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Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2011 · beschlossen 27.11.2010 · Original
Das Programm enthält 39 von 554 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 39Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 39Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 39
Bodenschätze werden geschont.
Wortlaut im Programm
Es gilt die Bodenschätze zu schonen und die Artenvielfalt der Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen zu erhalten. Link zum Original
Die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen in ihren Lebensräumen wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Es gilt die Bodenschätze zu schonen und die Artenvielfalt der Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen zu erhalten. Link zum Original
Vor jeder Neuausweisung von Gewinnungsgebieten für Sand, Steine und Bodenschätze findet eine strenge Alternativenprüfung statt.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird vor jeder Neuausweisung von Gewinnungsgebieten für Sand, Steine und Bodenschätze eine strenge Alternativenprüfung durchführen. Link zum Original
Ressourcenschutz soll über einen Preis für Schutzgüter statt über staatliche Verbote erfolgen.
Wortlaut im Programm
Die Umweltpolitik der FDP sieht als herausragendes Instrument des Ressourcenschutzes eine klare Definition des Marktwertes der Schutzgüter über einen Preis statt staatlicher Verbotspolitik. Link zum Original
Die verfügbare Menge eines Schutzgutes wird notfalls staatlich begrenzt, um einen Marktpreis zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Die Umweltpolitik der FDP sieht als herausragendes Instrument des Ressourcenschutzes eine klare Definition des Marktwertes der Schutzgüter über einen Preis statt staatlicher Verbotspolitik. Dabei muss jedoch die Menge des verfügbaren Gutes notfalls staatlich reglementiert werden, um eine Marktdefinition zu geben. Link zum Original
Das Biotopverbundsystem wird im Land weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Naturschutz bedeutet, das Biotopverbundsystem weiter über unser Land zu knüpfen. Link zum Original
Die Vergrößerung und Verbindung natürlicher Areale hat Vorrang vor dem Schutz von Kleinstbiotopen.
Wortlaut im Programm
Die Vergrößerung und Verbindung der natürlichen Areale muss Priorität vor dem Schutz von Kleinstbiotopen haben. Link zum Original
Der Schutz von Lebensräumen wird höher gewertet als der Schutz einzelner Arten.
Wortlaut im Programm
Lebensräume sind höher zu werten, als einzelne Arten. Link zum Original
Die Zerschneidung alter Habitate wird möglichst vermieden oder durch Erweiterungen ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Zerschneidungen alter Habitate sollen möglichst vermieden oder bevorzugt durch Erweiterung in den neuen Teilen ausgeglichen werden. Link zum Original
Die Frage statischer Habitatbewahrung gegenüber einer sich verändernden Natur wird untersucht.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird die Frage der Statischen Habitatbewahr ung gegenüber der Anerkennung einer sich veränderten Natur untersuchen lassen und stärker eine Gesamtbetrachtung der Arten- und Biotopentwicklung in das Zentrum einer langfristig akzeptierten Naturschutzpolitik stellen. Link zum Original
Eine Gesamtbetrachtung der Arten- und Biotopentwicklung rückt ins Zentrum der Naturschutzpolitik.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird die Frage der Statischen Habitatbewahr ung gegenüber der Anerkennung einer sich veränderten Natur untersuchen lassen und stärker eine Gesamtbetrachtung der Arten- und Biotopentwicklung in das Zentrum einer langfristig akzeptierten Naturschutzpolitik stellen. Link zum Original
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen orientieren sich an großen Gesamtvorhaben.
Wortlaut im Programm
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden sich bei ein er Regierungsbeteiligung der FDP auf große Gesamtvorhaben orientieren und, wenn sinnvoll, von der Verursachungsmaßnahme auch räumlich getrennt umgesetzt. Link zum Original
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen können räumlich getrennt vom Eingriff umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden sich bei ein er Regierungsbeteiligung der FDP auf große Gesamtvorhaben orientieren und, wenn sinnvoll, von der Verursachungsmaßnahme auch räumlich getrennt umgesetzt. Link zum Original
Dem Ökokonto kommt bei Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen eine wichtige Funktion zu.
