CDU · Unser Saarland von morgen
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Saarland 2012 · Original
Das Programm enthält 52 von 451 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 52Forderungen zum Politikfeld
- 12 %des Programms
- 36Seiten im Original
- 2012Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 52
Ältere Menschen sollen in das Berufsleben eingegliedert oder unter guten Arbeitsbedingungen dort gehalten werden.
Wortlaut im Programm
Um das Beschäftigungspotenzial aller erwerbsfähigen Menschen optimal zu fördern, ist es wichtig, Ältere in die Berufswelt einzugliedern oder sie unter guten Arbeitsbedingungen dort zu halten. Link zum Original
Frauen wird nach einer Familienphase die Rückkehr in den Beruf ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus müssen wir Frauen nach einer Familienphase die Rückkehr in den Beruf ermöglichen und die Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund besser nutzen – auch durch Erschließung und Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen. Link zum Original
Die beruflichen Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund werden besser genutzt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus müssen wir Frauen nach einer Familienphase die Rückkehr in den Beruf ermöglichen und die Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund besser nutzen – auch durch Erschließung und Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen. Link zum Original
Alle Initiativen gegen den Fachkräftemangel werden in einer Gesamtstrategie zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle relevanten Initiativen, Maßnahmen und Projekte, die zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in unserem Land beitragen bzw. das Potenzial der Fachkräfte fördern, im Sinne einer Gesamtstrategie zusammenführen. Link zum Original
Die Strategie zur Sicherung des saarländischen Fachkräftebedarfs wird mit Wirtschafts- und Sozialpartnern umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Um unser Land auf die demografische Entwicklung vorzubereiten und zugleich den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern, werden wir die „Strategie zur Sicherung des saarländischen Fachkräftebedarfs“ gemeinsam mit den Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie den bedeutenden Arbeitsmarktakteuren umsetzen. Link zum Original
Für Langzeitarbeitslose werden weitere Mittel für Aktivierung, berufliche Qualifizierung und sozial-integrative Leistungen gefordert.
Wortlaut im Programm
Daher brauchen wir hier weitere Finanzmittel für Aktivierung, berufliche Qualifizierung und sozial-integrative Leistungen. Link zum Original
Langzeitarbeitslose sollen verstärkt in reguläre Beschäftigung vermittelt werden.
Wortlaut im Programm
Ziel ist eine verbesserte Vermittlung in reguläre Beschäftigung. Wo dies nicht gelingt, werden wir gemeinsam mit den Jobcentern den öffentlich geförderten sozialen Arbeitsmarkt für schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose verstetigen. Link zum Original
Der öffentlich geförderte soziale Arbeitsmarkt für schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose wird mit den Jobcentern verstetigt.
Wortlaut im Programm
Ziel ist eine verbesserte Vermittlung in reguläre Beschäftigung. Wo dies nicht gelingt, werden wir gemeinsam mit den Jobcentern den öffentlich geförderten sozialen Arbeitsmarkt für schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose verstetigen. Link zum Original
Der Erhalt hochwertiger Arbeitsplätze bei den saarländischen Bildungsträgern hat besondere Bedeutung.
Wortlaut im Programm
Auch der Erhalt hochwertiger Arbeitsplätze bei den saarländischen Bildungsträgern ist für uns von besonderer Bedeutung. Link zum Original
Bildungsträger werden weiter dabei unterstützt, Personal und Angebot an den Weiterbildungsmarkt anzupassen.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Bildungsträger weiterhin darin unterstützen, ihre personelle Ausstattung und ihr Leistungsangebot den Veränderungen des Weiterbildungsmarktes anzupassen. Link zum Original
Unternehmen sollen stärker auf ältere Beschäftigte setzen, etwa durch Weiterbildung, Gesundheitsmanagement und altersgerechte Arbeitsgestaltung.
Wortlaut im Programm
Mit Blick auf den absehbaren Mangel an Fachkräften müssen unsere Unternehmen stärker als bisher auf das Potenzial ihrer älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen; dazu gehören innerbetriebliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Maßnahmen zur alters- und gesundheitsgerechten Gestaltung des Arbeitsprozesses. Link zum Original
Altersgerechte Arbeitszeitflexibilität auf Basis betrieblicher Arbeitszeitmodelle wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden auch die altersgerechte Arbeitszeitflexibilität auf der Basis betrieblicher Arbeitszeitmodelle sowie die Installierung eines funktionierenden betrieblichen Eingliederungsmanagements unterstützen. Link zum Original
Die Einführung eines funktionierenden betrieblichen Eingliederungsmanagements wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden auch die altersgerechte Arbeitszeitflexibilität auf der Basis betrieblicher Arbeitszeitmodelle sowie die Installierung eines funktionierenden betrieblichen Eingliederungsmanagements unterstützen. Link zum Original
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen sich und ihre Familie von ihrem Lohn ernähren können.
Wortlaut im Programm
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich und ihre Familie von ihrem Lohn ernähren können. Link zum Original
Lohndumping verzerrt den Wettbewerb, und Missbrauch der Leiharbeit höhlt den Sozialstaat aus.
Wortlaut im Programm
Lohndumping führt zu Wettbewerbsverzerrung, Missbrauch im Bereich der Leiharbeit führt zur Aushöhlung unseres Sozialstaates. Link zum Original
Faire Löhne werden auf Landes- und Bundesebene eingefordert.
Wortlaut im Programm
Als Partei der sozialen Marktwirtschaft treten wir für faire Löhne ein und kämpfen – sowohl auf Landes- wie auf Bundesebene – dafür, dass reguläre tarifliche Beschäftigung nicht noch weiter durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse, durch Zeit- und Leiharbeit zurückgedrängt wird. Link zum Original
Reguläre tarifliche Beschäftigung soll nicht weiter durch prekäre Beschäftigung sowie Zeit- und Leiharbeit verdrängt werden.
Wortlaut im Programm
Als Partei der sozialen Marktwirtschaft treten wir für faire Löhne ein und kämpfen – sowohl auf Landes- wie auf Bundesebene – dafür, dass reguläre tarifliche Beschäftigung nicht noch weiter durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse, durch Zeit- und Leiharbeit zurückgedrängt wird. Link zum Original
Das Vorhaben der Bundestagsfraktion, noch im laufenden Jahr ein eigenes Mindestlohnmodell umzusetzen, wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen daher das Vorhaben der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, noch in diesem Jahr ein eigenes Mindestlohnmodell umzusetzen. Link zum Original
Wo kein Tariflohn existiert oder die Tarifbindung unter 50 Prozent liegt, legt eine paritätische Kommission mit Schlichter eine verbindliche Lohnuntergrenze fest.
Wortlaut im Programm
Dort, wo ein tarifvertraglich festgelegter Lohn nicht existiert oder die Tarifbindung unter 50 Prozent liegt, soll eine paritätisch besetzte Kommission aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern unter der Leitung eines Schlichters eine verbindliche Lohnuntergrenze festlegen. Link zum Original
Die Entscheidung über die Lohnuntergrenze bleibt bei den Tarifparteien ohne direkten politischen Eingriff in die Lohnfindung.
Wortlaut im Programm
Erstens bleibt damit die Entscheidung bei den Tarifparteien, es gibt keinen direkten politischen Eingriff in die Lohnfindung; das heißt: wir haben zwar einen gesetzlichen, aber keinen staatlich festgesetzten Mindestlohn. Link zum Original
Ein staatlich festgesetzter Mindestlohn wird abgelehnt, ein gesetzlicher Mindestlohn über die Tarifparteien befürwortet.
Wortlaut im Programm
Erstens bleibt damit die Entscheidung bei den Tarifparteien, es gibt keinen direkten politischen Eingriff in die Lohnfindung; das heißt: wir haben zwar einen gesetzlichen, aber keinen staatlich festgesetzten Mindestlohn. Link zum Original
Im Konfliktfall entscheidet in der Mindestlohnkommission ein vorab gemeinsam bestimmter Schlichter.
Wortlaut im Programm
Zweitens: Im Konfliktfall fällt die entscheidende Stimme dem Schlichter zu, der schon vor Beginn der Verhandlungen von der Kommission gemeinsam bestimmt wird; auch dies entspricht dem aus den Tarifverhandlungen bekannten Modell. Link zum Original
Nachwirkende Tarifverträge mit Niedriglöhnen sollen durch eine Regelung aufgehoben werden können.
Wortlaut im Programm
Drittens: Dort, wo Tarifverträge mit Niedriglöhnen bestehen, weil keine Neuabschlüsse erzielt worden sind und die alten Verträge formell nachwirken, muss es eine Regelung zu deren Aufhebung geben. Link zum Original
Die Nachwirkungsphase von Tarifverträgen soll auf höchstens zwölf Monate begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Daher sind wir als CDU Saar für eine Begrenzung der Nachwirkungsphase von höchstens zwölf Monaten. Link zum Original
Die Kommission orientiert sich bei der Lohnuntergrenze an den bestehenden allgemeinverbindlichen Branchenmindestlöhnen.
Wortlaut im Programm
Bei der Festlegung der Lohnuntergrenze wird sich die Kommission an den aktuell gültigen Lohnuntergrenzen, also den für allgemein verbindlich erklärten Löhnen anderer Branchen orientieren. Link zum Original
Differenzierungen der Lohnuntergrenze nach Branchen oder Regionen bleiben möglich.
