Grüne · Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2011
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2011 · Original
Das Programm enthält 98 von 1.292 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 98Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 94Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 98
Die Kultur- und Naturlandschaft Sachsen-Anhalts wird konsequent geschützt und für einen nachhaltigen Tourismus erschlossen.
Wortlaut im Programm
Unsere Vision ist ein Sachsen-Anhalt, das seine Kultur- und Naturlandschaft konsequent schützt und für einen nachhaltigen Tourismus erschließt. Link zum Original
Die Industrienationen reduzieren ihre klimarelevanten Emissionen bis 2050 um 80 bis 90 Prozent.
Wortlaut im Programm
Bis zum Jahre 2050 müssen in den Industrienationen die klimarelevanten Emissionen um 80 bis 90 Prozent reduziert werden. Link zum Original
Sachsen-Anhalt nimmt eine Vorreiterrolle in der deutschen und internationalen Klimaschutzpolitik ein.
Wortlaut im Programm
Daran anknüpfend wollen wir versuchen, eine Vorreiterrolle bei der deutschen und internationalen Klimaschutzpolitik einzunehmen. Link zum Original
Die CO2-Emissionen in Sachsen-Anhalt werden mittelfristig deutlich reduziert.
Wortlaut im Programm
Bereits mittelfristig müssen die CO 2-Emissionen in Sachsen-Anhalt deutlich reduziert werden. Link zum Original
Der Kohlendioxidausstoß wird bis 2020 von 11,3 auf höchstens 7 Tonnen pro Einwohnerin und Einwohner gesenkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir bis 2020 den Ausstoß von Kohlendioxid von derzeit 11,3 auf höchstens 7 Tonnen pro Einwohnerin und Einwohner zurückführen und bis 2050 auf weniger als 3 Tonnen. Link zum Original
Der Kohlendioxidausstoß wird bis 2050 auf weniger als 3 Tonnen pro Einwohnerin und Einwohner gesenkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir bis 2020 den Ausstoß von Kohlendioxid von derzeit 11,3 auf höchstens 7 Tonnen pro Einwohnerin und Einwohner zurückführen und bis 2050 auf weniger als 3 Tonnen. Link zum Original
Es werden konkrete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen, etwa der Erhalt breiter Auenbecken, die Renaturierung von Gewässern und naturnahe Rückhaltebecken.
Wortlaut im Programm
Neben dem Klimaschutz brauchen wir aber auch konkrete Maßnahmen der Anpassung an den Klimawandel. Beispiele sind der Erhalt breiter Auenbecken, die Renaturierung von Gewässern und naturnah angelegte Rückhaltebecken. Link zum Original
Der energiebedingte Kohlendioxidausstoß sinkt gegenüber 2005 um 35 Prozent.
Wortlaut im Programm
35-prozentige Minderung des energieb edingten Kohlendioxid Ausstoßes gegenüber 2005 als Resultat der Maßnahmen. Link zum Original
Das sogenannte CO2-freie Kraftwerk mit CO2-Abscheidung und -Speicherung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das so genannte CO 2-freie Kraftwerk ist kein zukunftsweisender Weg für Sachsen- Anhalt. Link zum Original
Das CCS-Verfahren wird kritisiert, weil es weiterhin auf fossile Energieträger setzt.
Wortlaut im Programm
Das CCS-Verfahren setzt weiterhin auf fossile Energieträger. Link zum Original
Das geplante CO2-Lager in der Altmark wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen kein weiteres Endlagerproblem und engagieren sich daher gegen das geplante Lager in der Altmark. Link zum Original
Nachhaltigkeit wird als Leitbild politischen Handelns verankert.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss Nachhaltigkeit als Leitbild politischen Handelns verankert werden. Link zum Original
Der Agenda-21-Prozess mit seinen lokalen Initiativen wird wieder aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass der unter Schwarz-Rot nahezu abgebrochene Agenda-21-Prozess mit seinen vielen lokalen Initiativen wieder aufgenommen wird. Link zum Original
Die Beteiligungs- und Umweltinformationsrechte werden deutlich gestärkt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, die Beteiligungs- und Umweltinformationsrechte deutlich zu stärken, damit sich die Menschen besser informieren und sie aktiv ihre Anliegen vertreten können. Link zum Original
Für die Bekämpfung illegaler Müllentsorgung werden klare Zuständigkeiten auf Landesebene zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium geschaffen.
