FDP · Mehr Arbeitsplätze für Sachsen-Anhalt
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1998 · beschlossen 18.10.1997 · Original
Das Programm enthält 20 von 370 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 20Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 28Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 20
Die Landwirte werden auf dem Weg zu einer leistungsfähigen Land- und Forstwirtschaft unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. Sachsen-Anhalts unterstützt die Bauern im Lande auf dem Wege in eine leistungsfahige Land- und Forstwirtschaft. Link zum Original
Beschäftigte in der Landwirtschaft sollen leistungsgerechte Einkommen im Rahmen des allgemeinen Einkommensniveaus erzielen.
Wortlaut im Programm
Die in der Landwirtschaft Beschäftigten müssen Einkommen erzielen können, die sich leistungsgerecht in das allgemeine Einkommensniveau einfügen. Link zum Original
Land- und forstwirtschaftliche Betriebe werden durch Marktorientierung und Steuerpolitik so gestellt, dass Agrarsubventionen zunehmend entbehrlich werden.
Wortlaut im Programm
Land- und forstwirtschaftliche Betriebe müssen durch Marktorientierung und Steuerpolitik so gestellt werden, daß auf Agrarsubventionen immer mehr verzichtet werden kann. Link zum Original
Landwirte aller Eigentumsformen werden in ihrer unternehmerischen Selbständigkeit auf dem europäischen Agrarmarkt unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Agrarpolitik der F.D.P. im Lande Sachsen-Anhalt ist darauf gerichtet, die Landwirte aller Eigentumsformen in ihrer unternehmerischen Selbständigkeit zu unterstützen, damit sie sich auf dem Agrarmarkt mit zunehmend europäischen Dimensionen etablieren und behaupten können. Link zum Original
Die Agrarpolitik bringt Ökonomie und Ökologie in Einklang.
Wortlaut im Programm
Nach wie vor treten wir ein für eine von der Gesellschaft akzeptierte Agrarpolitik, in der die Belange von Ökonomie und Ökologie in Einklang gebracht werden. Link zum Original
Langfristig wird eine Flächenprämie für Bewirtschaftung und Erhalt der Kulturlandschaft eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. befürwortet langfristig eine Flächenprämie für Bewirtschaftung und Erhalt der Kulturlandschaft. Link zum Original
Ausuferungen des Naturschutzes zulasten der Landwirtschaft werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ausuferungen des Naturschutzes zu Lasten der Landwirtschaft lehnen wir ab. Link zum Original
Für zusätzliche Auflagen nach dem Bundesnaturschutzgesetz werden Ausgleichszahlungen geleistet.
Wortlaut im Programm
Für zusätzliche Auflagen nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind Ausgleichszahlungen zu leisten. Link zum Original
Die Milchmengenregulierung bleibt zunächst bis zum Jahr 2000 erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Mi1chmengenregulierung muß zunächst bis zum Jahr 2000 erhalten bleiben. Link zum Original
Strukturhemmende Liefermengenregulierungen bei Rindfleisch, Zucker und Getreide werden ab 2000 auf EU-, nationaler und regionaler Ebene neu überdacht.
Wortlaut im Programm
Darüber hinausgehende strukturhemmende Liefermengenregulierungen, insbesondere bei Rindfleisch, Zucker und Getreide, müssen sowohl auf der Ebene der Europäischen Union als auch auf nationaler oder regionaler Basis ab diesem Zeitpunkt neu überdacht werden. Link zum Original
Innerhalb von zehn Jahren werden von der Landwirtschaft selbst getragene Landwirtschaftskammern aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Langfristig (in einem Zeitraum von 10 Jahren) wird der Aufbau von Landwirtschaftskammern im Lande befürwortet, die von der Landwirtschaft selbst zu unterhalten sind. Link zum Original
Die Bodenreform 1945-1949 wird im Kern nicht angetastet.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. Sachsen-Anhalts hält im Kern an der Bodenreform 1945-1949 fest. Link zum Original
Der gutgläubige Erwerb von ehemaligem Bodenreformland hat Bestand.
Wortlaut im Programm
Bei Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes dürfen keine Zweifel bei denen aufkommen, die ehemaliges Bodenreformland bewirtschaften. Ihr gutgläubiger Erwerb hat Bestand. Link zum Original
Alteigentümer erhalten bis zu 100 Hektar staatliches Bodenreformland zu einem symbolischen Preis zurück, wenn sie es selbst bewirtschaften.
Wortlaut im Programm
Die Alteigentümer sollen jedoch von dem noch im Staatsbesitz befindlichen Bodenreformland bis zu 100 ha Ackerfläche oder Wald zu ganz besonderen Konditionen (symbolischer Preis) zurückerhalten, wenn sie es selbst bewirtschaften. Link zum Original
Grundeigentum soll in privater statt in staatlicher Hand liegen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. tritt nicht für Privateigentum in der Hand des Staates, sondern für das Eigentum Privater ein, weil nur so eine wirtschaftliche Basis für Freiheit und Selbstentfaltung möglich ist. Link zum Original
Tiere werden artgerecht gehalten und gefüttert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns mit Nachdruck fur eine artgerechte Tierhaltung und eine ebensolche Fütterung ein. Link zum Original
Die Kontrollen von Produkten tierischer Herkunft, insbesondere von Rindern und Rindfleischprodukten, werden in Sachsen-Anhalt verschärft.
Wortlaut im Programm
Im Zusammenhang mit dem Auftreten von Rinderwahnsinn (SSE) in Europa fordern wir ein noch engmaschigeres Kontrollsystem fur Produkte tierischer Herkunft im Lande Sachsen-Anhalt, insbesondere für Rinder und daraus hergestellte Nahrungsmittel. Link zum Original
EU-Ausgleichszahlungen werden grundsätzlich für ökologische Leistungen statt für überflüssige Agrarproduktion gezahlt.
Wortlaut im Programm
Künftige EU-Ausgleichszahlungen sind nicht für überflüssige, landwirtschaftliche Produktion, sondern prinzipiell für ökologische Leistungen zu zahlen. Link zum Original
Der ländliche Raum wird als Kulturlandschaft erhalten.
Wortlaut im Programm
Der ländlichen Raum ist als jahrhundertealte Kulturlandschaft zu erhalten und in seiner Infrastruktur speziell zu fördern, denn er ist für die Hälfte unserer Bevölkerung Wohnumwelt und bietet der gesamten Bevölkerung notwendige Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten. Link zum Original
Die Infrastruktur des ländlichen Raums wird speziell gefördert.
Wortlaut im Programm
Der ländlichen Raum ist als jahrhundertealte Kulturlandschaft zu erhalten und in seiner Infrastruktur speziell zu fördern, denn er ist für die Hälfte unserer Bevölkerung Wohnumwelt und bietet der gesamten Bevölkerung notwendige Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.