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SPD · Grundsatzprogramm der SPD Thüringen

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Grundsatzprogramm · Landesverband Thüringen · beschlossen 02.05.1998 · Original

Das Programm enthält 28 von 582 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 28
  1. Die Ergebnisse der Bodenreform sollen unumkehrbar bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ergebnisse der Bodenreform müssen für die Landwirtschaft unumkehrbar bleiben. Link zum Original
  2. Die Thüringer Landwirtschaft, insbesondere tierhaltende Betriebe, soll unterstützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Thüringer Landwirtschaft und insbesondere die tierhaltenden Betriebe sind zu unterstützen, weil diese im ländlichen Bereich oftmals die größten Arbeitgeber sind. Link zum Original
  3. In Thüringen soll eine langfristig wettbewerbsfähige, flächendeckende und umweltverträgliche Landwirtschaft gestaltet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen in Thüringen eine über die Jahrtausendwende hinaus langfristig wettbewerbsfähige, flächendeckende und umweltverträgliche Landwirtschaft als Kernstück der Wirtschaft in ländlichen Räumen gestalten. Link zum Original
  4. Die EU-Agrarreform soll mit verlässlichen Rahmenbedingungen auf Grundlage eines Programms zur umweltverträglichen Landnutzung fortgeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für die Fortführung der EU-Agrarreform mit dauerhaft verläßlichen Rahmenbedingungen ein, deren Grundlage ein Programm zur effektiven und umweltverträglichen Landnutzung sein soll. Link zum Original
  5. Landwirtschaftliche Unternehmen aller Rechtsformen und Größen, die hochwertige Nahrungsmittel und nachwachsende Rohstoffe erzeugen, sollen unterstützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu wollen wir Unternehmen aller Rechtsformen unabhängig von der Betriebsgröße mit effektiver Tierhaltung und Pflanzenproduktion unterstützen, die Nahrungsmittel hoher Qualität und nachwachsende Rohstoffe erzeugen. Link zum Original
  6. Die Bundespolitik soll die gewachsenen Agrarstrukturen der neuen Länder stärker akzeptieren.

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    Wortlaut im Programm
    Wir erwarten eine höhere bundespolitische Akzeptanz für die historisch gewachsenen Strukturen in der Landwirtschaft der neuen Bundesländer. Link zum Original
  7. Agrarunternehmen mit alternativen Flächennutzungskonzepten und hoher Wertschöpfung sollen Entwicklungsmöglichkeiten im ländlichen Raum erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen unterschiedlichen Unternehmensformen abgestufter Intensität mit alternativen Flächennutzungskonzepten und hoher Wertschöpfung im ländlichen Raum Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Link zum Original
  8. Verarbeitungskapazitäten für nachwachsende Rohstoffe in Thüringen sollen gezielt unterstützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden auch die Schaffung von Verarbeitungskapazitäten für nachwachsende Rohstoffe im eigenen Land gezielt unterstützen. Link zum Original
  9. Die artgerechte Tierhaltung soll besonders gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der artgerechten Tierhaltung und der Beschränkung von Tiertransporten gelten dabei unser besonderes Augenmerk. Link zum Original
  10. Tiertransporte sollen beschränkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der artgerechten Tierhaltung und der Beschränkung von Tiertransporten gelten dabei unser besonderes Augenmerk. Link zum Original
  11. Zur Bewertung der Umweltverträglichkeit landwirtschaftlicher Unternehmen sollen künftig die Kriterien einer umweltverträglichen Landnutzung verwendet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Bewertung der Umweltverträglichkeit landwirtschaftlicher Unternehmen sollen in Zukunft die Kriterien einer umweltverträglichen Landnutzung verwendet werden. Link zum Original
  12. Der Schutz von Oberflächen- und Grundwasser wird bei der Bewertung der Umweltverträglichkeit landwirtschaftlicher Unternehmen vorrangig berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Schutz der Qualität von Oberflächen- und Grundwasser ist zum Erhalt regionaler Wasserressourcen bei der Bewertung der Umweltverträglichkeit landwirtschaftlicher Unternehmen vorrangig zu berücksichtigen. Link zum Original
  13. Für die Tierhaltung sollen flächengebundene Bestandsobergrenzen gelten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns weiterhin für flächengebundene Bestandsobergrenzen ein und wenden uns gegen Bestrebungen zur Beibehaltung bzw. Einführung von unternehmensbezogenen Produktionsobergrenzen. Link zum Original
  14. Unternehmensbezogene Produktionsobergrenzen werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns weiterhin für flächengebundene Bestandsobergrenzen ein und wenden uns gegen Bestrebungen zur Beibehaltung bzw. Einführung von unternehmensbezogenen Produktionsobergrenzen. Link zum Original
  15. Die flächengebundene Tierhaltung wird aus ökologischen und arbeitsmarktpolitischen Gründen vorrangig gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Tierhaltung in der Fläche aus ökologischen und arbeitsmarktpolitischen Gründen vorrangig fördern. Link zum Original
  16. Bio- und Gentechnologie in der Landwirtschaft wird nur nach kritischer Abwägung von Umweltverträglichkeit und ethischen Grenzen angewendet.

