Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 1995 · beschlossen 18.03.1995 · Original
Das Programm enthält 43 von 249 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 43Forderungen zum Politikfeld
- 17 %des Programms
- 19Seiten im Original
- 1995Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 43
Forschungsergebnisse sollen schneller vermarktet werden.
Wortlaut im Programm
Wir müssen schneller unsere Produkte, Verfahren und Dienstleistungen erneuern, die Forschungsergebnisse schneller vermarkten. Link zum Original
Die Chancen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts sollen im Land genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Chancen des wissenschaftlichtechnischen Fortschritts müssen im Lande nicht nur diskutiert, sondern auch genutzt werden. Link zum Original
Die gentechnische Forschung im Land soll unter Beachtung ethischer Kriterien gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern deshalb, die gentechnische Forschung im Lande unter Beachtung ethischer Kriterien zu stärken, ihre industrielle Nutzung verantwortungsvoll zu fördern sowie Transparenz für den Verbraucher zu gewährleisten. Link zum Original
In NRW und bundesweit sollen Forschung und industrielle Nutzung der Gentechnik verstärkt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordert die F.D.P. zum Beispiel in NRW und bundesweit eine verstärkte Förderung der Forschung sowie der industriellen Nutzung auf dem Gebiet der Gentechnik. Link zum Original
Das Land soll modernste und beste Forschungs- und Bildungseinrichtungen vorhalten.
Wortlaut im Programm
Wir müssen den Ehrgeiz haben, modernste und beste Forschungs- und Bildungseinrichtungen vorzuhalten für den wichtigsten Rohstoff in unserem Land: Köpfe sind unser Kapital. Link zum Original
Vorrangig sollen die Zukunftstechnologien gefördert werden, darunter Gen- und Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Umwelt-, Luft- und Raumfahrttechnik.
Wortlaut im Programm
Dabei müssen vorrangig die Technologien des 21. Jahrhunderts gefördert werden, neben der Gen- und Biotechnologie die Informations- und Kommunikationstechnik, Umwelt-, Luft- und Raumfahrttechnik. Link zum Original
Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft soll massiv vorangebracht werden.
Wortlaut im Programm
Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft muß massiv vorangebracht werden. Link zum Original
Ein Programm gezielter Maßnahmen soll den Wissenstransfer in die industrielle Praxis beschleunigen.
Wortlaut im Programm
Dazu fordern wir ein Programm gezielter Maßnahmen, das den Wissenstransfer beschleunigt. Link zum Original
Bildung soll wieder in den Mittelpunkt der Landespolitik rücken.
Wortlaut im Programm
Die Bildung als beste Zukunftssicherung unserer Kinder - wichtige Grundlage der Erneuerung unseres Landes und Schlüssel zu Chancengleichheit und persönlicher Freiheit - gehört wieder in den Mittelpunkt der Landespolitik. Link zum Original
Betreuungsangebote für Kinder im Vorschulalter sollen flexibel erweitert werden.
Wortlaut im Programm
Für Kinder im Vorschulalter fehlen immer noch Betreuungsangebote - sie sind flexibel zu erweitern. Link zum Original
Schulen und Hochschulen sollen personell und finanziell besser ausgestattet werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen Schulen und Hochschulen personell und finanziell besser ausgestattet werden. Link zum Original
Schul- und Hochschulbetrieb sollen effizienter werden.
Wortlaut im Programm
Schul- und Hochschulbetrieb müssen effizienter werden, die Bildungsinhalte sind zu modernisieren. Link zum Original
Die Bildungsinhalte sollen modernisiert werden.
Wortlaut im Programm
Schul- und Hochschulbetrieb müssen effizienter werden, die Bildungsinhalte sind zu modernisieren. Link zum Original
Die Gesamtschule gilt in ihrer jetzigen Form als gescheitert.
Wortlaut im Programm
Die Gesamtschule hat die hohen Erwartungen auf Chancengleichheit nicht erfüllt und ist in der jetzigen Form gescheitert. Link zum Original
Das Land soll ein neues Schulsystem auf Grundlage eines gestrafften Landesschulgesetzes erhalten.
