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Grüne · Programm zur Landtagswahl Bayern 2008

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Bayern 28.09.2008 · Original

Das Programm enthält 73 von 908 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 73
  1. Gentechnik in Landwirtschaft und Nahrungsmitteln wird abgelehnt, da sie die bäuerliche Landwirtschaft gefährdet und Verbraucher schadet.

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    Wortlaut im Programm
    Gentechnik in Landwirtschaft und Nahrungsmitteln zerstört die Grundlagen der bäuerlichen Landwirtschaft, gefährdet Verbraucherinnen und Verbraucher und hilft nur wenigen Großkonzernen. Link zum Original
  2. Der intensive Anbau von Energiepflanzen und Mais-Monokulturen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Für uns kommt der Import von Soja- und Palmöl oder Bio- Alkohol, der zu Lasten von Regenwäldern, Torfflächen oder notwendigen Flächen für den Anbau von Lebensmitteln geht, nicht in Betracht. Gleiches gilt für den intensiven Anbau von Energiepflanzen und Mais- Monokulturen. Link zum Original
  3. Landwirte, die ihre Felder kleinteiliger organisieren und etwa Feldraine mit Feldgehölzen anlegen, werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir möchten Landwirtinnen und Landwirte fördern, die ihre Felder kleinteiliger organisieren und zum Beispiel wieder Feldraine mit Feldgehölzen einrichten. Link zum Original
  4. Die Waldpolitik orientiert sich an den Grundprinzipien ökologischer Waldbewirtschaftung statt an kurzfristigen finanziellen Erträgen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir orientieren uns dabei an den Grundprinzipien einer ökologischen Waldbewirtschaftung und nicht an kurzfristigen finanziellen Erträgen. Link zum Original
  5. Die Wälder werden wegen des Klimawandels möglichst rasch in artenreiche Mischwälder umgewandelt.

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    Wortlaut im Programm
    Unsere Wälder müssen in Folge des Klimawandels möglichst rasch in artenreiche Mischwälder umgewandelt werden. Dies stellt gerade für den Kleinprivatwald eine enorme Herausforderung dar. Hier müssen die staatlichen Fördergelder deutlich erhöht und die Beratung intensiviert werden. Link zum Original
  6. Die staatlichen Fördergelder für den Waldumbau im Kleinprivatwald werden deutlich erhöht.

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    Wortlaut im Programm
    Unsere Wälder müssen in Folge des Klimawandels möglichst rasch in artenreiche Mischwälder umgewandelt werden. Dies stellt gerade für den Kleinprivatwald eine enorme Herausforderung dar. Hier müssen die staatlichen Fördergelder deutlich erhöht und die Beratung intensiviert werden. Link zum Original
  7. Die Beratung der Kleinprivatwaldbesitzer zum Waldumbau wird intensiviert.

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    Wortlaut im Programm
    Unsere Wälder müssen in Folge des Klimawandels möglichst rasch in artenreiche Mischwälder umgewandelt werden. Dies stellt gerade für den Kleinprivatwald eine enorme Herausforderung dar. Hier müssen die staatlichen Fördergelder deutlich erhöht und die Beratung intensiviert werden. Link zum Original
  8. Ökologische und soziale Standards einer naturgemäßen Waldwirtschaft werden sichergestellt, insbesondere im Staatswald.

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    Wortlaut im Programm
    Des Weiteren fordern wir die Sicherstellung ökologischer und sozialer Standards einer naturgemäßen Waldwirtschaft, insbesondere im Staatswald. Link zum Original
  9. Der Staatswald wird nach international anerkannten Kriterien zertifiziert.

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    Wortlaut im Programm
    Der Staatswald soll nach international anerkannten Kriterien zertifiziert werden. Link zum Original
  10. Die Bepflanzung von Wäldern mit gentechnisch veränderten Bäumen wird grundsätzlich ausgeschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    Die naturgemäße Waldwirtschaft schließt eine Bepflanzung mit GVO- Bäumen grundsätzlich aus. Link zum Original
  11. Eine Reform des Jagdgesetzes passt die Schalenwildbestände an die Anforderungen der naturgemäßen Waldwirtschaft an.

