FDP · Nimm 2 – Vitamine für Schleswig-Holstein
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Schleswig-Holstein 1996 · beschlossen 30.09.1995 · Original
Das Programm enthält 52 von 701 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 52Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 34Seiten im Original
- 1996Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 52
Ambulante Dienste werden erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Ambulante Dienste sind zu erhalten und weiter auszubauen. Link zum Original
Das Angebot an Pflegeplätzen, besonders an Kurzzeitpflegeplätzen, wird erweitert.
Wortlaut im Programm
Das Angebot an Pflegeplätzen, insbesondere an Kurzzeitpflegeplätzen, muli erweitert werden. Link zum Original
In Krankenhäusern werden verstärkt geriatrische Betten eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Der immer gröner werdende Anteil von alten Menschen macht es dringend erforderlich, dah geriatrische Betten in den Krankenhäusern verstärkt eingerichtet werden. Link zum Original
Drogenpolitik fördert einen verantwortungsbewussten Umgang mit Drogen.
Wortlaut im Programm
Aus dicsem Grund mub es das Ziel einer liberalen Drogenpolitik sein, cincn vcrantwortungsbcwuhten Umgang mit Drogen zu fördern und den Gebrauch von Drogen so weit wie möglich überflüssig zu machen. Link zum Original
Drogenpolitik soll den Gebrauch von Drogen so weit wie möglich überflüssig machen.
Wortlaut im Programm
Aus dicsem Grund mub es das Ziel einer liberalen Drogenpolitik sein, cincn vcrantwortungsbcwuhten Umgang mit Drogen zu fördern und den Gebrauch von Drogen so weit wie möglich überflüssig zu machen. Link zum Original
Prävention hat den höchsten Stellenwert in der Drogenpolitik.
Wortlaut im Programm
Prävention nimmt daher für die F.D.P. den höchsten Stellenwert in der Drogenpolitik ein. Link zum Original
Eltern minderjähriger Schüler werden auf Elternabenden regelmäßig über Drogen informiert.
Wortlaut im Programm
Eltern kommt in der Drogenprävention eine besondere Rolle zu. Eltern minderjähriger Schüler müssen daher auf Elternabenden regelmäfiig und ausführlich über das Problem informiert werden. Link zum Original
Präventionskampagnen mit Prominenten als Vorbildern werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Kampagnen, in denen Prominente der verschiedensten Gebiete eine Vorbildfunktion übernehmen, sollen i~'1 ausgeweitet werden. Link zum Original
Der Einsatz von Streetworkern in Problemgebieten wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Der Einsatz von Streetworkern in Problemgebieten ist als wirkungsvolle Vor-Ort- Maßnahme auszuhauen. Link zum Original
In der Drogentherapie gelten die Grundsätze „Therapie vor Strafe“ und „Therapie sofort“.
Wortlaut im Programm
LiheraleDrogenpolitik wird im Bereich Thcrapie von zwei Grundsätzen be,limmt: Therapie vor Strafe! und Therapie sofort! Link zum Original
Therapiewillige Drogenabhängige erhalten innerhalb von 24 Stunden einen Therapieplatz.
Wortlaut im Programm
Wer einen Therapieplatz sucht. darf nicht langc warten müssen. Die F.D.P. sflzt sich daher dafür ein, dali Therapiewillige innerhalb von 24 Stunden einen solchen bekommen können. Link zum Original
Methadonprogramme werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Um die gesellschaftliche Reintegration von möglichst viden Drogenabhängigen zu erreichen, unterstützen wir den Ausbau von \Iethadonprogrammen und Bestrebungen, gegebenenfalls auch sogenannte harte Drogen gegen Hezept abzugeben. Link zum Original
Gegebenenfalls werden auch harte Drogen auf Rezept abgegeben.
Wortlaut im Programm
Um die gesellschaftliche Reintegration von möglichst viden Drogenabhängigen zu erreichen, unterstützen wir den Ausbau von \Iethadonprogrammen und Bestrebungen, gegebenenfalls auch sogenannte harte Drogen gegen Hezept abzugeben. Link zum Original
Die Einführung eines Drogenpasses wird geprüft.
Wortlaut im Programm
Die Möglichkeit der Einführung eines Drogenpasses ist zu prüfen. Link zum Original
Das bestehende Angebot an Drogenberatungsstellen wird aufrechterhalten.
Wortlaut im Programm
Drogenberatungsstellen haben sich als eine geeigncle AnlaufsteIle für Drogenabhängige erwiesen. Die F.D.P. setzt sich für die \ufreehterhaltung des bestehenden\ngebotes ('in. Link zum Original
Die Forschung über gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen von Cannabisprodukten wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Die Forschung üb('r di(' gesundheitlichen und gesellschaftspolitischen Folgen von Cannabisprodukten ist zu intensivieren. Link zum Original
Die Gesundheitspolitik gewährleistet eine optimale Grundversorgung.
