Arbeitgeber
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW MV0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
AfD MV 14
Weniger Pflichten 3
SPD MV 585
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Arbeitgeber und ausländische Fachkräfte erhalten niedrigschwellige Unterstützung aus einer Hand, etwa zu Aufenthaltsrecht, Anerkennung von Abschlüssen, Sprachförderung und Integration.
- Arbeitgeber werden beim Budget für Arbeit unbürokratisch unterstützt.
- Betriebe werden bei der Integration von Beschäftigten mit Einwanderungsgeschichte aktiv begleitet.
- Vertragsauflösungen in der Ausbildung werden durch mehr Beratung und Begleitung für Betriebe und Auszubildende reduziert.
Bleibt wie bisher 7
- Das Zukunftsbündnis der Landesregierung mit Gewerkschaften, Arbeitgebern, Kammern, Bundesagentur für Arbeit und kommunalen Spitzenverbänden wird fortgesetzt und gestärkt.
- Der Mindestlohn bleibt Untergrenze, daneben wird auf gute Tariflöhne gesetzt.
- Öffentliche Aufträge erhalten Unternehmen nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz auch künftig nur bei Zahlung von Tariflöhnen oder tarifgleichen Löhnen.
- Durch die Tarifbindung bei öffentlichen Aufträgen sollen faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen gesichert werden.
- Eingriffe in den Achtstundentag werden abgelehnt.
- Öffentliche Aufträge werden weiterhin an Tariftreue und faire Arbeitsbedingungen gebunden.
- Eine Aufweichung der Mindestlohnregeln wird abgelehnt.
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 2
Mehr Pflichten 5
- Die wirtschaftliche Entwicklung soll mit Tarifbindung, fairen Löhnen, Mitbestimmung und Qualifizierung verbunden sein.
- Gute Arbeit setzt Tarifbindung, gelebte Mitbestimmung und den Verzicht auf prekäre Arbeit wie Leiharbeit und Befristungen voraus.
- Prekäre Beschäftigung, sachgrundlose Befristungen und Lohndumping sollen weiter zurückgedrängt werden.
- Arbeit in der Pflege muss gut bezahlt und tariflich abgesichert sein.
- Bildungsreisen ins Ausland werden für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land im Rahmen der Bildungsfreistellung ermöglicht.
Linke MV 182
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 9
- Beschäftigte sollen gut bezahlt werden, Zugang zu Mitbestimmung haben und durch Arbeitsbedingungen nicht gesundheitlich geschädigt werden.
- Wirtschaftsförderung wird an soziale Kriterien gekoppelt und bei Dumpinglöhnen oder schlechten Arbeitsbedingungen versagt.
- Im Hotel- und Gaststättengewerbe sollen höhere Löhne und bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen wie planbare Arbeitszeiten erreicht werden.
- Auf Bundesebene wird ein armutsfester Mindestlohn angestrebt.
- In Werkstätten für behinderte Menschen gelten der gesetzliche Mindestlohn und branchenspezifische Tarifverträge.
- Gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit wird durchgesetzt.
- Gute Arbeit in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft wird gut bezahlt und sozial abgesichert.
- In der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft gelten flächendeckende Tarifverträge mit fairen Löhnen.
- Es gilt ein armutsfester Mindestlohn, auch für Saisonarbeitskräfte.
Mehr Pflichten 18
- Der 8. Mai wird gesetzlicher Feiertag.
- Beschäftigte sollen gut bezahlt werden, Zugang zu Mitbestimmung haben und durch Arbeitsbedingungen nicht gesundheitlich geschädigt werden.
- Es gibt ein Recht auf Vollzeit und ein Rückkehrrecht aus Teilzeit.
- Alle Beschäftigten erhalten sechs Wochen Urlaub.
- Langfristig wird die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich eingeführt.
- Die Rechte von Beschäftigten im Homeoffice werden geschützt, einschließlich eines Verbots von Überwachungssoftware.
- Das Recht auf Nichterreichbarkeit wird gestärkt.
- Wirtschaftsförderung wird an soziale Kriterien gekoppelt und bei Dumpinglöhnen oder schlechten Arbeitsbedingungen versagt.
- Im Hotel- und Gaststättengewerbe sollen höhere Löhne und bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen wie planbare Arbeitszeiten erreicht werden.
- Auf Bundesebene wird ein armutsfester Mindestlohn angestrebt.
- In Werkstätten für behinderte Menschen gelten der gesetzliche Mindestlohn und branchenspezifische Tarifverträge.
- Das Recht auf Rückkehr in Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung wird gestärkt.
- Gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit wird durchgesetzt.
- Tarifbindung und gute Arbeitsbedingungen werden gestärkt, besonders in Branchen mit vielen weiblichen Beschäftigten.
- Gute Arbeit in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft wird gut bezahlt und sozial abgesichert.
- In der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft gelten flächendeckende Tarifverträge mit fairen Löhnen.
- Es gilt ein armutsfester Mindestlohn, auch für Saisonarbeitskräfte.
- Saisonarbeitskräfte werden sozialversichert.
Grüne MV 72
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Geld 2
Mehr Pflichten 7
- Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge werden tarifliche Standards und gute Arbeitsbedingungen konsequent eingehalten.
- Die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeberufen werden durch verlässliche Personalbemessung, planbare Dienste und Entlastung im Alltag verbessert.
- Die Tarifbindung in sozialen Einrichtungen wird gestärkt.
- Der öffentliche Dienst verzichtet auf sachgrundlose Befristungen.
