Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Saarland 2004 · Original
Das Programm enthält 51 von 421 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 51Forderungen zum Politikfeld
- 12 %des Programms
- 43Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 51
Der Faktor Arbeit wird rasch und deutlich verbilligt.
Wortlaut im Programm
Der Arbeitsmarkt kann nur dann wieder wachsen, wenn der Faktor Arbeit deutlich verbilligt wird, und zwar sehr rasch. Link zum Original
Umfassende Reformen in der Sozial-, Renten- und Gesundheitspolitik werden sofort umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen nicht erst in sechs Jahren, sondern jetzt den großen Wurf in der Sozial-, Renten- und Gesundheitspolitik. Link zum Original
Die Lohnentwicklung passt sich den Bedingungen eines erweiterten Europas an.
Wortlaut im Programm
Auch die Entwicklung der Löhne muss sich den Realitäten eines größeren Europas anpassen. Link zum Original
Das Saarland wird arbeitsmarktpolitische Modellregion.
Wortlaut im Programm
Das Saarland muss arbeitsmarktpolitische Modellregion werden. Link zum Original
Das Land schließt einen Beschäftigungspakt mit der Wirtschaft.
Wortlaut im Programm
Deshalb will die FDP einen Beschäftigungspakt mit der Wirtschaft schließen. Link zum Original
Arbeitszeiten werden flexibler gestaltet.
Wortlaut im Programm
Am Arbeitsmarkt sind daher zuallererst mehr innerbetriebliche Spielräume nötig ± durch flexiblere Arbeitszeiten, durch eine atmende Lohnpolitik, durch erleichterte betriebliche Bündnisse für Arbeit sowie durch flexible Beschäftigungsformen. Link zum Original
Die Lohnpolitik wird flexibel an die wirtschaftliche Lage angepasst.
Wortlaut im Programm
Am Arbeitsmarkt sind daher zuallererst mehr innerbetriebliche Spielräume nötig ± durch flexiblere Arbeitszeiten, durch eine atmende Lohnpolitik, durch erleichterte betriebliche Bündnisse für Arbeit sowie durch flexible Beschäftigungsformen. Link zum Original
Betriebliche Bündnisse für Arbeit werden erleichtert.
Wortlaut im Programm
Am Arbeitsmarkt sind daher zuallererst mehr innerbetriebliche Spielräume nötig ± durch flexiblere Arbeitszeiten, durch eine atmende Lohnpolitik, durch erleichterte betriebliche Bündnisse für Arbeit sowie durch flexible Beschäftigungsformen. Link zum Original
Flexible Beschäftigungsformen werden ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Am Arbeitsmarkt sind daher zuallererst mehr innerbetriebliche Spielräume nötig ± durch flexiblere Arbeitszeiten, durch eine atmende Lohnpolitik, durch erleichterte betriebliche Bündnisse für Arbeit sowie durch flexible Beschäftigungsformen. Link zum Original
Allumfassende Tarifverträge werden als überholt abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Allumfassende Tarifverträge haben nach Auffassung der Saarliberalen ausgedient, da sie die Anpassung an die wirtschaftliche Lage verhindern und vor allem Arbeitslose unter ihnen leiden, wenn durch sie die dringend benötigten Arbeitsplätze im Ausland geschaffen werden und nicht im Saarland. Link zum Original
Die Tarifparteien beschränken sich darauf, Rahmenbedingungen zu setzen.
Wortlaut im Programm
Die Saarliberalen wollen deshalb, dass sich die Tarifparteien darauf beschränken, Rahmenbedingungen zu setzen. Link zum Original
Arbeitsentgelt und Arbeitszeit werden innerhalb tariflicher Rahmen in den einzelnen Betrieben flexibel festgelegt.
Wortlaut im Programm
Die Saarliberalen wollen deshalb, dass sich die Tarifparteien darauf beschränken, Rahmenbedingungen zu setzen. Innerhalb dieses Rahmens soll die Entscheidung über Arbeitsentgelt und Arbeitszeit in den einzelnen Betrieben flexibel festgelegt werden. Link zum Original
Existenzgründer dürfen vier Jahre lang befristete Arbeitsverträge ohne Sachgrund abschließen.
Wortlaut im Programm
Saarliberalen wollen daher Existenzgründern für vier Jahre den Abschluss befristeter Arbeitsverträge ohne Sachgrund zu erlauben und den Schwellenwert zur Anwendung des Kündigungsschutzes auf 20 Beschäftigte hinaufzusetzen. Link zum Original
Der Schwellenwert für die Anwendung des Kündigungsschutzes wird auf 20 Beschäftigte angehoben.
Wortlaut im Programm
Saarliberalen wollen daher Existenzgründern für vier Jahre den Abschluss befristeter Arbeitsverträge ohne Sachgrund zu erlauben und den Schwellenwert zur Anwendung des Kündigungsschutzes auf 20 Beschäftigte hinaufzusetzen. Link zum Original
Die Regelungen zum Betriebsübergang nach § 613a BGB werden flexibler gestaltet.
