SSW · Das Harrisleer Rahmenprogramm des SSW von 2016: SSW – für uns im Norden
Forderungen zu Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie
Grundsatzprogramm · beschlossen 16.04.2016 · Original
Das Programm enthält 42 von 530 Forderungen zu „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“, die meisten zum Schwerpunkt „Tourismus“ (12).
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 34Seiten im Original
- 2016Beschlussjahr
Keine Treffer.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie 42
Tourismus 12
Die Nordseeanrainer sollen sich beim Tourismusmarketing austauschen.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss parallel zu wirtschaftspolitischen Strategien auch eine verstärkte kulturelle Zusammenarbeit und ein Austausch beim Tourismusmarketing angestrebt werden. Link zum Original
Der Tourismus im Norden wird besonders unterstützt.
Wortlaut im Programm
Zudem ist der Norden insbesondere geprägt durch den Tourismus und die Energiewirtschaft. Diese Bereiche müssen besonders unterstützt werden. Link zum Original
Meer, Landschaften, kulturelle Vielfalt und historische Städte sollen noch mehr Touristen nach Schleswig-Holstein bringen.
Wortlaut im Programm
Nord- und Ostsee, die schönen Landschaften, die kulturelle und sprachliche Vielfalt und reizvolle, historische Städte sollten noch mehr Touristinnen und Touristen nach Schleswig-Holstein bringen. Link zum Original
Die Politik schafft gute Rahmenbedingungen für den Tourismus, ohne die Natur des Landes zu beeinträchtigen.
Wortlaut im Programm
Aufgabe der Politik ist es, gute Rahmenbedingungen für den Tourismus zu schaffen, ohne dabei die einzigartige Natur in unserem Land zu beeinträchtigen. Link zum Original
Urlaub in Schleswig-Holstein soll ganzjährig attraktiv sein.
Wortlaut im Programm
Urlaub in Schleswig-Holstein muss ganzjährig attraktiv sein – nicht saisonal begrenzt. Link zum Original
Touristische Infrastruktur, Verkehrswege und Vermarktung werden stetig modernisiert.
Wortlaut im Programm
Die touristische Infrastruktur sowie die Verkehrswege und die Vermarktung müssen stetig modernisiert werden, um unseren Gästen den Weg in den Urlaub zu erleichtern, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten und um unsere Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Link zum Original
Alle touristischen Ziele werden barrierefrei erreichbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Mit Blick auf die demographische Entwicklung ist es zunehmend wichtig sicherzustellen, dass alle touristischen Ziele barrierefrei erreichbar sind. Link zum Original
Informationen und Buchungsmöglichkeiten im Internet werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Auch die Informationen und Buchungsmöglichkeiten im Internet müssen ausgebaut werden. Link zum Original
Die touristische Vermarktung spricht immer wieder neue Zielgruppen an.
Wortlaut im Programm
Es gilt in der touristischen Vermarktung, immer wieder auch neue Zielgruppen anzusprechen. Link zum Original
Die friesische Kultur und die deutsch-dänische Geschichte werden besser für den Tourismus genutzt.
Wortlaut im Programm
Der SSW will, dass die friesische Kultur und die deutsch-dänische Geschichte besser für den Tourismus genutzt werden. Link zum Original
Alle Ebenen der touristischen Vermarktung und Dienstleistung werden enger verzahnt und auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Es gilt daher, alle Ebenen der touristischen Vermarktung und Dienstleistung enger zu verzahnen und auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Link zum Original
Die touristische Vermarktung auf Orts- und Regionalebene wird unter Rücksicht auf bestehende Marken gestärkt.
Wortlaut im Programm
Besonders die Vermarktung auf Orts- und Regionalebene wollen wir unter Rücksichtnahme auf bereits bestehende Marken stärken. Link zum Original
Finanzmarkt 7
Eine nachhaltige Finanzmarktpolitik wird in europäischer Zusammenarbeit verfolgt.
Wortlaut im Programm
Das Ziel einer nachhaltigen Finanzmarktpolitik kann nur in der europäischen Zusammenarbeit erreicht werden. Link zum Original
Die Finanzmärkte werden gleichen Regeln unterworfen.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist es jedoch hierbei, dass die Finanzmärkte den gleichen Regeln unterworfen werden. Link zum Original
Die Politik verhindert, dass unverantwortliches Handeln von Banken oder Investoren die Lebensverhältnisse in Städten und Gemeinden verschlechtert.