Wortlaut im Programm
Ziel der Gesundheitspolitik ist die Gewährleistung einer optimalen Gnllldversorgung. Link zum Original
Vorbeugen statt heilen ist Grundsatz der Gesundheitspolitik.
Wortlaut im Programm
Vorbeugen statt heilen muh der Grundsatz der Gesundheitspolitik sein. Link zum Original
Alle Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Daher sind alle Mahnahmen. die der Gesundheitsvorsorge dienen, zu unterstützen. Link zum Original
Den Bürgern wird vermittelt, dass der Erhalt der Gesundheit auch eine soziale Verpflichtung ist.
Wortlaut im Programm
Jeder Hürgerin und Jedem Bürger muh vermittelt werden, dah der Erhalt der r;esllndheit auch eine soziale VerpHiehtung ist. Link zum Original
Die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten soll keinen sorglosen Umgang mit der Gesundheit finanzieren.
Wortlaut im Programm
Die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten darf niebt den sorglosen Umgang mit der Gesundheit finanzieren. Link zum Original
Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge, besonders Methoden zum Stressabbau, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Daher sind alle Mahnahmen, die der Gesundheitsvorsorge dienen (ganz besonders Methoden der Strehbeseitigung ), zu fördern. Link zum Original
Auf Landesebene wird eine freiwillige Präventionskonferenz der Anbieter eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Auf Landesebene treten wir ein fiir eine freiwillige Präventionskonferenz, in der die Anbieter sich über Präventionsangebote verständigen. Link zum Original
Die Umweltmedizin wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. tritt für eine Stärkung der Cmweitmedizin mit dem Fernziel der Schaffung eines entsprechenden Lehrstuhls ein. Link zum Original
Das Bundesgesetz zum Krebsregister wird unverzüglich in Landesrecht umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die Landesregierung muh unverzüglich das Bundesgesetz zur Schaffun eines Krebsregisters in Landesreeht umsetzen, welehes weitgehendst anonymisiert und sinnvollerweise bei der Arztekammer anzusiedeln ist. Link zum Original
Das Krebsregister wird weitgehend anonymisiert und bei der Ärztekammer angesiedelt.
Wortlaut im Programm
Die Landesregierung muh unverzüglich das Bundesgesetz zur Schaffun eines Krebsregisters in Landesreeht umsetzen, welehes weitgehendst anonymisiert und sinnvollerweise bei der Arztekammer anzusiedeln ist. Link zum Original
Die freiwillige Bereitschaft zur Organspende wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden ferner alle Mögliehkeiten nutzen, um die freiwillige Organspendebereitsehaft zu fördern, denn Organspende ist praktizierte Solidarität. Link zum Original
Die Krankenhausplanung sichert eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung.
Wortlaut im Programm
Die Krankenhaus-Planung soll einerseits eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung siehern, andererseits dafür sorgen, dah sinnvolle Spezialisierungen in einzelnen Häusern ermöglieht werden. Link zum Original
Die Krankenhausplanung ermöglicht sinnvolle Spezialisierungen einzelner Häuser.
Wortlaut im Programm
Die Krankenhaus-Planung soll einerseits eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung siehern, andererseits dafür sorgen, dah sinnvolle Spezialisierungen in einzelnen Häusern ermöglieht werden. Link zum Original
Krankenhäuser werden, wo sinnvoll, privatisiert.
Wortlaut im Programm
Dort, wo es sinnvoll ist, sollen Krankenhäuser privatisiert werden. Link zum Original
Privatisierungen von Krankenhäusern zielen auf höhere medizinische Leistungsfähigkeit und Wirtschaftskraft.
Wortlaut im Programm
Ziel der Privatisierung muh aber immer die Erhöhung der medizinisehen Leistungsfähigkeit und der Wirtschaftskraft sein. Link zum Original
Krankenhäuser sollen den niedergelassenen Ärzten keine Konkurrenz machen.
Wortlaut im Programm
Krankenhäuser sollen dem Angebot der niedergelassenen Arzte keine Konkurrenz machen. Link zum Original
Verträge zwischen freiberuflichen Ärzten und Krankenhäusern sollen die Nutzung der Medizintechnik optimieren.
