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Grüne · Programm zur Bundestagswahl 1990

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Bundestagswahl 02.12.1990 · Original

Das Programm enthält 29 von 577 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 29
  1. Die Agrarpolitik erhält und belebt die bäuerliche Wirtschaftsweise.

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    Wortlaut im Programm
    DIE GRÜNEN wollen eine Agrarpolitik, die die bäuerliche Wirtschaftsweise erhält, wiederbelebt und die Industrialisierung landwirtschaftlicher Produktion umkehrt. Link zum Original
  2. Die Industrialisierung der landwirtschaftlichen Produktion wird umgekehrt.

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    Wortlaut im Programm
    DIE GRÜNEN wollen eine Agrarpolitik, die die bäuerliche Wirtschaftsweise erhält, wiederbelebt und die Industrialisierung landwirtschaftlicher Produktion umkehrt. Link zum Original
  3. Der politische Zusammenschluss von Bauern mit Verbrauchern, Dritte-Welt-Initiativen sowie Umwelt- und Tierschutzverbänden wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir unterstützen ein neues Selbstbewußtsein in den Regionen, den politischen Zusammenschluß von Bäuerinnen und Bauern mit VerbraucherInnen und "Dritte- Welt"-Initiativen, mit Umwelt- und Tierschutzverbänden gegen die Zerstörung ihrer Existenzen. Link zum Original
  4. Der Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Angesicht der Bundes- und EG-Politik zur Industrialisierung der Natur lehnen DIE GRÜ-NEN den nicht beherrschbaren Einsatz der Gen-Technik in der Landwirtschaft sowie in der Lebensmittel- Verarbeitung und Ernährungsindustrie ab. Link zum Original
  5. Der Einsatz der Gentechnik in Lebensmittelverarbeitung und Ernährungsindustrie wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Angesicht der Bundes- und EG-Politik zur Industrialisierung der Natur lehnen DIE GRÜ-NEN den nicht beherrschbaren Einsatz der Gen-Technik in der Landwirtschaft sowie in der Lebensmittel- Verarbeitung und Ernährungsindustrie ab. Link zum Original
  6. Eine kleinstrukturierte, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft wird erhalten und gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten ein ~ür den Erhalt und die Förderung einer kleinstrukturierten, bäuerlichen, ökologischen' Landwirtschaft: Link zum Original
  7. Hochwertige Lebensmittel werden umweltgerecht unter Begrenzung auf natürliche Kreisläufe und Ressourcen erzeugt.

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    Wortlaut im Programm
    für die umweILgerechte Erzeugung hoch ~ wertiger Lebensmittel durch Begrenzung 2. auf natürliche Kreisläufe und Ressourcen, Link zum Original
  8. Die Tierhaltung ist artgerecht.

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    Wortlaut im Programm
    für eine artgerechte Tierhaltung, Link zum Original
  9. Eine ökologisch intakte Landschaft wird erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    für eine ökologisch intakte Landschaft, Link zum Original
  10. Dörfliche Strukturen in Handwerk, Handel und Verarbeitung werden erhalten und erneuert.

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    Wortlaut im Programm
    für den Erhalt und die Erneuerung von schutz und gleichberechtigte Mitsprache und dörflichen Strukturen in Handwerk, Han-Entscheidungsrechte bei der Bewirtschaftung, in del und Ve~beitung, Link zum Original
  11. Ein vielfältiges Erzeugungs- und Vermarktungsangebot wie Direktvermarktung, Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaften und lokale Märkte bleibt in allen Regionen erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    für die Erhaltung eines vielfaltigen Erzeugungs- und Vermarktungsangebots (Direkt-Vermarktung, Erzeuger- Verbraucher-Ge-Für eine ökologische Abfall-nossenschaften und lokale Märkte) in allen Regionen, Link zum Original
  12. Die Großkonzerne in Nahrungsmittelproduktion, -verarbeitung und -handel werden entflochten, entmachtet und kontrolliert.

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    Wortlaut im Programm
    für die Entflechtung, Entmachtung und Kontrolle der Großkonzerne in Nahrungsmit-Ein ernstgemeintes und erfolgversprechentel-Produktion, -verarbeitung und -handel. Link zum Original
  13. Arbeitsplätze in der bäuerlichen Landwirtschaft und in selbstverwalteten bäuerlichen Gemeinschaften werden gefördert, erhalten und geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten ein für die Förderung, Erhaltung striellen Produktionsweise. Abfallpolitik ist letztund Schaffung von Arbeitsplätzen in der bäuerlilich Chemiepolitik mit dem Ziel der Entgiftung chen Landwirtschaft und selbstverwalteten bäuerder Produktion und ihrer Produkte. lichen Gemeinschaften. Link zum Original
  14. Landwirtschaftliche Betriebe werden bei der Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten ein für die Unterstützung und terproduktion auf abfallarme und in den Natur-Umstellung landwirtschaftlicher Betriebe auf kreislauf rückflihrbare Produkte bietet einen Ausweg ökologische Bewirschaftung: Link zum Original
  15. Die Beratungstätigkeit in den Anbauverbänden des ökologischen Landbaus wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    für die Förderung der Beratungstätigkeit in stand. den Anbauverbänden des ökologischen Landbaus und die Ausbildung im ökologi-Statt mit immer aufwendigeren und teureschen Landbau', Link zum Original
  16. Die Ausbildung im ökologischen Landbau wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    für die Förderung der Beratungstätigkeit in stand. den Anbauverbänden des ökologischen Landbaus und die Ausbildung im ökologi-Statt mit immer aufwendigeren und teureschen Landbau', Link zum Original
  17. Der Absatzmarkt für ökologische Erzeugnisse wird durch gezielte Förderung dezentraler, regionaler Vermarktungsstrukturen erweitert.

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    Wortlaut im Programm
    für die Erweiterung des Absatzmarktes für lagen und Deponien muß das Müllproblem an der Erzeugnisse aus ökologischem Anbau über Quelle angegangen werden, in der Produktion. die gezielte Förderung dezentraler, regionaler Vermarktungsstrukturen. Link zum Original
  18. Eine Stickstoffabgabe wird eingeführt, um den Einsatz von Stickstoffdüngern zu reduzieren.

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    Wortlaut im Programm
    Um den Eintere Verschärfung auf abfallarme und in den Naturkreis· satz von Stickstoff trägern zu reduzieren, fordern des Abfallpro- lauf rückführbare Produkte bietet einer blems. Nur bei Ausweg aus dem drohenden Mülfnotstand.DIE GRÜNEN die Einführung einer Stickstoffabgabe. Link zum Original
  19. Alle Pestizide werden verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Grundsätzliches Ziel ist ein Verbot von möglichst vielen allen Pestiziden, trinkwassergefahrdende Pestizi-Verbrennungsanlagen und möglichst hohem Müllde sind sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Link zum Original
  20. Trinkwassergefährdende Pestizide werden sofort aus dem Verkehr gezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Grundsätzliches Ziel ist ein Verbot von möglichst vielen allen Pestiziden, trinkwassergefahrdende Pestizi-Verbrennungsanlagen und möglichst hohem Müllde sind sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Link zum Original
  21. Grundsätzlich wird ein Verbot möglichst vieler bis aller Pestizide angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Grundsätzliches Ziel ist ein Verbot von möglichst vielen allen Pestiziden, trinkwassergefahrdende Pestizi-Verbrennungsanlagen und möglichst hohem Müllde sind sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Link zum Original
  22. Die landwirtschaftliche Tierproduktion soll an die Fläche gebunden werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es muß eine Flächenbindung der Produkden durch die neue Technische Anleitung (TA) tion erfolgen. Link zum Original
  23. Massentierhaltung soll durch absolute Bestandsobergrenzen verboten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Massentierhaltung ist durch absolu-Abfall Mitsprache- und Kontrollmöglichkeiten te Bestandsobergrenzen zu verbieten. Link zum Original
  24. Tiere sollen artgerecht gehalten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Tiere über den Verbleib des Mülls entzogen. müssen artgerecht gehalten werden. Link zum Original
  25. Gestaffelte Erzeugerpreise sollen den Mehraufwand an Arbeit in der klein- und mittelbäuerlichen Erzeugung angemessen vergüten.

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    Wortlaut im Programm
    Zur ausreichenden Entlohnung der bäuerder falsche Weg lichen Arbeit sind gestaffelte Erzeugerpreise erforderlich, damit der Mehraufwand an Arbeit in Die Deponierung von Abfallen wird zuder klein- und mittelbäuerlichen Erzeugung ange- .!! nehmend problematischer. Platzmangel, Landmessen bezahlt wird. Link zum Original
  26. Bäuerinnen sollen beim Einkommen mit Bauern gleichgestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Bäuerinnen müssen bezüglich des Einkom- 0 seitigung. Die Hausmüll- und Sondermüllverbrenmens mit den Bauern gleichgestellt werden. Link zum Original
  27. Der Agrarprotektionismus der EG wird gebrochen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Protektionismus der EG im Agrarbereich muß gebrochen werden. Link zum Original
  28. Die EG soll nicht mehr nur solche Produkte aus der Dritten Welt einführen, die Grundstoffe oder exotische Ergänzungen der eigenen Landwirtschaft sind.

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    Wortlaut im Programm
    Es geht nicht länger an, daß die EG nur solche Produkte aus der "Dritten Welt" einführt, die Grundstoffe oder exotische Ergänzung der eigenen verfehlten Landwirtschaftspolitik bilden. Link zum Original
  29. Futtermittelimporte aus der Dritten Welt werden vollständig eingestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Futtermittelimporte aus der "Dritten Welt" sind dagegen völlig einzustellen; der Export von Pestiiiden, zumal ihre Anwendung bei uns oft unter Strafe steht, ist rigoros zu verbieten. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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