SPD · Politik für die Wirklichkeit
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Niedersachsen 2003 · beschlossen 15.11.2002 · Original
Das Programm enthält 39 von 572 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 39Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 45Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 39
Die Arbeitslosigkeit soll weiter entschieden bekämpft werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen und werden die Arbeitslosigkeit weiter entschieden bekämpfen. Link zum Original
Beschäftigungschancen für alle, vor allem für junge Menschen, sind das zentrale Ziel.
Wortlaut im Programm
Die Chance auf Beschäftigung für alle – vor allem aber für junge Frauen und Männer – bleibt das zentrale Ziel all unserer Bemühungen. Link zum Original
Kein junger Mensch soll ohne Ausbildungsplatz bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir dürfen nicht zulassen, dass junge Menschen keinen Ausbildungsplatz finden. Link zum Original
Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe sollen zusammengelegt und die Arbeitsverwaltung nach den Vorschlägen der Hartz-Kommission neu geordnet werden.
Wortlaut im Programm
Die prekäre Finanzlage vieler Städte, Gemeinden und Landkreise macht die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe in Verbindung mit der Neuordnung der Arbeitsverwaltung und der Vorschläge der Hartz-Kommission notwendig. Link zum Original
Es werden Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses ergriffen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus werden entschiedene Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses ergriffen, das duale System der Berufsausbildung weiter entwickelt und dabei Modelle für eine Kooperation der regionalen Kompetenzzentren Berufsschule und überbetriebliche Ausbildung erprobt. Link zum Original
Die Frauenerwerbsquote soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Insofern ist die Erhöhung der Frauenerwerbsquote auch ein Gebot der ökonomischen Vernunft und nicht nur Ausdruck des gewachsenen Beteiligungswillens von Frauen. Link zum Original
Alle sollen eine Chance auf einen angemessenen Arbeitsplatz haben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle eine Chance auf einen angemessenen Arbeitsplatz haben. Link zum Original
Es sollen mehr Arbeitsplätze für Menschen ohne hohe Qualifikation entstehen.
Wortlaut im Programm
Ebenso wie Arbeitsplätze in den gehobenen Technologie- und Dienstleistungsbereichen brauchen wir in Zukunft mehr Arbeitsplätze für diejenigen, die keine Top-Qualifikationen vorweisen. Link zum Original
Arbeitsfelder ohne gleichberechtigte Chancen für Frauen stehen im Mittelpunkt der Arbeitsmarktpolitik.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir Arbeitsfelder, in denen gleichberechtigte Chancen der Frauen fehlen, in den Mittelpunkt unserer Anstrengungen stellen. Link zum Original
Für Geringqualifizierte sollen alle Möglichkeiten der Integration in den Arbeitsmarkt genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Für die Geringqualifizierten müssen alle Möglichkeiten der Integration in den Arbeitsmarkt genutzt werden. Dem dient das Instrument der so genannten Kombilöhne. Link zum Original
Kombilöhne werden zur Integration Geringqualifizierter in den Arbeitsmarkt eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Für die Geringqualifizierten müssen alle Möglichkeiten der Integration in den Arbeitsmarkt genutzt werden. Dem dient das Instrument der so genannten Kombilöhne. Link zum Original
Arbeitgeber werden aufgefordert, Arbeitsplätze für die Zielgruppe des Kombilohns anzubieten.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitgeberseite ist aufgerufen, Arbeitsplätze für die Zielgruppe des Kombilohns anzubieten und damit aktiv zum Abbau der hohen Arbeitslosigkeit beizutragen. Link zum Original
Auf Grundlage des Job-AQTIV-Gesetzes werden gemeinsam mit Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Arbeitsverwaltung regionale Arbeitsmarktkonzepte entwickelt.
Wortlaut im Programm
Schließlich werden wir die Ansätze des neuen Job-AQTIV-Gesetzes auch in Niedersachsen nutzen, um in Kooperation mit Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Arbeitsverwaltung und Landesregierung regionale Arbeitsmarktkonzepte zu entwickeln. Link zum Original
Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, besonders bei Ungelernten und arbeitslosen Sozialhilfeempfängern, ist ein Schwerpunkt der Arbeitsmarktpolitik.
