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Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen

Im Politikfeld „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“ stehen in den Programmen der Parteien im Landtag Nordrhein-Westfalen zur Wahl 2022 zusammen 668 Forderungen. 43 Forderungen stellen mehrere Parteien gleich oder ähnlich.

Lage der Parteien in diesem Politikfeld

Die Quadrate zeigen, wo die Programme im Spektrum liegen, die Kreise, wo nur ihre Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“ liegen: so weit vom Quadrat entfernt, wie diese Forderungen vom ganzen Programm abweichen (ohne Zielgruppen, auf derselben Skala). Sagen zu wenige Forderungen etwas zu einer Achse, rückt der Kreis nur auf der anderen.

weniger Ausgleich → ← mehr Ausgleich ↑ mehr Staat ↓ weniger Staat Familie Familie Familie Familie Familie AfD NW FDP NW CDU NW SPD NW Grüne NW
Kreis: nur die Forderungen zu Familie (CDU NW 208, SPD NW 123, Grüne NW 158, FDP NW 134, AfD NW 45). Mit Tabelle

Was mehrere Parteien gleich oder ähnlich fordern

Hier stehen nur Forderungen, die Parteien mit zusammen mehr als der Hälfte der 195 Sitze gleich oder ähnlich stellen, in diesem Politikfeld 43. Zu jeder steht, wie viele Sitze diese Parteien zusammen haben; die Parteien erscheinen beim Aufklappen. Alle 89 Forderungen, die zwei oder mehr Parteien gleich oder ähnlich stellen, auch ohne Mehrheit.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird verbessert. 195 von 195 Sitzen
Jedes Kind soll bis zum Ende der Grundschulzeit die Möglichkeit haben, schwimmen zu lernen. 195 von 195 Sitzen
Ausreichend Betreuungsplätze und mehr Fachkräfte für Kitas und Kindertagespflege sollen geschaffen werden. 183 von 195 Sitzen
Die Beteiligung von Jugendlichen soll vorangebracht werden. 183 von 195 Sitzen
Die Unterstützung des Ehrenamts wird mit der Engagement-Strategie weiter ausgebaut. 183 von 195 Sitzen
Ein Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2027“ soll Sportstätten sanieren und energetisch modernisieren. 183 von 195 Sitzen
Die Childhood-Häuser zur koordinierten Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Missbrauchserfahrung werden gestärkt. 183 von 195 Sitzen
Sportliche Großveranstaltungen finden auch künftig im Land statt. 183 von 195 Sitzen
Frauen sollen auf ihrem wissenschaftlichen Karriereweg gestärkt werden. 183 von 195 Sitzen
Das Frauen- und Mädchenhilfesystem, insbesondere die Frauenhäuser, wird finanziell ausgebaut. 183 von 195 Sitzen
Freiwilligendienstleistende können alle Verkehrsmittel des ÖPNV in Nordrhein-Westfalen kostenlos nutzen. 171 von 195 Sitzen
Mehr Frauen sollen politische Verantwortung übernehmen. 171 von 195 Sitzen
Es werden Räume für gesellschaftlichen Austausch und Begegnungen geschaffen. 171 von 195 Sitzen
Mit den Kommunen soll ein Sonderprogramm zur Sanierung von Spiel- und Bolzplätzen aufgelegt werden. 171 von 195 Sitzen
Gegen jede Gewalt an Mädchen und Frauen gilt null Toleranz. 171 von 195 Sitzen
Gleiche Chancen für alle Geschlechter sollen ermöglicht werden. 144 von 195 Sitzen
Bewerbungen der Rhein-Ruhr-Region für gesellschaftlich breit getragene Olympische und Paralympische Spiele werden unterstützt. 144 von 195 Sitzen
Die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung soll gestärkt werden. 144 von 195 Sitzen
Die außerschulischen Angebote der Kinder- und Jugendarbeit werden als Bildungs- und Lernorte gestärkt. 144 von 195 Sitzen
Der Kinder- und Jugendförderplan des Landes wird weiter gestärkt. 132 von 195 Sitzen
Die Stärkung des familiären Zusammenhalts hat Priorität. 132 von 195 Sitzen
Kinderschutz gilt als dauerhafte gesamtgesellschaftliche Aufgabe. 132 von 195 Sitzen
Die Fachhochschulausbildung soll besser auf das Jugendamt vorbereiten und den Kinderschutz verpflichtend behandeln. 132 von 195 Sitzen
Die Schwangerschaftskonfliktberatung im Land wird unterstützt. 132 von 195 Sitzen
Geprüft wird eine Unterstützung nichtkommerzieller, kleiner CSD-Veranstaltungen. 132 von 195 Sitzen
Für Vorstandsfunktionen in landeseigenen Betrieben wird eine Quote eingeführt. 132 von 195 Sitzen
Die Kompetenzzentren Frau und Beruf werden weiterentwickelt. 132 von 195 Sitzen
Das ehrenamtliche Engagement im Land wird weiter gestärkt und gefördert. 132 von 195 Sitzen
Diskriminierung soll weiter bekämpft und Vielfalt gefördert werden. 127 von 195 Sitzen
Interprofessionelle Netzwerkstrukturen für Kinderschutz sollen gefördert werden. 127 von 195 Sitzen
Niederschwellige Angebote, die verhindern, dass Menschen zu Tätern werden, werden gestärkt. 127 von 195 Sitzen
Eltern sollen bei Erziehung und Sorge für ihre Kinder unterstützt werden. 127 von 195 Sitzen
Die Unterstützungsinfrastruktur für gewaltbetroffene Männer wird etwa durch Schutzwohnungen und Beratungsangebote ausgebaut. 127 von 195 Sitzen
Sportinfrastruktur und Sportvereine für Leistungs- und Breitensport sollen nachhaltig unterstützt werden. 127 von 195 Sitzen
Das Land setzt sich beim Bund dafür ein, eSport in der Abgabenordnung dem Sport gleichzustellen. 127 von 195 Sitzen
Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Diskriminierung und andere Formen von Intoleranz werden entschieden bekämpft. 127 von 195 Sitzen
Kommunen, Vereine und Sportbünde erhalten Konzepte und Förderprogramme zur Sanierung, Erhaltung und zum Ausbau von Schwimmbädern. 119 von 195 Sitzen
Weiterqualifizierungsangebote für Alltagshelfer werden verstetigt. 115 von 195 Sitzen
Ein Sonderprogramm zur Ertüchtigung von Kinder- und Jugendhäusern wird aufgelegt. 115 von 195 Sitzen
Jeder Mensch soll unabhängig von seiner sexuellen Identität frei und ohne Angst leben können. 115 von 195 Sitzen
Familienbildung und Familienberatung werden weiter gestärkt. 107 von 195 Sitzen
Die Kinderbetreuung in Randzeiten wird ausgebaut. 107 von 195 Sitzen
Niedrigschwellige und intersektionale Beratung, Koordination, Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, psychosoziale Beratung und Selbsthilfegruppen für queere Menschen werden ausgebaut und gestärkt. 107 von 195 Sitzen