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    Wortlaut im Programm
    Methoden der Bio- und Gentechnologie in der Landwirtschaft sollen unter kritischer Abwägung ihrer Umweltverträglichkeit sowie ihrer ethischen Grenzen und Konsequenzen angewendet werden. Link zum Original
  17. Die Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel soll so erfolgen, dass die Wertschöpfung im ländlichen Raum bleibt und überregionale Vermarktung möglich wird.

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    Wortlaut im Programm
    Die Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel muß so erfolgen, daß die Wertschöpfung im ländlichen Raum verbleibt und überregionale Vermarktung möglich wird. Link zum Original
  18. Für veränderten Flächenbedarf sollen Konzepte zur Offenhaltung, Reaktivierbarkeit und zum Erhalt der Fruchtbarkeit landwirtschaftlicher Nutzflächen bereitstehen.

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    Wortlaut im Programm
    Auf Veränderungen des Flächenbedarfs zur Gewinnung von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen muß durch Konzepte der Offenhaltung, Reaktivierbarkeit und dauerhaften Erhalt und der Fruchtbarkeit der landwirtschaftlichen Nutzflächen reagiert werden können. Link zum Original
  19. Die Landschaftspflegeleistungen der Land- und Forstwirtschaft, besonders in benachteiligten Gebieten, werden stärker anerkannt und gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Leistungen der Land- und Forstwirtschaft in der Landschaftspflege, insbesondere in Gebieten mit höheren Aufwendungen zur Nahrungsmittelherstellung, müssen in Zukunft durch die Gesellschaft stärker anerkannt und gefördert werden. Link zum Original
  20. Die Beschäftigung in den ländlichen Räumen Thüringens erhält über Landbewirtschaftung und Landschaftspflege hinaus weitere Impulse.

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    Wortlaut im Programm
    Die Beschäftigungssituation in den ländlichen Räumen Thüringens muß neben der Landbewirtschaftung und Landschaftspflege weitere Impulse erhalten. Link zum Original
  21. Traditionelle regionale Gewerke sollen mit der Ansiedlung dezentraler, ortsunabhängiger Dienstleistungsunternehmen der Informationsgesellschaft im ländlichen Raum verbunden werden.

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    Wortlaut im Programm
    Große Chancen sehen wir dabei in der Verbindung traditioneller Gewerke, die im regionalen Zusammenhang Produkte und Dienstleistungen anbieten, mit der Ansiedlung von dezentral organisierten und ortsunabhängigen Dienstleistungsunternehmen der Kommunikations- und Informationsgesellschaft. Link zum Original
  22. Kulturelle, soziale und sportliche Angebote in ländlichen Siedlungsgebieten werden erhalten oder geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Kulturelle, soziale und sportliche Angebote müssen in den ländlichen Siedlungsgebieten erhalten bzw. geschaffen werden, um die Dörfer als attraktive Lebensräume zu gestalten. Link zum Original
  23. In dörflichen Siedlungsgebieten werden bessere Integrationsmöglichkeiten für die Dorfgemeinschaft geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen in den dörflichen Siedlungsgebieten im Interesse der gesamten Dorfgemeinschaft bessere Integrationsmöglichkeiten schaffen. Link zum Original
  24. EU-einheitliche Kontrollregelungen stellen sicher, dass nur gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel und Bedarfsgegenstände in den Handel kommen.

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    Wortlaut im Programm
    Durch EU-einheitliche Kontrollregelungen muß sichergestellt werden, daß nur gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel und Bedarfsgegenstände in den Handel kommen. Link zum Original
  25. Für gentechnisch hergestellte Produkte und deren Verarbeitungsprodukte gilt eine weitreichende Kennzeichnungspflicht.

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    Wortlaut im Programm
    Für gentechnisch hergestellte Produkte und deren Verarbeitungsprodukte verlangen wir eine weitreichende Kennzeichnungspflicht. Link zum Original
  26. Der Umfang des landeseigenen Waldes wird beibehalten.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu ist es notwendig, den Umfang an landeseigenem Wald beizubehalten und die Betreuung des gesamten Waldes durch Einheitsforstämter zu sichern. Link zum Original
  27. Die Betreuung des gesamten Waldes durch Einheitsforstämter wird gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu ist es notwendig, den Umfang an landeseigenem Wald beizubehalten und die Betreuung des gesamten Waldes durch Einheitsforstämter zu sichern. Link zum Original
  28. Die Vermarktung einheimischen Holzes aus nachhaltiger Forstwirtschaft wird stärker gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Gewährleistung einer naturnahen Waldbewirtschaftung ist die Vermarktung des einheimischen Rohstoffes Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft noch stärker zu fördern. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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