- Ein armutsfester gesetzlicher Mindestlohn soll auch in Werkstätten für behinderte Menschen gelten.
- Prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der Kultur werden beendet, um Scheinselbstständigkeit nach dem Herrenberg-Urteil zu vermeiden.
- In öffentlich geförderten Kulturhäusern werden faire Arbeitsbedingungen mit Mitbestimmung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gesichert.
CDU MV 12
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
BSW MV 1017
Mehr Geld 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 2
Mehr Pflichten 10
- Die Tarifbindung wird gestärkt, mit mehr Flächentarifverträgen im Land.
- Minijobs werden in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse überführt.
- Der Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit wird bekämpft.
- Befristungen mit Sachgrund werden reduziert, sachgrundlose Befristungen und Kettenbefristungen abgeschafft.
- Öffentliche Aufträge und Fördermittel werden an Tariftreue, faire Arbeitsbedingungen und klare Standards gekoppelt.
- Arbeitsbedingungen werden verbessert, um Fachkräfte im Land zu halten, durch Gesundheitsschutz, verlässliche Arbeitszeiten und stärkere Mitbestimmung.
- Über eine Bundesratsinitiative wird ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 15 Euro angestrebt.
- Über eine Bundesratsinitiative wird gegen Lohndumping vorgegangen.
- In der Wissenschaft gelten verbindliche Standards für Gleichstellung, Familienfreundlichkeit und Tarifbindung.
- In allen öffentlich finanzierten Gesundheitseinrichtungen gelten Tarifbindung und faire Bezahlung.
FDP MV 147
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Unternehmen erhalten bessere Möglichkeiten, Fachkräfte aus anderen Bundesländern und dem Ausland zu gewinnen und zu binden.
- Auszubildende, Betriebe und berufsbildende Schulen werden bei der Nutzung europäischer Programme für internationale Ausbildungserfahrung unterstützt.
- Der Weg in die Ausbildung wird erleichtert und das Matching verbessert, um die Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze zu senken.
- Arbeitgeber erhalten verlässliche und unbürokratische Erstattungsverfahren, wenn sie Mitarbeitende für ehrenamtliche Einsätze oder Ausbildungen freistellen.
Weniger Pflichten 4
- Vergabe-Mindestlohn und Mindestarbeitsbedingungen im Vergaberecht werden ersatzlos gestrichen.
- Auf Bundesebene wird eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit angestrebt.
- Auf Bundesebene wird mehr Spielraum bei Ruhezeiten angestrebt.
- Arbeitgeber erhalten verlässliche und unbürokratische Erstattungsverfahren, wenn sie Mitarbeitende für ehrenamtliche Einsätze oder Ausbildungen freistellen.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
- Eine Kultur der Wertschätzung für verantwortungsvolles Unternehmertum, insbesondere gegenüber Arbeitsplatzschaffenden, wird etabliert.
- Die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Arbeit werden an digitalere und ortsunabhängigere Arbeit angepasst.
- Arbeitgeber erhalten Anreize, wenn sie jungen Menschen mit Förderbedarf sowie geduldeten oder bleibeberechtigten Flüchtlingen einen Ausbildungsplatz anbieten.
Koalitionsvertrag 124
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Tarifvertragsparteien werden auf dem Weg zu mehr Tarifbindung unterstützt.
- Die Tarifvertragsparteien werden auf dem Weg zu mehr Tarifbindung unterstützt.
- Zentrale Ansprechpartner und ein zentraler digitaler Zugang zu Moderations- und Vermittlungsangeboten für Auszubildende und Betriebe werden verbessert, um Ausbildungsabbrüche zu verhindern.
- Unternehmen erhalten Prüfverfahren und -instrumente zur Ermittlung von Entgeltungleichheiten.
Weniger Geld 3
- Öffentliche Aufträge gehen nur noch an Unternehmen, die mindestens Tariflohn oder tarifgleichen Lohn zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewährleisten.
- Die Erhöhung des bundesweiten Mindestlohns auf 12 Euro je Stunde wird unterstützt.
- Im Bundesrat stimmt das Land einem bundesweiten Mindestlohn von 12 Euro zu.
Mehr Pflichten 12
- Die Möglichkeiten zur Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen auf Landesebene werden verstärkt genutzt.
- Öffentliche Aufträge gehen nur noch an Unternehmen, die mindestens Tariflohn oder tarifgleichen Lohn zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewährleisten.
- Auf Bundesebene wird die Förderung der Tarifbindung durch vergaberechtliche Bundesregelungen unterstützt.
- Auf Bundesebene wird eine erleichterte Allgemeinverbindlichkeitserklärung für Tarifverträge unterstützt.
- Die Erhöhung des bundesweiten Mindestlohns auf 12 Euro je Stunde wird unterstützt.
- Beim Bund wird gefordert, Erweiterungen der Zuwanderungsregeln für ausländische Fachkräfte mit der Tarifbindung zu verknüpfen.
- Befristete Beschäftigungsverhältnisse sollen die Ausnahme sein.
- Auf sachgrundlose Befristung soll grundsätzlich verzichtet werden.
- Bundespolitisch wird die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung gefordert.
- Das geltende Arbeitsschutzrecht soll durchgesetzt und seine Umsetzung kontrolliert werden.
- Auf Bundesebene wird ein gut ausgestatteter Zoll zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und Verstößen gegen den Mindestlohn gefordert.
- Im Bundesrat stimmt das Land einem bundesweiten Mindestlohn von 12 Euro zu.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht