Grüne · Ein neues Kapitel Grün
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Bürgerschaftswahl Bremen 2019 · beschlossen 03.11.2018 · Original
Das Programm enthält 49 von 1.758 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 49Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 190Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 49
Weniger Konsum soll eine Abkehr von der Massentierhaltung und den ökologischen Umbau der Landwirtschaft ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir sollten weniger konsumieren, damit eine Abkehr von der Massentierhaltung ermöglicht wird und der ökologische Umbau der Landwirtschaft klappt. Link zum Original
Verbraucherinnen und Verbraucher sollen stets die notwendigen Informationen erhalten, um in Kenntnis der Folgen entscheiden zu können.
Wortlaut im Programm
Wir werden dafür sorgen, dass die Verbraucher*innen für ihre Entscheidungen immer die notwendigen Informationen erhalten und dass sie in Kenntnis der Folgen entscheiden können. Link zum Original
Angestrebt werden gesunde Lebensmittel und eine hohe Lebensqualität für alle Menschen in Bremen und Bremerhaven.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gesunde Lebensmittel und eine hohe Lebensqualität für alle Menschen in Bremerhaven und Bremen. Link zum Original
Der Einsatz von Pestiziden soll verringert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzten uns auf allen Ebenen für einen effektiven europäischen Naturschutz ein: mit weniger Pestiziden und einem Verbot von Glyphosat, um Tieren und Pflanzen wieder mehr Lebensraum geben. Link zum Original
Glyphosat soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzten uns auf allen Ebenen für einen effektiven europäischen Naturschutz ein: mit weniger Pestiziden und einem Verbot von Glyphosat, um Tieren und Pflanzen wieder mehr Lebensraum geben. Link zum Original
Der Einsatz von Giften in Landwirtschaft und Grünpflege wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir stellen uns gegen Flächenverbrauch, gegen übermäßigen belastenden Verkehr, gegen Gifteinsatz in der Landwirtschaft und der Grünpflege. Link zum Original
Die Landwirtschaft in Niedersachsen soll sich zum Schutz des Grundwassers ändern.
Wortlaut im Programm
Der Großteil unseres Wassers kommt aus Niedersachsen. Dort muss sich die Landwirtschaft zum Schutz des Grundwassers ändern. Link zum Original
Auf Bundesebene soll das Problem der Nitratbelastung bei den Verursachern in der Landwirtschaft gelöst werden.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene setzen wir uns dafür ein, dass das Problem der Nitratbelastung bei den Verursacher*innen gelöst wird: also in der Landwirtschaft. Link zum Original
Die bodengebundene, bäuerliche Landwirtschaft in Bremen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen daher die bodengebundene, bäuerliche Landwirtschaft, wie wir sie derzeit in Bremen haben. Link zum Original
Die Zusammenarbeit mit Landwirten und Naturschutzverbänden soll in der EU-Förderperiode ab 2021 fortgesetzt werden, damit Wiesen und Weiden möglichst ökologisch bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Programm
Den erfolgreichen Bremer Weg der Zusammenarbeit mit Landwirt*innen und Naturschutzverbänden wollen wir auch in der nächsten EU-Förderperiode ab 2021 konsequent fortsetzen, damit auf den Wiesen und Weiden möglichst ökologisch gewirtschaftet wird. Link zum Original
Die Rechte von Tieren sollen gestärkt werden, zu Hause, in der Stadtnatur, in der Forschung und vor allem in der Landwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns für die Rechte von Tieren ein: zu Hause, in der Stadtnatur, in der Forschung, aber vor allem in der Landwirtschaft. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll sich an der Gesundheit der Menschen und dem Schutz von Tieren und Umwelt ausrichten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine grüne Landwirtschaft, die sich an der Gesundheit der Menschen und dem Schutz von Tieren und Umwelt ausrichtet und die Lebensgrundlagen von morgen erhält. Link zum Original
Eine Agrarwende wird angestrebt, auch auf europäischer Ebene.