Wortlaut im Programm
Es ist skandalös, dass Sachsen-Anhalt zum “Paradies“ für illegale Müllentsorgung geworden ist. Deshalb wollen wir für klare Zuständigkeiten auf Landesebene sorgen, um ein Hin- und Herschieben der Verantwortung zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium zu unterbinden. Link zum Original
Eine tatsächliche Kreislaufwirtschaft wird verwirklicht.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten für eine tatsächliche Kreislaufwirtschaft ein. Dabei muss Vermeidung Vorrang haben vor Verwertung. Link zum Original
In der Kreislaufwirtschaft hat Abfallvermeidung Vorrang vor Verwertung.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten für eine tatsächliche Kreislaufwirtschaft ein. Dabei muss Vermeidung Vorrang haben vor Verwertung. Link zum Original
Scheinverwertungen von Abfällen werden verhindert.
Wortlaut im Programm
Scheinverwertungen müssen verhindert werden. Link zum Original
Auch bei gewerblichen Abfällen werden die verwertbaren Bestandteile getrennt erfasst.
Wortlaut im Programm
Auch für gewerbliche Abfälle muss die Getrennterfassung der verwertbaren Bestandteile erfolgen. Link zum Original
Bei der Biomüllverwertung wird die Biogasnutzung gefördert.
Wortlaut im Programm
Bei der Biomüllverwertung wollen wir die Biogasnutzung fördern. Link zum Original
Die Erkundung und Sanierung von Altlasten, insbesondere von Giftmüllkippen, wird wieder forciert.
Wortlaut im Programm
Die Altlastenerkundung und -sanierung, insbesondere der Giftmüllkippen muss endlich wieder forciert werden, auch vor dem Hintergrund des Grundwasserschutzes. Link zum Original
Das private Verbrennen von Gartenabfall wird nicht mehr erlaubt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dafür sorgen, dass das private Verbrennen von Gartenabfall nicht mehr erlaubt wird und stattdessen attraktive Angebote für Kleingärtnerinnen und Kleingärtner zur Entsorgung geboten werden. Link zum Original
Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern werden attraktive Angebote zur Entsorgung von Gartenabfall gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dafür sorgen, dass das private Verbrennen von Gartenabfall nicht mehr erlaubt wird und stattdessen attraktive Angebote für Kleingärtnerinnen und Kleingärtner zur Entsorgung geboten werden. Link zum Original
Kleine Orte und Ortsteile werden nur noch an zentrale Kläranlagen angeschlossen, wenn dies für Bürgerinnen und Bürger und für die Abwasserverbände wirtschaftlich am sinnvollsten und für die Fließgewässer ökologisch am verträglichsten ist.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sprechen sich dafür aus, den zentralen Anschluss von kleinen Orten und Ortsteilen an zentrale Kläranlagen nur noch unter drei Bedingungen zu vollziehen. Die Maßnahme muss unter Berücksichtigung des demographischen Wandels erstens für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger und zweitens für die Abwasserverbände die wirtschaftlich sinnvollste Lösung darstellen sowie drittens für die Fließgewässer die ökologisch verträ glichste Lösung zur Gewährleistung der Abwasseraufbereitung sein. Link zum Original
Herstellung und Betrieb privater Kleinkläranlagen werden als gleichberechtigte Alternative zum zentralen Anschluss vom Land gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Herstellung und der Betrieb privater Kleinkläranlagen sollten als gleichberechtigte Alternative zum zentralen Anschluss der Förderung durch das Land unterliegen. Link zum Original
Gemeindevertretungen sowie Bürgerinnen und Bürger werden bei den Abwasserbeseitigungskonzepten der Abwasserverbände intensiv beteiligt.
Wortlaut im Programm
Bei der Erstellung und periodischen Überarbeitung der Abwasserbeseitigungskonzepte durch die Abwasserverbände sind Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter sowie Bürgerinnen und Bürger intensiv zu beteiligen. Link zum Original
Die Wiederverwendung gereinigten Abwassers wird als Entscheidungskriterium in die Abwasserkonzepte einbezogen.
