Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Niedersachsen 2008 · Original
Das Programm enthält 29 von 692 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 29Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 68Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 29
Bestehende Kulturprojekte und -institutionen werden gesichert.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, nicht nur bestehende Projekte und Institutionen zu sichern, sondern auch neue Ideen zu unterstützen. Link zum Original
Neue kulturelle Ideen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, nicht nur bestehende Projekte und Institutionen zu sichern, sondern auch neue Ideen zu unterstützen. Link zum Original
Kulturpolitik dient als Gesellschaftspolitik der Entfaltung aller Bürgerinnen und Bürger unabhängig von Alter, Herkunft oder Nationalität.
Wortlaut im Programm
Wir verstehen Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik, die der Entfaltung sozialer und ästhetischer Möglichkeiten aller Bürgerinnen und Bürger dienen muss. Und zwar unabhängig von Alter, Herkunft oder Nationalität. Link zum Original
Neue Modellprojekte öffnen möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kultur und ermöglichen aktive Beteiligung.
Wortlaut im Programm
Deshalb bedarf es neuer Modellprojekte, die möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kultur öffnen und ihnen ermöglichen, sich aktiv in unsere Kulturlandschaft einzubringen. Link zum Original
Kultureinrichtungen öffnen sich stärker für neues Publikum und neue Teilnehmende.
Wortlaut im Programm
Kultureinrichtungen müssen sich stärker für neues Publikum, neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer öffnen. Link zum Original
Kürzungen der Kulturetats werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wer, wie Schwarz-Gelb, Kulturetats zusammenstreicht, leistet der kulturellen Ödnis Vorschub. Link zum Original
Kulturelle Bildung setzt bereits im Kindergarten und in der Schule an.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss kulturelle Bildung bereits im Kindergarten und in der Schule ansetzen. Link zum Original
Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten wollen wir ausbauen. Link zum Original
Angebote der kulturellen Bildung sind auch außerhalb der Schule für alle bezahlbar und erreichbar.
Wortlaut im Programm
Aber auch jenseits der Schule müssen alle Menschen Angebote der kulturellen Bildung bezahlen und erreichen können. Link zum Original
Das Know-how der freien Kulturszene und der Kulturverbände wird stärker für die Landesentwicklung genutzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das fachliche Know-how der freien Kulturszene und der Kulturverbände aller Sparten stärker für die Entwicklung unseres Landes nutzen – von der Soziokultur bis zu den freien Theatern. Deshalb möchten wir ihnen in großem Umfang Entscheidungen über die Vergabe von Fördermitteln des Landes übertragen. Link zum Original
Der freien Kulturszene und den Kulturverbänden werden in großem Umfang Entscheidungen über die Vergabe von Landesfördermitteln übertragen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das fachliche Know-how der freien Kulturszene und der Kulturverbände aller Sparten stärker für die Entwicklung unseres Landes nutzen – von der Soziokultur bis zu den freien Theatern. Deshalb möchten wir ihnen in großem Umfang Entscheidungen über die Vergabe von Fördermitteln des Landes übertragen. Link zum Original
Neue Steuerungs- und Fördermodelle behandeln Träger freier Kulturarbeit als Partner statt als Bittsteller.
Wortlaut im Programm
Wir wollen stattdessen neue Steuerungs- und Fördermodelle, die Träger freier Kulturarbeit nicht als Bittsteller, sondern als Partner sehen. Link zum Original
Die Nordmedia nimmt bei der Filmförderung ihre kulturelle Verantwortung wahr.
Wortlaut im Programm
Daher sind wir der Auffassung, dass etwa die Nordmedia bei der Filmförderung endlich ihrer kulturellen Verantwortung gerecht werden muss. Sie sollte künstlerische Qualität unterstützen, statt Mainstream-NDR-Beiträge für das Nachmittags- und Vorabendprogramm zu fördern. Link zum Original
Die Nordmedia fördert künstlerische Qualität statt Mainstream-Beiträge des NDR für das Nachmittags- und Vorabendprogramm.
Wortlaut im Programm
Daher sind wir der Auffassung, dass etwa die Nordmedia bei der Filmförderung endlich ihrer kulturellen Verantwortung gerecht werden muss. Sie sollte künstlerische Qualität unterstützen, statt Mainstream-NDR-Beiträge für das Nachmittags- und Vorabendprogramm zu fördern. Link zum Original
In Niedersachsen lebende Medienschaffende werden stärker in geförderte Produktionen einbezogen.
Wortlaut im Programm
Die in Niedersachsen lebenden Medienschaffenden sollen stärker in die geförderten Produktionen einbezogen werden, um mehr Beschäftigungseffekte im Lande zu erreichen. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk liefert für die Rundfunkgebühren gute Qualität jenseits von Mainstream und Quote.
Wortlaut im Programm
Für die Rundfunkgebühren wollen wir gute Qualität – auch jenseits von Mainstream und Quote. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bleibt staatsfern.
Wortlaut im Programm
Der öffentlich rechtliche Rundfunk muss staatsfern bleiben. Link zum Original
Die Unabhängigkeit der Sender wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Unabhängigkeit der Sender stärken. Link zum Original
Der niedersächsische Bürgerfunk wird gestärkt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den niedersächsischen Bürgerfunk stärken und ausbauen, denn der seinerzeit von der rotgrünen Landesregierung eingeführte Bürgerfunk ist eine Erfolgsgeschichte in Niedersachsen. Link zum Original
Die Bürgersender werden für die Digitalisierung der Medien ertüchtigt.
Wortlaut im Programm
Um Informationsvielfalt und Qualität zu sichern, wollen wir die Bürgersender fit machen für die Digitalisierung der Medien. Link zum Original
Der Bürgerfunk wird künftig digital ausgestrahlt.
Wortlaut im Programm
Der Bürgerfunk muss daher zukünftig digital ausgestrahlt werden. Link zum Original
Jugendlichen und ihren Eltern wird eine breite Medienkompetenz vermittelt.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist es wichtig, Jugendlichen und ihren Eltern eine breite Medienkompetenz mit auf den Weg zu geben. Link zum Original
Verbote sogenannter Killerspiele werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Populistische und kaum realisierbare Verbotsforderungen sogenannter Killerspiele sind kontraproduktiv. Link zum Original
Die Kontrolle von Softwareprodukten wird reformiert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern stattdessen die Kontrolle der Softwareprodukte zu reformieren. Link zum Original
Europaweite unabhängige Kontrollorgane entscheiden über eine mögliche Jugendgefährdung durch Software.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist das Errichten europaweiter und unabhängiger Kontrollorgane, die über eine mögliche Jugendgefährdung entscheiden dürfen. Link zum Original
Eine Rundfunkgebühr für internetfähige Computer wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Rundfunkgebühr für internetfähige Computer lehnen wir ab. Link zum Original
Statt der gerätebezogenen Rundfunkgebühr wird eine allgemeine, geräteunabhängige Mediengebühr für alle Haushalte eingeführt.
Wortlaut im Programm
Statt die Rundfunkgebührenpflicht auf alle möglichen Geräte auszuweiten, wollen wir eine allgemeine, geräteunabhängige Mediengebühr für alle Haushalte. Link zum Original
Kulturschaffende mit Migrationshintergrund werden in der Kulturförderung stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass in der Kulturförderung stärker als bisher Kulturschaffende mit Migrationshintergrund berücksichtigt werden. Link zum Original
Gegenseitige Anerkennung, interreligiöse Dialoge und eine gelingende Integration werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf gegenseitige Anerkennung, interreligiöse Dialoge und eine gelingende soziale, politische und kulturelle Integration. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.