Wortlaut im Programm
Dennoch wird es auch noch die Möglichkeit von Differenzierungen – etwa nach Branchen oder Regionen – geben. Link zum Original
Differenzierungen der Lohnuntergrenze nach Branchen und Regionen sollen in vertretbarem Rahmen bleiben.
Wortlaut im Programm
Umfang und Ausmaß dieser Differenzierungen müssen aber in vertretbarem Rahmen bleiben. Link zum Original
Die Löhne sollen sich künftig grundsätzlich nach dem allgemein verbindlichen Mindestlohn richten.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich sollten sich die Löhne in Zukunft nach diesem allgemein verbindlichen Mindestlohn richten. Link zum Original
Bei öffentlich vergebenen Leistungen soll fairer Wettbewerb gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist darüber hinaus, einen fairen Wettbewerb bei öffentlich zu vergebenen Leistungen zu gewährleisten und insbesondere im ÖPNV einheimische Arbeitsplätze zu sichern. Link zum Original
Im öffentlichen Personennahverkehr sollen einheimische Arbeitsplätze gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist darüber hinaus, einen fairen Wettbewerb bei öffentlich zu vergebenen Leistungen zu gewährleisten und insbesondere im ÖPNV einheimische Arbeitsplätze zu sichern. Link zum Original
Das Tariftreuegesetz wird wo nötig unter Beachtung des EU- und Wettbewerbsrechts weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir – wo nötig – das bestehende Tariftreuegesetz unter Berücksichtigung von EU- bzw. wettbewerbsrechtlichen Bedingungen weiterentwickeln. Link zum Original
Zeitarbeit wird als sinnvolles Instrument zur Abdeckung von Produktionsspitzen grundsätzlich akzeptiert.
Wortlaut im Programm
Wir sind nicht grundsätzlich gegen Zeitarbeit. Zeitarbeit kann ein sinnvolles Instrument des Arbeitsmarktes sein, wenn Produktion in Spitzenzeiten kurzfristig abgedeckt und auf Engpässe reagiert werden muss. Link zum Original
Zeitarbeit zur Verdrängung von Stammpersonal, Aushöhlung von Tarifen und Abbau regulärer Beschäftigung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wo jedoch Zeitarbeit dazu missbraucht wird, Stammpersonal auf Dauer zu verdrängen, Tarifregelungen auszuhöhlen und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung abzubauen, werden die Grenzen überschritten. Link zum Original
Zwischen Zeitarbeitnehmern und Stammbelegschaften soll Lohngerechtigkeit herrschen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Lohngerechtigkeit zwischen Zeitarbeitnehmern und Stammbelegschaften. Link zum Original
Nach einer Einarbeitungszeit soll für Zeitarbeitnehmer der Grundsatz der gleichen Bezahlung gelten.
Wortlaut im Programm
Deshalb treten wir dafür ein, dass nach einer Einarbeitungszeit der „Grundsatz der gleichen Bezahlung“ gelten muss; wir werden prüfen, ob auf dem Wege einer Bundesratsinitiative das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz dahingehend zu ändern ist, dass tarifvertragliche Abweichungen von diesem Grundsatz nur zulässig sind, wenn dadurch die festgelegte Lohnuntergrenze nicht unterschritten wird. Link zum Original
Eine Bundesratsinitiative zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes wird geprüft, damit tarifliche Abweichungen die Lohnuntergrenze nicht unterschreiten.
Wortlaut im Programm
Deshalb treten wir dafür ein, dass nach einer Einarbeitungszeit der „Grundsatz der gleichen Bezahlung“ gelten muss; wir werden prüfen, ob auf dem Wege einer Bundesratsinitiative das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz dahingehend zu ändern ist, dass tarifvertragliche Abweichungen von diesem Grundsatz nur zulässig sind, wenn dadurch die festgelegte Lohnuntergrenze nicht unterschritten wird. Link zum Original
Die Abweichung vom Equal Pay in der Zeitarbeit soll höchstens drei Monate betragen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus muss die Dauer der Einarbeitungszeit im Bereich der Zeitarbeit begrenzt werden; die Abweichungsdauer von Equal Pay sollte höchstens drei Monate betragen. Link zum Original
Eine Kommission der Bundesregierung zur Festlegung einer Höchstabweichungsdauer wird befürwortet, falls sich die Tarifparteien nicht einigen.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen den Vorschlag, auf der Ebene der Bundesregierung eine Kommission zur Festlegung einer Höchstabweichungsdauer einzusetzen, sofern sich die Tarifparteien in der Zeitarbeitsbranche nicht auf einen gemeinsamen Vorschlag verständigen können. Link zum Original
Die Zeitarbeitsbranche soll in das Arbeitnehmerentsendegesetz aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns weiterhin dafür ein, die Zeitarbeitsbranche ins Arbeitnehmerentsendegesetz aufzunehmen. Link zum Original
Unternehmen sollen tarifliche Beschäftigung nicht systematisch über Zeit- und Leiharbeit abbauen und Löhne drücken können.