Wortlaut im Programm
Um einen sparsamen Umgang mit der Ressource Trinkwasser zu erreichen, soll auch die Wiederverwendung gereinigten Abwassers als Entscheidungskriterium in die Konzepte einfließen. Link zum Original
Eine Privatisierung von Wasserversorgung und Abwasserbehandlung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus lehnen wir eine Privatisierung der Aufgaben von Wasserversorgung und Abwasserbehandlung ab. Link zum Original
Der Flächenverbrauch wird drastisch zurückgefahren.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen den Flächenverbrauch drastisch zurückfahren. Link zum Original
Die Bodennutzung ist sozial gerecht, umweltschonend und erhält die natürlichen Lebensgrundlagen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine sozial gerechte Bodennutzung ein, die die Umwelt schützt und die natürlichen Lebensgrundlagen erhält. Link zum Original
Das Land stellt eine flächendeckende Lärmminderungsplanung auf.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine flächendeckende Lärmminderungsplanung des Landes und für die finanzielle Förderung der Umsetzung konkreter Schutzmaßnahmen ein. Link zum Original
Die Umsetzung konkreter Lärmschutzmaßnahmen wird finanziell gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine flächendeckende Lärmminderungsplanung des Landes und für die finanzielle Förderung der Umsetzung konkreter Schutzmaßnahmen ein. Link zum Original
Ein übergreifendes, einheitliches Verkehrslärmschutzgesetz schließt alle Lärmquellen ein.
Wortlaut im Programm
Zusammen mit den Bündnisgrünen im Bund setzen wir uns für ein übergreifendes, einheitliches Verkehrslärmschutzgesetz ein, das alle Lärmquellen einschließt. Link zum Original
Beim Fluglärm haben die Lärmschutzinteressen der Anwohnerinnen und Anwohner Vorrang vor den betriebswirtschaftlichen Interessen der Luftverkehrswirtschaft.
Wortlaut im Programm
Beim Fluglärm haben für uns die Lärmschutzinteressen der Anwohnerinnen und Anwohner Vorrang vor den rein betriebswirtschaftlichen Interessen der Luftverkehrswirtschaft. Link zum Original
Die Feinstaubkonzentration wird durch konsequentes Handeln gesenkt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen deshalb für konsequentes Handeln, das die Feinstaubkonzentration senkt. Link zum Original
Für den Schutz vor Elektrosmog werden neue Grenzwerte eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch den Schutz vor Elektrosmog verbessern und werden uns über den Bundesrat für neue Grenzwerte sowie neue verbindliche Regelungen zur Strahlungsminimierung des Mobilfunks einsetzen. Link zum Original
Es werden neue verbindliche Regelungen zur Strahlungsminimierung des Mobilfunks geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch den Schutz vor Elektrosmog verbessern und werden uns über den Bundesrat für neue Grenzwerte sowie neue verbindliche Regelungen zur Strahlungsminimierung des Mobilfunks einsetzen. Link zum Original
Die öffentliche Beleuchtung wird gesetzlich reguliert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein gesetzliches Regu lativ der öffentlichen Beleuchtung ein. Link zum Original
Die öffentliche Beleuchtung wird in Menge, Intensität und Dauer begrenzt.
