Ausreisepflichtige
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
Grüne 9
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die medizinische Versorgung von Menschen ohne Papiere oder ohne Krankenversicherung sicherstellen.
- Arbeitsverbote und Kettenduldungen ablehnen.
- Den mehrjährigen Mindestvoraufenthalt als Zugangsbedingung zur Härtefallkommission abschaffen.
- Ein Clearingverfahren zur medizinischen Versorgung von Menschen ohne Papiere mit einem Fonds für akute Behandlungen ohne Preisgabe der Identität einrichten.
- Eine aufenthaltsrechtliche Lösung für Menschen ohne Papiere schaffen.
- Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete wie Afghanistan oder Syrien ablehnen.
- Einen generellen Abschiebestopp für Kriegs- und Krisengebiete durchsetzen.
- Das Instrument der Abschiebehaft ablehnen.
- Die rechtlichen Grundlagen zur Abschaffung der Abschiebehaft auf Bundes- und europäischer Ebene schaffen.
SPD 3
FDP 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Einen Spurwechsel in die Fachkräftezuwanderung für geduldete Menschen ermöglichen.
- Entscheidungen zum Bleiberecht schnell und konsequent umsetzen, statt Menschen jahrelang im Duldungsstatus zu belassen.
- Einen Spurwechsel auch nach gescheitertem Asylverfahren ermöglichen.
- Vor dem Abschiebegewahrsam prüfen, ob eine Fußfessel ausreicht, und diese vorrangig anwenden.
Weniger Rechte oder Angebote 1
SSW 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
AfD 6
Weniger Rechte oder Angebote 6
- Migranten ohne Einreiseerlaubnis an der Grenze zurückweisen.
- Die fortgesetzte Erteilung von Duldungstiteln beenden und die gesetzlichen Grundlagen dafür abschaffen.
- Der Aufenthalt von Ausländern wird beendet, sobald das Aufenthaltsrecht nicht mehr besteht.
- Vorhandene Abschiebeeinrichtungen bei Bedarf erweitern.
- Kirchenasyl nicht weiter dulden.
- Staatliche Integrationsmaßnahmen vom Aufenthaltsstatus abhängig machen und Ausländern ohne Aufenthaltsperspektive vorenthalten.
Linke 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Abschiebehaftanstalt in Glückstadt wird umgehend stillgelegt.
- Die Verfahrensgrundsätze der Härtefallkommission sollen überprüft und zugunsten der Betroffenen gelockert werden.
- Das Abschiebegefängnis in Glückstadt soll sofort geschlossen werden.
- Für Abschiebungshäftlinge soll eine Rechtsberatung eingeführt werden.
- Das Ausreisezentrum in Boostedt soll geschlossen werden.
- Abschiebungen aus dem Land sollen grundsätzlich abgeschafft oder verhindert werden.
FW 22
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Rechte oder Angebote 2
Koalitionsvertrag 411
Mehr Rechte oder Angebote 11
- In Justizvollzugsanstalten und der Abschiebehafteinrichtung wird eine flächendeckende Seelsorge aller Glaubensgemeinschaften sowie Angebote für Menschen ohne Glaubenszugehörigkeit angestrebt.
- Die freiwillige Ausreise hat Vorrang vor der Abschiebung.
- Für Menschen ohne Papiere wird nach Hamburger Modell eine medizinische Clearingstelle eingerichtet.
- Bei ausreisepflichtigen Menschen prüfen die Ausländerbehörden von Amts wegen asylunabhängige Aufenthaltsrechte.
- Vor Rückführungen werden alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft.
- Die Förderung der freiwilligen Ausreise hat stets Vorrang vor zwangsweiser Rückführung.
- Bei Rückführungen in Staaten mit lebensbedrohlicher Gefährdungslage wie Afghanistan prüft das Ministerium im Einzelfall die humanitäre Verantwortbarkeit.
- In Zweifelsfällen hat Humanität Vorrang vor der Rückführung.
- Bundesweite Abschiebestopps in Kriegs- und Krisengebiete wie Syrien und Afghanistan werden unterstützt.
- Das Chancenaufenthaltsrecht des Bundes wird unterstützt.
- Verbesserungen beim Bleiberecht nach §§ 25a und 25b werden unterstützt.
Bleibt wie bisher 3
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 19
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Eine medizinische Clearingstelle für Menschen ohne Papiere wird eingerichtet.
- Bei Anordnung von Abschiebungshaft gibt es eine Pflichtverteidigung.
- Die reguläre Rückführung in Kriegs- und Krisengebiete wird abgelehnt.
- Abschiebungen werden erst eingeleitet, nachdem aufenthaltsrechtliche Möglichkeiten geprüft wurden.
- Freiwillige Rückkehr hat Vorrang vor Abschiebung.
- Die Abschiebebeobachtung wird ausgeweitet und gestärkt.
- Menschen, die sich in Ausbildung, Arbeit oder Schule einbringen, erhalten verlässliche Bleibeperspektiven und werden nicht abgeschoben.
- Die Bundesregierung soll einen Gesetzentwurf für ein Bleiberecht für Menschen mit Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag vorlegen.
- Als unbegleitete Minderjährige aus sicheren Herkunftsstaaten eingereiste junge Menschen sollen mit Schulabschluss und Ausbildungsplatz ohne Ausreise bleiben können.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht