SPD · Es ist Zeit für einen neuen Aufbruch: Sachsen-Anhalt kann mehr.
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016 · Original
Das Programm enthält 52 von 772 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 52Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 72Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 52
Die Universitätsklinika in Magdeburg und Halle bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Universitätsklinika in Magdeburg und Halle bleiben erhalten. Link zum Original
Kooperationen der Universitätsklinika mit umliegenden Kliniken werden weiter unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden ihre Bemühungen, durch Kooperationen mit den Klinika im Umfeld ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern, weiter unterstützen. Link zum Original
Die Krankenhausfinanzierung soll auf Bundesebene strukturell reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Unabhängig davon bedarf es einer echten strukturellen Reform der Krankenhausfinanzierung im Bund. Link zum Original
Die Krankenhausfinanzierung soll die tatsächlich geleisteten Dienste abbilden und die besondere Lage der Universitätsmedizin berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Sie muss die tatsächlich geleisteten Dienste abbilden und zudem die besondere Situation der Universitätsmedizin berücksichtigen. Link zum Original
Alle Menschen sollen auch künftig Zugang zu medizinischer Vollversorgung haben.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass auch in Zukunft alle Menschen Zugang zu medizinischer Vollversorgung haben. Link zum Original
Eine Zwei-Klassen-Medizin wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Zwei-Klassen-Medizin wird es mit der SPD nicht geben. Link zum Original
Hausärztinnen und Hausärzte werden als erste Anlaufstelle unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Hausärztinnen und -ärzte als erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen unterstützen. Link zum Original
Ärztinnen und Ärzte werden von nichtärztlichen Tätigkeiten entlastet.
Wortlaut im Programm
Um Wartezeiten so gering wie möglich zu halten, wollen wir Ärztinnen und Ärzte von nicht ärztlichen Tätigkeiten entlasten und dazu bereits bestehende Projekte, wie die Mobile Praxisassistentin, weiterentwickeln. Link zum Original
Projekte wie die Mobile Praxisassistentin werden weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Um Wartezeiten so gering wie möglich zu halten, wollen wir Ärztinnen und Ärzte von nicht ärztlichen Tätigkeiten entlasten und dazu bereits bestehende Projekte, wie die Mobile Praxisassistentin, weiterentwickeln. Link zum Original
Medizinstudierende sollen gezielt für die Allgemeinmedizin gewonnen werden.
Wortlaut im Programm
Bereits im Studium wollen wir die künftigen Medizinerinnen und Mediziner gezielt für das Fach Allgemeinmedizin gewinnen. Link zum Original
Junge Ärztinnen und Ärzte sollen durch Anstellung in medizinischen Versorgungszentren Familie und Beruf besser vereinbaren können.
Wortlaut im Programm
Nach Studienabschluss sollen junge Ärztinnen und Ärzte zudem durch die Anstellung in medizinischen Versorgungszentren die Möglichkeit einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben. Link zum Original
Hausärztliche Praxisgründungen und -übernahmen vor allem im ländlichen Raum werden stärker gefördert, etwa durch mehr Gründungs- und Haltezuschläge.
Wortlaut im Programm
Praxisgründungen und Praxisübernahmen von Hausärztinnen und Hausärzten vor allem im ländlichen Bereich sollen stärker gefördert werden, etwa durch einen Ausbau des bereits bestehenden Systems an Gründungs- und Haltezuschlägen. Link zum Original
Vorhandene Krankenhausstrukturen werden in strukturschwachen Regionen stärker für die ambulante Versorgung genutzt.
Wortlaut im Programm
Um die Versorgung in strukturschwachen Regionen unseres Landes sicherzustellen, wollen wir die bereits vorhandenen Krankenhausstrukturen stärker für die ambulante Versorgung nutzen. Link zum Original
Krankenhäuser und Medizinische Versorgungszentren werden zu einem Netz regionaler Gesundheitszentren ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Zusammen mit den bestehenden Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) wollen wir sie zu einem Netz regionaler Gesundheitszentren ausbauen. Link zum Original
Die Universitätsklinika in Halle und Magdeburg werden weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die beiden Universitätsklinika in Halle und Magdeburg weiterentwickeln. Link zum Original
Eine Privatisierung oder Teilprivatisierung der Unikliniken und der Salus gGmbH wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Privatisierung oder Teilprivatisierung der Unikliniken sowie der Salus gGmbH lehnen wir ab. Link zum Original
Das Land kofinanziert das Investitionsprogramm des Bundes für Krankenhäuser.
Wortlaut im Programm
Das Investitionsprogramm des Bundes für Krankenhäuser werden wir ko-finanzieren, um auch unseren Krankenhäusern notwendige Ersatzinvestitionen zu ermöglichen. Link zum Original
Ein Modellprojekt Telemedizin soll eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein Modellprojekt Telemedizin in unserem Flächenland ein. Link zum Original
Die Krankenhausplanung wird an Erreichbarkeit und Versorgungsqualität ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Krankenhausplanung an Erreichbarkeit und Versorgungsqualität ausrichten und uns auf Bundesebene für ein Pflegestellen-Förderprogramm einsetzen. Link zum Original
Auf Bundesebene wird ein Pflegestellen-Förderprogramm gefordert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Krankenhausplanung an Erreichbarkeit und Versorgungsqualität ausrichten und uns auf Bundesebene für ein Pflegestellen-Förderprogramm einsetzen. Link zum Original
Kranken-, Renten- und Unfallkassen sollen eine gesunde Lebensweise stärker unterstützen.