Gleiche oder ähnliche Forderungen sind keine Aussage über Abstimmungen oder Bündnisse. Warum wir sie hervorheben · Wie das entsteht

Wie der Staat handeln soll

Die Forderungen der Parteien im Landtag Nordrhein-Westfalen in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Darüber steht der Koalitionsvertrag der Regierung. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Nordrhein-Westfalen fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil (beim Koalitionsvertrag: eine Partei, auch eine der Koalition, in ihrem Programm).

Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 26.10.2026.

Parteien nach Sitzen geordnet. In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht

Mehr oder weniger Ausgleich

Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.

Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht

Gezählt wird je Partei ihr Programm zur letzten Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, nur von Parteien, die dabei eingezogen sind. Verglichen wird nur innerhalb eines Parlaments: Jede Partei hat dort genau ein Programm. Jede Forderung zählt einmal, bei ihrem Hauptfeld. Die Zahlen hängen vom Umfang der Programme ab und sagen nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Politikfeld ist. Stand: .

Zur Landtagswahl am 25.04.2027 liegt schon ein Programm vor: Grüne NW (Entwurf) (173 Forderungen im Politikfeld, nach Themen). Es zählt hier noch nicht mit, bis das neue Parlament gewählt ist.

Reihenfolge

  • a) ↑ Gleiche oder ähnliche Forderungen: Zuerst die Gruppe von Parteien mit den meisten Sitzen, dann die mit den meisten gemeinsamen Forderungen.
  • b) ↑ Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
  • c) ↑ Parteien: Nach Sitzen im Parlament, bei gleich vielen Sitzen nach Stimmenanteil, dann nach der Zahl ihrer Forderungen in diesem Politikfeld.

KI-Hinweis

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