Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Hessen 2008 · beschlossen 22.09.2007 · Original
Das Programm enthält 32 von 737 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 44Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 32
Kultur soll frei von Paternalismus und männlicher Dominanz sein.
Wortlaut im Programm
Für uns ist es daher wichtig, dass Kultur frei von Paternalismus und männlicher Dominanz ist. Link zum Original
Öffentliche Kunst- und Kulturförderung gilt auch bei knappen Kassen als gesellschaftliche Notwendigkeit.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Kunst- und Kulturförderung ist daher auch in Zeiten knapper Kassen kein Luxus, sondern gesellschaftliche Notwendigkeit. Link zum Original
Kultur-, Wirtschafts- und Innovationspolitik werden darauf ausgerichtet, Technologie, Talente und Toleranz zusammenzubringen.
Wortlaut im Programm
Besonders günstige Entwicklungsbedingungen finden sich dort, wo Technologie, Talente und Toleranz zusammengebracht werden. Darauf wollen wir unsere Kultur-, aber auch unsere Wirtschafts- und Innovationspolitik ausrichten. Link zum Original
Kulturpolitik wird keinem Wirtschaftlichkeitszwang unterworfen.
Wortlaut im Programm
Dabei erkennen wir die Notwendigkeit von Kultur und kultureller Bildung für das Bestehen im globalen Wettbewerb an, ohne dass wir die Kulturpolitik einem Wirtschaftlichkeitszwang unterziehen. Link zum Original
Die Landeskulturförderung erhält ein neues, transparentes und dynamisches Fördersystem mit mehr Eigenverantwortung für die Kulturinstitutionen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein neues Fördersystem, das transparent und dynamisch ist, die Effizienz der bestehenden Praxis erhöht und den Kulturinstitutionen mehr Eigenverantwortung zugesteht. Link zum Original
Die Zusammenarbeit der Regionen im Kulturbereich wird verbessert, besonders im Rhein-Main-Gebiet sowie in Nord-, Mittel- und Südhessen.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Zusammenarbeit der Regionen im Kulturbereich verbessern – insbesondere im Rhein-Main- Gebiet, aber auch in Nord-, Mittel- und Südhessen. Link zum Original
Die Kulturfinanzierung zwischen Land, Sitzstädten großer Museen und Theater und Umlandgemeinden wird gerechter verteilt.
Wortlaut im Programm
Wir werden für eine gerechtere Finanzverteilung zwischen dem Land, den Sitzstädten der großen Museen und Theater sowie den Umlandgemeinden sorgen. Link zum Original
Das Land beteiligt sich an den Kulturausgaben Frankfurts in vergleichbarem Umfang wie bei Staatstheatern und Landesmuseen.
Wortlaut im Programm
Das Land soll sich an der Finanzierung der Kulturausgaben Frankfurts in vergleichbarem Umfang wie bei der Finanzierung der Staatstheater und Landesmuseen beteiligen. Diese Kosten sollen anteilig über den kommunalen Finanzausgleich solidarisch auf alle Nutzerinnen und Nutzer verteilt werden. Link zum Original
Staatstheater und Landesmuseen in Kassel, Darmstadt und Wiesbaden sowie die Theater in Gießen und Marburg werden je zu einem Drittel von Land, Kommunen und kommunalem Finanzausgleich finanziert.
