Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Bürgerschaftswahl Bremen 2019 · beschlossen 06.03.2019 · Original
Das Programm enthält 30 von 862 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 30Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 92Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 30
Das Wissen gut ausgebildeter junger Landwirte soll genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Das Wissen der hervorragend ausgebildeten jungen Landwirte muss dabei genutzt werden. Link zum Original
Die Leistungen der Landwirte für Natur und Gesellschaft werden nach dem Prinzip „Schützen durch Nützen“ anerkannt.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten stehen an der Seite der Landwirte und bekennen uns gemäß dem Prinzip „Schützen durch Nützen" zu ihren Leistungen für Natur und Gesellschaft. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll ohne überbordende Bürokratie durch unnötige Auflagen wirtschaften können.
Wortlaut im Programm
Ländliche Räume brauchen eine starke landwirtschaftliche Wertschöpfungskette mit einer flächendeckend gesicherten Produktionsbasis ohne überbordende Bürokratie durch unnötige Auflagen. Link zum Original
Landwirtschaftspolitik soll verlässlich sein und Planungssicherheit geben.
Wortlaut im Programm
Landwirtschaft verdient eine Politik, die verlässlich ist und Planungssicherheit gibt. Link zum Original
Ökonomische Notwendigkeiten der Landwirtschaft sollen gleichberechtigt mit ökologischen Fragen bewertet werden.
Wortlaut im Programm
In der Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft sind ökonomische Notwendigkeiten gleichberechtigt zu ökologischen Fragestellungen zu bewerten. Link zum Original
Auf Bundesebene soll eine Strategie zur Digitalisierung der Landwirtschaft erarbeitet und umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Eine Strategie zur Digitalisierung in der Landwirtschaft muss auf Bundesebene erarbeitet und umgesetzt werden. Link zum Original
Digitale Netzwerke, über die Verbraucher Lebensmittel nach individuellen Wünschen nachfragen können, sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Digitale Netzwerke, die den Verbrauchern die Chance bieten, Lebensmittel nach ihren individuellen Wünschen nachzufragen, sollen gefördert werden. Link zum Original
Das Agrarinvestitionsförderungsprogramm soll wieder auf mindestens 40 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt werden.
Wortlaut im Programm
Zur Förderung der Investitionsbereitschaft in zeitgemäße Technik ist das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) in einem ersten Schritt wieder auf mindestens 40 Millionen Euro pro Jahr aufzustocken. Link zum Original
Der Einsatz digitaler Technik in Pflanzenbau und Tierhaltung soll ein Förderschwerpunkt sein.
Wortlaut im Programm
Der Einsatz digitaler Technik in der Landwirtschaft soll einen Förderschwerpunkt darstellen. Das gilt für einen umweltschonenden Pflanzenbau ebenso wie für eine tiergerechte Haltung von Nutztieren. Link zum Original
Fachwissen soll weiterhin in landwirtschaftlichen Ausbildungs- und Studiengängen vermittelt werden.
Wortlaut im Programm
Es ist sicherzustellen, dass das Fachwissen weiterhin innerhalb der verschiedenen landwirtschaftlichen Ausbildungs- und Studiengänge vermittelt wird sowie Weiterbildungsmöglichkeiten ausreichend und entsprechend der Entwicklung der Technik zur Verfügung stehen. Dies darf nicht für zusätzliche bürokratische Qualifizierungspflichten und Sachkundenachweise missbraucht werden. Link zum Original
Für die Landwirtschaft sollen ausreichende, dem technischen Stand entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen.
Wortlaut im Programm
Es ist sicherzustellen, dass das Fachwissen weiterhin innerhalb der verschiedenen landwirtschaftlichen Ausbildungs- und Studiengänge vermittelt wird sowie Weiterbildungsmöglichkeiten ausreichend und entsprechend der Entwicklung der Technik zur Verfügung stehen. Dies darf nicht für zusätzliche bürokratische Qualifizierungspflichten und Sachkundenachweise missbraucht werden. Link zum Original
Zusätzliche bürokratische Qualifizierungspflichten und Sachkundenachweise in der Landwirtschaft werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Es ist sicherzustellen, dass das Fachwissen weiterhin innerhalb der verschiedenen landwirtschaftlichen Ausbildungs- und Studiengänge vermittelt wird sowie Weiterbildungsmöglichkeiten ausreichend und entsprechend der Entwicklung der Technik zur Verfügung stehen. Dies darf nicht für zusätzliche bürokratische Qualifizierungspflichten und Sachkundenachweise missbraucht werden. Link zum Original
Pflanzenschutz-Wirkstoffe, die von den zuständigen deutschen und europäischen Behörden für unbedenklich erklärt werden, sollen auch zugelassen werden.
Wortlaut im Programm
Wirkstoffe, die bei definierten Anwendungen vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) im Einvernehmen mit den weiteren zuständigen Einrichtungen in Deutschland wie dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) auf EU-Ebene für unbedenklich erklärt werden, müssen auch zugelassen werden. Link zum Original
Der Land- und Forstwirtschaft sollen wichtige Wirkstoffe nicht aus ideologischen Gründen entzogen werden.
Wortlaut im Programm
Der Land- und Forstwirtschaft dürfen wichtige Wirkstoffe nicht aus ideologischen Gründen entzogen werden. Link zum Original
Giftige Kreuzkräuter sollen nachhaltig reguliert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine nachhaltige Regulierung von Kreuzkräutern ein, die für Menschen und Tier sehr giftig sind. Insbesondere die öffentliche Hand muss diese Kräuter auf ihren Flächen kontrollieren. Link zum Original
Die öffentliche Hand soll Kreuzkräuter auf ihren Flächen kontrollieren.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine nachhaltige Regulierung von Kreuzkräutern ein, die für Menschen und Tier sehr giftig sind. Insbesondere die öffentliche Hand muss diese Kräuter auf ihren Flächen kontrollieren. Link zum Original
Für Lebens- und Futtermittel sollen standardisierte Untersuchungsverfahren und Grenzwerte eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Einführung standardisierter Untersuchungsverfahren und Grenzwerte für Lebens- und Futtermittel. Link zum Original
Das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen läuft indessen auf eine Teilprivatisierung des Staatsziels Tierschutz hinaus, beansprucht die Veterinärverwaltung zusätzlich in erheblichem Ausmaß und wird daher von uns abgelehnt. Link zum Original
Bremen soll eine starke, gut ausgestattete und handlungsfähige Veterinärverwaltung haben.
Wortlaut im Programm
Stattdessen setzen wir auf eine starke, gut ausgestattete und handlungsfähige Veterinärverwaltung in Bremen. Link zum Original
Startups in der Lebensmittelwirtschaft sollen ebenso ernst genommen werden wie in anderen Wirtschaftsbereichen.
Wortlaut im Programm
Startup-Unternehmer in der Lebensmittelwirtschaft sind ebenso ernst zu nehmen wie aus anderen Wirtschaftsbereichen. Link zum Original
Die Förderung innovativer Ideen in der Landwirtschaft soll in Bremen möglich sein.
Wortlaut im Programm
Die Förderung guter Ideen im Bereich Landwirtschaft muss gerade in Bremen möglich sein. Link zum Original
Das Baurecht soll landwirtschaftlichen Betrieben auch künftig Entwicklungschancen ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Das Baurecht muss den landwirtschaftlichen Unternehmerinnen und Unternehmern auch in Zukunft Chancen zur betrieblichen Entwicklung ermöglichen. Link zum Original
Baurechtliche Tierhaltungsobergrenzen und kommunale Genehmigungsvorbehalte für die Nutztierhaltung werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Baurechtliche Tierhaltungsobergrenzen oder kommunale Genehmigungsvorbehalte für die Nutztierhaltung lehnen wir ab. Link zum Original
Eine funktionierende marktwirtschaftliche Preisbildung in der gesamten Wertschöpfungskette des Lebensmittelhandels wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Damit alle Akteure der Agrarwirtschaft in Zukunft von der positiven Gesamtentwicklung der Branche profitieren können, ist eine funktionierende marktwirtschaftliche Preisbildung in der gesamten Wertschöpfungskette des Lebensmittelhandels – vom Hof bis zum Warenregal – entscheidend. Link zum Original
Eine bedarfs- und standortgerechte Nährstoffversorgung soll Maßstab der Düngung bleiben.
Wortlaut im Programm
Der Grundsatz einer bedarfs-und standortgerechten Nährstoffversorgung der landwirtschaftlichen Kulturen muss auch in Zukunft der Maßstab der Düngung bleiben. Link zum Original
In Regionen mit zu hohem Gülleaufkommen soll der Transport von Wirtschaftsdünger in Ackerbauregionen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wo es wirklich Probleme gibt, zum Beispiel in Regionen mit zu hohen Gülleaufkommen, besteht das vorherrschende Ziel darin, den Transport vorhandener wertvoller Wirtschaftsdüngermengen in Ackerbauregionen sowie technische Lösungen zur Gülle und Gärrestaufbereitung zu fördern, damit es durch die gleichzeitige Einsparung von mineralischem Dünger insgesamt zu positiven Umwelteffekten kommt. Link zum Original
Technische Lösungen zur Aufbereitung von Gülle und Gärresten sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wo es wirklich Probleme gibt, zum Beispiel in Regionen mit zu hohen Gülleaufkommen, besteht das vorherrschende Ziel darin, den Transport vorhandener wertvoller Wirtschaftsdüngermengen in Ackerbauregionen sowie technische Lösungen zur Gülle und Gärrestaufbereitung zu fördern, damit es durch die gleichzeitige Einsparung von mineralischem Dünger insgesamt zu positiven Umwelteffekten kommt. Link zum Original
Statt immer weiter sinkender Kennzahlen im Antibiotika-Monitoring der Tierhaltung sollen wissenschaftlich festgelegte Grenzwerte eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Daher müssen statt der heute geltenden systembedingt immer weiter sinkenden Kennzahlen, bei deren Überschreitung Maßnahmenpläne zur Senkung des Antibiotikaeinsatzes nötig werden, wissenschaftlich festgelegte Grenzwerte eingeführt werden. Link zum Original
Weidehaltung von Kühen soll mit einer Prämie gefördert werden, die einen Teil des geringeren Ertrags ausgleicht.
Wortlaut im Programm
Dass aber eine auf der Weide grasende Kuh eine Vielzahl von Ökosystemen fördert, sollte uns eine Prämie wert sein, die einen Teil des verminderten Ertrages aufwiegt. Link zum Original
Flächen für Ausgleichsmaßnahmen sollen nicht immer nur zulasten der Landwirtschaft gehen.
Wortlaut im Programm
Der Flächenbedarf für Ausgleichsmaßnahmen darf nicht immer nur zur Lasten der Landwirtschaft gehen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.