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390 von 1.413 Forderungen aus diesem Programm finden sich im Koalitionsvertrag nicht wieder: Für sie gibt es im ganzen Vertrag keinen Punkt mit mindestens 30 Prozent Übereinstimmung. Bei jeder dieser Forderungen ist angegeben, welche anderen Parteien im Parlament sie teilen (Wahl- und Grundsatzprogramme, ab 30 Prozent Übereinstimmung).
Ohne Politikfeld3
- Wir sind davon überzeugt, dass die Antidiskriminierungsregeln im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz ausreichen. Das entsprechende Sonderrecht im Thüringer Gaststättengesetz werden wir abschaffen
- Abstrakte und realitätsferne Flächenziele lehnen wir ab
- Mit einer Initiative über den Bundesrat wollen wir den sogenannten Rechtskreiswechsel, durch den alle neu ankommenden Ukrainer sofort in den Bürgergeldbezug kommen, beenden
Staat, Demokratie und Verwaltung38
- Für Nachweispflichten bei Förderungen sollen Bagatellgrenzen eingeführt werden.
- Behörden sollen sich als Ermöglicher und nicht als Verhinderer verstehen.
- Die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange soll auf das nötige Maß zurückgeführt werden.
- Wo sinnvoll, werden Pauschalförderungen ausgereicht.
- Der Verwaltungsaufwand bei der W-Besoldung wird durch Entbürokratisierung radikal verringert.
- Auch bei anderen Fördermittelgebern wie dem Bund soll der Antragsaufwand sinken.
- Statt auf überbordende Bürokratie wird auf Verantwortung und Vertrauen gesetzt.
- Die Thüringer Bauverwaltung soll die Voraussetzungen für Bundeswehr-Bauvorhaben erhalten.
- Der Staat soll seine Bürger nicht bevormunden, sondern ihre Freiheit schützen und Sicherheit bieten.
- Die Posten-Affäre der früheren Landesregierung wird aufgearbeitet.
- Verloren gegangenes Vertrauen in Regierung und Verwaltung soll zurückgewonnen werden.
- Das Prinzip der Bestenauslese soll auch in Spitzenpositionen der Verwaltung wieder gelten.
- Im Ministergesetz werden Mindestanforderungen an die Qualifikation von Ministern wie Berufsausbildung oder Hochschulabschluss festgeschrieben.
- Thüringer Minister und Staatssekretäre sollen in Thüringen verwurzelt sein und hier leben.
- In der Verwaltung soll eine neue Kultur des Zuhörens etabliert werden.
- Jeder Bürger soll von der Verwaltung zeitnah eine fachlich fundierte Antwort auf seine Anliegen erhalten.
- Die Sprache der Verwaltung soll den Regeln der deutschen Rechtschreibung und Grammatik folgen und allgemein verständlich sein.
- Die Öffentlichkeit soll nachvollziehen können, wie staatliche Entscheidungen zustande kommen.
- In der Verwaltung soll eine nach vorne gerichtete Fehlerkultur etabliert werden.
- In den Behörden wird ein modernes, prämienbasiertes Ideenmanagement eingeführt.
- Der Normbestand wird um mindestens 10 Prozent reduziert.
- Überregulierung wird abgelehnt und konsequent zurückgefahren.
- Für die Landesverwaltung wird eine Führungsakademie etabliert.
- Mit einer Ausbildungs- und Studienoffensive wird für Berufe in der Verwaltung geworben.
- Die Ausbildungsvergütungen in der Verwaltung werden angehoben.
- Die Ausbildungsstandorte der Verwaltung werden mit Lehrpersonal und digitaler Technik optimal ausgestattet.
- Die Laufbahnausbildung im öffentlichen Dienst bleibt erhalten.
- Das digitale Karriereportal des Landes wird auch den Kommunen als Plattform angeboten.
- Die Arbeitgebermarke „Dienst macht Fortschritt“ wird mit einer starken Werbekampagne bekannter gemacht.
- Alle Tarifabschlüsse werden 1:1 und zeitgleich auf die Beamten übertragen.
- Die Beamtenalimentation wird auf ihre Verfassungsmäßigkeit überprüft und bei Bedarf angepasst.
- Innerhalb von 100 Tagen wird gemeinsam ein Zukunfts-Pakt „Öffentlicher Dienst“ erarbeitet.
- Das Personalvertretungsrecht wird im Sinne einer Allzuständigkeit klar und verständlich geregelt.
- Die Schwellenwerte für europaweite Ausschreibungen werden deutlich angehoben.
- Alle für Infrastrukturprojekte maßgeblichen EU-Umweltrichtlinien sollen überprüft werden.
- Die Sprachkompetenzen der zu entsendenden Bediensteten werden gezielt verbessert.
- Vor längeren Entsendungen werden in den Ressorts Traineeprogramme etabliert.
- Kurze Hospitationen in der Landesvertretung in Brüssel werden ermöglicht.
Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte46
- Kinderschutz hat Vorrang vor Datenschutz.
- Die Menschen haben Anspruch auf einen starken, vertrauenswürdigen Staat, der ihre Sicherheit gewährleistet.
- Die Ordnungskräfte in ganz Thüringen werden unterstützt.
- Sicherheit muss auch im ländlichen Raum gewährleistet sein.
