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CDU · Zukunftsprojekt Saar

Forderungen zu Gesundheit und Pflege

Landtagswahl Saarland 1999 · Original

Das Programm enthält 39 von 993 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.

Gesundheit und Pflege 39
  1. Alte Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung leben können.

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    Wortlaut im Programm
    durch ihre Politik dazu beitragen, daß alte Menschen möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung selbstbestimmt leben können. Link zum Original
  2. Der Aufbau qualifizierter Geriatrie- und Rehabilitationsangebote wird vorangetrieben.

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    Wortlaut im Programm
    den Aufbau qualifizierter Geriatrie- und Rehabilitationsangebote vorantreiben. Link zum Original
  3. Ein Zukunftsprogramm für ältere Menschen passt die Altenhilfeplanung an moderne Erfordernisse an.

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    Wortlaut im Programm
    das „Zukunftsprogramm für ältere Menschen" auflegen, das die Altenhilfeplanung modernen Enfordernissen anpalt. Link zum Original
  4. Die pflegerische Infrastruktur wird nach den Bedürfnissen alter Menschen und der Pflegeversicherung umgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    die pflegerische Infrastruktur nach den Bedürfnissen der alten Menschen und der Pflegeversicherung auf- und umbauen. Link zum Original
  5. Die Sozialstationen werden besonders in der häuslichen Betreuung älterer Menschen gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    die Sozialstationen, gerade im Bereich der häuslichen Betreuung älterer Menschen, starken. Link zum Original
  6. Die Altenpflegeausbildung soll reformiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    auf eine Reform der Altenpflegeausbildung hinarbeiten. Link zum Original
  7. Die Leistungen der Pflegeversicherung für Behinderte und Eltern behinderter Kinder sollen verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    sich für eine Verbesserung der Leistungen durch die Pflegeversicherung für Behinderte und insbesondere Eltern von behinderten Kindern einsetzen. Link zum Original
  8. Im Mittelpunkt der Gesundheitspolitik steht der hilfe- und versorgungsbedürftige Mensch, nicht die Interessen der Beteiligten.

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    Wortlaut im Programm
    Im Mittelpunkt unserer Gesundheitspolitik dürfen nicht die Interessen der am Gesundheitssystem beteiligten Parteien, sondern muß der hilfe- und versorgungsbedürftige Mensch stehen. Er hat Anspruch auf eine Versorgung, die ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich ist und die sowohl den medizinisch-technischen Fortschritt als auch veränderte Bedarfsnotwendigkeiten berücksichtigt. Link zum Original
  9. Patienten haben Anspruch auf eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung, die den Fortschritt berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Im Mittelpunkt unserer Gesundheitspolitik dürfen nicht die Interessen der am Gesundheitssystem beteiligten Parteien, sondern muß der hilfe- und versorgungsbedürftige Mensch stehen. Er hat Anspruch auf eine Versorgung, die ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich ist und die sowohl den medizinisch-technischen Fortschritt als auch veränderte Bedarfsnotwendigkeiten berücksichtigt. Link zum Original
  10. Das Gesundheitswesen wird auf Grundlage von Solidarität, Eigenverantwortung und Selbstverwaltung weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die CDU tritt dafür ein, das Gesundheitswesen auf der Grundlage von Solidarität, Eigenverantwortung • und Selbstverwaltung weiterzuentwickein. Link zum Original
  11. Der Ausbau der Selbstverwaltung gilt als Chance für effiziente Lösungen im Gesundheitswesen.

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    Wortlaut im Programm
    Gerade im Ausbau der Selbstverwaltung sehen wir eine große Chance, weil dies - eher als staatliche Reglementierung und Bürokratisierung - zu systemgerechten und effizienten Lösungen bei der Optimierung unseres Gesundheitswesens führt. Link zum Original
  12. Im Gesundheitswesen soll ein stärkerer, aber nicht uneingeschränkter Leistungs- und Qualitätswettbewerb herrschen.