Wortlaut im Programm
Konkret wollen wir eine Drittelfinanzierung für die Staatstheater und Landesmuseen in Kassel, Darmstadt und Wiesbaden sowie die Theater in Gießen und Marburg. Ein Drittel der Kosten soll künftig vom Land, ein Drittel aus den kommunalen Haushalten und ein Drittel aus dem kommunalen Finanzausgleich finanziert werden. Link zum Original
Es wird mehr in Kultur investiert, auch in herausragende Angebote von nationaler und internationaler Strahlkraft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen also nicht nur eine neue Finanzverteilung, sondern wir wollen auch mehr in Kultur investieren: auch, aber nicht nur, in herausragende kulturelle Angebote von nationaler bzw. internationaler Strahlkraft, sondern ebenso in die Förderung eines lebendigen und vielfältigen Kulturangebots in der Breite sowie neuer, innovativer Kulturprojekte. Link zum Original
Ein vielfältiges Kulturangebot in der Breite und neue, innovative Kulturprojekte werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen also nicht nur eine neue Finanzverteilung, sondern wir wollen auch mehr in Kultur investieren: auch, aber nicht nur, in herausragende kulturelle Angebote von nationaler bzw. internationaler Strahlkraft, sondern ebenso in die Förderung eines lebendigen und vielfältigen Kulturangebots in der Breite sowie neuer, innovativer Kulturprojekte. Link zum Original
Die kulturelle Vernetzung der Rhein-Main-Region und der Regionen Nord-, Süd- und Mittelhessen wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir uns verstärkt auf die kulturelle Vernetzung der Rhein-Main-Region sowie der Regionen Nord-, Süd- und Mittelhessen konzentrieren. Link zum Original
Die kulturelle Vielfalt wird auch in der Fläche erhalten und ausgebaut, um den Zugang zu Kultur und kultureller Bildung in ländlichen Regionen zu verbessern.
Wortlaut im Programm
Zum anderen aber wollen wir die Vielfalt von Hessens Kultur erhalten und ausbauen. Und das gerade auch in der Fläche, um die Attraktivität der ländlichen Regionen und den dortigen Zugang zu Kultur und insbesondere zu kultureller Bildung zu erhöhen. Link zum Original
Die Soziokultur wird wesentlich stärker gefördert als bisher.
Wortlaut im Programm
Wir treten deshalb dafür ein, die Soziokultur in Hessen wesentlich stärker zu fördern als bisher. Link zum Original
Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen wird ein Schwerpunkt der Kulturpolitik.
Wortlaut im Programm
Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen stellt einen besonderen Schwerpunkt unserer Kulturpolitik der nächsten Jahre dar. Link zum Original
Schulen und Kulturinstitutionen werden bestärkt, mehr Kulturangebote für Kinder und Jugendliche zu initiieren.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir Schulen sowie Kulturinstitutionen und -initiativen bestärken, mehr Kulturangebote für Kinder und Jugendliche zu initiieren und verstärkt Einrichtungen fördern, deren Arbeitsschwerpunkt bereits kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche sind. Link zum Original
Einrichtungen mit dem Schwerpunkt kultureller Angebote für Kinder und Jugendliche werden verstärkt gefördert.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir Schulen sowie Kulturinstitutionen und -initiativen bestärken, mehr Kulturangebote für Kinder und Jugendliche zu initiieren und verstärkt Einrichtungen fördern, deren Arbeitsschwerpunkt bereits kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche sind. Link zum Original
Ein „Innovationsfonds Kultur“ wird eingerichtet, bei dem sich Kultureinrichtungen mit Projekten kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche bewerben können.
Wortlaut im Programm
Dafür werden wir einen „Innovationsfonds Kultur“ einsetzen. Um diese Mittel können sich hessische Kultureinrichtungen mit Projekten im Bereich der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche bewerben. Link zum Original
Medienangebote sollen allen zugänglich sein und die Vielfalt des Landes widerspiegeln.
Wortlaut im Programm
Medienangebote müssen allen Hessinnen und Hessen zugänglich sein und die Vielfalt unseres Landes widerspiegeln. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche und private Medienanbieter sollen produktiv zusammenwirken.
