Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Brandenburg 2019 · beschlossen 16.02.2019 · Original
Das Programm enthält 41 von 367 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 41Forderungen zum Politikfeld
- 11 %des Programms
- 48Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 41
Cannabis wird für Erwachsene ab 18 Jahren kontrolliert freigegeben.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die weitere Legalisierung von Cannabis ein. Wir befürworten eine kontrollierte Freigabe von Cannabis und dessen Konsum für Erwachsene ab 18 Jahre, ebenso den Besitz oder Anbau für ausschließlich private Zwecke. Link zum Original
Besitz und Anbau von Cannabis für private Zwecke werden erlaubt.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten eine kontrollierte Freigabe von Cannabis und dessen Konsum für Erwachsene ab 18 Jahre, ebenso den Besitz oder Anbau für ausschließlich private Zwecke. Link zum Original
Fahrdienste auch zu weiter entfernten Therapien und Arztbesuchen sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Fahrdienste, auch für weiter entfernte Therapien und Arztbesuche, sind zu fördern. Link zum Original
Behinderte und pflegebedürftige Menschen sollen umfassend und unabhängig über Pflegebudget, Leistungsansprüche und Fördermöglichkeiten informiert werden.
Wortlaut im Programm
Behinderte und pflegebedürftige Menschen sind umfassend und unabhängig über ihr individuelles Pflegebudget, ihre Leistungsansprüche und Fördermöglichkeiten zu informieren. Link zum Original
Die Gesundheitsversorgung soll den demografischen Wandel ohne starre Langzeitpläne bewältigen können.
Wortlaut im Programm
Die Gesundheitsversorgung in Brandenburg muss gezielt die Herausforderung des demografischen Wandels meistern können, ohne an starren Langzeit-Plänen festhalten zu müssen. Link zum Original
Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Geriatrie und die Versorgung von Volkskrankheiten sollen finanziell und organisatorisch gestützt werden.
Wortlaut im Programm
Insbesondere die Geburtshilfe (klinisch und ambulant, Hebammenversorgung), die Kinder- und Jugendmedizin, die Geriatrie/Altersmedizin sowie die medizinischen Strukturen zur Bekämpfung der Volkskrankheiten (Diabetes, Herz-Kreislauf, Onkologie) müssen finanziell und organisatorisch gestützt werden. Link zum Original
Erkenntnisse der medizinischen Forschung sollen schneller in die Gesundheitsversorgung gelangen.
Wortlaut im Programm
Die Erkenntnisse der medizinischen Forschung müssen schneller und zielgenauer in die konkrete Gesundheitsversorgung gelangen (Translation). Link zum Original
Die Arbeitsbedingungen für Spezialisten in der spezialfachärztlichen Versorgung und in Zentren sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir die Arbeitsbedingungen für Spezialisten (spezialfachärztliche Versorgung, Zentren) in Brandenburg stärken. Link zum Original
Ambulanter und stationärer Sektor sollen verzahnt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Verzahnung des ambulanten mit dem stationären Sektor. Link zum Original
Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker, Industrie und Krankenkassen sollen durch Selektivverträge die Versorgung individueller gestalten.
Wortlaut im Programm
Ärzteschaft, Krankenhäuser, Apotheker, Industrie und Krankenkassen sollen durch Selektivverträge die Versorgung individueller gestalten und damit Ressourcen des Gesundheitswesens effizienter einsetzen. Link zum Original
Für alle Kinder in staatlichen Kitas soll eine Impfpflicht gelten.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund fordern wir eine Impfpflicht für alle Kinder, die in eine staatliche Kita gehen. Link zum Original
Mit einer Kampagne soll für das Impfen geworben werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir mit einer Kampagne für das Impfen werben. Link zum Original
Die Instrumente der Versorgungssteuerung im Gesundheitswesen sollen überprüft werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Instrumente der Versorgungssteuerung auf den Prüfstand stellen. Link zum Original
Vor jeder Neuregelung im Gesundheitswesen soll ein Bürokratiecheck erfolgen.
Wortlaut im Programm
Bei jeder Neuregelung schlagen wir zuvor einen Bürokratiecheck vor, der sicherstellt, dass die Gesundheitsversorgung nicht weiter verkompliziert wird. Link zum Original
Bundes- und regionale Vorgaben im Gesundheitswesen sollen sich nicht widersprechen.
Wortlaut im Programm
Bundes- und regionale Vorgaben sollen sich nicht widersprechen, die regionale Gesundheitsversorgung nicht nur Spiegelbild von Krankenkassen- bzw. KV-Statistik sein. Link zum Original
Auf Bundesebene soll die verpflichtende Importquote für Apotheken zurückgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP Brandenburg setzt sich aus Gründen der Arzneimittelsicherheit auf Bundesebene für eine Rücknahme der verpflichtenden Importquote für Apotheken ein. Link zum Original
Eine flächendeckende medizinische Versorgung ohne lange Wartezeiten und die Entlastung der Notfallstationen werden angestrebt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist eine flächendeckende medizinische Versorgung ohne lange Wartezeiten und die Entlastung der Notfallstationen in den Krankenhäusern. Link zum Original
Medi-Zentren aus verschiedenen Facharztpraxen und einer Erstversorgungsstelle sollen die Notfallambulanzen entlasten.
Wortlaut im Programm
Deshalb vertreten wir das Konzept des Medi-Zentrums. Medi-Zentren bestehen, vergleichbar mit Ärztehaus, ausverschiedenen Facharztpraxen sowie einer Stelle für die Erstversorgung. Link zum Original
Telemedizin soll vor allem in der Fläche die Gesundheitsversorgung verbessern.
Wortlaut im Programm
Wir sehen Tele-Medizin, vor allem in der Fläche unseres Landes, eine komfortable Möglichkeit, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Link zum Original
Pflege soll Pflegebedürftigen ein Höchstmaß an Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Für uns bedeutet gute Pflege mehr als „sauber – trocken – satt“. Sie soll den auf Pflege Angewiesenen ein Höchstmaß an Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität in der Mitte unserer Gesellschaft ermöglichen. Link zum Original
Pflegedienstleistungen sollen entbürokratisiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine Entbürokratisierung bei Pflegedienstleistungen, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt. Link zum Original
Neue Techniken und Methoden in der Pflege sollen gefördert werden, um Teilhabe und Selbstständigkeit zu stärken.
Wortlaut im Programm
Wir wollen neue Techniken und Methoden fördern, um Betroffenen ein möglichst hohes Maß an Teilhabe und Selbstständigkeit zu geben. Link zum Original
Moderne Pflegeansätze wie Demenzdörfer und Mehrgenerationenhäuser sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Moderne Pflegeansätze, z.B. innovative Demenzdörfer oder Mehrgenerationenhäuser werden wir unterstützen. Link zum Original
Dezentrale Pflegeangebote sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Dezentrale Pflegeangebote werden wir stärken. Link zum Original
Pflegende Angehörige sollen gestärkt und entlastet werden, etwa durch ÖPNV- oder Taxigutscheine und Hilfe bei der Betreuung.
Wortlaut im Programm
Die größte Gruppe der Pflegenden sind pflegende Angehörige; sie sind zu stärken und zu entlasten, z.B. mit ÖPNV- oder Taxigutscheinen und bei der Betreuung. Link zum Original
Die Altenplanung soll pflichtiger Teil der Sozialplanung in allen Landkreisen und kreisfreien Städten werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Altenplanung zum pflichtigen Teil der bedarfsorientierten Sozialplanung in allen Landkreisen und kreisfreien Städte machen, um rechtzeitig Bedarfe im ambulanten und stationären Pflegebereich zu erkennen. Link zum Original
Kommunen sollen durch eine regelmäßige und pflichtige Pflegebedarfsplanung mehr Eigenverantwortung erhalten.