Wortlaut im Programm
Darin soll die öffentliche Beleuchtung in Menge, Intensität und Dauer begrenzt und die Vermeidung von Streulicht festgeschrieben werden. Link zum Original
Die Vermeidung von Streulicht wird vorgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Darin soll die öffentliche Beleuchtung in Menge, Intensität und Dauer begrenzt und die Vermeidung von Streulicht festgeschrieben werden. Link zum Original
Wo technisch möglich, werden Lichtfarben mit minimalem Einfluss auf die Tierwelt vorgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Außerdem sollen da, wo es technisch möglich ist, Lichtfarben vorgeschrieben werden, deren Einfluss auf die Tierwelt minimal ist. Link zum Original
Sachsen-Anhalt erhält ein Naturschutzfördergesetz zur Stärkung des Natur- und Artenschutzes.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen ein Naturschutzfördergesetz für Sachsen-Anhalt, das den Natur- und Artenschutz unter anderem durch ehrenamtliche Naturschutzhelferinnen und Naturschutzhelfer, ein Landesbüro der Naturschutzverbände, verbesserte Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte der Umweltschutzorganisationen und eine schlagkräftige Umweltverwaltung stärkt. Link zum Original
Ehrenamtliche Naturschutzhelferinnen und Naturschutzhelfer werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen ein Naturschutzfördergesetz für Sachsen-Anhalt, das den Natur- und Artenschutz unter anderem durch ehrenamtliche Naturschutzhelferinnen und Naturschutzhelfer, ein Landesbüro der Naturschutzverbände, verbesserte Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte der Umweltschutzorganisationen und eine schlagkräftige Umweltverwaltung stärkt. Link zum Original
Es wird ein Landesbüro der Naturschutzverbände eingerichtet.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen ein Naturschutzfördergesetz für Sachsen-Anhalt, das den Natur- und Artenschutz unter anderem durch ehrenamtliche Naturschutzhelferinnen und Naturschutzhelfer, ein Landesbüro der Naturschutzverbände, verbesserte Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte der Umweltschutzorganisationen und eine schlagkräftige Umweltverwaltung stärkt. Link zum Original
Die Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte der Umweltschutzorganisationen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen ein Naturschutzfördergesetz für Sachsen-Anhalt, das den Natur- und Artenschutz unter anderem durch ehrenamtliche Naturschutzhelferinnen und Naturschutzhelfer, ein Landesbüro der Naturschutzverbände, verbesserte Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte der Umweltschutzorganisationen und eine schlagkräftige Umweltverwaltung stärkt. Link zum Original
Die Umweltverwaltung wird schlagkräftig ausgestattet.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen ein Naturschutzfördergesetz für Sachsen-Anhalt, das den Natur- und Artenschutz unter anderem durch ehrenamtliche Naturschutzhelferinnen und Naturschutzhelfer, ein Landesbüro der Naturschutzverbände, verbesserte Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte der Umweltschutzorganisationen und eine schlagkräftige Umweltverwaltung stärkt. Link zum Original
In Städten entstehen mehr Grüngürtel, naturnahe Gewässer, Stadtbäume, Gärten und Parkanlagen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher für mehr Grüngürtel, naturnahe Gewässer, Stadtbäume, Gärten und Parkanlagen ein. Link zum Original
Flüsse und Bäche werden wieder zu zentralen Lebensadern gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Flüsse und Bäche in Sachsen-Anhalt wieder zu zentralen Lebensadern machen und engagieren uns für einen vorsorgenden ökologischen Hochwasserschutz, den wir verbindlich in der Landes- und Regionalplanung verankern wollen. Link zum Original
Ein vorsorgender ökologischer Hochwasserschutz wird verbindlich in der Landes- und Regionalplanung verankert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Flüsse und Bäche in Sachsen-Anhalt wieder zu zentralen Lebensadern machen und engagieren uns für einen vorsorgenden ökologischen Hochwasserschutz, den wir verbindlich in der Landes- und Regionalplanung verankern wollen. Link zum Original
Eine Bebauung von Auen mit Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten wird ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Eine Bebauung von Auen mit Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten darf es nicht geben, vorhandene Bebauungen müssen – wo es möglich ist – zurückgebaut werden. Link zum Original
Vorhandene Bebauungen in Auen werden, wo möglich, zurückgebaut.
Wortlaut im Programm
Eine Bebauung von Auen mit Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten darf es nicht geben, vorhandene Bebauungen müssen – wo es möglich ist – zurückgebaut werden. Link zum Original
Für Elbe und Havel wird ein Flussgebietsmanagement eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher ein Flussgebietsmanagement für Elbe und Havel erreichen und schädliche Bauprojekte wie den Saalekanal endlich stoppen. Link zum Original
Die europäische Wasserrahmenrichtlinie wird konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt der Wasserpolitik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN steht die konsequente Umsetzung der europäischen Wasser-Rahmenrichtlinie. Link zum Original
Der Anteil der Gewässer mit angestrebter guter ökologischer Qualität wird kurzfristig von 14 auf 25 Prozent erhöht.
Wortlaut im Programm
Demnach müssten im Jahr 2015 alle Gewässer eine gute ökologische Qualität erreichen, die Landesregierung strebt aber nur für 14 Prozent der Gewässer diese Verbesserung an. Kurzfristig wollen wir diese Quote auf 25 Prozent verbessern, langfristig die Vorgaben der EU erfüllen. Link zum Original
Langfristig werden die EU-Vorgaben zur ökologischen Qualität aller Gewässer erfüllt.