Wortlaut im Programm
Außerdem sollten die starren Regelungen beim Betriebsübergang (§ 613a BGB), insbesondere der Übernahme aller Rechte und Pflichten aus bestehenden Arbeitsverhältnissen, flexibler gestaltet werden. Link zum Original
Die Beschäftigung von Arbeitnehmern in Videotheken an Sonn- und Feiertagen wird legalisiert.
Wortlaut im Programm
Parallel dazu soll in Videotheken die Beschäftigung von Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen legalisiert werden. Link zum Original
Sozialpolitik beruht auf Eigenverantwortung und Solidarität.
Wortlaut im Programm
Liberale Sozialpolitik baut auf Eigenverantwortung und Solidarität. Link zum Original
Die finanziellen Mittel der sozialen Sicherung werden stärker auf die wirklich Bedürftigen konzentriert.
Wortlaut im Programm
Damit das Netz der sozialen Sicherheit in Zeiten immer knapper werdender finanzieller Mittel weiterhin finanziert werden kann, müssen die vorhandenen finanziellen Mittel wieder mehr auf die wirklich Bedürftigen konzentriert werden. Link zum Original
Staatliche Unterstützung beruht auf dem Grundsatz des Förderns.
Wortlaut im Programm
Die staatliche Unterstützung muss auf dem Grundsatz ÄFördern statt Wollen³ beruhen. Link zum Original
Individuelle Vorsorge hat in der sozialen Sicherung Vorrang vor staatlichen Vorsorgesystemen.
Wortlaut im Programm
Die individuelle Vorsorge hat für die Saarliberalen in der sozialen Sicherung Vorrang vor staatlichen Vorsorge- Systemen. Link zum Original
In der sozialen Sicherung steht die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund.
Wortlaut im Programm
Im Vordergrund muss deshalb die Hilfe zur Selbsthilfe stehen. Link zum Original
Wer staatliche Unterstützung in Anspruch nimmt, erbringt im Rahmen seiner Möglichkeiten eine Gegenleistung.
Wortlaut im Programm
Wer Unterstützungsmaßnahmen des Staates in Anspruch nehmen will, muss im Rahmen seiner Möglichkeiten eine Gegenleistung für staatliche Hilfen erbringen. Link zum Original
Berufsrückkehrerinnen werden Hilfen angeboten, um verlorene Qualifikationen wiederzuerlangen.
Wortlaut im Programm
In der heutigen schnelllebigen Zeit müssen den Berufsrückkehrerinnen Hilfen angeboten werden, die Qualifikationen, die sie Äverloren haben³, wieder zu erlangen. Link zum Original
Qualifizierung für Berufsrückkehrerinnen ist individuell auf die Person bezogen und nicht nur ein Computerkurs.
Wortlaut im Programm
Dabei sollte nicht, wie dies heute oft der Fall ist, ÄQualifikation³ lediglich als Computerkurs verstanden werden, sondern individuell auf die einzelnen Person bezogen. Link zum Original
Arbeitszeiten werden flexibler gestaltet.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitszeiten müssen flexibler gestaltet werden und die Möglichkeiten von Job-Sharing müssen erweitert werden. Link zum Original
Die Möglichkeiten für Job-Sharing werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitszeiten müssen flexibler gestaltet werden und die Möglichkeiten von Job-Sharing müssen erweitert werden. Link zum Original
Politik und Wirtschaft des Saarlandes tragen eine Kampagne gegen die Diskriminierung älterer Menschen auf dem Arbeitsmarkt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Saar fordert eine von der Politik und der Wirtschaft des Saarlandes getragene Kampagne gegen die Diskriminierung älterer Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Link zum Original
Die Leistungsfähigkeit wird durch Anerkennung, gezielte Weiterbildung und lebenslanges Lernen erhalten und gesteigert.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, die Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu steigern, durch Anerkennung und gezielte Weiterbildung, durch lebenslanges Lernen. Link zum Original
Die Tarifparteien unterlassen alles, was die Beschäftigung älterer Menschen behindert, und fördern sie.
Wortlaut im Programm
Die Tarifparteien werden aufgefordert, alles zu unterlassen, was die Beschäftigung älterer Menschen behindern könnte, und alles zu tun, was ihrer Förderung dient. Link zum Original
Auf die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen wird verzichtet.
Wortlaut im Programm
auf die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen zu verzichten Link zum Original
Auf Mindestlohnvorschriften wird verzichtet.
Wortlaut im Programm
auf Mindestlohnvorschriften zu verzichten und eine größere Lohndifferenzierung und leistungsabhängige Lohnfaktoren zuzulassen Link zum Original
Größere Lohndifferenzierung und leistungsabhängige Lohnfaktoren werden zugelassen.
Wortlaut im Programm
auf Mindestlohnvorschriften zu verzichten und eine größere Lohndifferenzierung und leistungsabhängige Lohnfaktoren zuzulassen Link zum Original
Tarifvertragliche Senioritätsregeln bei Entgelt, Urlaub und besonderem Kündigungsschutz werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
tarifvertragliche Senioritätsregeln abzubauen, sowohl beim Entgelt als auch beim Urlaub und bei besonderem tarifvertraglichen Kündigungsschutz. Link zum Original
Unternehmen erhöhen die Bereitschaft zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer.