Wortlaut im Programm
Gesunde Lebensweise muss selbstverständlich werden und von den Kranken-, Renten- und Unfallkassen stärker unterstützt werden. Link zum Original
Das Land gestaltet die Umsetzung des Präventionsgesetzes aktiv.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung des Präventionsgesetzes auf Landesebene werden wir aktiv begleiten und gestalten. Link zum Original
Prävention und Gesundheitsaufklärung in Kitas, Schulen und Arbeitswelt stehen im Mittelpunkt.
Wortlaut im Programm
Unseren Fokus werden wir dabei auf die Prävention und Gesundheitsaufklärung in der Kindertagesstätte, über die Schulen und bis hinein in die Arbeitswelt legen. Link zum Original
Prävention von Zivilisationskrankheiten soll im Medizinstudium einen höheren Stellenwert erhalten.
Wortlaut im Programm
Präventive Ansätze, wie das Vermeiden und Erkennen von Zivilisationskrankheiten, sollen im Medizinstudium einen höheren Stellenwert erhalten. Link zum Original
Frauen und Männer sollen Zugang zu geschlechtsspezifischen Gesundheitsleistungen erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen allen Frauen und Männern den Zugang zu spezifischen Gesundheitsleistungen ermöglichen und verstärkt in die Förderung der Frauen- und Männergesundheit investieren. Link zum Original
Das Land investiert verstärkt in die Förderung der Frauen- und Männergesundheit.
Wortlaut im Programm
Wir wollen allen Frauen und Männern den Zugang zu spezifischen Gesundheitsleistungen ermöglichen und verstärkt in die Förderung der Frauen- und Männergesundheit investieren. Link zum Original
Präventionsprojekte etwa zu Brustkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Sexualaufklärung und Sucht werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Projekte zur Prävention von Erkrankungen, wie etwa Brustkrebs oder des Herz-Kreislaufsystems sowie zur Sexualaufklärung und zu Suchtmittelmissbrauch und -abhängigkeit unterstützen. Link zum Original
Präventionsangebote gegen sexuell übertragbare Krankheiten werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Präventionsangebote gegen sexuell übertragbare Krankheiten ausbauen und die medizinische Versorgung HIV-Infizierter in Sachsen-Anhalt verbessern. Link zum Original
Die medizinische Versorgung HIV-Infizierter wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Präventionsangebote gegen sexuell übertragbare Krankheiten ausbauen und die medizinische Versorgung HIV-Infizierter in Sachsen-Anhalt verbessern. Link zum Original
Für Kinder soll eine Impfpflicht für ausgewählte Impfungen gegen nicht saisonale Infektionskrankheiten nach den STIKO-Empfehlungen eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die SPD wird für die Einführung einer Impfpflicht für Kinder im Rahmen ausgewählter Impfprogramme gegen nicht saisonale Infektionskrankheiten in Sachsen-Anhalt gemäß der auf Kinder bezogenen Empfehlungen des Impfkalenders der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts einsetzen, damit alle Kinder in Sachsen-Anhalt über einen altersgemäßen Impfschutz verfügen. Link zum Original
Die Zielvorstellungen für die psychiatrische Versorgung werden im Rahmen der Sozialplanung überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Die starke Zunahme psychischer und dementieller Erkrankungen in Sachsen-Anhalt sind für uns Anlass, im Rahmen der Sozialplanung auch die Zielvorstellungen für eine zeitgemäße psychiatrische Versorgung zu überarbeiten. Link zum Original
Psychisch Erkrankte sollen körperlich Kranken gleichgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Dabei sollten psychisch Erkrankte den körperlich Kranken gleichgestellt werden. Link zum Original
Psychisch erkrankte Menschen und Menschen mit Behinderung sollen bedarfsgerecht, wohnortnah und umfassend versorgt werden.
Wortlaut im Programm
Eine bedarfsgerechte, wohnortnahe und umfassende Versorgung aller psychisch erkrankten Menschen und Menschen mit Behinderung ist anzustreben. Link zum Original
In der psychiatrischen Versorgung hat ambulante Behandlung Vorrang vor stationärer.
Wortlaut im Programm
Es gilt auch hier der Vorrang der ambulanten vor der stationären Behandlung. Link zum Original
Die Wartezeiten auf eine ambulante psychiatrische Behandlung sollen verkürzt werden.
Wortlaut im Programm
Die extrem langen Wartezeiten auf eine ambulante Behandlung müssen abgebaut werden. Link zum Original
Das Landesgesetz über Hilfen für psychisch Erkrankte und Schutzmaßnahmen wird zeitnah novelliert.