Wortlaut im Programm
Deshalb kämpfen wir für eine grüne Agrarwende – auch auf europäischer Ebene. Link zum Original
Lebensmittel sollen ohne Gift und Gentechnik erzeugt werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE streiten für gutes Essen ohne Gift und Gentechnik. Link zum Original
Es soll ein gutes und vielfältiges Angebot regionaler, nachhaltig erzeugter und gesunder Lebensmittel geben.
Wortlaut im Programm
Immer mehr Menschen legen Wert auf regionale, nachhaltig erzeugte und gesunde Lebensmittel. Wir wollen, dass sie ein gutes und vielfältiges Angebot haben. Link zum Original
Lebensmittel sollen verständlich gekennzeichnet werden.
Wortlaut im Programm
Deswegen setzen wir uns für eine verständliche Kennzeichnung von Lebensmitteln ein. Link zum Original
Kinder in Kitas und Schulen werden mit gutem und gesundem Essen versorgt.
Wortlaut im Programm
Kinder sollen in Kitas und Schulen mit gutem und gesundem Essen versorgt werden. Link zum Original
Intensive Landwirtschaft, Massentierhaltung, Gentechnik und Agrargas aus Ackerfrüchten werden in Bremen abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Bremen ist kein Standort für intensive Landwirtschaft, Massentierhaltung, Gentechnik und Agrargas aus Ackerfrüchten. Link zum Original
Ein Zukunftsplan für die bremische Landwirtschaft soll bäuerliche Strukturen erhalten, ergänzende Einkommen aufbauen, den Bioanteil steigern und die Landschaftspflege finanziell absichern.
Wortlaut im Programm
Wir werden einen Zukunftsplan für die bremische Landwirtschaft erarbeiten mit den Zielen Erhalt vielfältiger bäuerlicher Strukturen, Aufbau ergänzender Einkommensquellen, Steigerung des Anteils der Biobetriebe und Weiterentwicklung der landschaftspflegenden Kompetenzen bei finanzieller Absicherung unter den neuen Rahmenbedingungen der EU-Agrarförderung. Link zum Original
Importe von Gülle, Dung und Gärresten aus Niedersachsen werden ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Gülle-, Dung- und Gärrestimporte aus Niedersachsen schließen wir aus. Link zum Original
Ökologisch wirtschaftende Landwirte sollen von ihrer Arbeit gut leben können.
Wortlaut im Programm
Landwirt*innen, die ökologisch wirtschaften, sollen von ihrer Arbeit gut leben können. Link zum Original
Landwirtschaftliche Produkte sollen faire Preise erzielen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen faire Preise für landwirtschaftliche Produkte und fördern die regionale Vermarktung. Link zum Original
Die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen faire Preise für landwirtschaftliche Produkte und fördern die regionale Vermarktung. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll zu 100 Prozent ökologisch wirtschaften.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen auf 100 Prozent „Bio“ und fordern eine Kennzeichnung von Haltungs- und Transportbedingungen für alle, auch verarbeitete Tierprodukte. Link zum Original
Haltungs- und Transportbedingungen sollen für alle Tierprodukte, auch verarbeitete, gekennzeichnet werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen auf 100 Prozent „Bio“ und fordern eine Kennzeichnung von Haltungs- und Transportbedingungen für alle, auch verarbeitete Tierprodukte. Link zum Original
Die gesetzlichen Haltungsbedingungen für Nutztiere werden massiv verschärft und mittelfristig oberhalb der EU-Ökoverordnung angesiedelt.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene setzen wir uns für eine massive Verschärfung der gesetzlichen Haltungsbedingungen für Tiere in der Landwirtschaft ein und wollen diese mittelfristig oberhalb der derzeitigen EU- Ökoverordnung ansiedeln, deren Standards wir ebenfalls anheben wollen. Link zum Original
Die Standards der EU-Ökoverordnung werden angehoben.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene setzen wir uns für eine massive Verschärfung der gesetzlichen Haltungsbedingungen für Tiere in der Landwirtschaft ein und wollen diese mittelfristig oberhalb der derzeitigen EU- Ökoverordnung ansiedeln, deren Standards wir ebenfalls anheben wollen. Link zum Original
Ab 2020 erhalten Landwirte in Bremen eine ökologisch ausgerichtete Weideprämie für möglichst ganzjährigen Auslauf der Tiere.
Wortlaut im Programm
Im Land Bremen sollen die Landwirt*innen ab 2020 mit einer an ökologischen Kriterien ausgerichteten Weideprämie bestärkt werden, den Tieren möglichst ganzjährig eine Auslaufmöglichkeit zu bieten. Link zum Original
Freiwillige Förderprogramme und gezielte Beratung sollen Landwirten die Integration von Naturschutzmaßnahmen ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Mit freiwilligen Förderprogrammen zum Erhalt der Biodiversität und einer gezielten Beratung ermöglichen wir den Bremer Landwirten und Landwirtinnen, spezielle Naturschutzmaßnahmen in ihre Betriebe zu integrieren und so die Biodiversität zu erhalten. Link zum Original
Der Markt soll die Biodiversitätsleistungen der Landwirtschaft honorieren, sodass Förderprogramme langfristig überflüssig werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns außerdem, wo wir können, dafür ein, dass der Markt die Biodiversitätsleistungen der Landwirtschaft honoriert und so mittel- bis langfristig Förderprogramme überflüssig macht. Link zum Original
Die Umsetzung des Aktionsplans „Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung“ wird weiter unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung des Aktionsplans „Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung“ werden wir weiterhin unterstützen und vorantreiben und auf weitere Institutionen, insbesondere das Studierendenwerk, ausweiten. Link zum Original
Der Aktionsplan wird auf weitere Institutionen, insbesondere das Studierendenwerk, ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung des Aktionsplans „Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung“ werden wir weiterhin unterstützen und vorantreiben und auf weitere Institutionen, insbesondere das Studierendenwerk, ausweiten. Link zum Original
In den Mensen soll es ein veganes Stammessen zu einem günstigen Preis geben.
Wortlaut im Programm
Für die Studierenden wollen wir ein besseres Angebot in den Mensen realisieren, das andernorts schon längst Standard ist; dazu gehört ein veganes Stammessen zu einem günstigen Preis. Stattdessen muss die Subventionierung von Fleischprodukten beendet werden. Link zum Original
Die Subventionierung von Fleischprodukten in Mensen wird beendet.
Wortlaut im Programm
Für die Studierenden wollen wir ein besseres Angebot in den Mensen realisieren, das andernorts schon längst Standard ist; dazu gehört ein veganes Stammessen zu einem günstigen Preis. Stattdessen muss die Subventionierung von Fleischprodukten beendet werden. Link zum Original
In allen öffentlichen Kantinen soll es ein günstiges, vollwertiges veganes Angebot geben.
Wortlaut im Programm
Auch in allen anderen öffentlichen Kantinen soll es ein günstiges, vollwertiges veganes Angebot geben, weil pflanzliche Ernährung nicht nur für Umwelt und Mensch gut ist, sondern auch für unsere Tiere und das Klima. Link zum Original
Das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen in Bremen wird verschärft.
Wortlaut im Programm
Um den Schutz der Tiere durch Politik zu stärken, wollen wir das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen in Bremen verschärfen. Neben der Feststellungsklage sollen in Zukunft auch Anfechtungs- und Ver - pflichtungsklagen möglich sein, damit Tierschutzvergehen nicht mehr nur im Nachhinein festgestellt, sondern bereits vorbeugend verhindert werden können. Link zum Original
Tierschutzorganisationen sollen neben Feststellungsklagen auch Anfechtungs- und Verpflichtungsklagen erheben können.