Wortlaut im Programm
Dazu muss es ein produktives Miteinander öffentlich-rechtlicher und privater Anbieter geben. Link zum Original
Der Hessische Rundfunk bleibt als eigenständiger öffentlich-rechtlicher Sender erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Hessischen Rundfunk (HR) als eigenständigen öffentlich-rechtlichen Sender erhalten und ihm ermöglichen, ein unabhängiges und qualitativ hochwertiges Programm für alle Bevölkerungsgruppen anzubieten. Link zum Original
Dem Hessischen Rundfunk wird ein unabhängiges, hochwertiges Programm für alle Bevölkerungsgruppen ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Hessischen Rundfunk (HR) als eigenständigen öffentlich-rechtlichen Sender erhalten und ihm ermöglichen, ein unabhängiges und qualitativ hochwertiges Programm für alle Bevölkerungsgruppen anzubieten. Link zum Original
Gebührenfinanzierte Sender sollen sich in Qualität und Niveau positiv von Privatsendern unterscheiden.
Wortlaut im Programm
Wir legen Wert darauf, dass sich ein gebührenfinanzierter Sender in Qualität und Niveau positiv vom Angebot der Privatsender unterscheidet. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche Sender sollen politische und kulturelle Positionen jenseits des Mainstreams einem breiten Publikum zugänglich machen.
Wortlaut im Programm
Als Teil einer lebendigen und offenen Demokratie haben die öffentlichrechtlichen Sender die Aufgabe, politische und kulturelle Positionen jenseits des „Mainstream“ einem breiten Publikum zugänglich zu machen und sie nicht bloß in Nischen abzuschieben und weiter zu marginalisieren. Link zum Original
Meinungsvielfalt und Transparenz in den Medien werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für Meinungsvielfalt und Transparenz in den Medien ein. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche Sender erhalten ungehinderten Zugang zu allen neuen Verbreitungswegen wie Internet und Handy-TV.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen ungehinderten Zugang der öffentlich-rechtlichen Sender zu allen neuen Verbreitungsmedien (digitale Technik, Internet, Handy-TV etc.) gewährleisten. Link zum Original
Das konservative Übergewicht im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks wird zugunsten größerer Unabhängigkeit von politischer Einflussnahme beseitigt.
Wortlaut im Programm
Das von der CDU durchgesetzte konservative Übergewicht im Rundfunkrat des HR werden wir im Interesse größtmöglicher Unabhängigkeit von politischer Einflussnahme verändern. Link zum Original
Der Rundfunkrat wird künftig geschlechterparitätisch besetzt.
Wortlaut im Programm
Wir streben an, dass der Rundfunkrat künftig geschlechterparitätisch besetzt werden soll. Link zum Original
Medienkompetenzangebote, vor allem für Jugendliche, werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir die Medienkompetenzangebote vor allem für Jugendliche weiter ausbauen. Link zum Original
Bürgermedien wie nichtkommerzielle Lokalradios und offene Kanäle werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Bürgermedien wie beispielsweise die nichtkommerziellen Lokalradios und offene Kanäle, die ohne die Gewinninteressen privater Anbieter oder die Zwänge öffentlich-rechtlicher Einrichtungen arbeiten, sind eine wichtige Ergänzung der hessischen Medienszene. Wir werden sie stärken und die durch die bisherige Landesregierung veranlassten Kürzungen rückgängig machen. Link zum Original
Die Kürzungen bei den Bürgermedien werden rückgängig gemacht.
Wortlaut im Programm
Bürgermedien wie beispielsweise die nichtkommerziellen Lokalradios und offene Kanäle, die ohne die Gewinninteressen privater Anbieter oder die Zwänge öffentlich-rechtlicher Einrichtungen arbeiten, sind eine wichtige Ergänzung der hessischen Medienszene. Wir werden sie stärken und die durch die bisherige Landesregierung veranlassten Kürzungen rückgängig machen. Link zum Original
Die Potenziale des Film- und Medienstandorts Hessen werden stärker genutzt.
Wortlaut im Programm
Der Film- und Medienstandort Hessen hat nach wie vor mehr Chancen, als er bisher wahrnimmt. Diese Potenziale werden wir stärker aktivieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.