Grüne · Programm zur Bundestagswahl 1990
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Bundestagswahl 02.12.1990 · Original
Das Programm enthält 72 von 577 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 72Forderungen zum Politikfeld
- 12 %des Programms
- 44Seiten im Original
- 1990Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 72
Ökologische Politik geht über Arten- und Biotopenschutz hinaus und wird in gesellschaftspolitische Konzepte einbezogen.
Wortlaut im Programm
Ökologische Politik ist nicht nur Artenund Biotopenschutz. Sie muß auch eingehen in gesellschaftspolitische Konzepte. Link zum Original
Die ökologische Selbstzerstörung wird aufgehalten.
Wortlaut im Programm
Die ökologische Selbstzerstörung muß aufgehalten werden. Link zum Original
Gesetzliche Normen, Gebote und Verbote werden mit indirekten ökonomischen Steuerungsinstrumenten kombiniert.
Wortlaut im Programm
Um die größtmögliche Wirkung in der kür-Vegetation. Die Dürre gefl1hrdet die großen Weizestmöglichen Zeit zu erreichen, müssen direkte zengürtel der Erde. politische Regelungen - gesetzliche Normen, Gebote und Verbote - mit indirekten ökonomischen Steu-Das Ozonloch, die ersten Anzeichen der erungsinstrumenten kombiniert werden. Link zum Original
Das Primat der Ökologie wird gegenüber dem Vorrang wirtschaftlicher Interessen durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Diese Allianz muß aufauf die überlebenswichtige Herausforderung nicht gekündigt, das Primat der Ökologie gegenüber mit den notwendigen und vernünftigen Maßnahdem jetzt herrschenden Vorrang wirtschaftlicher men; sie sitzen die gewaltigen Probleme aus -auf Interessen durchgesetzt werden, wenn die ökoloeiner beispielslosen Lawine von Klimakonferengische Wende gelingen soll. Link zum Original
Statt Klimakonferenzen ist eine konsequente Klimapolitik nötig.
Wortlaut im Programm
Was heute auf der Tagesord-Die aktuelle Hochstimmung über neue nung stehen muß, sind nicht Klimakonferenzen, Wachstumsmärkte und Modernisierungsgewinne sondern eine konsequente Klimapolitik. Link zum Original
Ein Öko-Gipfel der Industrieländer wird einberufen.
Wortlaut im Programm
Hierzu ist ein Öko-Gipfel der Industrieländer einzuberufen, und folgende Forderungen sind zu verabschieden: Link zum Original
Die Kohlendioxid-Emissionen werden bis 2010 um 50 Prozent reduziert.
Wortlaut im Programm
Die Kohlendioxid-Emissionen sind bis zu Jahr2010 um 50% zu reduzieren; weltweit ist der schnellsunögliche Ausstieg aus der Atomenergie zu vereinbaren. Link zum Original
Jedes Industrieland legt einen Plan zur Halbierung der Kohlendioxid-Emissionen bis 2010 vor.
Wortlaut im Programm
Die Kohlendioxid-Emissionen sind bis zu Jahr2010 um 50% zu reduzieren; weltweit ist der schnellsunögliche Ausstieg aus der Atomenergie zu vereinbaren. Jedes Industrieland muß hierzu einen Reduzierungsplan vorlegen, wie dieses Ziel zu erreichen ist Link zum Original
Produktion und Verwendung ozonschädigender Chlorsubstanzen werden sofort vollständig verboten.
Wortlaut im Programm
Die Produktion und die Verwendung von ozonschädigenden Chlorsubstanzen muß sofort vollständig verbolen werden. Link zum Original
Alle ozonschädlichen Substanzen werden sofort international verboten.
Wortlaut im Programm
Ein sofortiges internationales Verbot aller ozonschädlichen Substanzen und ein Verbot, die Produkte in den Ländern zu vertreiben, die einem solchen Abkommen noch nicht beigetreten sind, oder die Produktion dorthin zu verlegen; Link zum Original
Der Vertrieb ozonschädlicher Produkte in Länder außerhalb des Abkommens und die Verlagerung ihrer Produktion dorthin werden verboten.
Wortlaut im Programm
Ein sofortiges internationales Verbot aller ozonschädlichen Substanzen und ein Verbot, die Produkte in den Ländern zu vertreiben, die einem solchen Abkommen noch nicht beigetreten sind, oder die Produktion dorthin zu verlegen; Link zum Original
Wegwerfprodukte mit ozonschädlichen Stoffen werden sofort verboten.
