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CDU · Das Hamburg Programm

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Bürgerschaftswahl Hamburg 1991 · Original

Das Programm enthält 31 von 926 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 31
  1. In wirtschaftlichen und hafenwirtschaftlichen Fragen sowie beim Umweltschutz und beim Verkehr soll eine gemeinsame Politik für die gesamte Elbregion betrieben werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen u.a. in wirtschaftlichen und hafenwirtschaftlichen Fragen, beim Umweltschutz und Verkehr eine gemeinsame Politik für die gesamte Elbregion betreiben. Link zum Original
  2. Die Stellung als Metropole Norddeutschlands und der nordeuropäischen Region soll gestärkt und ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Hamburg hat aufgrund dieser einmaligen historischen Entwicklungen eine glänzende Ausgangsposition, um seine Stellung als Metropole Norddeutschlands und der gesamten nordeuropäischen Region zu stärken und auszubauen. Link zum Original
  3. Der Zielkonflikt zwischen Metropole und Umland muss gelöst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das führt zwangsläufig zu Zielkonflikten zwischen den Spannungsfeldern • Wohnen und Arbeiten • hochentwickelte Industriegesellschaft und Umwelt • Leistungsfähige Verkehrsstrukturen und Landschaftsverbrauch • Haushaltssanierung und notwendigen Zukunftsinvestitionen • Metropole und Umland, die gelöst werden müssen. Link zum Original
  4. Die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern sowie den Kreisen und Gemeinden des Umlands muss gepflegt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Hamburg muß die Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn, sowohl den Ländern als auch den Kreisen und Gemeinden des Umlands pflegen. Link zum Original
  5. Die Gemeinsamkeiten der norddeutschen Länder sollen in den Vordergrund der politischen Arbeit gestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden mit aller Kraft dazu beitragen, die Gemeinsamkeiten unter den norddeutschen Ländern in den Vordergrund der politischen Arbeit zu stellen und faire Kompromisse zu suchen. Link zum Original
  6. Unter den norddeutschen Ländern sollen faire Kompromisse gesucht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden mit aller Kraft dazu beitragen, die Gemeinsamkeiten unter den norddeutschen Ländern in den Vordergrund der politischen Arbeit zu stellen und faire Kompromisse zu suchen. Link zum Original
  7. Beim Aufbau der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern, soll tatkräftig geholfen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Hamburg muß beim Aufbau der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern, tatkräftig helfen. Link zum Original
  8. Probleme der Nachbarschaft bei Verkehr, Regionalplanung, gesundheitlicher Versorgung, Kulturangebot, Naherholung, Bildung, Energieversorgung, Wirtschaftsansiedlung und Entsorgung sollen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit gelöst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Probleme der Nachbarschaft, ob Verkehr, Regionalplanung, gesundheitliche Versorgung, Kulturangebot, Naherholung, Bildung, Energieversorgung, Wirtschaftsansiedlung oder Entsorgung können aber nur in partnerschaftlicher Zusammenarbeit gelöst werden". Link zum Original
  9. Die überregionale Zusammenarbeit der norddeutschen Länder muss durch eine intensive Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und Nachbarkreisen ergänzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die überregionale Zusammenarbeit der norddeutschen Länder muß durch eine intensive Zusammenarbeit Hamburgs als Gemeinde mit den Nachbargemeinden und - kreisen ergänzt werden. Link zum Original
  10. Mit den Umlandgemeinden und Umlandkreisen soll ein Zweckverband Region Hamburg gebildet werden, um Fragen des Umweltschutzes und der Verkehrsanbindung gemeinsam zu koordinieren.

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    Wortlaut im Programm
    Hamburg sollte sich mit den Umlandgemeinden und -kreisen zu einem Zweckverband "Region Hamburg" zusammenschließen, um z.B. gemeinsame Fragen des Umweltschutzes und der Verkehrsanbindung besser zu koordinieren. Link zum Original
  11. Die Partnerschaften mit Dresden und Prag sollen genutzt werden, um eine neue Phase der Politik der Elbe einzuleiten.

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    Wortlaut im Programm
    Vor allem die von der CDU angeregten und vorbereiteten Partnerschaften mit Dresden und Prag wollen wir nutzen, um eine neue Phase der Politik der Elbe einzuleiten. Link zum Original
  12. Ein neuer Partnerschaftsvertrag mit Dresden soll den noch zu SED-Zeiten geschlossenen Vertrag ersetzen.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört auch der Abschluß eines neuen Partnerschaf tsvertrages mit Dresden, der den alten, noch zu SED-Zeiten abgeschlossenen Vertrag ersetzt. Link zum Original
  13. Die Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen soll durch konkrete, umsetzbare Vereinbarungen verbessert werden, die tatsächlich realisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    • Die völlig ungenügende Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen muß durch konkrete, umsetzbare Vereinbarungen, die tatsächlich realisiert werden, verbessert werden. Link zum Original
  14. Der Zweckverband „Region Hamburg“ soll sich neben der gemeinsamen Infrastrukturplanung insbesondere um die Ansiedlung von Unternehmen in der Region bemühen.

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    Wortlaut im Programm
    Der von der CDU gefordete Zweckverband "Region Hamburg" soll sich neben gemeinsamer Infrastrukturplanung insbesondere um die Ansiedlung von unternehmen in unserer Region bemühen. Link zum Original
  15. Die Bezirke werden gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Dringend erforderlich sind eine Stärkung der Bezirke, die Entflechtung der Senats- und Bezirksaufgaben sowie der Abbau von Bürokratie aus. Link zum Original
  16. Senats- und Bezirksaufgaben werden entflochten.