Wortlaut im Programm
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden sich bei ein er Regierungsbeteiligung der FDP auf große Gesamtvorhaben orientieren und, wenn sinnvoll, von der Verursachungsmaßnahme auch räumlich getrennt umgesetzt. Dem Ökokonto kommt dabei eine wichtige Funktion zu. Link zum Original
Böden werden so genutzt, dass die natürlichen Verhältnisse berücksichtigt und nach Nutzungsaufgabe wiederhergestellt werden können.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung des Bodens sollte daher so erfolgen, dass die natürlichen Verhältnisse berücksichtigt werden und nach Nutzungsaufgabe auch wiederhergestellt werden können. Link zum Original
Industrie- und Agrarbrachen werden zurückgebaut und die natürlichen Bodenverhältnisse wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung des Bodens sollte daher so erfolgen, dass die natürlichen Verhältnisse berücksichtigt werden und nach Nutzungsaufgabe auch wiederhergestellt werden können. Das betrifft insbesondere den Rückbau von Industrie- und Agrarbrachen. Link zum Original
Der zunehmende Flächenverbrauch bei sinkender Bevölkerung wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die FDP will den zunehmenden Flächenverbrauch bei sinkender Bevölkerung beenden. Link zum Original
Für den Flächenverbrauch werden handelbare Flächenzertifikate eingeführt.
Wortlaut im Programm
Flächenzertifikate sollen handelbar werden, wobei das Land entsprechend einer relativen Flächenquote pro Einwohner über Aufkäufe die Möglichkeit des endgültigen Einzugs hat, wie bei wachsender Bevölkerung eine Emissionsberechtigung. Link zum Original
Das Land kann Flächenzertifikate nach einer Flächenquote pro Einwohner aufkaufen und endgültig einziehen.
Wortlaut im Programm
Flächenzertifikate sollen handelbar werden, wobei das Land entsprechend einer relativen Flächenquote pro Einwohner über Aufkäufe die Möglichkeit des endgültigen Einzugs hat, wie bei wachsender Bevölkerung eine Emissionsberechtigung. Link zum Original
Emissionen jeder Art sind nur noch über handelbare Zertifikate zulässig.
Wortlaut im Programm
Emissionen, egal in welchem Aggregatzustand sollen nur noch über handelbare Zertifikate ermöglicht werden. Link zum Original
Der Emissionszertifikatehandel wird so ausgestaltet, dass er keine Abwanderung der Industrieproduktion in Länder mit niedrigeren Standards bewirkt.
Wortlaut im Programm
Emissionen, egal in welchem Aggregatzustand sollen nur noch über handelbare Zertifikate ermöglicht werden. Bei Kleinemittenten, wie Haushei zung und Straßenverkehr ist der Emissionspreis Bestandteil des Abgabepreises des Br ennstoffes. Zur Verhinderung von Umweltdumping sind diese Instrumente so auszugestalten, dass sie nicht zur Abwanderung der Industrieproduktion in Länder mit niedrigeren Standards führen. Link zum Original
Bei Kleinemittenten wie Hausheizung und Straßenverkehr ist der Emissionspreis Bestandteil des Brennstoffpreises.
Wortlaut im Programm
Bei Kleinemittenten, wie Haushei zung und Straßenverkehr ist der Emissionspreis Bestandteil des Abgabepreises des Br ennstoffes. Link zum Original
Die Abfallwirtschaft konzentriert sich stärker auf stoffliche Verwertung.
Wortlaut im Programm
Der Umgang mit Abfällen bedarf einer stärkeren Konzentration auf stoffliche Verwertung. Link zum Original
Die Ablagerung von Abfällen über längere Zeiträume wird wieder ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Dabei muss eine Ablagerung über längere Zeiträume wieder möglich sein, denn die Abfälle von heute sind die Sekundärrohstoffe von morgen. Link zum Original
Nur ausschließlich thermisch verwertbare Stoffe wie Altholz dürfen künftig verbrannt werden.
Wortlaut im Programm
Nur Stoffe, die lediglich thermisch verwertbar sind, wie z. B. Altholz, dürfen zukünftig verbrannt werden. Link zum Original
Forschung zu ressourcenschonenden Technologien wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Die FDP wird sich durch Förderung von Forschung in neue Ressourcen schonende Technologien engagieren, um den Umwelt- und Naturschutz voranzubringen. Link zum Original
Umweltpolitik geht in erster Linie von der Eigenverantwortung der Menschen aus.
