FDP ST · Mehr Arbeitsplätze für Sachsen-Anhalt
Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1998 · beschlossen 18.10.1997 · Original
Das Programm enthält 44 von 370 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 44Forderungen zum Politikfeld
- 12 %des Programms
- 28Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 44
Quoten und Auflagen für Firmen durch das Frauenförderungsgesetz werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Quoten und Auflagen für Firmen durch das Frauenförderungsgesetz verwirken die Chance auf tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen und verhindern Arbeitsplätze. Link zum Original
Gleichstellung wird durch Abbau von Benachteiligungen und gezielte Unterstützung ohne Quote hergestellt.
Wortlaut im Programm
Die Liberalen schaffen Gleichstellung durch Abbau von Benachteiligungen und gezielte Unterstützung, aber ohne Quote. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden gesichert und verbessert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus müssen die Rahmenbedingungen für eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesichert und verbessert werden. Link zum Original
Auf die Novelle zum Frauenförderungsgesetz wird verzichtet.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist der Verzicht aufverwaltungsausweitende Gesetze, Verordnungen und Erlasse; bei den Gesetzen z.B. Verzicht auf die Novelle zum Frauenförderungsgesetz und das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst. Link zum Original
Der Unterschied im Zustand und in der Ausrüstung der Sportstätten zwischen alten und neuen Bundesländern wird abgebaut.
Wortlaut im Programm
1. den Abbau des N iveauuntersch iedes zwischen alten und neuen Bundesländern im Bereich des Zustandes, der Ausrüstung usw. der Sportstätten durchzusetzen Link zum Original
In Städten und Gemeinden wird unter Berücksichtigung der ökonomischen Möglichkeiten ein verbindliches Normativ pro Kopf der Bevölkerung festgelegt.
Wortlaut im Programm
2. ein verbindliches Normativ - unter Berücksichtigung ökonomischer Möglichkeiten - in den Städten und Gemeinden pro Kopf der Bevölkerung festzulegen Link zum Original
Für Sportstätten in den neuen Bundesländern wird eine verbindliche Mindestausstattung mit Sportanlagen und Sportgeräten festgelegt.
Wortlaut im Programm
3. ein verbindliches Normativ der Mindestausstattung der Sportstätten in den neuen Bundesländern mit Sportanlagen und Sportgeräten festzulegen Link zum Original
Vorhandene Sportstätten in den neuen Bundesländern werden planmäßig saniert, ausgebaut oder erweitert, bis hin zum notwendigen Neubau.
Wortlaut im Programm
4. eine ökonomisch vertretbare planmäßige Sanierung, Ausbau oder Erweiterung vorhandener Sportstätten in den neuen Bundesländern bis hin zum notwendigen Neubau einzufordern Link zum Original
Sportstätten für Jugend-, Behinderten- und Breitensport werden besonders gefördert.
Wortlaut im Programm
5. vor allem solche Sportstätten in besonderem Maße finanziell zu fördern, die vor allem für den Jugend-, Behinderten- und Breitensport genutzt werden Link zum Original
In kreisfreien Städten und Landkreisen werden Sportförderrichtlinien durch die Parlamente beschlossen.
Wortlaut im Programm
6. in allen größeren Städten (kreisfreie Städte) und den Landkreisen Sportförderrichtlinien durch die Parlamente zu beschließen Link zum Original
Betriebe werden stärker in das Sponsoring von Jugend-, Behinderten- und Breitensport einbezogen.
Wortlaut im Programm
7. die Betriebe im Territorium stärker in das Sponsoring von Jugend-, Behinderten- und Breitensport einzubeziehen Link zum Original
Die Arbeit der Vereine in Kultur und Sport wird besser koordiniert.
Wortlaut im Programm
8. die Arbeit von Vereinen im Bereich Kultur und Sport besser zu koordinieren Link zum Original
Die Förderung sinnvoller Freizeitbetätigung von Kindern und Jugendlichen hat Vorrang.
Wortlaut im Programm
Jede Mark zur Förderung sinnvoller Freizeitbetätigung bei Kindern und Jugendlichen ist tausendmal besser verwendet als fur Polizei und Strafvollzug! Link zum Original
Breiten- und Spitzensport erhalten eine verlässliche finanzielle Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Der Breiten- und Spitzensport soll eine verläßliche finanzielle Unterstützung erhalten. Link zum Original
Die Vereinsförderung orientiert sich stärker an der Leistung als an der Bedürftigkeit.
Wortlaut im Programm
Eine Förderung der Vereine muß sich mehr an der Leistung (z.B. Anzahl der trainierten Kinder und Jugendlichen) als an der Bedürftigkeit (z.B. drohender Konkurs infolge Mißmanagements) orientieren. Link zum Original
Jeder Mensch erhält entsprechend seiner Leistungsfähigkeit die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung des Landes teilzunehmen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich dafür ein, daß in unserer Gesellschaft jedem entsprechend seiner physischen und psychischen Leistungsfähigkeit Möglichkeit gegeben wird, aktiv an der Gestaltung unseres Bundeslandes teilzunehmen. Link zum Original
Kulturelle, sportliche und politische Veranstaltungen werden behindertengerecht gestaltet.
Wortlaut im Programm
Kulturelle, sportliche und politische Veranstaltungen müssen den Bedürfnissen Behinderter Rechnung tragen. Link zum Original
Jugendliche lernen, verantwortungsvoll und selbstbewusst mit ihrer Zukunft umzugehen.
Wortlaut im Programm
Wichtigstes Ziel muß dabei sein, daß die heutige Jugend lernt, verantwortungsvoll und selbstbewllßt mit ihrer Zukunft umzugehen. Link zum Original
Der Staat achtet besonders auf die Sorgen junger Menschen, auch derer unter dem Wahlalter.
Wortlaut im Programm
Zu den besonderen Aufgaben des Staates gehört es, auf die Sorgen und Nöte junger Menschen zu achten, insbesondere auch derer, die das Wahlalter noch nicht erreicht haben. Link zum Original
Die Jugendpolitik schlägt angesichts von Radikalisierung und Vertrauensverlust neue Wege ein.
Wortlaut im Programm
Die Veränderungen der letzten Jahre, der schleichende Vertrauensverlust in das Staatswesen sowie Tendenzen, wie Radikalisierung, Orientierungslosigkeit, Gewaltbereitschaft und die Abkehr von demokratischen Werten, verlangen von der Gesellschaft neue Wege in der Jugendpolitik. Link zum Original
Jugendwerkstätten und Jugendbauernhöfe werden von Kommune, Land und Arbeitsamt gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Förderung von Jugendwerkstätten und -bauernhöfen durch Kommune, Land und Arbeitsamt. Link zum Original
In den Kommunen werden auf Wunsch der Jugendlichen Jugendparlamente eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fördert die Einrichtung von Jugendparlamenten in den Kommunen, wo dies von den Jugendlichen gewünscht wird. Link zum Original
Die Entwicklungschancen Jugendlicher werden durch Förderung von Eigeninitiative, Mitwirkung und Selbstverantwortung verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Entwicklungschancen von Jugendlichen müssen durch Förderung von Eigeninitiative, Mitwirkung und Selbstverantwortung verbessert werden. Link zum Original
Jugendparlamente erhalten ein Antragsrecht in den Kommunalparlamenten.
Wortlaut im Programm
Das Jugendparlament müßte Antragsrecht sowie ein auf drei oder vier Stimmen begrenztes Rederecht in den Kommunalparlamenten bekommen. Link zum Original
Jugendparlamente erhalten ein auf drei oder vier Stimmen begrenztes Rederecht in den Kommunalparlamenten.
Wortlaut im Programm
Das Jugendparlament müßte Antragsrecht sowie ein auf drei oder vier Stimmen begrenztes Rederecht in den Kommunalparlamenten bekommen. Link zum Original
Mitglieder der kommunalen Jugendhilfeausschüsse nehmen an den Beratungen der Jugendparlamente teil.
Wortlaut im Programm
Mitglieder des Jugendhilfeausschusses der Kommunen müßten an den Beratungen des Jugendparlamentes teilnehmen (wie Dezernenten im Stadtrat). Link zum Original
Das Land finanziert die Arbeit der Jugendparlamente.
Wortlaut im Programm
Die finanzielle Ausstattung hinsichtlich der Arbeit des Jugendparlamentes muß über das Land erfolgen, da diese Maßnahme hauptsächlich der Jugendbildung und Erziehung dient und somit in die Zuständigkeit des Landes fällt. Link zum Original
Landesjugendring und Ring Politischer Jugend erhalten ein Mitspracherecht und erweitertes Anhörungsrecht.
Wortlaut im Programm
Für den Landesjugendring und den Ring der Politischen Jugend (RPJ) soll es ein Mitspracherecht und erweitertes Anhörungsrecht geben. Link zum Original
Die Jugendverbände erhalten eine ausreichende institutionelle Förderung.
Wortlaut im Programm
Die Jugendverbände erhalten eine ausreichende finanzielle Unterstützung auf der Basis einer institutionellen Förderung. Link zum Original
Die Landesregierung gibt jährlich einen Jugendbericht zur Situation der Jugend heraus.
Wortlaut im Programm
Die jährliche Herausgabe eines Jugendberichtes zur Situation der Jugend in Sachsen-Anhalt wird die Regierung zwingen, sich stärker mit dieser Problematik auseinanderzusetzen. Link zum Original
Landesjugendring und Ring Politischer Jugend können einen eigenen Anhang erarbeiten.
