Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 1995 · beschlossen 18.03.1995 · Original
Das Programm enthält 19 von 249 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 19Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 19Seiten im Original
- 1995Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 19
Die Umweltpolitik soll darauf ausgerichtet sein, dass künftige Generationen unter besseren Umweltbedingungen leben.
Wortlaut im Programm
Wir machen Schluß mit der Politik auf Kosten der nächsten Generation! Das gilt gerade auch für die Umweltpolitik, die darauf ausgerichtet sein muß, daß die zukünftigen Generationen unter besseren Umweltbedingungen leben. Link zum Original
Die Umweltpolitik soll Klarheit über Umfang, Reihenfolge, Finanzierung, Effizienz und Erfolgskontrolle ihrer Maßnahmen schaffen.
Wortlaut im Programm
NRW braucht eine Umweltpolitik, die Klarheit über Umfang, Reihenfolge, Finanzierung, Effizienz und Erfolgskontrolle der Maßnahmen zur Minderung der Belastung der Umwelt schafft. Link zum Original
Es soll geklärt werden, welche Qualitätsziele im Umweltschutz aus Vorsorgegründen notwendig sind.
Wortlaut im Programm
Klarheit sollte auch darüber herrschen, welche Qualitätsziele im Umweltschutz vor allem aus Gründen der Vorsorge notwendig sind. Link zum Original
Jede Generation soll der nachfolgenden eine verbesserte Umwelt hinterlassen.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir den Generationenvertrag Umweltschutz: Jede Generation muß dafür sorgen, der nachfolgenden keine verschlechterte, sondern eine verbesserte Umwelt zu hinterlassen. Link zum Original
Die Mittel für den Umweltschutz sollen wirksam eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die hohen Aufwendungen für den Umweltschutz verlangen einen wirksamen Einsatz der Mittel. Link zum Original
Umweltpolitik soll auf der sozialen und ökologischen Marktwirtschaft beruhen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt auf die soziale und ökologische Marktwirtschaft. Link zum Original
Überregulierung, bürokratische Gängelung sowie Sondersteuern und Abgaben im Umweltschutz werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Liberalen halten nichts von Überregulierung durch Gesetze, Verordnungen, Erlasse usw. sowie bürokratischer Gängelung und Bestrafung durch Sondersteuern und Abgaben. Link zum Original
Umweltprobleme sollen durch Eigenverantwortung, Selbstverpflichtungen und vertragliche Abkommen mit den Nutzern der Umwelt gelöst werden.
Wortlaut im Programm
Die ED.P. fordert mehr Eigenverantwortung, Selbstverpflichtungen, vertragliche Abkommen mit den Nutzern der Umwelt, Anreize und auch mehr Wettbewerb zur Lösung der Umweltprobleme. Link zum Original
Zur Lösung von Umweltproblemen sollen Anreize und mehr Wettbewerb eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die ED.P. fordert mehr Eigenverantwortung, Selbstverpflichtungen, vertragliche Abkommen mit den Nutzern der Umwelt, Anreize und auch mehr Wettbewerb zur Lösung der Umweltprobleme. Link zum Original
Die Einführung moderner umweltfreundlicher Anlagen und Produkte soll erleichtert werden.
Wortlaut im Programm
Die Einführung moderner umweltfreundlicher Anlagen oder Produkte muß erleichtert werden. Link zum Original
Wissenschaft, Forschung, Universitäten und Wirtschaft sollen bei der Forschung zum Schutz von Gesundheit und Natur kooperieren.
Wortlaut im Programm
Wettbewerb zwingt zu zielgerichteter Forschung, und ohne solche Forschung gibt es keine Verbesserung zum Schutz von Gesundheit und Natur. Dabei müssen Wissenschaft und Forschung, Universitäten und Wirtschaft zur Erzielung bester Ergebnisse kooperieren. Link zum Original
Ökonomische und ökologische Kompetenz sollen nicht als Gegensatz gesehen, sondern miteinander verknüpft werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb gilt es, ökonomische und ökologische Kompetenz nicht als Gegensatz zu betrachten, sondern sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Link zum Original
Nach dem Verursacherprinzip soll im Umweltschutz möglichst viel in die Hand von Bürgern und Wirtschaft gelegt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nach Maßgabe des Verursacherprinzips so viel wie möglich in die Hand von Bürgern und Wirtschaft legen. Link zum Original
Staatliche Umweltregelungen sollen sich auf Gefahrenabwehr und die Formulierung von Zielvorgaben konzentrieren.
Wortlaut im Programm
Staatliche Regelungen sind mehr und mehr auf die Gefahrenabwehr zu konzentrieren und zur Formulierung von Zielvorgaben zu nutzen. Link zum Original
Umweltzielvorgaben wie der Abbau bestimmter Schadstoffbelastungen sollen unter staatlicher Ergebniskontrolle dem Markt überlassen werden.
Wortlaut im Programm
Eine solche Zielvorgabe, z.B. Abbau bestimmter Schadstoffbelastungen, könnte dann unter staatlicher Ergebniskontrolle - dem Marktgeschehen überlassen werden. Link zum Original
Noch während der Laufzeit der heutigen Kernkraftwerke soll eine Klimaschutzstrategie entwickelt und eingeführt werden, die ohne Kernenergie auskommt.
Wortlaut im Programm
Noch während der Laufzeit heutiger Kernkraftwerke muß der Versuch gemacht werden, eine Klimaschutzstrategie zu entwickeln und einzuführen, die auch ohne die Nutzung der Kernenergie erfolgreich sein kann. Link zum Original
Der Schutz der heimischen Natur wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Der Schutz der heimischen Natur muß verstärkt werden, darf aber nicht zur Aussperrung des Menschen von der zu schützenden Natur führen. Link zum Original
Naturschutz darf Menschen nicht aus der Natur aussperren.
Wortlaut im Programm
Der Schutz der heimischen Natur muß verstärkt werden, darf aber nicht zur Aussperrung des Menschen von der zu schützenden Natur führen. Link zum Original
Ein Interessenausgleich im Naturschutz wird durch Vertragslösungen mit der Landwirtschaft sowie für Sport und Freizeit angestrebt.
Wortlaut im Programm
Ein Interessenausgleich sollte durch klare und angemessene Vertragslösungen mit der Landwirtschaft sowie für Sport und Freizeit angestrebt werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.