- Ein rechtlicher Rahmen für die Ausstattung kommunaler Ordnungsdienste mit Pfefferspray, Bodycam und Dashcam wird geschaffen.
- Die Sicherheit auf öffentlichen Plätzen soll erhöht werden.
- Kommunen, die öffentliche Plätze per Video überwachen, werden finanziell unterstützt.
- Die präventive Anordnung von Kontakt- und Näherungsverboten durch die Polizei soll im Polizeiaufgabengesetz verankert werden.
- Gefährder und Gewalttäter sollen zur Teilnahme an einer Gewaltpräventionsberatung verpflichtet werden können.
- Kontakt- und Näherungsverbote werden mit elektronischen Fußfesseln zur Aufenthaltsüberwachung kontrolliert.
- Verdachtsunabhängige Personenkontrollen durch die Polizei sollen an kritischen Orten möglich werden.
- Der Schutz der IT-Systeme von Verwaltungen und Kritischer Infrastruktur wird verbessert.
- Der weitgehende Verzicht auf V-Leute in Thüringen wird beendet.
- Ratsuchende Angehörige brauchen ebenso Ansprechpartner wie Ausstiegswillige.
- Eine gemeinsame Verbunddatei Linksextremismus soll nach dem Vorbild bestehender Dateien eingerichtet werden.
- Bund und Länder sollen Erkenntnisse zum gewaltorientierten Linksextremismus gemeinsam in einer Verbunddatei erfassen.
- Standorte von Ortsteilfeuerwehren sollen auch bei freiwilligen Gemeindeneugliederungen erhalten bleiben.
- Für die Einsatzbereitschaft der Wehren sind neben guter Ausstattung weitere Anreize nötig.
- Junge Feuerwehrangehörige sollen einen Landeszuschuss zum PKW-Führerschein erhalten.
- Die Jubiläumszuwendung wird für das höchste bereits erreichte Jubiläum rückwirkend ausgezahlt.
- Die Prämie für Jugendfeuerwehren wird von 25 auf 100 Euro pro Kopf erhöht.
- Die Feuerwehr-Digitalisierung soll Schnittstellen berücksichtigen und bei Strom- und Netzausfall funktionieren.
- Ein thüringenweiter Warntag halbjährlich versetzt zum Bundeswarntag wird eingeführt.
- Eines von acht geplanten Logistikzentren des Bundes soll in Thüringen errichtet werden.
- Jeder muss die geltenden Werte und Gesetze achten.
- Justizpolitik soll wieder im Mittelpunkt stehen.
- Die Menschen in Thüringen sollen sich auf einen bürgernahen und konsequenten Rechtsstaat verlassen können.
- Familien- und Strafrichtern soll Supervision angeboten werden.
- Die eingeführten Anwärterzulagen im Justizvollzug bleiben erhalten.
- Anwaltschaft und Notariat dürfen nicht durch europäische Regelungen geschwächt werden.
- Die gesetzliche Rechtsanwaltsvergütung soll an gestiegene Kosten angepasst werden.
- Die Ausbildung der Gerichtsvollzieher soll künftig als dreijähriger Bachelor-Studiengang erfolgen.
- Prozessuale Möglichkeiten wie das beschleunigte Strafverfahren werden konsequent genutzt und ausgebaut.
- Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime beim Landeskriminalamt wird aufgabengerecht ausgestattet und personell verstärkt.
- Für die Cybercrime-Stelle werden Planstellen schrittweise erhöht und eine IT-Zulage eingeführt.
- Was nach dem Strafgesetzbuch strafbar ist, soll strafbar bleiben.
- Die Legalisierung von Cannabis soll rückgängig gemacht werden.
- Schutz der Menschen und staatliche Sicherheitsinteressen sollen Vorrang vor individuellen Datenschutzinteressen haben.
- Opferschutz hat Vorrang vor Täterschutz.
- Opferberatungsstellen und Opferverbände werden fachlich weiter qualifiziert und spezialisiert.
- In der Aus- und Weiterbildung von Polizei und Justiz erhalten psychosoziale Prozessbegleitung und Opferschutz mehr Gewicht.
- Die Justiz soll in ganz Thüringen auch künftig flächendeckend präsent sein.
- Eine Verschärfung des Waffenrechts wird abgelehnt.
- Maßnahmen gegen illegalen Waffenbesitz werden verstärkt.
- Die einseitige Benachteiligung von Jägern, Brauchtums- und Sportschützen im Waffenrecht soll enden.
- Politischer Islamismus wird abgelehnt.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit15
- Die Kapazitäten für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache sollen ausgeweitet werden.
- Politisch Verfolgte und Kriegsflüchtlinge sollen Solidarität und Hilfe erhalten.
- Der Flüchtlingsschutz soll nicht als Einladung zur Einwanderung missverstanden werden können.
- Thüringer Zentren für Aufnahme und Rückführung werden unter Aufsicht der Zentralen Ausländerbehörde etabliert.
- Ablehnende Asylentscheidungen sollen als Frage der Rechtsstaatlichkeit konsequent umgesetzt werden.
- Finanzhilfen und Visa für Herkunftsstaaten sollen an deren Bereitschaft zur Rücknahme eigener Staatsbürger geknüpft werden.