Wortlaut im Programm
Demnach müssten im Jahr 2015 alle Gewässer eine gute ökologische Qualität erreichen, die Landesregierung strebt aber nur für 14 Prozent der Gewässer diese Verbesserung an. Kurzfristig wollen wir diese Quote auf 25 Prozent verbessern, langfristig die Vorgaben der EU erfüllen. Link zum Original
Die Gewässerschutzregelungen des Wasserhaushaltsgesetzes und des Wassergesetzes Sachsen-Anhalt werden im Vollzug konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die im Wasserhaushaltsgesetz des Bundes und im Wassergesetz Sachsen-Anhalt zugunsten des Gewässerschutzes getroffenen Regelungen sind im Vollzug konsequent umzusetzen. Link zum Original
Die Elbe bleibt ein frei fließender Fluss mit Auen von herausragender Bedeutung für die biologische Vielfalt.
Wortlaut im Programm
Die Elbe ist einer der letzten frei fließenden Flüsse Europas. Ihre Auen haben eine herausragende Bedeutung für den Schutz der biologischen Vielfalt. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden dafür sorgen, dass das so bleibt. Link zum Original
Das Land erarbeitet einen Maßnahmenplan zur Wiederherstellung der guten ökologischen Qualität der Elbe.
Wortlaut im Programm
Die Landesregierung hat es bisher versäumt, einen Maßnahmenplan zu erarbeiten, der die gute ökologische Qualität der Elbe wiederherstellt. Dieser ist aber Voraussetzung dafür, um die Wasserstraßenverwaltung in die Pflicht zu nehmen, diese Maßnahmen umzusetzen. Wir wollen dafür sorgen, dass das Land seine Hausaufgaben macht. Link zum Original
Für die Elbe wird ein politisches Gesamtkonzept erstellt, das sie als naturnahen Fluss und Natur- und Kulturerbe erhält.
Wortlaut im Programm
Die Elbe braucht ein politisches Gesamtkonzept, das eine naturnahe Elbe als Natur- und Kulturerbe der Menschheit erhält. Link zum Original
Bestehende Schutzgebiete für bedrohte Natur und gefährdete Arten werden gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bestehende Schutzgebiete für bedrohte Natur und gefährdete Arten sichern und neue schaffen. Link zum Original
Es werden neue Schutzgebiete geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bestehende Schutzgebiete für bedrohte Natur und gefährdete Arten sichern und neue schaffen. Link zum Original
Die Flächen des Nationalen Naturerbes in Sachsen-Anhalt, insbesondere das Grüne Band, werden naturschutzfachlich entwickelt.
Wortlaut im Programm
Die in Sachsen-Anhalt befindlichen Flächen des Nationalen Naturerbes müssen naturschutzfachlich entwickelt werden, das gilt insbesondere für das Grüne Band entlang der früheren innerdeutschen Grenze. Link zum Original
Die FFH-Richtlinie wird konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Fauna-Flora-Habitat-(FFH-) Richtlinie konsequent umsetzen. Das bedeutet, zügig Managementpläne für alle Gebiete zu erstellen und die darin festgelegten Maßnahmen kontrolliert umzusetzen sowie alle entsprechenden Gebiete als Schutzgebiete auszuweisen, gleiches gilt für die EU-Vogelschutzgebiete. Link zum Original
Für alle FFH- und EU-Vogelschutzgebiete werden zügig Managementpläne erstellt und deren Maßnahmen kontrolliert umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Fauna-Flora-Habitat-(FFH-) Richtlinie konsequent umsetzen. Das bedeutet, zügig Managementpläne für alle Gebiete zu erstellen und die darin festgelegten Maßnahmen kontrolliert umzusetzen sowie alle entsprechenden Gebiete als Schutzgebiete auszuweisen, gleiches gilt für die EU-Vogelschutzgebiete. Link zum Original
Alle FFH- und EU-Vogelschutzgebiete werden als Schutzgebiete ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Fauna-Flora-Habitat-(FFH-) Richtlinie konsequent umsetzen. Das bedeutet, zügig Managementpläne für alle Gebiete zu erstellen und die darin festgelegten Maßnahmen kontrolliert umzusetzen sowie alle entsprechenden Gebiete als Schutzgebiete auszuweisen, gleiches gilt für die EU-Vogelschutzgebiete. Link zum Original
Die Grundlagen für die UNESCO-Anerkennung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz werden umgehend geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen umgehend die Grundlagen für die Anerkennung des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz durch die UNESCO schaffen. Link zum Original
Der Naturpark Drömling wird zu einem Biosphärenreservat weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Initiative, den Naturpark Drömling zu einem Biosphärenreservat weiterzuentwickeln und in der Colbitz-Letzlinger Heide einen Naturpark auszuweisen. Link zum Original