Wortlaut im Programm
Wir werden das Gesetz über die Hilfen für psychisch Erkrankte und Schutzmaßnahmen des Landes zeitnah novellieren. Link zum Original
Ein differenziertes System landesweit verteilter Einrichtungen soll die Versorgungsqualität in den Regionen verbessern.
Wortlaut im Programm
Mit einem differenzierten System von über das Land verteilten Einrichtungen soll die Versorgungsqualität in den Regionen verbessert werden. Link zum Original
Pflege soll würdevoll sein und allen Menschen das notwendige Maß an Zuwendung und Versorgung garantieren.
Wortlaut im Programm
Die SPD steht für eine würdevolle, soziale Pflege, die allen Menschen das notwendige Maß an Zuwendung und Versorgung garantiert. Link zum Original
Nach Vorliegen der Pflegebedarfsstudie werden Zielvorstellungen für eine pflegerische Versorgung erarbeitet, die möglichst lange Pflege zu Hause ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Sobald die Ergebnisse der vom Land in Auftrag gegebenen Pflegebedarfsstudie vorliegen, werden wir auch hier im Rahmen der Sozialplanung die Zielvorstellungen für eine zeitgemäße pflegerische Versorgung erarbeiten, die eine Pflege so lange wie möglich zu Hause ermöglicht. Link zum Original
Teilstationäre Altenpflege und regionale Demenzzentren mit Tagesangeboten und Angehörigenberatung werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir fördern teilstationäre Altenpflege und regionale Demenzzentren, die Tagesangebote vorhalten und den Angehörigen auch für Beratungen zur Verfügung stehen. Link zum Original
Die vernetzte Pflegeberatung wird weiterentwickelt und professionalisiert.
Wortlaut im Programm
Wir werden das System der vernetzten Pflegeberatung in Sachsen-Anhalt weiter entwickeln und professionalisieren. Link zum Original
Die Novellierung des Pflege-TÜV wird befürwortet und auf Bundesebene aktiv begleitet.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen daher die Novellierung des „Pflege-TÜV“ und werden das Verfahren auf Bundesebene aktiv begleiten. Link zum Original
Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag Altenpflege soll angemessene Bezahlung für Auszubildende und Pflegekräfte sichern.
Wortlaut im Programm
Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag Altenpflege soll Auszubildenden und examinierten Pflegekräften eine angemessene Bezahlung sichern. Wir werden uns dafür einsetzen. Link zum Original
Ein generalisiertes Pflegeberufsbild aus Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Reform der Ausbildung und setzen uns für ein generalisiertes Berufsbild aus Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege ein. Link zum Original
Die Finanzierung der ambulanten Palliativversorgung wird gesichert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Finanzierung der ambulanten Palliativversorgung sichern und ausbauen. Link zum Original
Eine neue Förderrichtlinie soll auch Hospizdienste mit Personalkostenzuschüssen der Krankenkassen einbeziehen.
Wortlaut im Programm
Von einer neuen Förderrichtlinie sollen künftig auch Hospizdienste profitieren, die bereits von den Krankenkassen Personalkostenzuschüsse erhalten. Link zum Original
Das Notfallsanitätergesetz wird in Hilfsorganisationen, Berufsfeuerwehren und Leitstellen umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Schwerpunkt wird in der neuen Wahlperiode die Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes in Hilfsorganisationen, Berufsfeuerwehren und Leitstellen sein. Link zum Original
Diskriminierende Regelungen bei der Blut- und Plasmaspende werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir fordern auf Bundesebene die Abschaffung der diskriminierenden Regelungen im Bereich der Blut- und Plasmaspende. Link zum Original
Mit Standards in der Pflege wird die Situation älterer Lesben und Schwuler im Alten- und Pflegebereich verbessert.
Wortlaut im Programm
Für die spezifische Situation älterer und alter Lesben und Schwuler besteht kaum Bewusstsein. Dieses Thema findet in der heutigen Pflegeausbildung noch immer keine Beachtung. Mit Standards in der Pflege soll die Situation im Alten- und Pflegebereich verbessert werden. Link zum Original
Flüchtlinge werden in die gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung und zur Entlastung der Kommunen im Bund dafür ein, dass Flüchtlinge in die gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen und die Kosten dafür vom Bund übernommen werden. Link zum Original
Flüchtlinge erhalten eine Krankenversicherungskarte und diskriminierungsfreien Zugang zur Gesundheitsversorgung.
Wortlaut im Programm
In Sachsen-Anhalt werden wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Flüchtlinge eine Krankenversicherungskarte und damit einen diskriminierungsfreien Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten. Link zum Original
Psychosoziale Beratung und Therapie für traumatisierte Flüchtlinge einschließlich Übersetzung werden Teil der gesetzlichen Gesundheitsleistungen.
Wortlaut im Programm
Die psychosoziale Beratung und Therapie für traumatisierte Flüchtlinge, einschließlich der Übersetzung, muss Teil der gesetzlichen Gesundheitsleistungen werden. Dafür werden wir uns einsetzen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.