- Per Bundesratsinitiative soll der Rechtskreiswechsel neu ankommender Ukrainer ins Bürgergeld beendet werden.
- Neu ankommende Ukrainer sollen zunächst Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.
- Rücküberweisungen von Sozialleistungen durch Asylsuchende in Herkunftsländer sollen unterbunden werden.
- In Erst- und Gemeinschaftsunterkünften wird vollständig auf Sachleistungen umgestellt.
- Leistungsbezug soll an eine verpflichtende individuelle Integrationsvereinbarung geknüpft werden.
- Einbürgerung soll am Ende und nicht am Beginn gelungener Integration stehen.
- Eine Aufweichung der Einbürgerungsanforderungen zu Lebensunterhalt, Sprache und Wertebekenntnis wird abgelehnt.
- Per Bundesratsinitiative soll die Mindestaufenthaltszeit bis zur Einbürgerung wieder verlängert werden.
- Frontex wird zu einer echten Grenzpolizei und Küstenwache mit hoheitlichen Befugnissen und zusätzlichen Grenzschützern aufgewertet.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie14
- Das System der Vergütungsverordnungen für freie Berufe soll erhalten bleiben.
- Der Berufsschutz bestimmter Gewerke wie Restauratoren soll gesetzlich verankert werden.
- Auslaufende Bundesförderungen werden in wichtigen Bereichen mit Landesmitteln fortgesetzt.
- Ein Innovationspreis 60 plus soll Ideen älterer Menschen fördern und nutzbar machen.
- Belange der Wirtschaft sollen in die Programmplanung der EU-Fonds einfließen.
- Regionale Gründernetzwerke werden gestärkt.
- Die Verfügbarkeit von Wagniskapital bei Übernahmen soll verbessert werden.
- Die Volumina des Mikrodarlehen-Programms für Übernahmen sollen deutlich steigen.
- Die Tourismusförderung wird auf Qualitätsverbesserung ausgerichtet.
- Thüringen-Botschafter sollen die Besonderheiten der Regionen repräsentieren.
- Das Antidiskriminierungs-Sonderrecht im Thüringer Gaststättengesetz wird abgeschafft.
- Gewerbeansiedlungen sollen auch im ländlichen Raum stattfinden.
- Kommunen, die Gewerbegebiete selbst erschließen, erhalten finanzielle Unterstützung.
- Landesgesellschaften beteiligen sich wieder an der Erschließung ländlicher Gewerbestandorte.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung14
- Arbeit soll neu wertgeschätzt und das System des Förderns und Forderns wiederhergestellt werden.
- Das Bürgergeld soll in seiner jetzigen Form abgeschafft werden.
- Arbeit nach Erreichen der Regelaltersgrenze soll steuerlich attraktiver werden.
- Das Bürgergeld durch eine neue Grundsicherung mit besseren Arbeitsanreizen und Schwerpunkt auf Vermittlung ersetzen.
- Das Bürgergeld soll durch eine neue Grundsicherung mit besseren Arbeitsanreizen und Fokus auf Vermittlung ersetzt werden.
- Wer arbeitet, soll mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet.
- Überstunden sollen steuerfrei gestellt werden.
- Vom Arbeitgeber bezahlte Bildungsfreistellungen für Yoga-Freizeiten und Demo-Trainings werden abgelehnt.
- Berufstätige Eltern erhalten für Weiterbildungen bedarfsgerechte Kinderbetreuung oder Zuschüsse dazu.
- Vom Arbeitsverbot an zwei Samstagen pro Monat sollen Abweichungen möglich werden.
- Die EU-Arbeitszeitrichtlinie soll für mehr Flexibilität geändert werden.
- Durch eine Bundesratsinitiative den sofortigen Bürgergeldzugang neu ankommender Ukrainer beenden; sie sollen zunächst Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.
- Menschen mit gebrochenen Erwerbsbiografien sollen besser unterstützt werden.
- Die sozialversicherungs- und arbeitsrechtlichen Regeln zur Entsendung von Arbeitnehmern, etwa A1-Bescheinigungen, werden vereinfacht.
Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen8
- Investitionen in Forschung und Energieeffizienz sollen schneller abgeschrieben werden können.
- Die Umsatzsteuer auf Speisen in der Gastronomie soll dauerhaft auf 7 Prozent sinken.
- Die Stromsteuer soll auf das europäische Mindestmaß gesenkt werden.
- Überstunden in der Pflege sollen steuerfrei gestellt werden.
- Eine Haushaltspolitik, die Ideologieprojekte finanziert, wird abgelehnt.
- Kommenden Generationen sollen keine Schuldenberge hinterlassen werden.
- Steuererhöhungen werden abgelehnt.
- Eine vollständige Abschaffung des Bargeldes ablehnen.
Gesundheit und Pflege19
- Die Initiative „Stillfreundliche Kommune“ wird unterstützt.
- Jeder soll die Hilfe und Unterstützung bekommen, die er braucht.
- Der Hausarzt soll erste Anlaufstelle bleiben.
- Die Budgetierung hemmt die Motivation für zusätzliche Arbeit in Arztpraxen.
- Geleistete und in Anspruch genommene ärztliche Arbeit soll angemessen vergütet werden.
- Thüringen soll zur Modellregion nach dem Sozialgesetzbuch werden.
- Ein Expertengremium soll Einigungen mit Landeskrankenhausgesellschaft, Landesärztekammer und Krankenkassen vorbereiten.
- In allen Thüringer Gemeinden soll ein flächendeckendes Netz öffentlich zugänglicher Defibrillatoren entstehen.
- Die Schulgeldfreiheit für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Diätassistenz und Podologie wird beibehalten.
- Hausärzte in Thüringen sollen bei der Digitalisierung besser unterstützt werden.
- Die elektronische Patientenakte soll durch eine einfache Zugangs- und Widerspruchsregelung und versorgungsrelevante Inhalte gestärkt werden.
- Pflegekräften soll mehr Vertrauen entgegengebracht werden.
- Tätigkeitsbeschreibungen sollen stärker zwischen Pflegehilfskräften, Pflegefachkräften und akademischem Personal unterscheiden.
- Technische und digitale Unterstützungssysteme für längeres Wohnen zu Hause werden mit Landesmitteln gefördert.
- Die soziale Pflegeversicherung sowie gute und bezahlbare Pflege werden bejaht.
- Die bisher von der Bundesregierung vorgelegten Vorschläge zur Pflegereform reichen nicht aus.
- Selbstgenutztes Wohneigentum und eigene Altersvorsorge sollen nicht mehr zur Finanzierung von Pflegekosten herangezogen werden.
- Europa soll wieder zum führenden Arzneimittelhersteller der Welt werden.
- Investitionsfreundliche Rahmenbedingungen sollen die Produktion von Medikamenten wie Antibiotika und Kinderarzneien in Europa stärken.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft30
- Familienbildung, Familienberatung und Familienunterstützung werden in Familienzentren enger zusammengeführt.
- Familienzentren sollen mit Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und der Kindertagesstätten verknüpft werden.
- Die bestehende Beitragsfreiheit für den Kindergarten bleibt erhalten.
- Nach Verbesserung von Qualität und Fachkräftelage soll der Kindergarten vollständig beitragsfrei werden.
- Familie ist überall dort, wo Eltern und Kinder dauerhaft füreinander einstehen.
- Zu den Familien zählen auch Alleinerziehende, Pflege- und Patchworkfamilien sowie gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern.
- Familien gehören in die Mitte der Gesellschaft.
- Die Verbraucherberatung legt einen Schwerpunkt auf Verbraucher- und Ernährungsbildung.
- Frauennotrufe, Beratungsstellen und ein flächendeckendes Angebot von Frauenhäusern werden erhalten und bei Bedarf ausgebaut.
- Das Kindergeld soll nur noch zur Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet werden.
- Die Beratungsstellen und die Landesgeschäftsstelle des Blinden- und Sehbehindertenverbandes werden finanziell abgesichert.
- Eltern bestimmen die Erziehung ihrer Kinder selbst, der Staat soll diese Aufgabe nicht übernehmen.
- Der Staat muss eingreifen, wo Erziehungsverantwortung missbraucht oder das Kindeswohl gefährdet wird.
- Eine Landesfamilienstrategie wird erarbeitet.
- Niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote für Eltern soll es in Stadt und Land geben.
- Das Konzept der Childhood-Häuser wird in Thüringen etabliert.
- Menschen sollen bis ins hohe Alter selbstbestimmt leben können.
- Ein Großelterntag wird eingeführt.
- An einem Sonntag im Jahr soll der Stellenwert der Großeltern gewürdigt werden.
- Bei Gesetzgebungsvorhaben wird ein Ehrenamts-Check durchgeführt.
- Vereins-, Gemeinnützigkeits- und Steuerrecht sollen auf Bundesebene vereinfacht und dereguliert werden.
- Die Ausstellung von Führungszeugnissen für Ehrenamtliche soll vereinfacht werden.
- Bei Vereinsfesten soll auf Kennzeichnungspflichten für Lebensmittel verzichtet werden.
- Ehrenamtliche und Vereine sollen sich in Datenschutzfragen vom Landesdatenschutzbeauftragten beraten lassen können.
- Ehrenamtliche und Vereine sollen bei nicht absichtlichen Datenschutzverstößen von Bußgeldern ausgenommen werden.
- Kleine Vereine sollen von den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung freigestellt werden.
- Die Pflicht kleiner Vereine zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten soll abgeschafft werden.
- Der Landessportbund und die LIGA der freien Wohlfahrtspflege werden stärker unterstützt.
- Die Zuweisungen aus Glücksspielerträgen an Landessportbund und LIGA der freien Wohlfahrtspflege werden erhöht.
- Mitglieder der Jugendfeuerwehr werden für Ausbildung und Übung freigestellt.
Bildung, Wissenschaft und Forschung61
- Unterricht durch Praktiker soll einfacher ermöglicht werden.
- In frühen Phasen der Ausbildung soll berufsübergreifender Unterricht möglich sein.
- Die Regelschule soll als Herzstück der Schullandschaft auf dem Weg zur Berufsausbildung erhalten bleiben.
- Studienabbrechern wird die duale Ausbildung aktiv als Alternative angeboten.
- Duale Berufsabschlüsse sollen beim Übergang in ein Studium angerechnet werden.
- An Berufsbildungszentren sollen Wohnheimplätze im Programm Junges Wohnen entstehen.
- Der Zugang der Wirtschaft zu technischen Einrichtungen der Hochschulen wird erleichtert.
- Kooperationsinitiativen wie das Technikum Thüringen werden weiter unterstützt.
- Kinder sollen im Kindergarten spielend lernen und soziale Fähigkeiten und Werte ausprägen.
- Für Kinder zwischen einem und drei Jahren soll ein Betreuungsschlüssel von eins zu sechs gelten.
- Für Kinder ab drei Jahren bis zur Einschulung soll ein Betreuungsschlüssel von eins zu zwölf gelten.
- Die Arbeit mit dem Kind steht in Kindergärten im Vordergrund.
- Digitale Medien sollen in Kindergärten altersgerecht und zeitlich begrenzt eingesetzt werden.
- Beim Einsatz digitaler Medien im Kindergarten zählt die Lernerfahrung, nicht die bloße Beschäftigung.
- Erzieher werden zum sicheren Umgang mit digitalen Medien in der frühkindlichen Bildung befähigt.
- Alle Schularten sollen gleiche Entwicklungsmöglichkeiten erhalten.
- Die Benachteiligung von Regelschulen bei der Zuweisung von Lehrern wird beendet.
- Der schleichende Abbau der Förderschulen wird gestoppt.
- Das Kindeswohl und das Schulwahlrecht der Eltern stehen an erster Stelle.
- Eltern sollen allein zwischen Förderschule und inklusivem Unterricht für ihr Kind entscheiden.
- Förderschulen und gemeinsamer Unterricht erhalten die erforderlichen personellen und sächlichen Ressourcen.
- Für Kinder mit sozial-emotionalem Förderbedarf sollen eigene Lerngruppen entwickelt werden.
- Die Benachteiligung freier Schulträger bei Tarifabschlüssen und Schulaufwandskosten wird beendet.
- Beim Übergang von beruflicher Bildung zur Hochschule sollen Kompetenzen leichter angerechnet werden.
- Die Zuständigkeit für Bildung soll in einer Hand gebündelt werden.
- Die Bildungszuständigkeiten sollen in einem einzigen Ministerium zusammengeführt werden.
- Alle Schulanfänger erhalten ein Schulstart-Paket von 250 Euro für Schulsachen.
- Pädagogische Experimente an Schulen werden beendet.
- Der Unterricht konzentriert sich wieder auf die Vermittlung von Basiskompetenzen.
- Eine moderne und geschlechtergerechte Sprache wird befürwortet.
- Gendern mit Sonderzeichen wie Stern, Doppelpunkt oder Unterstrich wird abgelehnt.
- Die Besondere Leistungsfeststellung in Klasse 10 bleibt erhalten.
- Ausgestaltung und Wirksamkeit der Besonderen Leistungsfeststellung werden überprüft.
- Es gilt der Grundsatz, dass es keinen Schulabschluss ohne Prüfung gibt.
- Die schulartbezogene Lehrerausbildung bleibt erhalten.
- Schulen sollen drei Jahre im Voraus wissen, welche Lehrerstellen sie wiederbesetzen können.
- Forschung und Lehre sollen frei und die Autonomie der Hochschulen gewährleistet sein.
- Die sogenannte Zivilklausel im Hochschulgesetz wird wieder abgeschafft.
- Maßstäbe und Umfang der Mitbestimmung an Hochschulen sollen sich wieder ausschließlich aus den Aufgaben der Universität und der Wissenschaftsfreiheit ableiten.
- Versuchen, die wissenschaftliche Arbeit von Hochschulangehörigen einzuschränken, wird entgegengewirkt.
- Wissenschaftler und Studenten sollen ihren Erkenntnisinteressen ohne Sorge vor Diskreditierung, Ausgrenzung oder beruflichen Nachteilen nachgehen können.
- Grenzen der Wissenschaftsfreiheit setzen allein Verfassung und Gesetze.
- Die Verhandlungen zur Rahmenvereinbarung sollen so abgeschlossen werden, dass deutlich vor Ende 2025 Klarheit besteht.
- Der Anteil unbefristeter Stellen im universitären Mittelbau soll auf mindestens 50 Prozent steigen.
- Lehrveranstaltungen anderer Thüringer Hochschulen werden unabhängig vom Studienort problemlos anerkannt.
- Die Hochschulen werden angehalten, ihre Transferstrategien regelmäßig zu aktualisieren.
- Professoren erhalten eine im Ländervergleich wettbewerbsfähige Besoldung.
- Thüringer Sonderregelungen der W-Besoldung wie das Verbot der Verstetigung von Leistungsbezügen werden als Standortnachteil beseitigt.
- Anreize sollen die Hochschulen dazu bringen, ihre finanzielle Basis auch auf andere Weise zu verbreitern.
- Regelmäßig wird geprüft, welche zentralen Dienste oder Infrastrukturen Hochschulen gemeinsam nutzen können.
- Die Verbindung Thüringens mit anderen europäischen Hochschulen wird stärker ausgebaut.
- Die Mobilität der Studenten in Thüringen soll gestärkt werden.
- Die studentische Thoska-Karte wird digitalisiert und ihre Funktionen werden schrittweise in eine Smartphone-App übertragen.
- Die Aufladung der Thoska über Onlinezahlungsmethoden wird geprüft.