Wortlaut im Programm
ein sofortiges Verbot von Wegwerfprodukten, in denen ozonschädliche Stoffe enthalten sind, wie z.B. Plastikbecher, -gabeln, -teller, Plastikstühle, -spielzeug oder Schaumstoffmatratzen usw.; Link zum Original
Produktions- und Einsatzzahlen chemischer Stoffe werden transparent gemacht.
Wortlaut im Programm
transparente Produktions- und Einsatzzah- , len; Link zum Original
Eine nationale, jährlich aktualisierte Chlorbilanz wird erarbeitet.
Wortlaut im Programm
die Erarbeitung einer nationalen, jährlich zu aktualisierenden Chlorbilanz; Link zum Original
Eine ökologische Abfallwirtschaft erfordert eine grundsätzliche Änderung der industriellen Produktionsweise.
Wortlaut im Programm
Ein ernstgemeintes und erfolgversprechentel-Produktion, -verarbeitung und -handel. des Konzept für eine ökologische Abfallwirtschaft erfordert eine grundsätzliche Änderung der indu-B Wir treten ein für die Förderung, Erhaltung striellen Produktionsweise. Link zum Original
Abfallpolitik zielt auf die Entgiftung der Produktion und ihrer Produkte.
Wortlaut im Programm
Abfallpolitik ist letztund Schaffung von Arbeitsplätzen in der bäuerlilich Chemiepolitik mit dem Ziel der Entgiftung chen Landwirtschaft und selbstverwalteten bäuerder Produktion und ihrer Produkte. Link zum Original
Die industrielle Güterproduktion wird auf abfallarme und in den Naturkreislauf rückführbare Produkte umgestellt.
Wortlaut im Programm
Nur die Umstellung der industriellen Gü 11 Wir treten ein für die Unterstützung und terproduktion auf abfallarme und in den Natur-Umstellung landwirtschaftlicher Betriebe auf kreislauf rückflihrbare Produkte bietet einen Ausweg ökologische Bewirschaftung: aus dem drohenden flächendeckenden Müllnotfür die Förderung der Beratungstätigkeit in stand. Link zum Original
Das Müllproblem wird an der Quelle in der Produktion statt mit Müllverbrennung und Deponien angegangen.
Wortlaut im Programm
Statt mit immer aufwendigeren und teureschen Landbau', ren Nachsorgetechniken in Müllverbrennungsanfür die Erweiterung des Absatzmarktes für lagen und Deponien muß das Müllproblem an der Erzeugnisse aus ökologischem Anbau über Quelle angegangen werden, in der Produktion. Link zum Original
Boden, Wasser und Luft werden geschützt.
Wortlaut im Programm
Unsere Lebensgrundlagen Boden, Wasser deutet eine wei- 11 Nur die Umstellung der Produktion und Luft müssen geschützt werden. Link zum Original
Trinkwassergefährdende Pestizide sollen sofort aus dem Verkehr gezogen werden.
Wortlaut im Programm
Grundsätzliches Ziel ist ein Verbot von möglichst vielen allen Pestiziden, trinkwassergefahrdende Pestizi-Verbrennungsanlagen und möglichst hohem Müllde sind sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Link zum Original
Die Verbrennung von Haus- und Sondermüll gilt nicht als Lösung des Abfallproblems.
Wortlaut im Programm
Die Hausmüll- und Sondermüllverbrenmens mit den Bauern gleichgestellt werden. Sie ~ nung ist kein Ausweg aus dem Dilemma., Link zum Original
Die Verbrennung von Haus- und Sondermüll soll eingestellt werden.
Wortlaut im Programm
DIE GRÜNEN fordern daher die Einstellung der Haus- und Sondennüllverbrennung; den Bau neuer Anlagen lehnen wir ab! Link zum Original
Der Bau neuer Müllverbrennungsanlagen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE GRÜNEN fordern daher die Einstellung der Haus- und Sondennüllverbrennung; den Bau neuer Anlagen lehnen wir ab! Link zum Original
Ein konsequentes Abfallvermeidungs- und Verwertungsgebot soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
DIE GRüNEN fordern ein konsequentes Abfallvermeidungs- und Verwertungsgebot. Link zum Original
Der Anteil der Mehrwegverpackungen im Haushaltsbereich soll durch gesetzliche Maßnahmen und Abgaben erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Im Haushaltsbereich ist durch gesetzliche Maßnahmen und Abgaben der Anteil der Mehrwegverpackungen zu erhöhen. Link zum Original
Getrenntmüll-Sammelsysteme sollen flächendeckend eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Sammelsysteme sollen flächendeckend eingeführt werden, um die Wiederverwertung zu erleichtern. Link zum Original
Abfallbeseitigung und -verwertung sollen Aufgabe der Kommunen sein.
