CDU SL · Unser Saarland von morgen
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Saarland 2012 · Original
Das Programm enthält 32 von 451 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 36Seiten im Original
- 2012Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 32
Kirchen gelten als unverzichtbar für soziale Dienste und als wertevermittelnde Einrichtungen.
Wortlaut im Programm
Für die CDU Saar leisten Kirchen unverzichtbare Dienste am Menschen – sei es in der Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern, der gesundheitlichen Fürsorge, der Pflege älterer Menschen, der Hilfe für Behinderte, der Seelsorge und dem Eintreten für sozial Benachteiligte. Für eine solidarische Gesellschaft, die niemanden zurücklässt, sind die Kirchen aber auch als sinnstiftende und wertevermittelnde Einrichtungen unentbehrlich. Link zum Original
Versuche, die Arbeit der Kirchen einzuschränken, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir als christliche Demokraten sind gegen jegliche Versuche, die Arbeit der Kirchen einzuschränken. Link zum Original
Mit den Kommunen soll ein Bestandserhaltungspakt für die Kultur geschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Daher wollen wir mit den Kommunen einen „Bestandserhaltungspakt für die Kultur“ abschließen Link zum Original
Ein Kulturfonds aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs und des Landes wird aufgebaut.
Wortlaut im Programm
werden wir einen Kulturfonds mit Mitteln aus dem Kommunalen Finanzausgleich und weiteren Mitteln des Landes aufbauen. Link zum Original
Die kommunalen Spitzenverbände erhalten Sitz und Stimme in den Gremien von SST und SSK.
Wortlaut im Programm
Die Kommunalen Spitzenverbände sollen in den Entscheidungs- und Aufsichtsgremien von SST und SSK mit Sitz und Stimme vertreten sein. Link zum Original
Die kulturellen Leuchttürme des Landes werden gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir sichern die kulturellen Leuchttürme unseres Landes. Link zum Original
Das Saarländische Staatstheater bleibt als Dreispartenhaus erhalten.
Wortlaut im Programm
Das Saarländische Staatstheater soll als 3-Sparten-Haus erhalten bleiben; allerdings ist eine engere Verzahnung mit Spitzenakteuren wie etwa der Deutschen Radiophilharmonie bzw. mit der HfM zu prüfen. Link zum Original
Eine engere Verzahnung des Staatstheaters mit der Deutschen Radiophilharmonie und der Musikhochschule wird geprüft.
Wortlaut im Programm
Das Saarländische Staatstheater soll als 3-Sparten-Haus erhalten bleiben; allerdings ist eine engere Verzahnung mit Spitzenakteuren wie etwa der Deutschen Radiophilharmonie bzw. mit der HfM zu prüfen. Link zum Original
Die Probleme der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz werden aufgearbeitet und ihre Strukturen konsolidiert.
Wortlaut im Programm
Bei der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz werden die Probleme aus der Vergangenheit aufgearbeitet und die Strukturen konsolidiert. Link zum Original
Die Erweiterung der Modernen Galerie wird im festgelegten Termin- und Kostenrahmen fertiggestellt.
Wortlaut im Programm
Die Erweiterung der Modernen Galerie wird innerhalb eines zuverlässig definierten Termin- und Kostenrahmens mit einer angemessenen Qualität fertiggestellt. Link zum Original
Die Förderung der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung wird verstetigt.
Wortlaut im Programm
Die Förderung der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung wird verstetigt, wobei von dieser eine feste Einbindung mit gezielten Angeboten der kulturellen Bildung erwartet wird. Link zum Original
Kinder- und Jugendtheater werden weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Auch die Kinder- und Jugendtheater leisten einen wichtigen Beitrag in der Kulturellen Bildung; deshalb werden sie weiter gefördert. Link zum Original
Eine Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Projekt „Bühne Frei“ zur Förderung freier Theater wird geprüft.
Wortlaut im Programm
Im Hinblick auf die Förderung der freien Szene soll geprüft werden, ob das Saarland mit dem Projekt „Bühne Frei“ (Aufführungsförderung für professionelle freie Theater in Rheinland Pfalz) kooperieren kann. Link zum Original
Mit Bibliotheken, Schulträgern, Kirchen und Kommunen wird eine übergreifende Strategie für die Bibliothekslandschaft entwickelt.
Wortlaut im Programm
Um die „Versorgung in der Fläche“ mit Bibliotheken sicherzustellen, sollen Gespräche mit Bibliotheken, Schulträgern, Pfarreien, den Bistümern und den Kommunen geführt werden, um eine übergreifende Strategie zur Weiterentwicklung der Bibliothekslandschaft im Lande zu entwickeln. Link zum Original
Ein Bibliotheksgesetz wird nicht erlassen.
Wortlaut im Programm
Von einem Bibliotheksgesetz wird Abstand genommen. Link zum Original
Eine saarlandweite Industriekulturstrategie soll entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Es kommt jetzt darauf an, die Kräfte zu bündeln und eine saarlandweite Industriekulturstrategie zu entwickeln. Link zum Original
Die Realisierung eines Netzwerks der Industriekultur wird geprüft.
Wortlaut im Programm
Geprüft wird auch die Realisierung eines Netzwerkes der Industriekultur. Link zum Original
Das Wissen um die bergbaulichen Wurzeln der saarländischen Identität soll bewahrt werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig gilt es, das Wissen um die bergbaulichen Wurzeln der saarländischen Identität zu bewahren und zu entwickeln. Link zum Original
Die Erinnerung an den Bergbau und die Anerkennung der Bergleute sollen fester kultureller Bestandteil des Landes werden.
Wortlaut im Programm
So soll die Erinnerung an den Bergbau und die dauerhafte Anerkennung der Menschen, die ihn betrieben haben, zu einem festen kulturellen Bestandteil der Lebenswirklichkeit unseres Landes werden. Link zum Original
Für den Erhalt der Zeugnisse des Bergbaus wird eine Prioritätenliste erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Wir werden aber nicht alle Zeugnisse des Bergbaus erhalten können. Deshalb setzt sich die CDU Saar dafür ein, dass eine Prioritätenliste erarbeitet wird. Link zum Original
Die Ausstellung „Das Erbe der Bergleute“ in Reden wird gefördert und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Als zentrales Element der Erinnerungskultur möchten wir die Ausstellung „Das Erbe der Bergleute“ in Reden fördern und weiterentwickeln. Link zum Original
Ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk soll die publizistisch-kulturelle Grundversorgung sichern.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der mit seinem Angebot an politischer und tagesaktueller Information die publizistisch-kulturelle Grundversorgung in unserem Land sichert. Link zum Original
Der Saarländische Rundfunk soll eigenständig bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir stehen zur Eigenständigkeit des Saarländischen Rundfunks, der einen wichtigen Beitrag zur Information mit saarländischen Themen und zum Heimatgefühl der Bevölkerung quer durch alle Altersgruppen beiträgt. Link zum Original
Eine bessere Finanzausstattung des Saarländischen Rundfunks im ARD-Finanzausgleich wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Um auch in Zukunft solch ein identitätsstiftendes saarländisches Programm zu gewährleisten, werden wir uns weiterhin für eine Verbesserung der Finanzausstattung des SR im Rahmen des ARD- Finanzausgleichs einsetzen. Link zum Original
Eine privatwirtschaftliche, freie und unabhängige Presse wird befürwortet und die Pressekonzentration kritisch gesehen.
Wortlaut im Programm
Wir sind für eine privatwirtschaftliche, freie und unabhängige Presse und sehen die zunehmende Konzentration am Zeitungsmarkt kritisch. Link zum Original
Die „Gemeinsame Erklärung“ der Verlagswirtschaft zum Presse-Grosso wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Das Organisationsmodell des Presse- Grosso hat bisher flächendeckend einen diskriminierungsfreien und „netzneutralen“ Zugang zu Presseprodukten gewährleistet; wir begrüßen daher die „Gemeinsame Erklärung“ der Verlagswirtschaft. Link zum Original
Das Urheberrecht soll für analoge und digitale Sachverhalte taugen, Kreativität fördern und von Urhebern wie Nutzern akzeptiert werden.
Wortlaut im Programm
Das Urheberrecht steht das im Zeitalter der konvergenten Medien vor großen Herausforderungen: es muss sich als Rechtsrahmen für analoge wie auch digitale Sachverhalte bewähren, Kreativität und Innovation fördern und sowohl von Urhebern als auch von Nutzern der digitalen Welt akzeptiert werden. Link zum Original
Das Bewusstsein für den Wert geistigen Eigentums in der digitalen Welt soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Bewusstsein für den Wert von Kreativität und geistigem Eigentum in der digitalen Welt stärken und gleichzeitig den Rechtsrahmen für urheberrechtlich geschützte Inhalte weiterentwickeln. Link zum Original
Der Rechtsrahmen für urheberrechtlich geschützte Inhalte soll weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Bewusstsein für den Wert von Kreativität und geistigem Eigentum in der digitalen Welt stärken und gleichzeitig den Rechtsrahmen für urheberrechtlich geschützte Inhalte weiterentwickeln. Link zum Original
Eine Reform des Urheberrechts soll einen fairen Ausgleich zwischen Werknutzern und Urhebern herstellen.
Wortlaut im Programm
Die CDU Saar tritt für eine Reform des Urheberrechts ein, bei der ein fairer Ausgleich zwischen den Interessen von Werknutzern und Urhebern herzustellen ist. Link zum Original
Das aggressive Vorgehen von Abmahnsyndikaten im Urheberrecht wird verurteilt.
Wortlaut im Programm
Wir verurteilen das – auch von vielen Bürgern als aggressiv und unverhältnismäßig wahrgenommene – Agieren einiger „Abmahnsyndikate“; es untergräbt die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz, wenn das Urheberrecht nur noch als „Geschäftsmodell“ für Abmahnanwälte dient und nicht mehr als notwendiger und fairer Interessensausgleich zwischen Kreativwirtschaft und Nutzern. Link zum Original
Die Aussetzung der ACTA-Ratifizierung wird begrüßt und eine breite gesellschaftliche Debatte über das Abkommen gefordert.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen, dass das Ratifikationsverfahren zum Anti-Counterfeiting Trade Agreement (dt. Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen) bzw. das ACTA derzeit ausgesetzt ist; dieses Abkommen erfordert im Hinblick auf seine grundlegende Bedeutung wie auch seine zahlreichen missverständlichen Formulierungsvorgaben eine umfangreiche und transparente gesellschaftliche Debatte über das Für und Wider dieses Rechtsrahmens. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.