- Wissenschaftsnahe Institute sollen auch in ländlichen Regionen Thüringens angesiedelt werden.
- Das IT-Zentrum wird zu einem „Systemhaus“ mit Service-Angeboten für alle Thüringer Hochschulen weiterentwickelt.
- Die Unterstützung von Antragsaktivitäten wird landesweit vernetzt und eine entsprechende Struktur gefördert.
- Die Voraussetzungen für barrierearme Schulen in Thüringen werden geschaffen.
- Übergangsweise werden Studienplatzkapazitäten an anderen Hochschulen zugekauft.
- Unterhaltungs- und Nebenkosten von Bildungseinrichtungen sollen einheitlich geregelt werden.
- Beratungs- und Förderangebote für den Austausch von Auszubildenden werden erweitert und unter einem nationalen Dach zusammengeführt.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung8
- Es soll wieder mehr gebaut werden können.
- Die Schaffung von Wohnraum soll nicht zusätzlich verteuert oder bürokratisch erschwert werden.
- Bis mindestens Ende 2027 soll es keine neuen Vorschriften geben, die das Bauen verteuern oder verzögern.
- Das Familienbaudarlehen soll auch Anschlussfinanzierungen für auslaufende günstige Finanzierungen abdecken.
- Moderne Wohnformen für Senioren sowie Mehrgenerationenhäuser werden gefördert.
- Digitale Instrumente des smarten Wohnens sollen Senioren länger das Wohnen zu Hause ermöglichen.
- Bei der Grundstücksvergabe soll neben dem Preis die Qualität des Nutzungskonzepts entscheiden.
- Für Mietobjekte soll dauerhaft eine degressive Abschreibung möglich sein.
Verkehr und Infrastruktur14
- Das EU-weite Verbot des Verbrennungsmotors wird abgelehnt.
- Sich auf Bundes- und Europaebene für begleitetes Fahren ab 16 Jahren einsetzen, um Mobilität und Flexibilität Jugendlicher zu erhöhen.
- Begleitetes Fahren soll ab 16 Jahren möglich werden.
- Der ÖPNV wird um flexible Arzt- und Krankenhaustransporte wie Bürgerbusse erweitert.
- Sprechzeiten und Wege zu Ärzten und Krankenhäusern werden stärker in ÖPNV-Konzepte integriert.
- Die Verkehrssteuerung soll mithilfe von Algorithmen und KI verbessert werden.
- Rechtliche Wege für einen Zugriff der Städte auf Verkehrsdaten privater Dienstleister werden geprüft.
- Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen wird abgelehnt.
- Bestehende Linien zwischen Verknüpfungspunkten sollen enger getaktet werden.
- Ruf- und Bürgerbusse sowie Sammel- und Ruftaxis werden gezielt ausgebaut.
- Der Aufbau von Wasserstoff-Tankstellen wird gefördert.
- Ein dichtes Netz an E-Ladesäulen und Schnellladesäulen wird gemeinsam mit Netzbetreibern gefördert.
- Das Auto wird unabhängig von seiner Antriebsart befürwortet.
- Das EU-Verbot neuer Verbrennungsmotoren ab 2035 soll abgeschafft werden.
Energie23
- Das Heizungsgesetz des Bundes wird abgelehnt.
- Thüringer Bürger sollen über Netzentgelte nicht die Kosten für Transitnetze von Nord nach Süd tragen.
- Die Netzentgelte sollen reformiert werden.
- Die Entgelte für regionale Verteilnetze sollen bundesweit vereinheitlicht werden.
- Die Ortsnetze sollen für die steigende Belastung ertüchtigt werden.
- Der Druck auf die Stromnetze soll reduziert werden.
- Private Erzeugung erneuerbarer Energie in Kombination mit Speichern, Ladestationen und Elektrofahrzeugen wird gefördert.
- Alle bestehenden Wasserkraftanlagen sollen erhalten bleiben.
- Die weitere Förderung bestehender Wasserkraftanlagen soll gesichert werden.
- Nicht gebaute Wasserkraftprojekte an der Saalekaskade sollen auf ihre Realisierbarkeit geprüft werden.
- Alle emissionsfreien Energieformen sollen gleichberechtigt gefördert werden.
- Alle relevanten Thüringer Förderprogramme werden technologieoffen gestaltet.
- Thüringer Kommunen sollen an der Wertschöpfung lokaler Wind- und Freiflächensolaranlagen beteiligt werden.
- Eine verpflichtende Erlösbeteiligung der Kommunen an Wind- und Solaranlagen wird gesetzlich geregelt.
- Anreize sollen Photovoltaik oder Solarthermie bei Neubauten und Dachsanierungen von Nichtwohngebäuden fördern.
- Für Solaranlagen soll eine generelle Ausnahme vom Denkmalschutz gelten.
- Pilotprojekte für vertikale Windkraftanlagen auf größeren Gebäuden werden befürwortet.
- Das Land soll bei Solarenergie auf eigenen Gebäuden Vorbild sein.
- Photovoltaik wird beim staatlichen Neubau zum Standard.
- Jedes freie Dach landeseigener Liegenschaften wird auf seine Eignung für Photovoltaik geprüft.
- Alle einsatzfähigen Kernkraftwerke sollen reaktiviert werden.