Wortlaut im Programm
Abfallbeseitigung und -verwertung ist nach Ansicht der GRÜNEN Sache der Kommunen. Link zum Original
Abfallbeseitigungsgesetze und eine TA Abfall sollen den Kommunen den rechtlichen Rahmen für eine ökologische Abfallwirtschaft geben.
Wortlaut im Programm
DIE GRüNEN werden im Bundestag Initiativen für Abfallbeseitigungsgesetze und eine TA-Abfall ergreifen, die den Kommunen den rechtlichen Handlungsrahmen für eine ökologische Abfallwirtschaft schaffen. Link zum Original
Die Abfallgesetze sollen die Rangfolge Vermeidung, stoffliche Wiederverwendung, umweltverträgliche Behandlung und zuletzt umweltschonende Lagerung festlegen.
Wortlaut im Programm
Die Abfallgesetze müssen so verändert werden, daß an erster Stelle die Abfallvenneidung, dann stoffliche Wiederverwendung, umweltverträgliche Abfallbehandlung und zuletzt die umweltschonende Lagerung steht. Link zum Original
Verpackungs- und Abfallabgaben sollen eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
DIE GRüNEN fordern Verpackungs- und Abfallabgaben, Verbote bestimmter Verpackungen, Verpackungsnonnierungen, Zwangspfand, Rücknahmeverpllichtung für den Handel und eine Kennzeichnungspflicht für Produkte, insbesondere um Einwegverpackungen zurückzudrängen. Link zum Original
Bestimmte Verpackungen sollen verboten werden.
Wortlaut im Programm
DIE GRüNEN fordern Verpackungs- und Abfallabgaben, Verbote bestimmter Verpackungen, Verpackungsnonnierungen, Zwangspfand, Rücknahmeverpllichtung für den Handel und eine Kennzeichnungspflicht für Produkte, insbesondere um Einwegverpackungen zurückzudrängen. Link zum Original
Verpackungen sollen normiert werden.
Wortlaut im Programm
DIE GRüNEN fordern Verpackungs- und Abfallabgaben, Verbote bestimmter Verpackungen, Verpackungsnonnierungen, Zwangspfand, Rücknahmeverpllichtung für den Handel und eine Kennzeichnungspflicht für Produkte, insbesondere um Einwegverpackungen zurückzudrängen. Link zum Original
Ein Zwangspfand soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
DIE GRüNEN fordern Verpackungs- und Abfallabgaben, Verbote bestimmter Verpackungen, Verpackungsnonnierungen, Zwangspfand, Rücknahmeverpllichtung für den Handel und eine Kennzeichnungspflicht für Produkte, insbesondere um Einwegverpackungen zurückzudrängen. Link zum Original
Der Handel soll zur Rücknahme von Verpackungen verpflichtet werden.
Wortlaut im Programm
DIE GRüNEN fordern Verpackungs- und Abfallabgaben, Verbote bestimmter Verpackungen, Verpackungsnonnierungen, Zwangspfand, Rücknahmeverpllichtung für den Handel und eine Kennzeichnungspflicht für Produkte, insbesondere um Einwegverpackungen zurückzudrängen. Link zum Original
Für Produkte soll eine Kennzeichnungspflicht eingeführt werden, insbesondere um Einwegverpackungen zurückzudrängen.
Wortlaut im Programm
DIE GRüNEN fordern Verpackungs- und Abfallabgaben, Verbote bestimmter Verpackungen, Verpackungsnonnierungen, Zwangspfand, Rücknahmeverpllichtung für den Handel und eine Kennzeichnungspflicht für Produkte, insbesondere um Einwegverpackungen zurückzudrängen. Link zum Original
Das Aufkommen aus Verpackungs- und Abfallabgaben soll den Einstieg in eine ökologische Abfallwirtschaft finanzieren.