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    Wortlaut im Programm
    Eine grüne Reform des Jagdgesetzes wird auch die Anpassung der Schalenwildbestände an die Anforderungen der naturgemäßen Waldwirtschaft sowie ein Verbot der Wildfütterung beinhalten. Link zum Original
  12. Der Grundsatz „Wald vor Wild“ wird im Jagdgesetz verankert.

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    Wortlaut im Programm
    Der Grundsatz Wald vor Wild muss auch im Jagdgesetz verankert werden. Link zum Original
  13. Der Ausbau der ökologischen Landwirtschaft soll die Speicherfähigkeit der Böden verbessern.

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    Wortlaut im Programm
    Durch den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft kann die Speicherfähigkeit der Böden verbessert werden. Link zum Original
  14. Zum Gewässerschutz wird die Landwirtschaft extensiviert.

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    Wortlaut im Programm
    Als nächsten Schritt brauchen wir eine weitere Gewässerschutzoffensive, mit welcher die Ufer und Auen geschützt und der ökologische Zustand der Gewässer verbessert wird. Dazu sind eine Extensivierung der Landwirtschaft sowie Renaturierungsmaßnahmen notwendig. Link zum Original
  15. Bewirtschaftungsmaßnahmen in der Landwirtschaft wie Mischfruchtanbau sollen die künstliche Bewässerung minimieren.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden auf Bewirtschaftungsmaßnahmen in der Landwirtschaft setzen, z.B. Mischfruchtanbau, um die künstliche Bewässerung zu minimieren und Wasserspartechnologien in Gewerbeprozessen und Gebäuden fördern. Link zum Original
  16. Eine naturnahe, umwelt- und klimaschonende sowie gentechnikfreie Landwirtschaft wird erhalten und gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb ist unsere Aufgabe der Erhalt und die Förderung einer naturnahen, umwelt- und klimaschonenden sowie gentechnikfreien Landwirtschaft. Link zum Original
  17. Bäuerliche Betriebe gelten als einzige Form, die Kulturlandschaft und Erholungsflächen dauerhaft sichern kann.

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    Wortlaut im Programm
    Nur ein bäuerlicher Betrieb kann auf Dauer unsere Kulturlandschaft, unsere Erholungsflächen und unsere Heimat sichern und bewahren. Link zum Original
  18. Der ökologische Landbau ist das Leitbild für die Landwirtschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb gilt für uns GRÜNE mehr denn je: der ökologische Landbau muss das Leitbild für die Landwirtschaft sein. Link zum Original
  19. Die bayerische Agrarpolitik verlangsamt den Strukturwandel deutlich, unter anderem durch eine gezielte Förderpolitik.

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    Wortlaut im Programm
    Besonderes Augenmerk in der künftigen Ausrichtung bayerischer Agrarpolitik muss einer deutlichen Verlangsamung des Strukturwandels unter anderem durch eine gezielte Förderpolitik gelten. Link zum Original
  20. Regionale Wertschöpfungsketten werden entwickelt, nach dem Grundsatz „regional vor global“.

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    Wortlaut im Programm
    Die Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der bäuerlichen Betriebe, sondern bietet durch hohe Transparenz bei Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln optimalen Verbraucherschutz bei höchster Qualität. Es gilt: regional vor global. Link zum Original
  21. Beim Anbau nachwachsender Rohstoffe werden Grenzen gezogen, wenn er die Lebensmittelerzeugung verdrängt oder Maismonokulturen für Biogas eine naturnahe Produktion unterlaufen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Anbau nachwachsender Rohstoffe wird künftig ein weiteres Standbein für eine Vielzahl landwirtschaftlicher Betriebe darstellen. Bei der Weiterentwicklung dieses Segments müssen auch die Grenzen deutlich gemacht werden. Zum einen wenn es zu einer nicht mehr zu akzeptierenden Verdrängung der Lebensmittelerzeugung führt und zum anderen, wenn gerade im Bereich Biogas die Maismonokulturen den Anspruch einer naturnahen und umweltfreundlichen Produktion unterlaufen. Link zum Original
  22. Ein Erprobungsanbau von Genmais wird als unnötig abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wer den Bauern abrät, Genmais anzubauen, braucht auch keinen Erprobungsanbau. Link zum Original
  23. Lebensmittelproduktion bleibt auch künftig flächendeckend und unter Schutz der Lebensgrundlagen möglich.