- Die Abschaltung der Kernkraftwerke gilt als unverantwortlich.
- Neue Generationen sicherer Kernkraftwerke sollen in Deutschland erforscht, entwickelt und genutzt werden.
Klima, Umwelt und Naturschutz19
- Der Wolf gilt als unvereinbar mit der Thüringer Kulturlandschaft und der Weidetierhaltung.
- Klimaziele durch Deindustrialisierung zu erreichen, wird entschieden abgelehnt.
- Der Anstieg des CO₂-Preises soll verlangsamt werden.
- Das Klimageld soll auf Bundesebene eingeführt werden.
- Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung sollen vor allem Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen entlasten.
- Die Landesverwaltung soll vollständig CO₂-neutral arbeiten.
- Durch Borkenkäfer und Trockenheit geschädigte Wälder werden wieder aufgeforstet.
- Zusätzlich zur Wiederaufforstung wird neuer Wald gepflanzt.
- Alle Thüringer sollen eine Baumpatenschaft übernehmen können.
- Mit ThüringenForst, Waldbesitzern und Schulen werden Baumpflanzaktionen initiiert.
- Waldwirtschaft und Naturschutz werden schonend in Ausgleich gebracht.
- Der Staat soll Regeln setzen, die Anreize für umweltfreundliches Handeln schaffen.
- Eine Einschränkung von Schutzgebieten etwa zugunsten der Windenergie wird abgelehnt.
- Digitale Methoden zur Erfassung und Verhaltensanalyse von Arten werden für Schutzkonzepte eingesetzt.
- Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen sollen vorrangig zusätzliche Lebensräume für Insekten schaffen.
- Die Wegwerfgesellschaft soll überwunden werden.
- Das Recycling von Windkraft- und PV-Anlagen soll zur Rückgewinnung seltener Erden intensiviert werden.
- Projekte zur Gewinnung von Treibstoff aus Luftfilterung werden unterstützt.
- Die Ansiedlung von Anlagen zur Treibstoffgewinnung aus Luft in Thüringen wird vorangetrieben.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum8
- Smart-Farming-Projekte werden gezielt unterstützt.
- Die Sicherung der Nahrungsmittelproduktion bleibt Hauptaufgabe der Landwirtschaft.
- Landjugend, Landfrauen und Landsenioren werden weiterhin verlässlich unterstützt.
- Das 24-Stunden-Läden-Programm wird mit einfacheren Rahmenbedingungen neu aufgelegt.
- Die Umwandlung weiterer Wirtschaftswälder in Wildnisgebiete wird abgelehnt.
- Weitere Waldstilllegungen werden abgelehnt.
- Fischer sollen größtmögliche Freiheit und Selbstverwaltungsrechte im engen Dialog erhalten.
- Gemeinsam mit Sparkassen und Raiffeisenbanken wird die Bargeldversorgung in ländlichen Gebieten gesichert.
Digitalisierung, Daten und Technologie19
- Der Digitalbonus soll Zuschüsse für Datenschutz- und Digitalisierungsschulungen ermöglichen.
- Die Fördersummen des Digitalbonus werden angepasst.
- Der Datenschutz soll Missbrauch verhindern, aber sinnvolle Datennutzung nicht blockieren.
- Die verwaltungsübergreifende Nutzung personenbezogener Daten mit Einverständnis wird vorangetrieben.
- Thüringen soll über ausreichend Fachkräfte für den digitalen Wandel verfügen.
- Projekte zur Digital- und Medienkompetenz für ältere Menschen werden gefördert.
- Die großen kommunalen IT-Systeme werden an das CERT im Thüringer Landesrechenzentrum angeschlossen.
- Regelungen sollen die IT-Sicherheit bei Unternehmen und den Schutz der Bürger im Netz verbessern.
- Kommunale Förderprogramme werden gezielter auf Smart City und Smart Region ausgerichtet.
- Der eigenwirtschaftliche Breitbandausbau soll wo möglich Vorrang haben.
- Der Staat übernimmt beim Netzausbau eine koordinierende Rolle, um Mehrfachinvestitionen zu vermeiden.
- Für den Breitbandausbau entsteht statt vieler Beratungsstellen ein zentraler Ansprechpartner.
- Digitale Infrastruktur gilt als Teil der Daseinsvorsorge.
- Funklöcher sollen gemeinsam mit den Mobilfunkanbietern geschlossen werden.
- Eisenbahn- und Energienetzinfrastruktur soll gezielt für den Ausbau von Datennetzen genutzt werden.
- Der Gang zum Amt soll künftig nur noch nötig sein, wenn eine Beratung vor Ort notwendig oder gewollt ist.
- Bürger erhalten bei Lebensereignissen wie Geburt, Volljährigkeit, Umzug oder Heirat alle nötigen Informationen proaktiv im Sinne eines Push-Governments.
- Das europäische Datenschutzrecht soll einfacher, einheitlicher und überall in der EU gleich angewandt werden.
- Erhöhte Datenschutzanforderungen sollen nur in sensiblen Bereichen gelten.
Europa, Euro und europäische Institutionen11
- Die EU wird als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor bejaht, der Arbeitsplätze und Wohlstand sichert.
- Der europäische Binnenmarkt wird gestärkt.