In der Colbitz-Letzlinger Heide wird ein Naturpark ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Initiative, den Naturpark Drömling zu einem Biosphärenreservat weiterzuentwickeln und in der Colbitz-Letzlinger Heide einen Naturpark auszuweisen. Link zum Original
Es wird eine „Stiftung Naturerbe Sachsen-Anhalt“ gegründet, unter deren Dach bedeutsame Schutzgebiete, Naturparke sowie wertvolle Natur- und Waldflächen zusammengefasst werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine „Stiftung Naturerbe Sachsen-Anhalt“ ein, unter deren Dach die national und landesweit bedeutsamen Schutzgebiete und die für die Regionen wichtigen Naturparke sowie wertvollen Natur- und Waldflächen zusammengefasst werden. Link zum Original
Sachsen-Anhalt erhält ein landesweites Netz von Wildnisflächen als Rückzugsraum bedrohter Arten und Biotope.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist ein sachsen-anhaltisches Netz von Wildnisflächen als Refugium bedrohter Arten und Biotope. Link zum Original
Der Tierwegeplan wird, auch in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft, weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Der Tierwegeplan muss – auch in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft – weiterentwickelt werden. Link zum Original
Die Waldbewirtschaftung ist nachhaltig und auf naturnahe, arten- und strukturreiche Wälder mit geschützten Biotopen, Schutz- und Wildnisgebieten ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für nachhaltige Waldbewirtschaftung – also für naturnahe, arten- und strukturreiche Wälder mit konsequent geschützten Biotopen, Schutz- und Wildnisgebieten. Link zum Original
Der öffentliche Wald wird nach den Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) bewirtschaftet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass der öffentliche Wald nach den Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) bewirtschaftet wird. Link zum Original
Der Verkauf von Staatswald wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Staatswaldverkauf lehnen wir ab. Link zum Original
Schnellwuchsplantagen im Wald werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sind gegen Schnellwuchsplantagen im Wald. Link zum Original
Sturmschadensflächen im Landesbesitz werden naturnah aufgeforstet.
Wortlaut im Programm
Sturmschadensflächen im Landesbesitz sind naturnah aufzuforsten. Link zum Original
Erstaufforstungsprämien gibt es nur, wenn heimische und standortgerechte Baumarten gepflanzt werden.
Wortlaut im Programm
Erstaufforstungs-Prämien soll es nur geben, wenn heimische und standortgerechte Baumarten gepflanzt werden. Link zum Original
Es wird ein zeitgemäßes Wildtiermanagement eingeführt, das sich an den Belangen des naturnahen Waldumbaus ausrichtet.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher ein zeitgemäßes Wildtiermanagement, das sich an den Belangen des naturnahen Waldumbaus ausrichtet und eine entsprechende Novellierung des Jagdgesetzes. Link zum Original
Das Jagdgesetz wird entsprechend den Belangen des naturnahen Waldumbaus novelliert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher ein zeitgemäßes Wildtiermanagement, das sich an den Belangen des naturnahen Waldumbaus ausrichtet und eine entsprechende Novellierung des Jagdgesetzes. Link zum Original
Die Jagd orientiert sich an ökologischen Prinzipien.
Wortlaut im Programm
Die Jagd muss sich an ökologischen Prinzipien orientieren. Link zum Original
Die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren und die Fallenjagd wollen wir abschaffen. Link zum Original
Die Fallenjagd wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren und die Fallenjagd wollen wir abschaffen. Link zum Original
Bleihaltige Munition wird verboten.
Wortlaut im Programm
Bleihaltige Munition wollen wir verbieten. Link zum Original
Der Erhalt der biologischen Vielfalt erhält auf der politischen Agenda höhere Priorität.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen den Erhalt der biologischen Vielfalt auf der politischen Agenda nach vorne setzen. Link zum Original
Die Biodiversitätsstrategie des Landes wird durch verbindliche Zeit- und Maßnahmenpläne gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Biodiversitäts-Strategie des Landes muss daher gestärkt werden - durch verbindliche Zeit- und Maßnahmenpläne sowie Sanktionsmöglichkeiten und regionale Konzepte. Link zum Original
Die Biodiversitätsstrategie des Landes erhält Sanktionsmöglichkeiten.