Wortlaut im Programm
Der Landesjugendring und der RPJ sollen die Möglichkeit haben, einen eigenen Anhang erarbeiten zu können. Link zum Original
Das Angebot an weitgehend selbstverwalteten Jugendzentren und Jugendtreffs wird erweitert.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert eine Erweiterung des bisherigen Angebotes an Jugendzentren/-treffs, welche soweit wie möglich von den Jugendlichen, unter Anleitung von haupt- bzw. ehrenamtlichen Mitarbeitern, in eigener Verantwortung organisiert, verwaltet und ausgestattet werden. Link zum Original
Jugendtreffs werden dezentral angelegt.
Wortlaut im Programm
Damit die Jugendlichen dieser Verantwortung gerecht werden und einen Bezug zu ihren Räumen erhalten, müssen Jugendtreffs dezentral angelegt werden. Link zum Original
Die offene Jugendarbeit eröffnet Jugendlichen ein pluralistisches Freizeitangebot.
Wortlaut im Programm
Die offene Jugendarbeit soll den Jugendlichen ein pluralistisches Angebot zur Freizeitgestaltung eröffnen, aber gleichzeitig sollen auch Möglichkeiten zur Hilfestellung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen bestehen (beratende bzw. unterstützende Jugendsozialarbeit und psychologische Betreuung von dazu ausgebildeten Mitarbeitern). Link zum Original
Die offene Jugendarbeit bietet Hilfe bei Alltagsproblemen durch Jugendsozialarbeit und psychologische Betreuung.
Wortlaut im Programm
Die offene Jugendarbeit soll den Jugendlichen ein pluralistisches Angebot zur Freizeitgestaltung eröffnen, aber gleichzeitig sollen auch Möglichkeiten zur Hilfestellung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen bestehen (beratende bzw. unterstützende Jugendsozialarbeit und psychologische Betreuung von dazu ausgebildeten Mitarbeitern). Link zum Original
Land und Kommunen unterstützen die Jugendzentren finanziell und personell.
Wortlaut im Programm
Das Land und die Kommunen geben den Jugendzentren die notwendige finanzielle und personelle Unterstützung. Link zum Original
Jugendliche mit Behinderung werden in alle Formen der Lebens- und Freizeitgestaltung einbezogen.
Wortlaut im Programm
Jugendliche mit Behinderung sollen in alle Formen der Lebens- und Freizeitgestaltung einbezogen werden. Link zum Original
Jugendaustauschprogramme werden eingerichtet und unterhalten.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fördert die Einrichtung und Unterhaltung von Jugendaustauschprogrammen zur Vorbereitung der Jugendlichen auf die Europäische Union und die immer mehr zunehmende Globalisierung der Märkte. Link zum Original
Alte Städtepartnerschaften in Osteuropa werden neu belebt und neue internationale Verbindungen geknüpft.
Wortlaut im Programm
Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen alte Städtepartnerschaften in Osteuropa neu belebt und neue internationale Verbindungen geknüpft werden. Link zum Original
Ehrenamtliche in der Jugendarbeit erhalten kostenlose Fort- und Weiterbildung bei der Landeszentrale für politische Bildung.
Wortlaut im Programm
Ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit werden unterstützt durch Möglichkeiten zur kostenlosen Fort- und Weiterbildung bei der Landeszentrale für politische Bildung. Link zum Original
Durch mobile Jugendarbeit werden von Ausgrenzung bedrohte Jugendliche angesprochen, um Arbeitslosigkeit, Sucht und Kriminalisierung vorzubeugen.
Wortlaut im Programm
Durch mobile Jugendarbeit (Streetworking) sollen von Ausgrenzung bedrohte Jugendliche angesprochen werden, um Arbeitslosigkeit, Alkohol- und Drogensucht sowie Kriminalisierung vorzubeugen. Link zum Original
Das Streetworking steht unter fachlicher Aufsicht des Landesjugendamtes.
Wortlaut im Programm
Dieses Streetworking sollte unter der fachlichen Aufsicht des Landesjugendamtes stehen. Link zum Original
Vereine, Jugendamt, Erzieher und Kirchen setzen sich gemeinsam kritisch mit Jugendsekten auseinander.
Wortlaut im Programm
Eine kritische Auseinandersetzung mit Jugendsekten durch Zusammenarbeit von Vereinen, Jugendamt, Erziehern und den Kirchen soll ein Abgleiten in diese Problembereiche vermeiden helfen. Link zum Original
Schwer erziehbare Jugendliche werden durch betreutes Wohnen im sozialen Umfeld integriert.
Wortlaut im Programm
Schwererziehbare Jugendliche sollen in die Gesellschaft integriert werden durch Betreuung im sozialen Umfeld (betreutes Wohnen), statt sie in ein Ghetto abzuschieben. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.