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    Wortlaut im Programm
    Dringend erforderlich sind eine Stärkung der Bezirke, die Entflechtung der Senats- und Bezirksaufgaben sowie der Abbau von Bürokratie aus. Link zum Original
  17. Entgegen moderner Demokratie und vertikaler Gewaltenteilung können Stadtdirektoren in Bürgerämtern vom Senat durchgesetzt, ernannt und abberufen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist kennzeichnend für den Geist dieser SPD-Vorschläge, daß entgegen den Erfordernissen moderner Demokratie und der vertikalen Gewaltenteilung die Stadtdirektoren in den sogenannten Bürgerämtern vom Senat letztlich durchgesetzt, ernannt und wieder abberufen werden können. Link zum Original
  18. Die regionalen Verwaltungschefs werden aus der Mitte der demokratisch legitimierten Bezirksgremien vorgeschlagen und gewählt.

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    Wortlaut im Programm
    Die regionalen Verwaltungschefs werden aus der Mitte der demokratisch legitimierten Bezirksgremien vorgeschlagen und gewählt. Link zum Original
  19. Dem Senat steht bei der Wahl der regionalen Verwaltungschefs kein Vetorecht zu.

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    Wortlaut im Programm
    Dem Senat steht ein Vetorecht nicht zu. Link zum Original
  20. Die Bürgerschaft entscheidet über die Aufgabenverteilung zwischen Senat und Bezirken.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bürgerschaft entscheidet über die Aufgabenverteilung zwischen Senat und Bezirken sowie über die Zahl und den zuschnitt der Verwaltungsbezirke. Link zum Original
  21. Die Bürgerschaft entscheidet über die Zahl und den Zuschnitt der Verwaltungsbezirke.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bürgerschaft entscheidet über die Aufgabenverteilung zwischen Senat und Bezirken sowie über die Zahl und den zuschnitt der Verwaltungsbezirke. Link zum Original
  22. Örtliche Aufgaben werden bei den Bezirksämtern zur abschließenden Entscheidung gebündelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bündelung örtlicher Aufgaben bei den Bezirksämtern zur abschließenden Entscheidung. Link zum Original
  23. Die Bezirke erhalten eine stärkere Eigenverantwortung in der Haushaltsführung.

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    Wortlaut im Programm
    Die stärkere Eigenverantwortung • Dezentralisierung Trennung von Bezirks- und Landes aufgaben - 137 - • der Bezirke in der Haushaltsführung. Link zum Original
  24. Der Aufgabenkatalog der Bezirksämter wird erweitert.

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    Wortlaut im Programm
    Die erforderliche Dezentralisierung der Hamburger Verwaltung und damit der Ausbau von Mitwirkungsrechten der Bürger wird nur erreicht, wenn der Aufgabenkatalog der Bezirksämter erweitert wird und die Bezirke gestärkt werden. Link zum Original
  25. Die Bezirke werden gestärkt, damit die Verwaltung dezentralisiert und Mitwirkungsrechte der Bürger ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die erforderliche Dezentralisierung der Hamburger Verwaltung und damit der Ausbau von Mitwirkungsrechten der Bürger wird nur erreicht, wenn der Aufgabenkatalog der Bezirksämter erweitert wird und die Bezirke gestärkt werden. Link zum Original
  26. Der Grundgedanke der Baas-Kommission wird aufgegriffen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Hamburger CDU schließt sich insofern auch dem Grundgedanken der Baas-Kommission an und bekräftigt in diesem Zusammenhang die von ihr schon mehrfach vorgelegten Aufgabenkataloge. Link zum Original
  27. Die bereits vorgelegten Aufgabenkataloge werden bekräftigt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Hamburger CDU schließt sich insofern auch dem Grundgedanken der Baas-Kommission an und bekräftigt in diesem Zusammenhang die von ihr schon mehrfach vorgelegten Aufgabenkataloge. Link zum Original
  28. Bezirksämter führen Aufgaben selbständig, die nicht wegen überbezirklicher Bedeutung oder Eigenart einheitlich durchgeführt werden müssen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bezirksämter sollen diejenigen Aufgaben selbständig führen, die nicht wegen ihrer überbezirklichen Bedeutung oder Eigenart einer einheitlichen Durchführung bedürfen (Bezirksangelegenheiten). Link zum Original
  29. Aufgaben, die einheitlich wahrgenommen werden müssen, sind Sache des Senats, werden Fachbehörden übertragen oder als Weisungsaufgabe an die Bezirksämter delegiert.

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    Wortlaut im Programm
    Aufgaben, die einheitlich wahrgenommen werden müssen (Landesangelegenheiten), sind Sache des Senats, werden Fachbehörden übertragen als Weisungsaufgabe an die Bezirksämter delegiert. Link zum Original
  30. Bedenken gegen mögliche Doppelarbeit zwischen Ortsausschüssen und Bezirksversammlung werden geteilt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Hamburger CDU verschließt sich nicht den Bedenken gegen eine mögliche Doppelarbeit auf der örtlichen Ebene zwischen Ortsausschüssen und Bezirksversammlung. Link zum Original
  31. Regionalausschüsse bilden künftig keine Unterausschüsse mehr.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb sollen Regionalausschüsse künftig keine Unterausschüsse mehr bilden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

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