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    Wortlaut im Programm
    Produktion von Lebensmitteln wird also auch in Zukunft flächendeckend und unter Einhaltung des Schutzes unserer Lebensgrundlagen möglich sein müssen. Link zum Original
  24. Es wird verhindert, dass die Lebensmittelproduktion in die Hand weniger gerät.

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    Wortlaut im Programm
    Wir müssen verhindern, dass Lebensmittelproduktion erst dann zum Riesengeschäft wird, wenn es in der Hand weniger liegt. Link zum Original
  25. Für die landwirtschaftlichen Betriebe gilt der Grundsatz „Klasse statt Masse“.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb muss für unsere Betriebe gelten: Klasse statt Masse, da nur so die von der Gesellschaft eingeforderten Rahmenbedingungen eingehalten werden können und die Höfe dauerhaft Überlebenschancen haben. Link zum Original
  26. Das Agrarförderprinzip „wer hat, dem wird gegeben“ wird radikal geändert.

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    Wortlaut im Programm
    Das Prinzip der Förderung nach dem Motto „wer hat, dem wird gegeben“ muss radikal geändert werden. Link zum Original
  27. Leistungen von Landwirten für Wasserschutz, Umwelt-, Tier- und Naturschutz werden konsequent gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir müssen konsequent die Leistungen der LandwirtInnen für Wasserschutz, Umwelt, Tier und Naturschutz fördern. Link zum Original
  28. Die Agrarfördermittel der ersten Säule werden gedeckelt.

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    Wortlaut im Programm
    Nachdem die Mittel für diesen Bereich als Folge des EU-Gipfels 2005 deutlich gekürzt wurden, ist es notwendig, Mittel aus dem großen Fördertopf erste Säule zu deckeln und die frei werdenden Mittel umzuschichten. Link zum Original
  29. Die frei werdenden Mittel der ersten Säule werden in die Förderung von Umwelt- und Naturschutzleistungen umgeschichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Nachdem die Mittel für diesen Bereich als Folge des EU-Gipfels 2005 deutlich gekürzt wurden, ist es notwendig, Mittel aus dem großen Fördertopf erste Säule zu deckeln und die frei werdenden Mittel umzuschichten. Link zum Original
  30. Bayern treibt die Änderung der Agrarförderung auf Bundes- und EU-Ebene intensiv voran.

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    Wortlaut im Programm
    Bayern muss die Änderung der Förderung auf Bundes- und EU-Ebene intensiv vorantreiben: Link zum Original
  31. Das bayerische Kulturlandschaftsprogramm wird finanziell aufgestockt.

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    Wortlaut im Programm
    Das bayerische Kulturlandschaftsprogramm muss finanziell aufgestockt werden. Link zum Original
  32. Bayern setzt sich für die Beibehaltung und Weiterentwicklung der Milchquote ein.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Erhaltung der bäuerlichen Milchviehbetriebe muss sich Bayern massiv für die Beibehaltung und Weiterentwicklung der Milchquote stark machen. Link zum Original
  33. Die Milcherzeugung soll in bäuerlicher Hand und nicht bei Konzernen liegen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Milch gehört in Bauernhand und nicht in die Hand der Konzerne. Link zum Original
  34. Regionale Vermarktungsstrukturen werden gezielt gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Regionale Vermarktungsstrukturen sind gezielt und effizient zu fördern. Dazu ist es notwendig, die Haushaltsansätze in diesem Bereich deutlich zu erhöhen. Link zum Original
  35. Die Haushaltsansätze für regionale Vermarktungsstrukturen werden deutlich erhöht.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 35 ·

    Wortlaut im Programm
    Regionale Vermarktungsstrukturen sind gezielt und effizient zu fördern. Dazu ist es notwendig, die Haushaltsansätze in diesem Bereich deutlich zu erhöhen. Link zum Original
  36. Förderungen wie die Ausgleichszulage werden nach Betriebsgröße gestaffelt.

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    Wortlaut im Programm
    Förderungen wie die Ausgleichszulage müssen nach Betriebsgröße gestaffelt werden. Link zum Original
  37. Die Flächenprämien werden schrittweise in Arbeitskraftprämien umgewandelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Flächenprämien müssen Schritt für Schritt in Arbeitskraftprämien umgestaltet werden, denn nicht Fläche, sondern die Arbeitskraft soll gefördert werden. Link zum Original
  38. Zur Stärkung der Grünlandstandorte wird eine Weideprämie eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Stärkung der Grünlandstandorte fordern wir die Einführung einer Weideprämie. Link zum Original
  39. Bildungsangebote für Nebenerwerbslandwirte werden hochwertig und mit der Berufstätigkeit vereinbar gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bildungsmöglichkeiten für die Nebenerwerbsbetriebe müssen so gestaltet werden, dass sie hohe Qualität und Vereinbarung mit der Berufstätigkeit bietet. Link zum Original
  40. Die Legebatteriehaltung wird verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Legebatteriehaltung muss verboten werden. Link zum Original
  41. Der ökologische Landbau wird in der landwirtschaftlichen Beratung und Bildung als Leitbild vertreten.

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    Wortlaut im Programm
    Der ökologische Landbau muss in Beratung und Bildung als Leitbild überzeugend vertreten und nicht als rückständige Nische abgetan werden. Dazu bedarf es einer deutlichen Erhöhung der Stellenzahl, einer reformierten Aus- und Fortbildung der BeraterInnen und einer neuen Schwerpunktsetzung in der Landesanstalt. Link zum Original
  42. Die Stellenzahl in der Ökolandbau-Beratung wird deutlich erhöht.

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    Wortlaut im Programm
    Der ökologische Landbau muss in Beratung und Bildung als Leitbild überzeugend vertreten und nicht als rückständige Nische abgetan werden. Dazu bedarf es einer deutlichen Erhöhung der Stellenzahl, einer reformierten Aus- und Fortbildung der BeraterInnen und einer neuen Schwerpunktsetzung in der Landesanstalt. Link zum Original
  43. Die Aus- und Fortbildung der landwirtschaftlichen Berater wird reformiert.

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    Wortlaut im Programm
    Der ökologische Landbau muss in Beratung und Bildung als Leitbild überzeugend vertreten und nicht als rückständige Nische abgetan werden. Dazu bedarf es einer deutlichen Erhöhung der Stellenzahl, einer reformierten Aus- und Fortbildung der BeraterInnen und einer neuen Schwerpunktsetzung in der Landesanstalt. Link zum Original
  44. Die Landesanstalt setzt einen neuen Schwerpunkt auf den ökologischen Landbau.

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    Wortlaut im Programm
    Der ökologische Landbau muss in Beratung und Bildung als Leitbild überzeugend vertreten und nicht als rückständige Nische abgetan werden. Dazu bedarf es einer deutlichen Erhöhung der Stellenzahl, einer reformierten Aus- und Fortbildung der BeraterInnen und einer neuen Schwerpunktsetzung in der Landesanstalt. Link zum Original
  45. Die Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung wird finanziell angemessen unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung muss finanziell angemessen unterstützt werden, um Anreize zu schaffen. Link zum Original
  46. In allen staatlichen Einrichtungen wird regionale Biokost angeboten.

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    Wortlaut im Programm
    Das Angebot von regionaler Biokost in allen staatlichen Einrichtungen wäre ein wichtiges Signal für die Unterstützung des ökologischen Landbaus. Link zum Original
  47. Bayern wird zur gentechnikfreien Zone.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen Bayern zur gentechnikfreien Zone machen. Link zum Original
  48. Die Gentechnikfreiheit des ganzen Landes wird gemeinsam mit Initiativen und gentechnikfreien Regionen rechtlich abgesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir GRÜNEN wollen deshalb zusammen mit den vielen Initiativen und den bestehenden gentechnikfreien Regionen Bayerns das ganze Land zu einer gentechnikfreien Zone machen und diesen Schritt auch rechtlich absichern. Link zum Original
  49. Die Haftungsregelung im Gentechnikgesetz wird nicht aufgeweicht.

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    Wortlaut im Programm
    Keine Aufweichung der Haftungsregelung im Gentechnikgesetz. Link zum Original
  50. In Bayern werden keine gentechnisch veränderten Organismen mehr angebaut, auch nicht auf staatlichen Flächen.

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    Wortlaut im Programm
    Kein weiterer Anbau von GVO in Bayern, auch nicht auf staatlichen Flächen. Link zum Original
  51. In Bayern wird ein gentechnikfreier Futtermittelmarkt aufgebaut, auch für Soja und andere Eiweißträger.

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    Wortlaut im Programm
    Aufbau eines gentechnikfreien Futtermittelmarktes in Bayern auch für Soja und andere Eiweißträger. Link zum Original
  52. Saatgut und Futtermittel werden schärfer auf gentechnisch veränderte Organismen kontrolliert.

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    Wortlaut im Programm
    Verschärfte Kontrollen des Saatguts und der Futtermittel auf GVO. Link zum Original
  53. Der Gentechnik-Grenzwert in der europäischen Saatgutverordnung orientiert sich an der technischen Nachweisgrenze von derzeit 0,1 Prozent.

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    Wortlaut im Programm
    Orientierung des Grenzwerts an der technischen Nachweisgrenze (derzeit 0,1%) in der Saatgutverordnung auf europäischer Ebene. Link zum Original
  54. Die Gentechnik-Kennzeichnung wird auf Lebensmittel tierischer Herkunft wie Milch, Fleisch und Honig ausgedehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Ausdehnung der Kennzeichnungsverordnung auf Lebensmittel tierischer Herkunft, z. B. Milch, Fleisch, Honig. Link zum Original
  55. Die Einhaltung der Kennzeichnungsverordnung wird insbesondere in Gaststätten, Kantinen, Imbissen und Bäckereien stärker kontrolliert.

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    Wortlaut im Programm
    Verstärkte Kontrolle der Kennzeichnungsverordnung insbesondere in Gaststätten, Kantinen, Imbissbuden und Bäckereien. Link zum Original
  56. Die Einrichtung gentechnikfreier Regionen wird rechtlich abgesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Rechtliche Absicherung der Einrichtung gentechnikfreier Regionen. Link zum Original
  57. Durch Zusammenarbeit der gentechnikfreien Regionen wird eine gentechnikfreie Initiative Bayern aufgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Aufbau einer gentechnikfreien Initiative Bayern durch Zusammenarbeit der gentechnikfreien Regionen in Bayern. Link zum Original
  58. Eine gute fachliche Praxis im Maisanbau wird definiert, unter anderem mit weiter Fruchtfolge, Mulchen der Stoppeln, Einpflügen des Maisstrohs und biologischer Maiszünslerbekämpfung.