Wortlaut im Programm
Das Land braucht deswegen ein neues Schulsystem auf der Grundlage eines gestrafften Landesschulgesetzes. Link zum Original
Anstelle von Haupt-, Real-, Gesamtschule und Gymnasium sollen zwei gleichwertige, durchlässige Bildungszüge mit beruflichem bzw. wissenschaftlichem Schwerpunkt treten.
Wortlaut im Programm
Statt der vier Schulformen (Haupt-, Real-, Gesamtschule sowie Gymnasium) will die F.D.P. zwei gleichwertige durchlässige Bildungszüge, von denen der eine stärker auf die Berufsbildung und der andere stärker auf die wissenschaftliche Ausbildung vorbereitet. Link zum Original
Das Gymnasium soll zu einem stärker leistungsorientierten Profil zurückfinden.
Wortlaut im Programm
Das Gymnasium muß zu einem stärker leistungsorientierten Profil zurückfinden. Link zum Original
Für Hochbegabte und Lernschwache soll es spezielle Förderprogramme geben.
Wortlaut im Programm
Für Hochbegabte wie für Lernschwache muß es spezielle Förderprogramme geben. Link zum Original
Die berufsbildenden Schulen sollen organisatorisch gestrafft werden.
Wortlaut im Programm
Auch die berufsbildenden Schulen sind organisatorisch zu straffen. Link zum Original
Die Kollegschule soll unter Berücksichtigung der Versuchsergebnisse in das Regelsystem beruflicher Schulen zurückgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die Kollegschule ist unter Berücksichtigung der Versuchsergebnisse in das Regelsystem beruflicher Schulen zurückzuführen. Link zum Original
Schulen sollen mehr Autonomie bei Finanzmitteln, Lehrereinstellung und eigenem Profil erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Freien Demokraten fordern eine stärkere Autonomie der Schulen, z. B. in der Verwaltung der Finanzmittel, der Einstellung der Lehrer und der Entwicklung eines schuleigenen Profils. Link zum Original
Schulen in freier Trägerschaft sollen angemessen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Schulen in freier Trägerschaft müssen angemessen gefördert werden, da sie die öffentliche Hand entlasten und das Schulangebot gerade in pädagogischer Hinsicht bereichern. Link zum Original
Schule und Hochschule sollen enger verzahnt werden.
Wortlaut im Programm
Die Freien Demokraten fordern eine engere Verzahnung von Schule und Hochschule. Link zum Original
Studierwillige sollen schon in der Schule über Anforderungen der Hochschulen und Berufsaussichten informiert werden.
Wortlaut im Programm
Bereits im Schulbereich muß allen Studierwilligen klar sein, was sie an den Hochschulen erwartet und welche Berufsaussichten bestehen. Link zum Original
Mehr Wettbewerb unter den Hochschulen soll deren Leistung fördern.
Wortlaut im Programm
Mehr Wettbewerb unter den Hochschulen soll deren Leistung fördern. Link zum Original
Hochschulen sollen völlige Eigenständigkeit bei Studentenauswahl, Berufungen und Finanzmitteln erhalten.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will den Hochschulen völlige Eigenständigkeit geben - für die Auswahl der Studenten, für die Berufung des Lehrkörpers sowie für den Einsatz der Finanzmittel. Link zum Original
Hochschulen sollen künftig stärker kundenorientiert arbeiten.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich dafür ein, daß die Hochschulen künftig stärker "kundenorientiert" arbeiten. Link zum Original
Studierende sollen über Studienschecks Nachfragemacht erhalten und damit die Hochschulen finanzieren.
Wortlaut im Programm
Die Studierenden als "Kunden" sollen über Studienschecks Nachfragemacht erhalten und damit die Hochschulen finanzieren. Link zum Original
Hochschulgesetz, Fachhochschulgesetz und Kunsthochschulgesetz sollen zu einem einheitlichen Landeshochschulgesetz zusammengeführt werden.
Wortlaut im Programm
Um dies umzusetzen, fordert die F.D.P., das bestehende Hochschulgesetz, das Fachhochschulgesetz und das Kunsthochschulgesetz zu einem einheitlichen nordrhein-westfälischen Hochschulgesetz zusammenzuführen. Link zum Original
Der Hochschulzugang über den zweiten und dritten Bildungsweg soll für beruflich Qualifizierte erleichtert werden.
Wortlaut im Programm
Der Hochschulzugang im Rahmen des zweiten und dritten Bildungsweges ist für Menschen, die ihre Leistungsfähigkeit und Qualifikation im Berufsleben unter Beweis gestellt haben, zu erleichtern. Link zum Original
Die Attraktivität der beruflichen Bildung soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert, die Attraktivität der beruflichen Bildung zu stärken. Link zum Original
Die berufliche Bildung soll eine echte Alternative zur gymnasialen Oberstufe werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert, die Attraktivität der beruflichen Bildung zu stärken. Sie muß zu einer echten Alternative zur gymnasialen Oberstufe werden. Link zum Original
Die duale Komponente im Fachhochschulstudium soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert hierfür insbesondere die Stärkung der dualen Komponente im Fachhochschulstudium, wo Berufstätigkeit und Studium in besonderer Weise miteinander verknüpft werden können. Link zum Original
Die Kommunen sollen vom Land finanziell gestärkt werden, um den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz zu erfüllen.
Wortlaut im Programm
Um dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz gerecht zu werden, müssen die Kommunen vom Land finanziell gestärkt werden. Link zum Original
Die Kindergartenbürokratie soll stark vereinfacht werden.
Wortlaut im Programm
Die Kindergartenbürokratie ist extrem zu vereinfachen; die Kompetenzen der Gemeinden sind zu erweitern. Link zum Original
Die Kompetenzen der Gemeinden im Kindergartenbereich sollen erweitert werden.
Wortlaut im Programm
Die Kindergartenbürokratie ist extrem zu vereinfachen; die Kompetenzen der Gemeinden sind zu erweitern. Link zum Original
Überhöhte Standards im Kindergartenbereich sollen überdacht werden.
Wortlaut im Programm
Dabei ist es dringend erforderlich, überhöhte Standards zu überdenken. Link zum Original
Das Personal in Kindertagesstätten soll bei Bedarf, etwa in sozialen Brennpunkten, flexibel über den festen Schlüssel hinaus aufgestockt werden können.
Wortlaut im Programm
Auch darf die Bemessung des Personals von Kindertagesstätten nicht ausschließlich nach festem Schlüssel erfolgen, sondern muß bei Bedarf (z. B. in sozialen Brennpunkten) flexibel nach oben angepaßt werden können. Link zum Original
Über Umfang und Dauer der Personalaufstockung in Kindertagesstätten sollen die Jugendhilfeausschüsse der Kommunen entscheiden.
Wortlaut im Programm
Über die Zahl und zeitliche Ausdehnung der Personalaufstockung entscheiden die Jugendhilfeausschüsse der Kommunen. Link zum Original
Für den Grundbetrag in Kindertagesstätten soll allgemeine Beitragsfreiheit gelten.
Wortlaut im Programm
Dem Ziel des Gesetzes über Tagesstätten für Kinder entspricht am ehesten eine allgemeine Beitragsfreiheit für den Grundbetrag. Link zum Original
Für Verpflegungs- und Serviceleistungen in Kindertagesstätten soll ein kostendeckender Beitrag erhoben werden.
Wortlaut im Programm
Für die in Kindertagesstätten vorgehaltenen Verpflegungs- und Serviceleistungen ist ein dem Kostendeckungsprinzip entsprechender Beitrag zu erheben. Link zum Original
Private Initiativen zur Einrichtung und zum Betrieb von Kindertagesstätten sollen gefördert und unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Private Initiativen zur Einrichtung und zum Betreiben von Kindertagesstätten sind zu fördern und zu unterstützen. Link zum Original
Der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung soll auch durch Tageseltern und Eltern-Kind-Gruppen erfüllt werden können.
Wortlaut im Programm
Der Rechtsanspruch kann auch durch Tagesmütter-(Vater-)plätze und durch Eltern-Kind-Gruppen gewährleistet werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.