Wortlaut im Programm
Mit dem Abgabenaufkommen kann der Einstieg in eine ökologisChe Abfallwirtschaft finanziert wer Link zum Original
Verbraucherinnen und Verbraucher sollen Qualität, Langlebigkeit, Umweltverträglichkeit und Nützlichkeit in den Vordergrund stellen.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist aber auch eine neue Einstellung der Verbraucherinnen hin zu einer Konsumvernunft, d.h. Qualität, Langlebigkeit, Umweltverträglichkeit und Nützlichkeit in den Vordergrund zu stellen. Link zum Original
Ein Konzept soll den Ausstieg aus der Müllverbrennung regeln.
Wortlaut im Programm
DIE GRÜNEN fordern ein Konzept, das den Ausstieg aus der Müllverbrennung regelt. Link zum Original
Gefährlicher Müll wie Kunststoffe und Giftmüll soll rückholbar zwischengelagert werden.
Wortlaut im Programm
Für eine Übergangszeit wird gefahrlicher Müll (z.B. Kunststoffe undGiftmüll)wciteranfallen. Wir GR ÜNEN sehen zurZeit noch keine ökologisch vertretbare Form der Beseitigung dieser Stoffe und treten deshalb für eine rückholbare Zwischenlagerung ein. Link zum Original
Die Einlagerung von Giftmüll in Salzkavernen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen auch die Einlagerung von Giftmüll in Salzkavernen ab. Link zum Original
Für die Müllentsorgung soll das Verursacherprinzip gelten.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich ist bei der Müllentsorgung nach dem Verursacherprinzip zu verfahren. Dies gilt auch für die Altlastensanierung. Link zum Original
Für die Altlastensanierung soll das Verursacherprinzip gelten.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich ist bei der Müllentsorgung nach dem Verursacherprinzip zu verfahren. Dies gilt auch für die Altlastensanierung. Link zum Original
Der Export von Müll soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
DIE GRÜNEN fordern ein Verbot des Müllexportes. Link zum Original
Die Nutzung von Ländern der „Dritten Welt“ als Müllkippe wird verurteilt.
Wortlaut im Programm
Die Benutzung der Länder der "Dritten Welt" als Müllkippe ist verwerflich. Link zum Original
Die Umwidmung industrieller Feuerungsanlagen zur Müllverbrennung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir verurteilen die mißbräuchliche Umwidmung von industriellen Feuerungsanlagen zur Müllverbrennung. Link zum Original
Informationsfreiheit mit Offenlegung aller Emissionsdaten soll gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Die Informationsfreiheit, d.h. die Offenlegung aller Emissionsdaten, ist zu gewährleisten. Link zum Original
Bestimmte abfallrelevante und umweltschädliche Produkte und Produktionsverfahren wie große Teile der Chlorchemie und FCKW sollen sofort verboten werden.
Wortlaut im Programm
Auch das sofortige Verbot bestimmter abfallrelevanter und umweltsehädlicher Produkte und Produktionsverfahren, wie große Teile der Chlorchemie und FCKW, ist für DIE GRÜNEN ein Teil der Abfallvermeidung. Link zum Original
Besonders problematische Produktionslinien wie PVC, Phosgen, FCKW, andere halogenierte Kohlenwasserstoffe und Gentechnologie sollen abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
GRÜNE Chemiepolitik zielt auf den Abbau besonders problematischer Produktionslinien (wie PVC, Phosgen, FCKW und andere halogenierte Kohlenwasserstoffe, Gentechnologie usw.), auf den Umbau der übrigen chemischen Produktion in Richtung Natur-, Gesundheits- und Sozialverträglichkeit sowie auf den Aufbau einer "Sanften Chemie" aus. Link zum Original
Die übrige chemische Produktion soll in Richtung Natur-, Gesundheits- und Sozialverträglichkeit umgebaut werden.
Wortlaut im Programm
GRÜNE Chemiepolitik zielt auf den Abbau besonders problematischer Produktionslinien (wie PVC, Phosgen, FCKW und andere halogenierte Kohlenwasserstoffe, Gentechnologie usw.), auf den Umbau der übrigen chemischen Produktion in Richtung Natur-, Gesundheits- und Sozialverträglichkeit sowie auf den Aufbau einer "Sanften Chemie" aus. Link zum Original
Eine „Sanfte Chemie“ soll aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
GRÜNE Chemiepolitik zielt auf den Abbau besonders problematischer Produktionslinien (wie PVC, Phosgen, FCKW und andere halogenierte Kohlenwasserstoffe, Gentechnologie usw.), auf den Umbau der übrigen chemischen Produktion in Richtung Natur-, Gesundheits- und Sozialverträglichkeit sowie auf den Aufbau einer "Sanften Chemie" aus. Link zum Original
Die Produktion von Stoffen, die in natürlichen Stoffwechselprozessen nicht vorkommen und nicht natürlich abgebaut werden, soll eingestellt werden.