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    Wortlaut im Programm
    Definition einer guten fachlichen Praxis zum Maisanbau mit den wesentlichen Aspekten weit gestellte Fruchtfolge (kein Mais nach Mais), Maisstoppeln sind zu mulchen, Maisstroh ist einzupflügen, Biologische Maiszünslerbekämpfung nach Monitoringplan. Link zum Original
  59. Die Beratung zum Nützlingseinsatz im Maisanbau wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Förderung der Beratung sowie eine zusätzliche Entschädigung durch das Kulturlandschaftsprogramm zum Nützlingseinsatz flankieren die gute fachliche Praxis im Maisanbau. Link zum Original
  60. Der Nützlingseinsatz im Maisanbau wird zusätzlich über das Kulturlandschaftsprogramm entschädigt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Förderung der Beratung sowie eine zusätzliche Entschädigung durch das Kulturlandschaftsprogramm zum Nützlingseinsatz flankieren die gute fachliche Praxis im Maisanbau. Link zum Original
  61. Die Kontrollstrukturen im Verbraucherschutz werden grundsätzlich reformiert.

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    Wortlaut im Programm
    Um den Verbraucherschutz zu verbessern, müssen Kontrollstrukturen grundsätzlich reformiert werden. Link zum Original
  62. Lebensmittel- und Veterinärkontrollen werden in einer von den Landratsämtern unabhängigen Behörde unter dem Dach des Landesamts für Gesundheitsschutz und Lebensmittelsicherheit gebündelt.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei ist die zentrale Aufgabe Lebens mittel- und Veterinärkontrollen künftig in einer eigenen von den Landratsämtern unabhängigen Behörde unter dem Dach des Landesamtes für Gesundheitsschutz und Lebensmittelsicherheit zu bündeln. Link zum Original
  63. Verstöße gegen das Lebensmittelrecht werden konsequenter und schärfer geahndet.

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    Wortlaut im Programm
    Verstöße gegen das Lebensmittelrecht müssen konsequenter und schärfer geahndet werden. Link zum Original
  64. Bußgelder für Verstöße gegen das Lebensmittelrecht richten sich nach dem Umsatz des Unternehmens.

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    Wortlaut im Programm
    Bußgelder müssen sich am tatsächlichen Umsatz des Unternehmens orientieren. Link zum Original
  65. Die Wege in der Lebensmittelproduktion werden offengelegt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 38 ·

    Wortlaut im Programm
    Um für die Verbraucher und Verbraucherinnen Transparenz zu gewährleisten, müssen die Wege in der Lebensmittelproduktion offen gelegt und Lebensmittel gekennzeichnet werden. Link zum Original
  66. Lebensmittel werden gekennzeichnet.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 38 ·

    Wortlaut im Programm
    Um für die Verbraucher und Verbraucherinnen Transparenz zu gewährleisten, müssen die Wege in der Lebensmittelproduktion offen gelegt und Lebensmittel gekennzeichnet werden. Link zum Original
  67. Die Grenzwerte für Pestizidbelastung von Lebensmitteln werden überprüft.

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    Wortlaut im Programm
    Die Grenzwerte für Pestizidbelastung von Lebensmitteln muss auf den Prüfstand. Link zum Original
  68. Die Beratung zu Ernährung und Verbraucherschutz wird verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Verbesserung der Beratung im Bereich Ernährung und Verbraucherschutz ist notwendig. Link zum Original
  69. Im Tierschutz wird ein Verbandsklagerecht eingeführt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 38 ·

    Wortlaut im Programm
    Einführung des Verbandsklagerechts. Link zum Original
  70. Die Umstellungsprogramme für artgerechte Tierhaltung werden intensiviert.

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    Wortlaut im Programm
    Intensivierung der Umstellungsprogramme für artgerechte Tierhaltung und entsprechende begleitende Beratung der LandwirtInnen. Link zum Original
  71. Landwirte werden bei der Umstellung auf artgerechte Tierhaltung begleitend beraten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 38 ·

    Wortlaut im Programm
    Intensivierung der Umstellungsprogramme für artgerechte Tierhaltung und entsprechende begleitende Beratung der LandwirtInnen. Link zum Original
  72. Die Legebatteriehaltung von Hühnern wird verboten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 38 ·

    Wortlaut im Programm
    Endlich Verbot der Legebatteriehaltung von Hühnern. Link zum Original
  73. Die Kastration von Schweinen ohne Betäubung wird verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Verbot der Kastration von Schweinen ohne Betäubung. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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