- Eine europäische Schulden- und Haftungsunion wird abgelehnt.
- Die Kompetenzen zwischen EU und Mitgliedstaaten werden nach Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit klar geordnet.
- In Europa soll eine verantwortungsvolle Finanzpolitik betrieben werden.
- Jeder EU-Mitgliedstaat soll allein für seine eigenen Schulden haften.
- Jede Form der Haftung Deutschlands für Schulden anderer Staaten wird abgelehnt.
- Europäische Gelder sollen nicht in Sozialprogramme der Mitgliedstaaten fließen.
- Weitere Bargeldobergrenzen werden abgelehnt.
- Eine vollständige Abschaffung des Bargeldes wird abgelehnt.
- Die Interessenvertretung auf europäischer Ebene soll nicht anderen Ländern überlassen werden.
Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit1
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung28
- Eine vielfältige und freie Medienlandschaft wird befürwortet.
- Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten wird als tragende Säule weiterentwickelt und ausgebaut.
- Der Stiftungszweck der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten wird durch eine Öffnungsklausel auf alle weiteren Kulturdenkmäler in Thüringen erweitert.
- Den kommunalen Trägern der Sammlungen und Museen werden Eigenständigkeit und Mitwirkungsrechte garantiert.
- Der Kulturlastenausgleich wird für neue Bewerber geöffnet.
- Thüringen soll national und international als Land der Residenzkulturen präsentiert werden.
- Die Bewerbung um Aufnahme der Thüringer Residenzkultur in das UNESCO-Weltkulturerbe wird fortgeführt und soll zum Erfolg führen.
- Musik- und Jugendkunstschulen erhalten mehr Flexibilität bei der Einstellung von Honorarkräften.
- Freie Musikschulen sollen unterstützt werden.
- Die sehr hohe Bühnendichte Thüringens soll national und international stärker hervorgehoben werden.
- Der 25. Oktober soll als Thüringer Verfassungstag gemeinsam mit Ehrenamt, Bildungseinrichtungen, Vereinen und Verbänden stärker ins Bewusstsein gerückt werden.
- Die Pflege des immateriellen Kulturerbes wird gemeinsam mit Vereinen und Bildungsinstitutionen verstetigt.
- Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Thüringen wird weiter unterstützt.
- In Thüringen soll ein zentrales Denkmal für die Opfer des DDR-Regimes und die Friedliche Revolution errichtet werden.
- Verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden von SED-Opfern sollen anerkannt werden.
- Frühere Lebensleistungen der Ostdeutschen sollen stärker wertgeschätzt werden.
- Heimatvertriebene, Spätaussiedler, ihre Verbände und deutsche Minderheiten werden in ihrer Brückenfunktion zur Verständigung zwischen den Nationen unterstützt.
- Nach dem Vorbild anderer Länder wird ein Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung eingeführt.
- Die grenzüberschreitende Verständigungsarbeit der Verbände der Heimatvertriebenen wird gefördert.
- Der Gottesbezug im Grundgesetz und in der Thüringer Verfassung wird bejaht.
- Religionsfreiheit und das geltende Religionsverfassungsrecht mit Trennung von Staat und Religion und Möglichkeit zur Kooperation werden bejaht.
- Gleichgültigkeit, Geschichtsvergessenheit und Relativismus gegenüber Antisemitismus werden abgelehnt.
- Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags wird abgelehnt.
- Die Mehrfachveranlagung kleiner und mittelständischer Unternehmen beim Rundfunkbeitrag soll abgeschafft werden.
- Die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Sender soll durch die Rechnungshöfe geprüft werden.
- Thüringen soll stärker von den wirtschaftlichen Aktivitäten der Dreiländeranstalt profitieren.
- Das Thüringer Landesmediengesetz wird an Medienmarkt, Wettbewerb und Medienstaatsvertrag angepasst.
- Der Ausbau von DAB+ im privaten Hörfunk wird unterstützt.
Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung11
- Die Förderung des Citymanagements in Mittel- und Oberzentren wird fortgesetzt.
- Der Mehrbelastungsausgleich wird an die tatsächlichen Gegebenheiten angepasst.
- Die Kindergartenfinanzierung wird in eine einheitliche und transparente Struktur überführt.
- Kommunen erhalten größere Spielräume bei der Festsetzung des Gewerbesteuerhebesatzes.
- Im Kommunalen Finanzausgleich wird ein Leistungsansatz verankert.
- Kommunen sollen mehr von eigenen Steuereinnahmen behalten, die nicht mehr voll vom Finanzbedarf abgezogen werden.
- Gebietsreformen gegen den Willen der Kommunen werden abgelehnt.
- Alle bisherigen Kreisstädte bleiben durch eine Kreisstadtgarantie erhalten.
- Eine erzwungene Kreisgebietsreform wird abgelehnt.
- Erfurt, Gera, Weimar, Jena und Suhl behalten ihre Kreisfreiheit, solange sie dies wünschen.
- Das Programm zum Anschluss der Brunnendörfer an die Wasserversorgung wird fortgeführt und abgeschlossen.
„Nicht gefunden“ heißt nicht, dass es zu dem Thema keine Forderung gibt. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der Reihenfolge unseres Katalogs; „Ohne Politikfeld“ steht hier am Anfang.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.