Wortlaut im Programm
GRÜNE Entgiftungspolitik zielt auf die Einstellung der Produktion derjenigen Stoffe, die in natürlichen Stoffwechselprozessen nicht vorkommen und von daher nicht natürlich abgebaut Link zum Original
Durch Gebote, Verbote, Steuern und Abgaben soll der Ausstieg aus besonders gefährlicher chemischer Produktion gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die nötige Chemiewende muß daher in einem ersten Schritt durch politische Vorgaben (Gebote, Verbote, Steuern und Abgaben) einen Ausstieg aus besonders gefährlicher Produktion fördern, während gleichzeitig Mittel und Institutionen geschaffen werden, die eine Neukonzeption der Chemiepolitik, eine durchgreifende Technologiebewertung und Pro- . duktlinienanalyse und eine ausreichende ökologische Produktkontrolle ermöglichen. Link zum Original
Mittel und Institutionen sollen für Technologiebewertung, Produktlinienanalyse und ökologische Produktkontrolle geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Die nötige Chemiewende muß daher in einem ersten Schritt durch politische Vorgaben (Gebote, Verbote, Steuern und Abgaben) einen Ausstieg aus besonders gefährlicher Produktion fördern, während gleichzeitig Mittel und Institutionen geschaffen werden, die eine Neukonzeption der Chemiepolitik, eine durchgreifende Technologiebewertung und Pro- . duktlinienanalyse und eine ausreichende ökologische Produktkontrolle ermöglichen. Link zum Original
Das Chemikaliengesetz soll um ein Umweltvorsorgeprinzip ergänzt werden, das Verbote umweltgefährdender Stoffe möglichst vor der Markteinführung erleichtert.
Wortlaut im Programm
Konkret fordern wir eine Ergänzung des Gefahrenabwehrprinzips im Chemikaliengesetz durch ein Umweltvorsorgeprinzip, das ein Verbot umweltgefährdender Stoffe erleichtert, möglichst noch bevor sie auf den Markt gelangen und letztlich zu giftigem Haus- bzw. Sondermüll werden. Link zum Original
Die Naturschutzpolitik soll die ökologische Qualität des Lebens erhalten oder wiederherstellen.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN verfolgen eine andere Naturschutzpolitik. Sie zielt darauf ab, die ökologische Qualität des Lebens zu erhalten bzw. wiederzuerlangen. Link zum Original
Bei allen umweltbedeutsamen Planungen und Entscheidungen soll die ökologische Verträglichkeit vorab sichergestellt sein.
Wortlaut im Programm
Bei sämtlichen umweltbedeutsamen Planungen und Entscheidungen muß gewährleistet sein, daß die ökologische Verträglichkeit vorab gegeben ist. Link zum Original
Eine wirksame Umweltverträglichkeitsprüfung soll für alle öffentlichen und privaten Projekte, Planungen und Eingriffe eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Es muß endlich eine wirksame UmweltverträglichkeitspfÜfung für alle öffentlichen und privaten Projekte, Planungen und Eingriffe, das Akteneinsichtsrecht und ein umfassendes Verdie Produktionsverfahren für Mikrochips nicht .1 bandsklagerecht eingeführt werden. Link zum Original
Ein umfassendes Verbandsklagerecht soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Es muß endlich eine wirksame UmweltverträglichkeitspfÜfung für alle öffentlichen und privaten Projekte, Planungen und Eingriffe, das Akteneinsichtsrecht und ein umfassendes Verdie Produktionsverfahren für Mikrochips nicht .1 bandsklagerecht eingeführt werden. Link zum Original
Das Naturschutzrecht soll grundlegend geändert werden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine massive Änderung des den USA belegt. "Sanfte Chemie" fördert hinge- 0 Naturschutzrechts. Link zum Original
Ein neues Naturhaushaltsgesetz soll den Vorrang der Ökologie festschreiben.
Wortlaut im Programm
In einem neuen Naturhausgen Produktionsverfahren, die zu Stoffen führen, ~ haltsgesetz muß der Vorrang der Ökologie in die von Mensch und Natur ohne Schaden abge- :0 folgenden Punkten zum Tragen kommen: Link zum Original
Die Landwirtschaftsklausel im Naturschutzrecht soll zugunsten einer umweltverträglichen und naturschonenden Land- und Forstwirtschaft geändert werden.