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    Wortlaut im Programm
    Die CDU Saar spricht sich für einen stärkeren, aber nicht uneingeschränkten Leistungs- und Qualitätswettbewerb im Gesundheitswesen aus. Link zum Original
  13. Die Finanzierungsprobleme der Krankenkassen sollen nicht allein über die Ausgabenseite gelöst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die für die Zukunft zu erwartenden Finanzierungsprobleme dürfen nicht allein über eine Steuerung der Ausgabenseite bewältigt werden. Link zum Original
  14. Als Aufsichtsbehörde treibt das Land eine Verwaltungsreform der AOK des Saarlandes voran.

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    Wortlaut im Programm
    als Aufsichtsbehörde eine durchgreifende Verwaltungs- und Bewirtschaftungsreform, insbesondere der Allgemeinen Ortskrankenkasse des Saarlandes, forcieren. Link zum Original
  15. Der medizinische Dienst der Krankenkassen wird quantitativ und qualitativ aufgewertet.

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    Wortlaut im Programm
    dafür sorgen, daß der medizinische Dienst der Krankenkassen quantitativ und qualitativ aufgewertet wird, um seine Beratungen auch auf den Bereich der prospektiven Steuerung der medizinischen Leistungen ausdehnen zu können. Link zum Original
  16. Ein verbessertes Schnittstellenmanagement zwischen ambulanter und stationärer Versorgung wird gefordert.

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    Wortlaut im Programm
    Aus diesem Grund fordert die CDU Saar ein verbessertes „Schnittstellenmanagement", insbesondere zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Link zum Original
  17. Die vor- und nachstationären Behandlungsmöglichkeiten sollen ausgeweitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    sich für eine Ausweitung der vor- und nachstationären Behandlungsmöglichkeiten einsetzen. Link zum Original
  18. Die Kooperation zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten soll verstärkt genutzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    für eine verstärkte Nutzung der Kooperationsmöglichkeiten zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten werben. Link zum Original
  19. Das Belegarztwesen wird zur besseren Verzahnung gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    das Belegarztwesen im Sinne einer weiteren funktionalen, personellen und apperativen Verzahnung fördern. Link zum Original
  20. Krankenhäuser sollen gemeinsame Notfallambulanzen einrichten.

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    Wortlaut im Programm
    sich für die Einrichtung gemeinsamer Notfallambulanzen der Krankenhäuser einsetzen. Link zum Original
  21. Krankenhäuser werden in eingeschränktem Maß an der fachärztlichen Versorgung beteiligt.

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    Wortlaut im Programm
    in eingeschränktem Maße Krankenhäuser sich an der fach- bzw. spezialärztlichen Versorgung beteiligen lassen. Link zum Original
  22. Praxisnetze von Vertragsärzten werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    die Zusammenschlüsse von Vertragsärzten im Sinne einer integrierten Versorgungsform (Praxisnetze) fördern. Link zum Original
  23. Die Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung soll sinnvoll aufgehoben werden.

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    Wortlaut im Programm
    sich für eine sinnvolle Aufhebung der bisherigen Trennung von ambulanten und stationären Versorgungsbereichen sowie der verschiedenen Segmente des Gesundheitswesens einsetzen. Link zum Original
  24. Teilstationäre und tagesklinische Behandlungen sollen ausgeweitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    sich für eine Ausweitung der teilstationären und tagesklinischen Behandiungen stark machen, damit die Grundsätze „ambulant vor stationär" und „Rehabilitation vor Pflege" Geltung erhalten. Link zum Original
  25. Die stationäre Versorgungsstruktur wird grundlegend auf Bedarfsgerechtigkeit überprüft.

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    Wortlaut im Programm
    die gesamte stationäre Versorgungsstruktur im Saarland in den drei Versorgungsstufen grundlegenden Uberprüfung unterziehen mit Blick auf eine Bevölkerungsverteilung ausgerichteten Bedarfsgerechtigkeit. Link zum Original
  26. Mit der kassenärztlichen Bedarfsplanung und einem Vetorecht wird fachärztliche Fehlversorgung gestoppt.

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    Wortlaut im Programm
    das Instrument der kassenärztlichen Bedarfsplanung aktiv nutzen und mit einem Vetorecht die Tendenz zu einer fachärztlichen Fehlversorgung stoppen. Link zum Original
  27. Die Krankenhausplanung wird zu einer sachgerechten Rahmenplanung weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    die Krankenhausplanung in Richtung einer sachgerechten Rahmenplanung weiterentwickeln. Link zum Original
  28. Die Krankenhausrahmenplanung wird durch Strukturverträge ergänzt, die die Landesverbände der Krankenkassen mit den Krankenhausträgern schließen.

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    Wortlaut im Programm
    die Rahmenplanung ergänzen durch planungsergänzende Strukturverträge, die von den Landesverbänden der GVK gemeinsam mit den Krankenhausträgern abgeschlossen werden. Link zum Original
  29. Gesundheitsschutz und Verbraucherschutz erhalten einen höheren Stellenwert.

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    Wortlaut im Programm
    Der Sicherung der Volksgesundheit und des Konsumentenschutzes muß ein höherer Stellenwert eingeräumt werden. Link zum Original
  30. Die Einrichtung eines europäischen Gesundheitsschutzsystems wird angeregt.

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    Wortlaut im Programm
    die Einrichtung eines europäischen Gesundheitsschutzsystems anregen. Link zum Original
  31. Oberstes Ziel der Drogenpolitik ist das Eintreten für ein suchtfreies Leben.

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    Wortlaut im Programm
    Oberstes Ziel verantwortungsvoller Drogenpolitik muß daher das Eintreten für ein suchtfreies Leben sein. Link zum Original
  32. Die Drogenpolitik stützt sich auf vier Säulen: Prävention, Therapie, Repression und Überlebenshilfe.

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    Wortlaut im Programm
    Die CDU Saar setzt bei ihrer Drogenpolitik auf das „Vier-Säulen-Model" mit den Eckpfeilern Prävention, Therapie, Repression und Überlebenshilfe. Link zum Original
  33. Drogenabhängigen werden Auswege aus dem Milieu der Kriminalität ermöglicht.

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    Wortlaut im Programm
    Es kommt darauf an, den Abhängigen Auswege aus dem Milieu der Kriminalität zu ermöglichen Link zum Original
  34. Die Absenkung der Hemmschwelle beim Drogenmissbrauch wird bekämpft.

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    Wortlaut im Programm
    die Absenkung der Hemmschwelle beim Drogenmißbrauch bekämpfen. Link zum Original
  35. Die Suchtprävention erhält absoluten Vorrang.

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    Wortlaut im Programm
    der Prävention absoluten Vorrang einräumen. Link zum Original
  36. Die Therapiekette von ambulanter Versorgung über Entgiftung und Therapie bis zur Nachsorge wird koordiniert und ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    die Therapiekette von der ambulanten Versorgung über Entgiftung, ambulante und stationäre Therapie bis hin zur Nachsorge koordinieren und ausbauen. Link zum Original
  37. Die Methadonbehandlung ist nur bei konsequenter therapeutischer Betreuung zulässig.

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    Wortlaut im Programm
    die Methadonbehandlung nur bei konsequenter therapeutischer Betreuung zulassen. Link zum Original
  38. In ärztlich indizierten Fällen von Schwerstabhängigen ist die Heroinvergabe durch erfahrene Ärzte aus humanitären Gründen zulässig.

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    Wortlaut im Programm
    in bestimmten, ärztlich indizierten Fällen von Schwerstabhängigen die Verabreichung von Heroin durch in der Drogenarbeit erfahrene Ärzte aus humanitären Gründen zulassen. Link zum Original
  39. Überlebenshilfe für schwer Drogenabhängige wird befürwortet, einschließlich der Einrichtung von Druckräumen.

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    Wortlaut im Programm
    Überlebenshilfe als ein System von humanitären Hilfen für schwer Drogenabhängige und zu einem Teil verwahrloste Menschen befürworten. Diesem Zweck dient die Einrichtung von Druckräumen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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