stärker anerkennen.
Wortlaut im Programm
Ein Gesetz u ber die Anerkennung des Ehrenamtes soll diese wichtige Arbeit starker als bisher anerkennen und ebenfalls einen Beitrag zur Demokratisierung leisten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.