Wortlaut im Programm
Kommunen sollen durch eine regelmäßige und pflichtige Pflegebedarfsplanung mehr Eigenverantwortung erhalten. Link zum Original
Die Leistungen der Pflegeanbieter sollen vergleichbar sein und eine angemessene Auswahl ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Die Leistungen der Anbieter von Pflegeleistungen müssen vergleichbar sein und dem Bürger und den Sozialhilfeträgern eine angemessene Auswahl ermöglichen. Link zum Original
Ein landesweiter Pflegeatlas soll eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Die FDP setzt sich für die Einrichtung eines landesweiten Pflegeatlas ein. Link zum Original
Jede Frau soll frei entscheiden können, wo sie ihr Kind zur Welt bringt.
Wortlaut im Programm
Jede Frau soll frei entscheiden können, wo sie ihr Kind zur Welt bringt. Link zum Original
Die Ausbildungsmöglichkeiten für Hebammen in Brandenburg sollen zügig ausgebaut und qualitativ verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten fordern den zügigen Ausbau und die qualitative Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten für Hebammen in Brandenburg. Link zum Original
Die Hebammentätigkeit soll besser entlohnt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine bessere Entlohnung der Hebammentätigkeit ein. Link zum Original
Die Kostensätze für Hebammenleistungen vor, unter der Geburt und in der Nachsorge werden angehoben und am zeitlichen Aufwand ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Die Kostensätze für Leistungen von Hebammen sowohl vor als auch unter der Geburt sowie in der Nachsorge sind anzuheben und müssen im Verhältnis zum zeitlichen Aufwand stehen. Link zum Original
Die Maßnahmen zur Dämpfung der Berufshaftpflichtprämien für Hebammen werden jährlich überprüft.
Wortlaut im Programm
Die bisherigen Maßnahmen zur Dämpfung der BerufshaftpflichtPrämien sind jährlich zu prüfen. Link zum Original
Die Berufshaftpflichtprämien für Hebammen sollen sinken, um sie dauerhaft vor finanzieller Überforderung zu schützen.
Wortlaut im Programm
Die Prämien müssen sinken, um die Hebammen dauerhaft vor einer finanziellen Überforderung durch die Berufshaftpflicht zu bewahren. Link zum Original
Die brandenburgischen Landesverbände der Krankenkassen sollen alternativ zum Bund Selektivverträge mit den Hebammenverbänden zum Sicherstellungszuschlag nach § 134a SGB V schließen können.
Wortlaut im Programm
Die brandenburgischen Landesverbände der Krankenkassen müssen alternativ zum Bund Selektivverträge mit den Berufsverbänden der Hebammen zum Sicherstellungszuschlag (§ 134a SGB V) vereinbaren können. Link zum Original
Der Bund soll die rechtliche Grundlage dafür schaffen, dass die Krankenkassen-Landesverbände solche Selektivverträge schließen können.
Wortlaut im Programm
Der Bund muss dafür die rechtliche Grundlage schaffen und dem Land die Möglichkeit geben, die Sicherstellung der Versorgung finanziell zu stützen. Link zum Original
Der Bund soll dem Land ermöglichen, die Sicherstellung der Hebammenversorgung finanziell zu stützen.
Wortlaut im Programm
Der Bund muss dafür die rechtliche Grundlage schaffen und dem Land die Möglichkeit geben, die Sicherstellung der Versorgung finanziell zu stützen. Link zum Original
Statt Kreißsäle zu schließen, soll die Geburtsmedizin gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Statt der Schließung von Kreißsälen muss die Geburtsmedizin gestärkt werden. Link zum Original
Die Geburtsversorgung soll flexibler und auf den Bedarf junger und werdender Familien ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Die Versorgung muss flexibler sein und auf den Bedarf junger und werdender Familien ausgerichtet werden. Link zum Original
Die gemeinsame Krankenhausplanung Berlin-Brandenburg soll eine flexiblere, bedarfsgerechte Geburtsversorgung berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Dem muss auch die neue „Gemeinsame Krankenhausplanung Berlin-Brandenburg“, die bis 2020 vorliegen soll, Rechnung tragen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.