Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2005 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original
Das Programm enthält 26 von 788 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 26Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 62Seiten im Original
- 2005Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 26
Der Erosion des gemeinsamen Wertefundaments der Gesellschaft soll Einhalt geboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen der Erosion des gemeinsamen Wertefundaments unserer Gesellschaft Einhalt gebieten. Link zum Original
Dem Zeitgeist der Beliebigkeit soll eine wertorientierte und zukunftsgewandte Politik entgegengesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir stellen dem Zeitgeist der Beliebigkeit eine wertorientierte und deshalb zukunftsgewandte Politik entgegen. Link zum Original
Das christlich-abendländische Menschenbild mit Freiheit, Würde, Personalität, Solidarität und Subsidiarität gilt als richtig, und diese Grundsätze sollen gegen Fundamentalismus, Fanatismus, Rassismus und Irrationalismus verteidigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir tun das in der Überzeugung, dass das christlich-abendländische Menschenbild mit seinen Grundsätzen der Freiheit und Würde des Einzelnen, der Personalität, Solidarität und Subsidiarität richtig ist. Wir sehen darin den Auftrag Europas in einer globalisierten Welt und wollen die Grundsätze verteidigen gegen Fundamentalismus, Fanatismus, Rassismus und Irrationalismus. Link zum Original
Kultur soll wieder einen selbstverständlichen Stellenwert in der Politik haben.
Wortlaut im Programm
Kultur muss wieder einen selbstverständlichen Stellenwert in der Politik haben. Link zum Original
Der künstlerisch-musische Unterricht an den Schulen muss gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
- Der künstlerisch-musische Unterricht an den Schulen muss gestärkt werden. Link zum Original
Künstler sollen in die Gestaltung des Unterrichts einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
Künstler (Musiker, Schriftsteller, bildende Künstler, Architekten, Schauspieler und Regisseure) sind in die Gestaltung des Unterrichts einzubeziehen. Link zum Original
Für die Einbeziehung von Künstlern sollen unbürokratische Modelle der Vertragsgestaltung und Bezahlung entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Dafür werden wir unbürokratische Modelle der Vertragsgestaltung und Bezahlung entwickeln. Link zum Original
Das kulturelle Gedächtnis Europas hat seinen Ort in den Universitäten.
Wortlaut im Programm
- Das kulturelle Gedächtnis Europas hat seinen Ort in den Universitäten. Link zum Original
Die Geisteswissenschaft ist in besonderem Maße Sachwalter der Kultur.
Wortlaut im Programm
Der Sachwalter der Kultur ist in besonderem Maße die Geisteswiss enschaft. Link zum Original
Die erforderlichen Hochschulreformen dürfen die Geisteswissenschaften nicht schwächen.
Wortlaut im Programm
Durch die erforderlichen Hochschulreformen dürfen die Geisteswissen schaften nicht geschwächt werden. Link zum Original
Die Kunstförderung soll im Rahmen einer neuen Kulturpolitik die Eigenständigkeit der Kunsthochschulen stärken.
Wortlaut im Programm
- Die Kunstförderung im Rahmen einer neuen Kulturpolitik wird die Eigenständigkeit der Kunsthochschulen stärken. Link zum Original
Das Kunsthochschulgesetz darf nicht in das neue Hochschulgesetz integriert werden.
Wortlaut im Programm
Das Kunsthochschulgesetz darf nicht in das erforderliche neue Hochschulgesetz integriert werden. Link zum Original
Der Dialog über Ästhetik und Stadtbaukunst zwischen Architekten, Stadtplanern, Investoren, Denkmalschützern, Bauindustrie, Bauverwaltung und Bürgern soll intensiviert werden, um die Baukultur weiterzuentwickeln.
Wortlaut im Programm
- Wir benötigen eine Intensivierung des Dialogs über Ästhetik und Stadtbaukunst zwischen Architekten, Stadtplanern, Investoren, Denkm alschützern, Bauindustrie, Bauverwaltung und Bürgern zur Weiterentwicklung unserer Baukultur. Link zum Original
Theater, Konzertsäle, Opernhäuser, Bibliotheken und Museen sind öffentliche Einrichtungen des kulturellen Lebens.