Wortlaut im Programm
Änderung der LandwirtschaftsklauseI zugunsten einer umweltverträglichen und naturschonenden Land- und Forstwirtschaft; Link zum Original
Biotopschutz und Eingriffsregelung sollen so erweitert werden, dass alle Maßnahmen untersagt werden, die Arten, schutzwürdige Biotope oder natürliche Lebensgrundlagen gefährden können.
Wortlaut im Programm
Erweiterung des Biotopschutzes und der Eingriffsregelung, so daß alle Maßnahmen untersagt werden, die die Existenz einer Art oder eines schutzwürdigen BiOlOps sowie die natürlichen Lebensgrundlagen geflthrden können. Link zum Original
Eine ökologische Landnutzungsplanung soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer ökologischen Landnutzungsplanung. Link zum Original
Im Naturschutzrecht sollen verbindliche Mindestinhalte der Landschaftsplanung und erforderliche Maßnahmen fortentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Im Naturschutzrecht sind verbindliche Mindestinhahe der LandschaflSplanung und erforderliche Maßnahmen fortzuentwickeln. Link zum Original
Natur- und Umweltschutzbehörden sollen zu Lasten der Eingriffsbehörden organisatorisch und personell gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Um dem Vollzugsdefizit im ökologischen Bereich wirkungsvoll zu begegnen, müssen die Natur- und Umweltschutzbehörden zu Lasten der Eingriffsbehörden (Straßenbau, Wasserwirtschaft usw.) organisatorisch und personell gestärkt wer Link zum Original
Die ökologische Umgestaltung soll nach dem Verursacherprinzip erfolgen.
Wortlaut im Programm
Die ökologische Umgestaltung muß nach dem Verursacherprinzip erfolgen und den gesellschaftlichen Gruppen, die über die '.' CI» meisten Ressourcen verfügen, auch die größten '~.;//~~:.J! Kosten zumuten. Link zum Original
Gesellschaftliche Gruppen mit den meisten Ressourcen sollen die größten Kosten der ökologischen Umgestaltung tragen.
Wortlaut im Programm
Die ökologische Umgestaltung muß nach dem Verursacherprinzip erfolgen und den gesellschaftlichen Gruppen, die über die '.' CI» meisten Ressourcen verfügen, auch die größten '~.;//~~:.J! Kosten zumuten. Link zum Original
Zum Stopp des Flächenverbrauchs wird eine geordnete Flächenhaushaltspolitik eingeführt.
Wortlaut im Programm
Zum Stopp des immer noch ansteigenden Flächenverbrauchs ist der Einstieg in eine geordnete Flachenhaushaltspolitik dringend erforderlich. Link zum Original
Der Klimafonds finanziert Umweltmaßnahmen in der Dritten Welt, darunter einen Lastenausgleich für den Verzicht auf kommerzielle Nutzung von Primärwäldern, FCKW-freie Produkte und nichtatomare, CO2-arme Alternativen in Energie und Verkehr.
Wortlaut im Programm
die reichen Staaten zudem jährlich 1 % ihres Bruttosozialproduktes in einen "inte.rnationalen Klimafonds" einzahlen. Er soll dringliche Umweltmaßnahmen in der "Dritten WeIt" finanzieren: die Zahlung eines Lastenausgleichs für die Länder, die aus ökologischen Gründen auf die kommerzielle Nutzung ihrer Primärwälder verzichten, die Herstellung FCKW -freier Produkte, die Förderung nichtatomarer, CO2-armer Alternativen im Energie-und Verkehrsbereich. Link zum Original
Der Export von Pestiziden wird verboten.
Wortlaut im Programm
Futtermittelimporte aus der "Dritten Welt" sind dagegen völlig einzustellen; der Export von Pestiiiden, zumal ihre Anwendung bei uns oft unter Strafe steht, ist rigoros zu verbieten. Link zum Original
Die Einfuhr tropischer Primärwaldhölzer wird verboten.
Wortlaut im Programm
Die Einfuhr tropischer Primärwaldhölzer ist zu verbieten. Link zum Original
Abfälle werden nicht in die Dritte Welt verbracht, sondern dort entsorgt, wo sie entstehen.
Wortlaut im Programm
Die "Dritte Welt" ist nicht das Müllklo Europas. Nur wenn jeder seinen Dreck selbst zu schlucken hat, wird Müllvermeidung sich durchsetzen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.