Wortlaut im Programm
Umweltpolitik der FDP geht in erster Linie von der Eigenverantwortung der Menschen aus und weist dem hoheitlichen Schutz einen weiten Rahmen zu. Link zum Original
Umweltpolitik orientiert sich am Prinzip der Nachhaltigkeit.
Wortlaut im Programm
Umweltpolitik hat sich am Prinzip der Nachhaltigkeit zu orientieren. Link zum Original
Umweltschutz soll mit marktwirtschaftlichen Mitteln ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Die Umweltpolitik der FDP vereinigt Ökonomie und Ökologie, indem sie Umweltschutz mit marktwirtschaftlichen Mitteln ermöglicht und die klassische staatliche Rahmensetzung ergänzt. Link zum Original
Die Menschen vor Ort werden stärker in umweltpolitische Entscheidungen einbezogen.
Wortlaut im Programm
Die vielfache Ausgrenzung des Menschen und seiner Tätigkeiten aus der Natur- und Kulturlandschaft begreifen die Bürger zunehmend als Bevormundung. Hier werden mit liberaler Umweltpolitik die Menschen vor Ort wieder stärker in die Entscheidungen einbezogen, um die Schönheit und Vielfalt unserer Heimat zu erhalten. Link zum Original
Ein bezahlbarer Vertragsnaturschutz wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die FDP bekennt sich zur Stärkung eines bezahlbaren Vertragsnaturschutzes. Link zum Original
Natur-, Landschafts- und Trinkwasserschutzziele werden über Vertragsnaturschutz freiwillig in Kooperation mit der Landwirtschaft umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Der zu vereinbarende Maßnahmenkatalog des Vertragsnaturschutzes ist ein geeignetes Instrument, um in Kooperation mit der Landwirtschaft auf freiwilliger Basis Ziele des Natur-, Landschafts- und Trinkwasserschutzes umzusetzen. Link zum Original
Die Qualität des Grundwassers und der Oberflächengewässer wird im Rahmen europäischer Vorgaben weiter verbessert.
Wortlaut im Programm
Um diese kostbare Ressource zu schützen, sind die Qualität des Grundwassers und der Gütezustand der Oberflächengewässer im Rahmen europäischer Vorgaben weiter zu verbessern. Link zum Original
Beim Gewässerschutz wird vor allem auf Kooperation mit der Landwirtschaft gesetzt.
Wortlaut im Programm
Um diese kostbare Ressource zu schützen, sind die Qualität des Grundwassers und der Gütezustand der Oberflächengewässer im Rahmen europäischer Vorgaben weiter zu verbessern. Dabei setzt die FDP vor allem auf die Kooperation mit der Landwirtschaft. Link zum Original
In der Abwasserbehandlung werden modernste Techniken und effizienteste Organisationsstrukturen eingesetzt, um die Bürger zu entlasten.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus sind zur Entlastung der Bürger bei der Abwasserbehandlung modernste Techniken und effizienteste Organisationsstrukturen gefordert. Link zum Original
Private Unternehmen sollen stärker an der Abwasserbehandlung beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus sind zur Entlastung der Bürger bei der Abwasserbehandlung modernste Techniken und effizienteste Organisationsstrukturen gefordert. Dies kann von privatwirtschaftlichen Unternehmen oft genauso gut oder besser gewährleistet werden als durch den Staat. Link zum Original
Ein Wasserentnahmeentgelt wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein Wasserentnahmeentgelt (sog. Wasserpfennig bzw. Wassercent) ist strikt abzulehnen. Link zum Original
Die Regelung zum Wasserentnahmeentgelt wird aus dem Wassergesetz gestrichen.
Wortlaut im Programm
Ein Wasserentnahmeentgelt (sog. Wasserpfennig bzw. Wassercent) ist strikt abzulehnen. Die FDP strebt an, die entsprechende Regelung aus dem Wassergesetz zu streichen, da solch eine Abgabe ohne den Effekt einer Ressourcenschonung nur zu einer überflüssigen Kostenbelastung zentraler Wirtschaftsbranchen im Land führt und damit die Standortbedingungen verschlechtert. Link zum Original
Umweltbildung gilt als Grundlage der Umweltpolitik.
Wortlaut im Programm
Umweltbildung ist die Grundlage in der Umweltpolitik, um für den Schutz der Umwelt und Natur eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.