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FDP NW · Die liberale Vision

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 1995 · beschlossen 18.03.1995 · Original

Das Programm enthält 16 von 249 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 16
  1. Entscheidungszuständigkeiten sollen möglichst orts- und sachnah liegen, bei Gemeinden oder Bürgern statt bei Bund und Land.

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    Wortlaut im Programm
    Entscheidungszuständigkeiten müssen so orts- und sachnah wie möglich sein: Bund und Land sollen nicht regeln, was die Gemeinden in Selbstverwaltung besser schaffen, die Gemeinden nicht, was die Bürger selbst erledigen können. Link zum Original
  2. Die Unabhängigkeit des direkt gewählten hauptamtlichen Bürgermeisters soll gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deswegen werden wir uns auch weiterhin für eine Stärkung der Unabhängigkeit des künftig unmittelbar von den Bürgern gewählten hauptamtlichen Bürgermeisters einsetzen: Seine Amtszeit muß länger als fünf Jahre sein und unabhängig von der Wahlzeit der Räte, damit persönliche und fachliche Kompetenz bessere Chancen haben als parteipolitisches Kalkül. Link zum Original
  3. Die Amtszeit des Bürgermeisters soll länger als fünf Jahre dauern.

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    Wortlaut im Programm
    Deswegen werden wir uns auch weiterhin für eine Stärkung der Unabhängigkeit des künftig unmittelbar von den Bürgern gewählten hauptamtlichen Bürgermeisters einsetzen: Seine Amtszeit muß länger als fünf Jahre sein und unabhängig von der Wahlzeit der Räte, damit persönliche und fachliche Kompetenz bessere Chancen haben als parteipolitisches Kalkül. Link zum Original
  4. Die Amtszeit des Bürgermeisters soll von der Wahlperiode der Räte unabhängig sein.

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    Wortlaut im Programm
    Deswegen werden wir uns auch weiterhin für eine Stärkung der Unabhängigkeit des künftig unmittelbar von den Bürgern gewählten hauptamtlichen Bürgermeisters einsetzen: Seine Amtszeit muß länger als fünf Jahre sein und unabhängig von der Wahlzeit der Räte, damit persönliche und fachliche Kompetenz bessere Chancen haben als parteipolitisches Kalkül. Link zum Original
  5. Die Gemeindereform soll mit möglichst weiten Entscheidungs- und Verantwortungsspielräumen für Städte und Gemeinden vollendet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die ED.P. wird die auf halbem Wege steckengebliebene Gemeindereform neu aufgreifen und im positiven Sinne für möglichst weitgefaßte Entscheidungsund Verantwortungsspielräume in den Städten und Gemeinden vollenden. Link zum Original
  6. Der kommunale Finanzausgleich soll hin zu einem gerechteren System mit Sparanreizen für die Kommunen reformiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört auch eine Reform des kommunalen Finanzausgleichs, die zu einem gerechteren Finanzsystem und zu Sparanreizen für die Kommunen führt. Link zum Original
  7. Kommunen sollen pauschale Finanzzuweisungen statt Objektförderungen erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Pauschale Finanzzuweisungen statt Objektförderungen führen zu mehr Vernunft in den Kommunalparlamenten. Link zum Original
  8. Bei Kommunalwahlen sollen Kumulieren und Panaschieren eingeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen mehr Einfluß der Bürger auf die Zusammensetzung der Räte durch freie Wahl unter allen Kandidaten, das heißt durch die Einführung von Kumulieren und Panaschieren auf Gemeindeebene. Link zum Original
  9. In den Kommunen sollen demokratisch gewählte, themenorientierte Jugendparlamente eingerichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale setzen sich für nach demokratischen Grundsätzen gewählte, themenorientiert arbeitende Jugendparlamente in den Kommunen ein. Link zum Original
  10. Kommunen und Ver- und Entsorgungsbetriebe sollen nachhaltig entflochten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. spricht sich daher für eine konsequente Entmonopolisierung der Ver- und Entsorgungsbereiche und für eine nachhaltige Entflechtung von Kommunen und Ver- und Entsorgungsbetrieben aus. Link zum Original
  11. Energiepreise sowie Abwasser- und Abfallgebühren sollen durch öffentliche Hearings und einen Gebühren-Ombudsmann stärker öffentlich kontrolliert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Energiepreise, Abwasser- und Abfallgebühren bedürfen einer verstärkten öffentlichen Kontrolle über öffentliche Hearings, einen "Gebühren-Ombudsmann" und die Stärkung der Rechte von Kunden und Verbrauchern. Link zum Original
  12. Die Rechte von Kunden und Verbrauchern gegenüber Versorgern und Gebührenerhebern sollen gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Energiepreise, Abwasser- und Abfallgebühren bedürfen einer verstärkten öffentlichen Kontrolle über öffentliche Hearings, einen "Gebühren-Ombudsmann" und die Stärkung der Rechte von Kunden und Verbrauchern. Link zum Original
  13. Die Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Unternehmen im ländlichen Raum werden verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus müssen Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Unternehmen verbessert, Gewerbegebiete ausgewiesen und Infrastruktureinrichtungen geschaffen werden. Link zum Original
  14. Im ländlichen Raum werden Gewerbegebiete ausgewiesen.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus müssen Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Unternehmen verbessert, Gewerbegebiete ausgewiesen und Infrastruktureinrichtungen geschaffen werden. Link zum Original
  15. Im ländlichen Raum werden Infrastruktureinrichtungen geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus müssen Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Unternehmen verbessert, Gewerbegebiete ausgewiesen und Infrastruktureinrichtungen geschaffen werden. Link zum Original
  16. Raumordnung und Landesplanung weisen landwirtschaftliche Vorranggebiete aus.

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    Wortlaut im Programm
    Raumordnung und Landesplanung sollten dem hohen Stellenwert der Landwirtschaft für die Funktionsfähigkeit des ländlichen Raumes dadurch Rechnung tragen. daß sie landwirtschaftliche Vorranggebiete ausweisen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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