Wortlaut im Programm
Die Biodiversitäts-Strategie des Landes muss daher gestärkt werden - durch verbindliche Zeit- und Maßnahmenpläne sowie Sanktionsmöglichkeiten und regionale Konzepte. Link zum Original
Die Biodiversitätsstrategie des Landes wird durch regionale Konzepte ergänzt.
Wortlaut im Programm
Die Biodiversitäts-Strategie des Landes muss daher gestärkt werden - durch verbindliche Zeit- und Maßnahmenpläne sowie Sanktionsmöglichkeiten und regionale Konzepte. Link zum Original
Der Naturschutz wird konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
… tritt für einen konsequenten Naturschutz und die Erhaltung der Elbe als natürlichen Lebensraum ein; Link zum Original
Die Elbe wird als natürlicher Lebensraum erhalten.
Wortlaut im Programm
… tritt für einen konsequenten Naturschutz und die Erhaltung der Elbe als natürlichen Lebensraum ein; Link zum Original
Wo freiwillige Agrarumweltmaßnahmen für Natura-2000-Gebiete, Biodiversität, Gewässer- und Artenschutz nicht ausreichen, werden stärker Auflagen mit Ausgleichszahlungen eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Dort, wo freiwillige Agrarumweltmaßnahmen für den Schutz von Natura 2000 und anderen Schutzgebieten, für die Biodiversität, den Schutz der Gewässer und Arten nicht ausreichen, muss stärker mit Auflagen, die über Ausgleichszahlungen kompensiert werden, nachgesteuert werden. Link zum Original
Die Managementpläne für die Natura-2000-Gebiete werden fertiggestellt und auf ein ausreichendes Schutzniveau überprüft.
Wortlaut im Programm
Dafür müssen die Managementpläne für die Natura 2000 Gebiete endlich fertiggestellt und im Hinblick auf ein ausreichendes Schutzniveau der Naturgüter überprüft werden. Link zum Original
Dezentrale Abwasserentsorgung in ländlichen Gebieten erhält Vorrang vor Zwangsanschlüssen an zentrale Abwasserentsorgung.
Wortlaut im Programm
Dezentrale Abwasserentsorgung in ländlichen Gebieten muss Vorrang vor Zwangsanschlüssen an zentrale Abwasserentsorgungen haben. Link zum Original
Wirksame Umweltzonen in den Städten werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN befürworten wirksame Umweltzonen in den Städten als schnell wirksame Maßnahme. Link zum Original
In Umweltzonen werden nur Autos mit grüner Plakette zugelassen.
Wortlaut im Programm
Die Kritik, Umweltzonen seien nicht wirksam, ist dann nicht berechtigt, wenn nur Autos mit grüner Plakette zugelassen sind. Link zum Original
Die Belange von Kindern werden im Umweltschutz besser berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Kinder sind von Umweltbelastungen wie Lärm, Feinstaub und Umweltgiften stärker betroffen als Erwachsene. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kämpfen deshalb darum, dass ihre Belange im Umweltschutz besser berücksichtigt werden. Link zum Original
Schutzstandards etwa bei der Trinkwasseraufbereitung oder bei neuen Müllöfen werden nicht weiter gesenkt.
Wortlaut im Programm
Schutzstandards dürfen nicht weiter gesenkt werden, wie das beispielsweise bei der Trinkw asseraufbereitung oder den Planungen für neue Müllöfen vorgesehen ist. Link zum Original
Die Institutionen des Landes werden Vorbild für nachhaltigen Konsum.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen die Institutionen des Landes Sachsen-Anhalt zu einem Vorbild des nachhaltigen Konsums ma chen. Link zum Original
Das Land beschafft nachhaltig, etwa Ökostrom, Recyclingprodukte und Biolebensmittel für Kantinen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine nachhaltige Beschaffung von Produkten und Leistungen wie zum Beispiel Ökostrom und Recyclingprodukte sowie Biolebensmittel in den Kantinen ein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.