Wortlaut im Programm
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit insbesondere bei den Ungelernten sowie arbeitslosen Sozialhilfeempfängerinnen und –empfängern. Link zum Original
Im ganzen Land werden Jugendbüros eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Neben den bewährten Instrumenten zur Förderung der beruflichen Eingliederung werden flächendeckend in Niedersachsen Jugendbüros eingerichtet. Link zum Original
Das soziale Sicherungssystem im Land wird gemeinsam mit Verbänden, Kirchen und Gewerkschaften weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit Partnern, wie z.B. den Wohlfahrts- und Sozialverbänden, kommunalen Spitzenverbänden, Sozialversicherungen, Selbsthilfegruppen, Frauenverbänden, Kirchen und Gewerkschaften werden wir das soziale Sicherungssystem in Niedersachsen weiter entwickeln. Link zum Original
In der Sozialpolitik gilt das Subsidiaritätsprinzip, und die Verbände werden als Anwälte hilfsbedürftiger Menschen verstanden.
Wortlaut im Programm
Dabei bekennen wir uns zum Subsidiaritätsprinzip und verstehen die Verbände als Anwälte hilfsbedürftiger Menschen. Link zum Original
Soziale Risiken sollen trotz knapper Mittel weiterhin abgesichert werden.
Wortlaut im Programm
Trotz knapper werdender finanzieller Spielräume gilt es, vorhandene Risiken weiterhin abzusichern und für den gesellschaftlichen Wandel neue Lösungen zu finden. Link zum Original
Allen Jugendlichen soll unabhängig vom Einkommen der Eltern ein hochwertiger Ausbildungs- oder Qualifizierungsplatz zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
Deshalb nutzen wir alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, Jugendlichen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern einen qualitativ hochwertigen Ausbildungsplatz oder Platz in einer Qualifizierungsmaßnahme zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Programme gegen Jugendarbeitslosigkeit folgen den Grundsätzen frühzeitiger Hilfe und des Förderns und Forderns.
Wortlaut im Programm
Mit den Programmen zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit handeln wir nach unseren Grundsätzen „Je früher, desto besser“ und „Fördern und fordern“. Link zum Original
Die Langzeitarbeitslosigkeit Jugendlicher soll mittelfristig halbiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Langzeitarbeitslosigkeit Jugendlicher mittelfristig halbieren und starten erneut eine Ausbildungsplatzoffensive. Link zum Original
Eine neue Ausbildungsplatzoffensive wird gestartet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Langzeitarbeitslosigkeit Jugendlicher mittelfristig halbieren und starten erneut eine Ausbildungsplatzoffensive. Link zum Original
Alle Jugendlichen im Land, auch solche aus anderen Ländern, sollen einen Ausbildungsplatz finden.
Wortlaut im Programm
Ziel: Auch in Zukunft sollen alle niedersächsischen Jugendlichen und alle Jugendliche, die aus anderen Bundesländern nach Niedersachsen kommen, einen Ausbildungsplatz finden. Link zum Original
Jugendbüros sollen junge Sozialhilfeantragsteller unterstützen und aktivieren.
Wortlaut im Programm
Flächendeckend sind Jugendbüros eingerichtet worden. Mit ihrer Hilfe sollen junge Menschen, die Sozialhilfe beantragen, unterstützt und aktiviert werden. Link zum Original
Die Förderung der Jugendwerkstätten und regionaler Arbeitsstellen wird gemeinsam mit der EU mindestens bis 2006 auf erhöhtem Niveau fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Überdies werden wir die Förderung der Jugendwerkstätten und regionaler Arbeitsstellen auf gesicherter Grundlage für Träger und Projekte mit erhöhtem Niveau gemeinsam mit der EU mindestens bis 2006 fortführen. Link zum Original
Ein Persönliches Budget als ambulante Eingliederungshilfe soll modellhaft erprobt werden.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir modellhaft ein „Persönliches Budget“ als ambulante Eingliederungshilfe erproben. Link zum Original
Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen im Landesdienst soll jährlich um 0,16 Prozent steigen.
Wortlaut im Programm
In jedem Jahr werden wir die Quote der beschäftigten schwerbehinderten Menschen im Landesdienst um 0,16 Prozent erhöhen. Link zum Original
Ab dem 65. Lebensjahr und bei Erwerbsunfähigkeit wird ohne Antrag automatisch geprüft, ob die Rente durch Sozialhilfe ergänzt werden muss.
Wortlaut im Programm
Ab 2003 wird die verschämte Altersarmut, die in erster Linie Frauen betrifft, der Vergangenheit angehören. Bei Vollendung des 65. Lebensjahres und Erwerbsunfähigkeit wird von Rentenversicherung und Sozialämtern ohne Antrag automatisch geprüft, ob die Rente durch Sozialhilfe ergänzt werden muss. Link zum Original
Kinder von Sozialhilfebeziehenden werden nicht mehr zu Unterhaltszahlungen herangezogen.
Wortlaut im Programm
Kinder der Sozialhilfebezieher werden nicht mehr zu Unterhaltszahlungen herangezogen. Link zum Original
Ein Landesmodellprojekt soll die Gewährung von Sozialhilfe vereinfachen und die Eigenverantwortung der Hilfebedürftigen stärken.
Wortlaut im Programm
Durch ein Landesmodellprojekt wird die Gewährung von Sozialhilfe einfacher und die Verantwortung der Hilfebedürftigen gestärkt. Link zum Original
Die Vermittlung von Sozialhilfebeziehenden in Arbeit soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Vermittlung von Sozialhilfeempfängerinnen und –empfängern in Arbeit verbessern. Link zum Original
Jugendbüros unterbreiten jedem jugendlichen Sozialhilfeempfänger ein Angebot für Ausbildung, Qualifikation oder Arbeit.
Wortlaut im Programm
Die Jugendbüros unterbreiten jedem jugendlichen Sozialhilfeempfänger ein Angebot für Ausbildung, Qualifikation oder Arbeit. Link zum Original
Modellprojekte sollen die Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung bei der Vermittlung von Sozialhilfeempfängern verbessern.
Wortlaut im Programm
Durch Modellprojekte in verschiedenen Arbeitsamtsbezirken wird gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Arbeits- und Sozialverwaltung bei der Vermittlung von Sozialhilfeempfängern in Arbeit verbessert. Link zum Original
Beim Bund soll eine Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns gegenüber dem Bund dafür ein, dass aus diesen Modellprojekten eine Zusammenführung der Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe stattfindet, um unabhängig vom versicherungsrechtlichen Status der Arbeitslosen zu einer Vereinfachung zu kommen. Link zum Original
Die Erwerbsmöglichkeiten von Frauen sollen gezielt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir die Erwerbsmöglichkeiten von Frauen weiter massiv und gezielt fördern. Link zum Original
Qualifizierungs- und Beratungsprogramme sollen verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen noch stärker auf Qualifizierungs- und Beratungsprogramme, auf Teilzeitausbildung und Führungskräftetraining und wir fördern ganz gezielt Mädchen, damit sie in zukunftsträchtigen Berufen ihre Chancen nutzen. Link zum Original
Teilzeitausbildung soll stärker gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen noch stärker auf Qualifizierungs- und Beratungsprogramme, auf Teilzeitausbildung und Führungskräftetraining und wir fördern ganz gezielt Mädchen, damit sie in zukunftsträchtigen Berufen ihre Chancen nutzen. Link zum Original
Führungskräftetraining soll stärker gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen noch stärker auf Qualifizierungs- und Beratungsprogramme, auf Teilzeitausbildung und Führungskräftetraining und wir fördern ganz gezielt Mädchen, damit sie in zukunftsträchtigen Berufen ihre Chancen nutzen. Link zum Original
Mädchen werden gezielt gefördert, damit sie Chancen in zukunftsträchtigen Berufen nutzen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen noch stärker auf Qualifizierungs- und Beratungsprogramme, auf Teilzeitausbildung und Führungskräftetraining und wir fördern ganz gezielt Mädchen, damit sie in zukunftsträchtigen Berufen ihre Chancen nutzen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.