Wortlaut im Programm
Die Unternehmen werden aufgefordert, die Bereitschaft zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zu erhöhen. Link zum Original
Arbeitgeber und Betriebsräte räumen der Weiterbildung älterer Arbeitnehmer Priorität ein.
Wortlaut im Programm
Insbesondere sollten Arbeitgeber und Betriebsräte der Weiterbildung älterer Arbeitnehmer Priorität einräumen. Link zum Original
Ein intergenerationelles Konzept für individualisierte Personalpolitik und eine altersgerechte Personalentwicklung werden umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern die beteiligten Wissenschaftler die Implementierung Eines intergenerationellen Konzepts für individualisierte Personalpolitik und eine Personalentwicklung, die das Älterwerden berücksichtigt. Link zum Original
Beschäftigte erhalten spätestens ab dem 45. Lebensjahr permanente, gezielte individuelle Weiterbildung, bevorzugt im Betrieb.
Wortlaut im Programm
permanente und gezielte individuelle Weiterbildung spätestens ab dem 45. Lebensjahr, bevorzugt im Betrieb (in kleineren und mittleren Unternehmen förderfähig nach Ziel 3 des europäischen Sozialfonds) Link zum Original
Spezifische Qualifikationen älterer Arbeitnehmer werden gezielt berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
gezielte Berücksichtigung spezifischer Qualifikationen älterer Arbeitnehmer Link zum Original
Altersgemischte Teams werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung von altersgemischten Teams Link zum Original
Die Gesundheit älterer Arbeitnehmer wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Gesundheitsförderung älterer Arbeitnehmer Link zum Original
Umgruppierung, Arbeitsplatzwechsel und Rotation im Betrieb werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung von Umgruppierung, Arbeitsplatzwechsel und Rotation im Betrieb Link zum Original
Modelle des Interims-Managements und internen Consultings durch Ältere werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Ausweitung von Modellen des Interims-Managements und internen Consultings durch Ältere. Link zum Original
Die Landesregierung setzt sich auf Bundesebene für die Beseitigung von Fehlanreizen und Einstellungshemmnissen bei der Beschäftigung Älterer ein.
Wortlaut im Programm
Die Regierung des Saarlandes wird aufgefordert, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, Fehlanreize und Einstellungshemmnisse für die Beschäftigung älterer Menschen zu beseitigen. Link zum Original
Die Altersteilzeit im Blockmodell wird unter Wahrung des Vertrauensschutzes beendet.
Wortlaut im Programm
die Altersteilzeit nach dem Blockmodell zu beenden (unter Wahrung des Vertrauensschutzes) Link zum Original
Die Arbeitsagenturen werben nicht mehr dafür, dass Arbeitslose über 58 Jahren die Regelung nach § 428 SGB III in Anspruch nehmen.
Wortlaut im Programm
die bei den Agenturen für Arbeit verbreitete Praxis zu beenden, bei Arbeitslosen über 58 Jahren nachdrücklich für die Wahrnehmung des § 428 SGB III zu werben, um diese zu Änichtarbeitslosen Leistungsempfängern³ zu machen und so aus der Arbeitsvermittlung und der Arbeitslosenstatistik zu drängen Link zum Original
Die Anspruchsbegründung nach § 428 SGB III wird unter Wahrung des Vertrauensschutzes gestrichen.
Wortlaut im Programm
die Anspruchsbegründung nach § 428 SGB III zu streichen (unter Wahrung des Vertrauensschutzes) Link zum Original
Das Lebensalter wird als Kriterium der Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen gestrichen.
Wortlaut im Programm
das Lebensalter als Kriterium für die Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen zu streichen, da diese Regelung die Reintegration älterer Arbeitsloser erheblich erschwert Link zum Original
Für Kündigungen wird ein Optionsmodell mit Abfindung statt Kündigungsschutz, gerade für ältere Arbeitnehmer, eingeführt.
Wortlaut im Programm
ein Optionsmodell bei Kündigungen (Abfindungsregelung statt Kündigungsschutz) gerade für ältere Arbeitnehmer einzuführen Link zum Original
Beschäftigungssicherung wird als Kriterium des Günstigkeitsprinzips im Tarifvertragsrecht verankert.
Wortlaut im Programm
die Beschäftigungssicherung als Kriterium für die Ausgestaltung des Günstigkeitsprinzips im Tarifvertragsrecht einzufügen Link zum Original
Das Anschlussverbot nach § 14 Abs. 3 Teilzeit- und Befristungsgesetz wird gestrichen.
Wortlaut im Programm
das sogenannte Anschlussverbot (§ 14 Abs. 3 Teilzeit- und BefristungsG) zu streichen Link zum Original
Gesetzlich festgelegte berufliche Altersgrenzen werden weitgehend gestrichen.
Wortlaut im Programm
die gesetzlich fixierten beruflichen Altersgrenzen weitgehend zu streichen Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.