Wortlaut im Programm
Um den Schutz der Tiere durch Politik zu stärken, wollen wir das Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen in Bremen verschärfen. Neben der Feststellungsklage sollen in Zukunft auch Anfechtungs- und Ver - pflichtungsklagen möglich sein, damit Tierschutzvergehen nicht mehr nur im Nachhinein festgestellt, sondern bereits vorbeugend verhindert werden können. Link zum Original
Eine bezahlte Stelle einer Landestierschutzbeauftragten oder eines Landestierschutzbeauftragten wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine bezahlte Stelle eine*r Landestierschutzbeauftragte*n als zentrale Anlaufstelle für Bürger*innen zum Thema Tierschutz schaffen, außerdem soll das Landesveterinäramt personell, materiell sowie mit Befugnissen angemessen ausgestattet werden, um regelmäßige, unangekündigte Kontrollen von Tierhaltungen zu ermöglichen. Link zum Original
Das Landesveterinäramt wird personell, materiell und mit Befugnissen für regelmäßige unangekündigte Kontrollen von Tierhaltungen ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine bezahlte Stelle eine*r Landestierschutzbeauftragte*n als zentrale Anlaufstelle für Bürger*innen zum Thema Tierschutz schaffen, außerdem soll das Landesveterinäramt personell, materiell sowie mit Befugnissen angemessen ausgestattet werden, um regelmäßige, unangekündigte Kontrollen von Tierhaltungen zu ermöglichen. Link zum Original
Haustiere sollen gute Lebensbedingungen haben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Haustiere gute Lebensbedingungen haben. Link zum Original
In den Stadtteilen werden mehr Hundeauslaufflächen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Deswegen verbessern wir die Infrastruktur in den Städten und schaffen mehr Hundeauslaufflächen in den Stadtteilen, installieren mehr Mülleimer und Tütenspender. Link zum Original
Für Hundehalter wird ein Sachkundenachweis eingeführt.
Wortlaut im Programm
Um sicherzustellen, dass Hunde gut gehalten werden und freilebende Tiere vor jagenden Hunden geschützt werden, machen wir uns stark für einen Sachkundenachweis für Halter*innen. Link zum Original
Tierversuche werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜ- NE lehnen Tierversuche ab und setzen uns auf Bundes- und EU-Ebene für strengere Regelungen ein. Link zum Original
Auf Bundes- und EU-Ebene sollen strengere Regeln für Tierversuche gelten.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜ- NE lehnen Tierversuche ab und setzen uns auf Bundes- und EU-Ebene für strengere Regelungen ein. Link zum Original
Ein einheitliches Siegel soll ausweisen, ob Produkte an Tieren getestet wurden.
Wortlaut im Programm
Solange es noch Tierversuche gibt, fordern wir deshalb die Einführung eines einheitlichen Siegels, das ausweist, ob Produkte mit Tierversuchen getestet wurden. Link zum Original
Pflanzliche Ernährung wird in Schulen, Kitas, Unimensen, Behördenkantinen und Krankenhäusern gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir fördern deshalb pflanzliche Ernährung in Schulen und Kitas, Unimensen, Behördenkantinen und Krankenhäusern. Link zum Original
Für Fleisch und alle anderen Tierprodukte muss die Haltungsform erkennbar sein.
Wortlaut im Programm
Für Verbraucher*innen muss erkennbar sein, aus welcher Haltung Fleisch und alle anderen Tierprodukte stammen. Link zum Original
Der Zuckeranteil in Lebensmitteln wird reduziert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Zuckeranteil in Lebensmitteln reduzieren und sind für die Lebensmittel-Ampel, mit der sich auf einen Blick erschließt, wo Gesundheitsrisiken drohen. Link zum Original
Eine Lebensmittel-Ampel zur Kennzeichnung von Gesundheitsrisiken wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Zuckeranteil in Lebensmitteln reduzieren und sind für die Lebensmittel-Ampel, mit der sich auf einen Blick erschließt, wo Gesundheitsrisiken drohen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.