Wortlaut im Programm
Die Politik hat die Pflicht zu verhindern, dass unverantwortliches finanzielles Handeln von Banken oder Investoren dazu führt, dass sich die allgemeinen Lebensverhältnisse der Menschen in den Städten und Gemeinden verschlechtern. Link zum Original
Die Finanzmärkte werden politisch reguliert.
Wortlaut im Programm
Daher ist eine Regulierung der Finanzmärkte durch die Politik unverzichtbar. Link zum Original
Die Politik sorgt dafür, dass die Finanzindustrie das Gemeinwesen nicht zerstört.
Wortlaut im Programm
Wenn die Politik eingreifen kann, um die Folgen der Bankenkrise zu lindern, dann hat sie auch die Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Finanzindustrie nicht unser Gemeinwesen zerstört. Link zum Original
Gewinne auf den Finanzmärkten dürfen nicht privatisiert und Verluste nicht vergesellschaftet werden.
Wortlaut im Programm
Es darf nicht sein, dass Gewinne auf den Finanzmärkten privatisiert und Verluste vergesellschaftet werden. Link zum Original
Banken und Finanzinstitute werden zur Finanzierung von Krisen und zur Sanierung der Wirtschaftssysteme herangezogen.
Wortlaut im Programm
Die Banken und Finanzinstitute müssen zur Finanzierung einer Krise herangezogen werden und ihren Beitrag zur Sanierung der Wirtschaftssysteme leisten. Link zum Original
Wettbewerbspolitik 4
Die Wirtschaftspolitik soll faire Rahmenbedingungen für den freien Wettbewerb sichern.
Wortlaut im Programm
Es muss Aufgabe der Wirtschaftspolitik sein, ein gesundes Gleichgewicht aller am Wirtschaftsprozess Beteiligten zu ermöglichen und für faire Rahmenbedingungen des freien Wettbewerbs zu sorgen. Link zum Original
Der Staat soll die Entstehung von Monopolen verhindern.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss dafür sorgen, dass es nicht zur Entstehung von Monopolen kommt, und kann in diesem Zusammenhang auch auf drastische Mittel wie Eingriffe in das Eigentumsrecht zurückgreifen. Link zum Original
Zur Verhinderung von Monopolen soll der Staat auch in das Eigentumsrecht eingreifen können.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss dafür sorgen, dass es nicht zur Entstehung von Monopolen kommt, und kann in diesem Zusammenhang auch auf drastische Mittel wie Eingriffe in das Eigentumsrecht zurückgreifen. Link zum Original
Der Staat verhindert die Entstehung von Monopolen und kann dafür auch in das Eigentumsrecht eingreifen.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss dafür sorgen, dass es nicht zur Entstehung von Monopolen kommt, und kann in diesem Zusammenhang auch auf drastische Mittel wie Eingriffe in das Eigentumsrecht zurückgreifen. Link zum Original
Industriestandort 2
Schleswig-Holstein erhält einen innovativen Produktionsapparat, um im Wettbewerb nicht zurückzufallen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen ein zuverlässiges öffentliches Transportnetz sowie einen innovativen Produktionsapparat, damit Schleswig-Holstein im Wettbewerb des 21. Jahrhunderts nicht zurückfällt. Link zum Original
Für private Investoren wird ein investitionsfreundliches Klima geschaffen.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig muss ein investitionsfreundliches Klima für private Investoren geschaffen werden. Link zum Original
Mittelstand und Handwerk 2
Kleine und mittelständische Unternehmen werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Es ist deshalb von großer Bedeutung, die kleinen und mittelständischen Unternehmen zu stärken. Link zum Original
Der Aufbau regionaler Märkte wird stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
Der Aufbau regionaler Märkte muss stärker unterstützt und Dumpingkonkurrenz der Wirtschaft in Europa vermindert werden. Link zum Original
Innovationsförderung 2
Technologischer Fortschritt soll in Schleswig-Holstein selbst stattfinden.
Wortlaut im Programm
Die Grundvoraussetzung jeder wirtschaftlichen Entwicklung ist technologischer Fortschritt. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass diese Entwicklung auch hier bei uns geschieht. Link zum Original
Technologischer Fortschritt wird besonders von den schleswig-holsteinischen Förderinstituten und Förderbanken unterstützt.
Wortlaut im Programm
Dieser technologische Fortschritt muss insbesondere von den schleswig-holsteinischen Förderinstituten und -banken unterstützt werden. Link zum Original
Lieferketten 1
Firmen, die sich in anderen Ländern unethisch und unsozial verhalten, sollen im Inland sanktioniert werden können.
Wortlaut im Programm
Der SSW spricht sich daher für die Möglichkeit aus, Firmen, die sich in anderen Ländern unethisch und unsozial verhalten, hier bei uns sanktionieren zu können. Link zum Original
Handelsabkommen 1
Freihandelsabkommen ohne ausreichende ethische und umweltbezogene Standards werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Freihandelsabkommen, die keine oder nicht ausreichende ethische und umweltbezogene Standards aufweisen, lehnen wir ab. Link zum Original
Außenhandel 1
Dumpingkonkurrenz der Wirtschaft in Europa wird vermindert.
Wortlaut im Programm
Der Aufbau regionaler Märkte muss stärker unterstützt und Dumpingkonkurrenz der Wirtschaft in Europa vermindert werden. Link zum Original
Weitere Forderungen 10
Politik soll die Flexibilität der Globalisierung fördern und zugleich die Bürgerinnen und Bürger vor ihren negativen Folgen schützen.
Wortlaut im Programm
Globalisierung bedeutet Flexibilität. Wer diese als Herausforderung annimmt, kann viel erreichen. Politik muss den Spagat schaffen, diese Flexibilität zu ermöglichen, zu fördern und zu entwickeln und die Bürgerinnen und Bürger gleichzeitig vor ihren negativen Konsequenzen zu schützen und Alternativen für diejenigen zu finden, die die Globalisierung nicht als positiv erleben. Link zum Original
Der Staat soll Verantwortung übernehmen und die Interessen der Allgemeinheit in der Wirtschaft wahren.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist es nicht nur wünschenswert, sondern zwingend notwendig, dass der Staat seine Verantwortung übernimmt und dafür sorgt, die Interessen der Allgemeinheit zu wahren. Link zum Original
Die Wirtschaftspolitik soll ein gesundes Gleichgewicht aller am Wirtschaftsprozess Beteiligten ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Es muss Aufgabe der Wirtschaftspolitik sein, ein gesundes Gleichgewicht aller am Wirtschaftsprozess Beteiligten zu ermöglichen und für faire Rahmenbedingungen des freien Wettbewerbs zu sorgen. Link zum Original
Bei Störungen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts soll der Staat das Wirtschaftsgeschehen kontrollieren und lenken.
Wortlaut im Programm
Bei Störungen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts hat der Staat aus seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung heraus das Recht und die Pflicht zur Kontrolle und zur sachgerechten Lenkung des Wirtschaftsgeschehens. Link zum Original
Die öffentliche Daseinsvorsorge soll nicht in private Hände gegeben werden.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Daseinsvorsorge/„Grundversorgung“ gehört nicht in private Hände, da dies nur zu schädlichen Monopolen oder Oligopolen führen kann. Link zum Original
Weitere Privatisierungen, etwa bei der Wasserversorgung, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Weitere Privatisierungen, beispielsweise bei der Wasserversorgung, lehnen wir ab. Link zum Original
Jeder Mensch in Schleswig-Holstein soll eine hohe Lebensqualität genießen können.
Wortlaut im Programm
Der SSW arbeitet dafür, dass jeder Mensch in Schleswig-Holstein eine hohe Lebensqualität genießen kann. Link zum Original
Ein ausschließlicher Fokus der Wirtschaftspolitik auf Wachstum gilt als nicht mehr zeitgemäß.
Wortlaut im Programm
Für uns ist dieser ausschließliche Fokus auf Wachstum nicht mehr zeitgemäß. Link zum Original
Wachstum wird stets gegen die damit verbundenen Anstrengungen abgewogen, mit Rücksicht auf die Natur und die soziale Verantwortung.
Wortlaut im Programm
Um Nachhaltigkeit, Wohlstand und Lebensqualität zu schaffen, gilt es daher, immer genau zwischen Wachstum und den damit verbundenen Anstrengungen abzuwägen, immer auch mit Rücksicht auf die Natur und auf die soziale Verantwortung. Link zum Original
Es gibt ein gemeinsames einheitliches Marketing, das über den Tourismus hinaus auch andere Bereiche umfasst.
Wortlaut im Programm
Es gilt in der touristischen Vermarktung, immer wieder auch neue Zielgruppen anzusprechen. Basis hierfür ist ein gemeinsames einheitliches Marketing, das sich über den Tourismus hinaus auch auf andere Bereiche erstreckt. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Wie das entsteht
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.