Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft in Hamburg
Im Politikfeld „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“ stehen in den Programmen der Parteien in der Bürgerschaft Hamburg zur Wahl 2025 zusammen 628 Forderungen. 46 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.
- 628Forderungen in Hamburg
- 5Parteien mit Forderungen
- 5 von 5Programmen ausgewertet
- 02.03.2025Bürgerschaftswahl
Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern
Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 121 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 46. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 82 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.
Mit den Trägern und Betreibern wird ein weiterer Ausbau der Frauenhäuser geprüft. 111 von 121 Sitzen
Die finanziellen Mittel der Offenen Kinder- und Jugendarbeit werden so aufgestockt, dass bestehende Angebote gesichert sind und neue Bedarfe bedient werden können. 111 von 121 Sitzen
Alle Kinder sollen spätestens bis zur 4. Klasse schwimmen können. 111 von 121 Sitzen
Diskriminierung wegen Herkunft, Aussehen, sexueller Orientierung oder Religion wird politisch bekämpft. 96 von 121 Sitzen
Die kostenlose Betreuungszeit in Kitas, derzeit fünf Stunden, wird perspektivisch ausgeweitet. 96 von 121 Sitzen
Menschen mit Behinderungen sollen gleichberechtigt teilhaben und aktiv an Entscheidungsprozessen beteiligt werden. 96 von 121 Sitzen
Das Angebot an Wasserzeiten wird, auch durch Erweiterung oder Neubau von Schwimmbädern, ausgeweitet. 96 von 121 Sitzen
Die Regelförderung der Sportvereine über den Sportfördervertrag wird Schritt für Schritt ausgebaut. 96 von 121 Sitzen
Die Investitionen in Modernisierung und Neubau von Sportstätten werden ausgebaut. 86 von 121 Sitzen
Integration durch Sport wird gefördert. 86 von 121 Sitzen
Jugendverbände werden dabei unterstützt, Demokratiebildung, Medienkompetenz, inklusive Angebote, Jugendbeteiligung und die Prävention sexualisierter Gewalt zu leisten. 86 von 121 Sitzen
Jugendaustausche sollen gestärkt werden. 85 von 121 Sitzen
Alle Menschen sollen unabhängig von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität gleichberechtigt, frei und selbstbestimmt leben können. 85 von 121 Sitzen
Allen Menschen soll die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht werden. 85 von 121 Sitzen
Die entgeltfreie, digitale Vergabe von Sportstätten an Vereine wird verbessert und alle Kapazitäten außerhalb der Schulzeiten werden genutzt. 85 von 121 Sitzen
Die Übungsleiterpauschalen werden erhöht. 85 von 121 Sitzen
Kinderarmut soll es nicht geben. 85 von 121 Sitzen
Projekte gegen rechts werden dauerhaft staatlich finanziert. 85 von 121 Sitzen
Frauen in Führungspositionen werden gefördert. 85 von 121 Sitzen
Das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, die Lage von Menschen mit Behinderung zu verbessern, wird unterstützt. 81 von 121 Sitzen
Das Familienbild ist von Vielfalt und Toleranz geprägt. 80 von 121 Sitzen
Eine Bewerbung Hamburgs wird unterstützt, auch in Partnerschaft mit anderen deutschen Städten, wenn der Sportbund sich dafür entscheidet. 71 von 121 Sitzen
Die Sportinfrastruktur soll mit der Bevölkerung und den sich verändernden Bedarfen mitwachsen. 71 von 121 Sitzen
Der Hamburger Hausbesuch für Menschen ab 80 Jahren wird strukturell verbessert. 71 von 121 Sitzen
Handball und Basketball werden bei der Errichtung der notwendigen Arenen unterstützt. 71 von 121 Sitzen
Hamburg wird als Austragungsort sportlicher Großveranstaltungen gestärkt. 71 von 121 Sitzen
Ein Jugendmitwirkungsgesetz verankert die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen strukturell. 70 von 121 Sitzen
Projekte der Daseinsvorsorge oder mit Rechtsanspruch werden in eine Regelfinanzierung überführt. 70 von 121 Sitzen
Städtische Angebote werden digital barrierefrei. 70 von 121 Sitzen
Die Angebote für Careleaver werden um kostenfreie Unterstützung nach der Volljährigkeit, Austausch, Selbstorganisation und passende Wohnmöglichkeiten ausgebaut. 70 von 121 Sitzen
Der Schutz von Kindern vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung hat oberste Priorität. 70 von 121 Sitzen
Der Kinderschutz wird ressortübergreifend durch enge Zusammenarbeit von Kitas, Jugendämtern, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen und Justiz gestärkt. 70 von 121 Sitzen
Die Personalausstattung im Jugendamt und im Allgemeinen Sozialen Dienst wird gesichert. 70 von 121 Sitzen
Sportangebote für Mädchen und Frauen werden bedarfsgerecht ausgebaut und Frauen für Führungspositionen im Sport gewonnen. 70 von 121 Sitzen
Vereine werden beim Bau und bei der Sanierung von Sportanlagen weiterhin mit Landesmitteln bei energetischer Sanierung und Modernisierung unterstützt. 70 von 121 Sitzen
Umbau und Ausweitung des Olympiastützpunktes am Dulsberg werden unterstützt. 70 von 121 Sitzen
An der Frauenquote von 50 Prozent in Aufsichtsräten, Vorständen und Unternehmen mit Landesbeteiligung wird festgehalten. 70 von 121 Sitzen
In der Hamburger Verwaltung sollen neue Führungskonzepte und aktiver Einsatz für Gleichstellung und Vielfalt maßgeblich sein. 70 von 121 Sitzen
Projekte für Vielfalt, Toleranz, Respekt und den Abbau von Vorurteilen sollen unterstützt werden. 70 von 121 Sitzen
Frauen sollen frei von jeglicher Gewalt leben können. 70 von 121 Sitzen
Frauen und ihre Kinder sollen besser bei der Wohnungssuche unterstützt werden. 70 von 121 Sitzen
Für gewaltbetroffene Männer und nicht-binäre Menschen sollen Schutzwohnungen geschaffen werden. 70 von 121 Sitzen
Das Diskriminierungsverbot im Grundgesetz soll um das Merkmal der sexuellen Identität erweitert werden. 70 von 121 Sitzen
Der Abbau von Barrieren im öffentlichen Gebäudebestand soll konsequent und zügig vorangetrieben werden. 70 von 121 Sitzen
Senior*innentreffs in allen Stadtteilen, insbesondere in Großsiedlungen, sollen gefördert und gut ausgestattet werden. 66 von 121 Sitzen
Das Wohl der Kinder steht an erster Stelle, weil Kinder die Gesellschaft von morgen sind. 61 von 121 Sitzen
Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen der Parteien in der Bürgerschaft Hamburg in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei in der Bürgerschaft Hamburg fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Bürgerschaftswahl in Hamburg, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .
Reihenfolge
- a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
- b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.