Wortlaut im Programm
Verträge zwischen freiberuflichen Arzten und Krankenhäusern sollen die Nutzung der 'Iedizinteehnik optimieren lind das Leistungsangebot erhöhen. Link zum Original
Polikliniken werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Polikliniken und keine ambulanten Leistungen als Pnichtangebot der Krankenhäuser. Link zum Original
Ambulante Leistungen als Pflichtangebot der Krankenhäuser werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Polikliniken und keine ambulanten Leistungen als Pnichtangebot der Krankenhäuser. Link zum Original
Die gemeindenahe Psychiatrie wird unter Abbau von Betten in den Landeskrankenhäusern vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Die gemeindenahe Zenlralisierung der Psyehiatrie ist unter Aufgabe von Betten in den Landeskrankenhäusern voranzutreiben. Link zum Original
Psychiatrische Krisenintervention wird rund um die Uhr sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Krisenintervention rund um die Uhr muh sichergestellt sein. Link zum Original
Rehabilitation nach stationärer Behandlung wird auch in Tageskliniken ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Rehabilitation ist auch denkbar in Tagesklinken als besondere form nach stationäm Betreuung. Link zum Original
Auf Bundesebene werden die Interessen der Patienten in den Mittelpunkt gestellt.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene wollen wir uns dafür einsetzen, dah die Interessen des Patienten in den Mittelpunkt der Betrachtungen gestellt werden. Link zum Original
Versicherte sollen den Umfang ihres Krankenversicherungsschutzes selbst bestimmen können.
Wortlaut im Programm
Der mündige Bürger sollte eigenverantwortlich über seine gesundheitlichen Präferenzen entsebeiden und den Umfang seines Versicherungsschutzes selbst bestimmen können. Link zum Original
Die Kostenerstattung wird auch in der gesetzlichen Krankenversicherung gefördert.
Wortlaut im Programm
Ferner sollten alle Möglichkeiten der Kostenerstattung auch im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen gefordert werden. Link zum Original
Die Macht der Krankenkassen wird begrenzt.
Wortlaut im Programm
Die Macht der Krankenkassen ist zu begrenzen. Link zum Original
Vertragsverhandlungen zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern dürfen nicht zum Vertragsdiktat werden.
Wortlaut im Programm
Vertragsverhandlungen zwischen Krankenkassen und Organisationen der Leistungserbringer dürfen nieht zum Vertragsdiktat verkommen. Link zum Original
Einzelverträge zwischen Krankenkassen und einzelnen Leistungserbringern werden verhindert.
Wortlaut im Programm
Ebemu sind Einzelverträge zwischen den Kassen und einzelnen Leistungserbringern zu verhindern, denn dies wäre der Einstieg in das Ende der freien Arztwahl und der Beginn der Zuteilungsmedizin. Link zum Original
Die Krankenkassen werden auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückgeführt.
Wortlaut im Programm
lm Interesse der Patienten muh die Politik endlieh den Mut aufbringen, die Krankenkassen auf ihre ursprüngliche o\lIfgabe zurückzuführen. Link zum Original
Die gesetzlichen Krankenkassen werden von allen versicherungsfremden Leistungen befreit.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert, die gesl'tzliehen Krankenkassen VOll allen krankenversieherungsfremden Leistungen zu befreien. Link zum Original
Ein Versandhandel mit Arzneimitteln wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das bisherige System mit der Apotheke als einziger Bezugsquelle zur Oächendeekenden und qualifizierten \I Versorgung mit Arzlleimitteln hat sieh bewährt. Änderungsbestrebungen (Versandhandel, Aufhebung der Arzneipreisspannenverordnung, .\lehrbesitzvcrbot) erteilen wir eine klare Absage. Link zum Original
Eine Aufhebung der Arzneimittelpreisverordnung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das bisherige System mit der Apotheke als einziger Bezugsquelle zur Oächendeekenden und qualifizierten \I Versorgung mit Arzlleimitteln hat sieh bewährt. Änderungsbestrebungen (Versandhandel, Aufhebung der Arzneipreisspannenverordnung, .\lehrbesitzvcrbot) erteilen wir eine klare Absage. Link zum Original
Eine Aufhebung des Mehrbesitzverbots für Apotheken wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das bisherige System mit der Apotheke als einziger Bezugsquelle zur Oächendeekenden und qualifizierten \I Versorgung mit Arzlleimitteln hat sieh bewährt. Änderungsbestrebungen (Versandhandel, Aufhebung der Arzneipreisspannenverordnung, .\lehrbesitzvcrbot) erteilen wir eine klare Absage. Link zum Original
Eine weitere Umverteilung im Gesundheitswesen hin zu einer Planwirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. lehnt jegliehe weitere Umverteilung hin zu einer sozialistisehen Planwirtschaft ab. Link zum Original
Die bewährte Infrastruktur des Gesundheitswesens bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Die beste \ I hende Infrastruktur, die sich über Jahrzehnte bewährt hat. muh zum Wohle der Gesundheit der Bürger I I erhalten bleiben. Link zum Original
Leistungserbringer werden leistungsgerecht bezahlt.
Wortlaut im Programm
Leistungserhringer sollen leistungsgereeht bezahlt werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.