Wortlaut im Programm
Wir als CDU Saar wollen verhindern, dass Unternehmen die rechtlichen Spielräume dazu nutzen, tarifliche Beschäftigung systematisch abzubauen und über Zeit- und Leiharbeit die Löhne zu drücken. Link zum Original
Die Wirtschaftsförderung des Landes orientiert sich am Ziel der Begrenzung von Leiharbeit.
Wortlaut im Programm
Um einen weiteren Anstieg der Leiharbeit und insbesondere den Missbrauch im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung in unserem Land zu bekämpfen, werden wir bei der Förderung von Betrieben und der Schaffung von Arbeitsplätzen unsere Förderpolitik am Ziel der Begrenzung von Leiharbeit orientieren. Link zum Original
Unternehmen mit dauerhaft über 30 Prozent Leiharbeitern werden von der Wirtschaftsförderung ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Unternehmen, in denen der Anteil der Leiharbeiter über einen längeren Zeitraum bei über 30 Prozent der Gesamtbelegschaft liegt, sollen daher zukünftig von der Wirtschaftsförderung ausgeschlossen werden Link zum Original
Der Fach- und Führungskräftemangel soll nicht zur Wachstumsbremse für die Wirtschaft im Saarland werden.
Wortlaut im Programm
Der bereits jetzt in der Saarwirtschaft spürbare Fach- und Führungskräftemangel darf nicht zur Wachstumsbremse für die Saarwirtschaft werden. Link zum Original
Die Interessen alter, kranker und behinderter Menschen sollen trotz Haushaltskonsolidierung nicht vernachlässigt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir die Interessen und Bedürfnisse von alten, kranken und behinderten Menschen – trotz der unvermeidbaren Rückführung öffentlicher Leistungen im Zuge der Haushaltskonsolidierung – nicht vernachlässigen. Link zum Original
Die Vererbung von Armut soll verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Armutsbekämpfung und insbesondere im Bereich der Kinderarmut geht es uns darum, die „Vererbung“ von Armut zu verhindern. Link zum Original
Der Aktionsplan zur Armutsbekämpfung wird mit einem zielorientierten Maßnahmenpaket präzisiert.
Wortlaut im Programm
Aufbauend auf der Armutsstudie des Jahres 2009 werden wir den derzeit in der Abstimmung mit den Sozialpartnern befindlichen „Aktionsplan zur Armutsbekämpfung“ mit einem zielorientierten und nachhaltig wirksamen Maßnahmenpaket präzisieren. Link zum Original
Familienarbeit soll in den Sozialversicherungen bei Leistungen und Beiträgen stärker anerkannt werden.
Wortlaut im Programm
die verstärkte Anerkennung von Familienarbeit in den sozialen Sicherungssystemen nicht nur auf der Leistungs- sondern auch auf der Beitragsseite. Link zum Original
Die individuelle Bedarfslage von Antragstellern auf Sozialleistungen, besonders Eingliederungshilfe, soll stärker berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir müssen die individuelle Bedarfslage von Antragstellern auf soziale Leistungen, insbesondere auf Eingliederungshilfe für Behinderte, stärker berücksichtigen. Link zum Original
Im Landesamt sollen Controlling-Strukturen und einheitliche Qualitätsmaßstäbe für Leistungserbringer der Eingliederungshilfe eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus brauchen wir im Landesamt effiziente Controlling-Strukturen sowie einheitliche Leistungs- und Qualitätsmaßstäbe für die Arbeit der Leistungserbringer, um einen effizienteren und qualitativ besseren Einsatz der finanziellen Mittel des Landes im Bereich der ambulanten und stationären Eingliederungshilfe zu gewährleisten. Link zum Original
Übergänge von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt sollen weiter besonders gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus gilt es, den eingeschlagenen Weg der besonderen Förderung der Übergänge in den ersten Arbeitsmarkt fortzuführen. Link zum Original
Arbeitsförderbereiche in Werkstätten sollen für schwerstbehinderte Menschen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem sollen die Beschäftigungsmöglichkeiten von schwerstbehinderten Menschen durch den Ausbau der Arbeitsförderbereiche in den Werkstätten verbessert werden. Link zum Original
Die Durchlässigkeit von der Tagesförderstätte zur Werkstatt soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Die Durchlässigkeit von der Tagesförderstätte hin zur Werkstatt sollte erhöht werden, damit die hier arbeitenden Menschen eine bessere Teilhabe am Erwerbsleben mit einer sozialen Absicherung erhalten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.