Wortlaut im Programm
- Theater, Konzertsäle, Opernhäuser, Bibliotheken und Museen -- auch Museen mit spezieller Ausrichtung -- sind öffentliche Einrichtungen unseres kulturellen Lebens. Link zum Original
Die Erhaltung von Theatern, Konzertsälen, Opernhäusern, Bibliotheken und Museen darf nur begrenzt von ökonomischer Profitabilität abhängen.
Wortlaut im Programm
- Theater, Konzertsäle, Opernhäuser, Bibliotheken und Museen -- auch Museen mit spezieller Ausrichtung -- sind öffentliche Einrichtungen unseres kulturellen Lebens. Der Reichtum, den sie darstellen und erzeugen, ist nicht in ökonomischen Kategorien messbar. Ihre Erhaltung darf nur begrenzt von ökonomischer Profitabilität abhängen. Link zum Original
Das Land soll sich an der freien Kulturszene nicht überall finanziell beteiligen.
Wortlaut im Programm
- Das Land Nordrhein-Westfalen besitzt eine vielfältige und lebendige freie Szene. Hier kann und sollte sich das Land nicht überall finanziell beteiligen. Link zum Original
Das Land muss mehr als bisher zur Profilierung und Professionalisierung der freien Kulturszene beitragen.
Wortlaut im Programm
Aber das Land kann und muss mehr als bisher zur Profilierung und Professionalisierung der freien Szene beitragen. Link zum Original
Die staatliche Kunstförderung muss für Bedingungen sorgen, unter denen Kunst stattfinden kann.
Wortlaut im Programm
- Die staatliche Kunstförderung muss für Bedingungen Sorge tragen, unter denen Kunst stattfinden kann. Link zum Original
Die staatliche Kunstförderung soll auf die Expertise von Künstlern und Kunstverständigen vertrauen und Maßnahmen fördern, die zur Bildung von Künstlerpersönlichkeiten und zum Gelingen von Kunst geeignet sind.
Wortlaut im Programm
- Die staatliche Kunstförderung muss für Bedingungen Sorge tragen, unter denen Kunst stattfinden kann. Das kann sie nur mittelbar. Sie muss auf die Expertise von Künstlern und Kunstverständigen vertrauen und in diesem Vertrauen Maßnahmen fördern, die zur Bildung von Künstlerpersönlichkeiten und zum Gelingen von Kunst geeignet erscheinen. Link zum Original
Künstlern soll vor allem Zeit gegeben werden.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist vor allem, dass Künstlern Zeit gegeben wird. Link zum Original
Strukturen der Teamarbeit und der Vernetzung zwischen Bürgern, Kommunen, freier Szene, Kirchen, Medien und Kunsthochschulen müssen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Strukturen der Teamarbeit und der Organisation in Netzwerken zwischen Bürgern, Städten und Gemeinden, freier Szene, Kirchen, Medien und Kunsthochschulen müssen gestärkt werden. Link zum Original
Der Kulturhaushalt des Landes soll mittelfristig verdoppelt werden.
Wortlaut im Programm
- Der Kulturhaushalt des Landes ist mittelfristig zu verdoppeln. Link zum Original
Medien sind auch Träger der kulturellen Bildung.
Wortlaut im Programm
Auch die Medien sind Träger der kulturellen Bildung. Link zum Original
Der Medienstandort Nordrhein-Westfalen soll besonders auch unter qualitativen Gesichtspunkten gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die Politik muss den Medienstandort NRW besonders auch unter qualitativen Gesichtspunkten stärken. Link zum Original
Medien müssen Kunst und Kultur stärker als bisher fördern.
Wortlaut im Programm
Die Medien müssen sich im Gegenzug darauf besinnen, dass sie einen Großteil ihrer Ressourcen einschließlich von Mitarbeitern aus Kunst und Kultur beziehen. Daher müssen sie Kunst und Kultur mehr als bisher fördern. Link zum Original
Eine Schura gilt als erster Schritt zu einem einheitlichen Ansprechpartner für islamischen Religionsunterricht nach Artikel 7 Grundgesetz.
Wortlaut im Programm
Eine solche Schura ist auch ein erster Schritt im Hinblick auf die Bildung eines einheitlichen Ansprechpartners für die Konstituierung eines islamischen Religionsunterrichtes nach Art. 7 Grundgesetz. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.