0:40Berlin 2026
Eine Frage, alle Parteien · Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 · Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte
Weniger Kontrollen ohne Verdacht?
Was die Parteien in ihren Wahlprogrammen dazu fordern, in der Reihenfolge des Wahlergebnisses.
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CDU Nein
Die Polizei muss verdachtsunabhängige Personenkontrollen durchführen können.
„Neben der konsequenten Nutzung der neuen Befugnisse der Polizei zur Kontrolle öffentlicher Räume durch Videoüberwachung muss die Polizei auch verdachtsunabhängig Personenkontrollen durchführen können.“
Regierungsprogramm CDU 2026, S. 8 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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AfD Nein
Anlasslose Kontrollen an kriminalitätsbelasteten Orten werden ausgeweitet.
„Die Verschärfung des Strafrahmens der gefährlichen Körperverletzung bei Angriffen mit Messern, Schnellverfahren bei Messerdelikten, zügige Abschiebung ausländischer Messerstraftäter sowie die Ausweitung anlassloser Kontrollen an kriminalitätsbelasteten Orten. Messerverbotszonen lehnen wir als reine Symbolpolitik ab.“
Programm AfD 2026, S. 15 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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Grüne Keine mehr
Anlasslose Polizeikontrollen werden abgelehnt.
„Polizeiliches Handeln muss sich stets nach dem Handeln der Verdächtigen richten, weshalb wir anlasslose Kontrollen ablehnen.“
Wahlprogramm Grüne 2026, S. 228 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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Linke Keine mehr
Verdachtsunabhängige Polizeikontrollen, die überproportional junge Menschen mit vermuteter Migrationsgeschichte treffen, werden abgeschafft.
„Verdachtsunabhängige Kontrollen der Polizei treffen überproportional häufig junge Menschen mit vermuteter Migrationsgeschichte – diese diskriminierende Praxis werden wir abschaffen.“
Wahlprogramm Linke 2026, S. 177 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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SPD Ja
Verdachtsunabhängige Kontrollen werden räumlich und im Anwendungsbereich auf das notwendige Minimum beschränkt.
„Verdachtsunabhängige Kontrollen wollen wir räumlich und in ihrem Anwendungsbereich auf das notwendige Minimum beschränken.“
Wahlprogramm SPD 2026, S. 30 · Link zum Original · Im Programm ansehen
Alle Forderungen zum Politikfeld · Streitfragen zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 spielen
Abschrift des Gesprochenen
- Sprecher
- Weniger Kontrollen ohne Verdacht? Das steht in den Wahlprogrammen.
- Sprecher
- CDU.
- CDU
- „muss die Polizei auch verdachtsunabhängig Personenkontrollen durchführen können.“
- Sprecher
- AfD.
- AfD
- „die Ausweitung anlassloser Kontrollen an kriminalitätsbelasteten Orten.“
- Sprecher
- Die Grünen.
- Grüne
- „weshalb wir anlasslose Kontrollen ablehnen.“
- Sprecher
- Die Linke.
- Linke
- „diese diskriminierende Praxis werden wir abschaffen.“
- Sprecher
- SPD.
- SPD
- „Verdachtsunabhängige Kontrollen wollen wir … auf das notwendige Minimum beschränken.“
- Sprecher
- Nein: CDU, AfD. Keine mehr: Die Grünen, Die Linke. Ja: SPD.
- Sprecher
- Alle Fundstellen mit Seite im Original: auf wasstehtdrin.de.
- Sprecher
- Ergebnisorientierte Demokratie.
Vorgelesen von KI-Stimmen: der Sprecher und je Partei eine feste Stimme; die Zitate wörtlich aus den Programmen.
Wie oft das Thema in den Programmen steht
Gesucht nach „verdachtsunabhängig“, „anlasslos“, „Racial Profiling“, „kriminalitätsbelastet“ (auch als Wortanfang, etwa in zusammengesetzten Wörtern): 22 Treffer in den Programmen der Parteien im Video (CDU 5, AfD 2, Grüne 6, Linke 6, SPD 3).
Danach richtet sich die Reihenfolge der Videos zu einer Wahl: je mehr Treffer, desto weiter vorn.
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Reihenfolge
- a) ↑ Parteien: Im Video und in der Liste nach dem Ergebnis der Wahl, die stärkste Partei zuerst, wie in den Streitfragen. Sagt der Koalitionsvertrag nach dieser Wahl etwas zur Frage, kommt er vor allen Parteien. Parteien, in deren Programm wir zur Frage nichts gefunden haben, bekommen im Video keine eigene Szene und werden nur am Ende genannt. Nie sortiert nach der Antwort. In der Reihe „Zielgruppen“ geht es je Video um ein Kernthema einer Gruppe, zu dem viele Parteien etwas sagen; statt Ja oder Nein steht ein Stichwort aus dem Wortlaut des Programms.