Eine Frage, alle Parteien · Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 · Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Geflüchtete in Wohnungen statt großer Unterkünfte?
Was die Parteien in ihren Wahlprogrammen dazu fordern, in der Reihenfolge des Wahlergebnisses.
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CDU Nein
Bei ungeklärtem Aufenthaltsstatus soll die Unterbringung geordnet und zentral in leistungsfähigen Großunterkünften erfolgen, die auch Beschulung und Betreuung umfassen.
„In der Zeit eines ungeklärten Aufenthaltsstatus setzen wir auf eine geordnete und zentrale Unterbringung in leistungsfähigen Großunterkünften, die auch Angebote wie Beschulung und Betreuung umfassen.“
Regierungsprogramm CDU 2026, S. 118 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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AfD Nein
Abgelehnte Asylbewerber und Personen mit geringen Anerkennungschancen werden zentral untergebracht.
„Die zentrale Unterbringung von abgelehnten Asylbewerbern und Personen mit geringen Anerkennungschancen.“
Programm AfD 2026, S. 23 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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Grüne Ja
Die Unterbringung Geflüchteter setzt vorrangig auf Wohnungen und kleinere Gemeinschaftsunterkünfte in allen Bezirken.
„In der Neuaufstellung der Unterbringung setzen wir in erster Linie auf Wohnungen und kleinere Gemeinschaftsunterkünfte in allen Bezirken.“
Wahlprogramm Grüne 2026, S. 145 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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Linke Ja
Geflüchtete erhalten Zugang zu Wohnungen und übergangsweise zu dezentralen Unterkünften mit menschenrechtlichen Standards.
„Dazu gehört, dass Geflüchtete nicht in inhumanen isolierten Massenunterkünften leben und Kinder nicht an segregierten Schulstandorten für Geflüchtete (Ü 1.7420 LAG Bildung) statt an Regelschulen unterrichtet werden. Sie müssen Zugang zu Wohnungen haben und übergangsweise zu dezentralen, menschenrechtliche Standards wahrenden Unterkünften.“
Wahlprogramm Linke 2026, S. 282 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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SPD Ja
Die Unterbringung in Notunterkünften soll beendet werden.
„Nach der Krisenbewältigung bleibt das Ziel klar: weg von Notunterkünften. Dort leben Tausende Menschen und echte Integration in die Stadtgesellschaft kann nicht gelingen. Wir wollen stattdessen menschenwürdiges, dezentrales Wohnen.“
Wahlprogramm SPD 2026, S. 52 · Link zum Original · Im Programm ansehen
Alle Forderungen zum Politikfeld · Streitfragen zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 spielen
Abschrift des Gesprochenen
- Sprecher
- Geflüchtete in Wohnungen statt großer Unterkünfte? Das steht in den Wahlprogrammen.
- Sprecher
- CDU.
- CDU
- „eine geordnete und zentrale Unterbringung in leistungsfähigen Großunterkünften“
- Sprecher
- AfD.
- AfD
- „Die zentrale Unterbringung von abgelehnten Asylbewerbern“
- Sprecher
- Die Grünen.
- Grüne
- „setzen wir in erster Linie auf Wohnungen und kleinere Gemeinschaftsunterkünfte“
- Sprecher
- Die Linke.
- Linke
- „Sie müssen Zugang zu Wohnungen haben“
- Sprecher
- SPD.
- SPD
- „weg von Notunterkünften. … Wir wollen stattdessen menschenwürdiges, dezentrales Wohnen.“
- Sprecher
- Nein: CDU, AfD. Ja: Die Grünen, Die Linke, SPD.
- Sprecher
- Alle Fundstellen mit Seite im Original: auf wasstehtdrin.de.
- Sprecher
- Ergebnisorientierte Demokratie.
Vorgelesen von KI-Stimmen: der Sprecher und je Partei eine feste Stimme; die Zitate wörtlich aus den Programmen.
Wie oft das Thema in den Programmen steht
Gesucht nach „Unterkunft“, „Unterkünft“, „Unterbringung“ (auch als Wortanfang, etwa in zusammengesetzten Wörtern): 97 Treffer in den Programmen der Parteien im Video (CDU 7, AfD 7, Grüne 25, Linke 54, SPD 4).
Danach richtet sich die Reihenfolge der Videos zu einer Wahl: je mehr Treffer, desto weiter vorn.
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Reihenfolge
- a) ↑ Parteien: Im Video und in der Liste nach dem Ergebnis der Wahl, die stärkste Partei zuerst, wie in den Streitfragen. Sagt der Koalitionsvertrag nach dieser Wahl etwas zur Frage, kommt er vor allen Parteien. Parteien, in deren Programm wir zur Frage nichts gefunden haben, bekommen im Video keine eigene Szene und werden nur am Ende genannt. Nie sortiert nach der Antwort. In der Reihe „Zielgruppen“ geht es je Video um ein Kernthema einer Gruppe, zu dem viele Parteien etwas sagen; statt Ja oder Nein steht ein Stichwort aus dem Wortlaut des Programms.
