SPD · Damit unser Land gewinnt.
Forderungen zu Verkehr und Infrastruktur
Landtagswahl Baden-Württemberg 1996 · beschlossen 20.01.1996 · Original
Das Programm enthält 34 von 377 Forderungen zu „Verkehr und Infrastruktur“.
- 34Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 20Seiten im Original
- 1996Wahljahr
Keine Treffer.
Verkehr und Infrastruktur 34
Die Landespolitik setzt auf umweltverträgliche Mobilität.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die ökologische Modernisierung der Industriegesellschaft durch aktive Landespolitik unterstützen, indem wir die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energie konsequent einleiten, auf umweliverträgliche Mobilität setzen, den Naturschutz stärken und Land- und Forstwirtschaft auf eine nachhaltige und damit existenzsichernde Produktionsweise verpflichten. Link zum Original
Verkehrsströme sollen möglichst überflüssig gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Erstes Ziel einer ökologischen Verkehrspolitik ist es, Verkehrsströme überflüssig zu machen. Link zum Original
Die Verkehrspolitik setzt auf umweltverträgliche Mobilität.
Wortlaut im Programm
Im Autoland Baden-Württemberg setzen wir auf eine Politik der umweliverträglichen Mobilität. Link zum Original
Die Verkehrsträger sollen entsprechend ihren jeweiligen Stärken eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Aus ökologischen Gründen, aber auch um den Verkehrsinfarkt abzuwenden und ein verkehrsflüssiges Land zu bekommen, müssen die einzelnen Verkehrsträger so eingesetzt werden, daß ihre Stärken zum Tragen kommen. Link zum Original
Ein starker öffentlicher Nah-, Fern- und Güterverkehr bildet das Rückgrat des integrierten Verkehrssystems.
Wortlaut im Programm
Dabei ist ein starker öffentlicher Nah-, Fern- und Güterverkehr das Rückgrat des integrierten Verkehrssystems. Link zum Original
Das ÖPNV-Gesetz wird so umgesetzt, dass ein optimaler Mix aus Straßenbahn, Stadtbahn, Bussen und Eisenbahn entsteht.
Wortlaut im Programm
Gesetz des Landes wollen wir so umsetzen, daß ein optimaler „System-Mix“ von Straßenbahn, Stadtbahn, Bussen und Eisenbahn entsteht. Link zum Original
Der Ausbau des ÖPNV hat Vorrang vor dem Straßenbau.
Wortlaut im Programm
Wir setzen den Akzent auf den Ausbau des ÖPNV und nicht auf den Straßenbau. Link zum Original
Straßen werden nur bei Unfallschwerpunkten oder unzumutbaren Lebensbedingungen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Straßen sollen nur da ausgebaut werden, wo es potentielle Unfallschwerpunkte oder unzumutbare Lebensbedingungen für die Menschen unvermeidlich machen. Link zum Original
Für die Attraktivität des ÖPNV werden Haushaltsmittel, besonders für Verkehrsverbünde, bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Um die Attraktivität des ÖPNV zu steigern, werden wir Haushaltsmittel, insbesondere für Verkehrsverbünde, bereitstellen. Link zum Original
Die Schiene wird in der Fläche erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Schiene ist in der Fläche zu erhalten. Link zum Original
Bahnstrecken werden nicht stillgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Streckenstillegungen. Link zum Original
Schiene und Binnenschifffahrt erhalten im Güterverkehr bessere Wettbewerbsbedingungen.
Wortlaut im Programm
Im Güterverkehr wollen wir den ökologisch günstigeren Verkehrsträgern „Schiene“ und „Binnenschiffahrt” bessere Wettbewerbsbedingungen verschaffen. Link zum Original
Güterverkehrszentren an den Schnittstellen zwischen Straße und Schiene werden eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen Güterverkehrszeniren für die Straße/Schiene-Schnitt stellen, City-Logistikkonzepte für den Güterverkehr in die Innenstädte und Schienenanschluß für alte und neue Gewerbegebiete. Link zum Original
City-Logistikkonzepte sollen den Güterverkehr in die Innenstädte ordnen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen Güterverkehrszeniren für die Straße/Schiene-Schnitt stellen, City-Logistikkonzepte für den Güterverkehr in die Innenstädte und Schienenanschluß für alte und neue Gewerbegebiete. Link zum Original
Alte und neue Gewerbegebiete erhalten Schienenanschluss.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen Güterverkehrszeniren für die Straße/Schiene-Schnitt stellen, City-Logistikkonzepte für den Güterverkehr in die Innenstädte und Schienenanschluß für alte und neue Gewerbegebiete. Link zum Original
Das Land wird im Schienenfernverkehr voll in die transeuropäischen Netze eingebunden.
Wortlaut im Programm
Im Schienenfernverkehr wollen wir Baden-Württemberg voll in die transeuropäischen Netze integrieren und insbesondere die Ost-West-Achse Budapest-Paris durchgängig machen. Link zum Original
Die Ost-West-Achse Budapest–Paris soll durchgängig befahrbar werden.
Wortlaut im Programm
Im Schienenfernverkehr wollen wir Baden-Württemberg voll in die transeuropäischen Netze integrieren und insbesondere die Ost-West-Achse Budapest-Paris durchgängig machen. Link zum Original
Der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn von Offenburg bis Basel wird zügig realisiert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir, daß der 12 viergleisige Bahnausbau der Nord-Süd-Linie an der deutsch-schweizerischen Grenze von Offenburg bis Basel zügig realisiert und die direkte Verbindung der Industrieräume Stuttgart - Zürich ausgebaut und beschleunigt wird. Link zum Original
Die direkte Bahnverbindung Stuttgart–Zürich wird ausgebaut und beschleunigt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir, daß der 12 viergleisige Bahnausbau der Nord-Süd-Linie an der deutsch-schweizerischen Grenze von Offenburg bis Basel zügig realisiert und die direkte Verbindung der Industrieräume Stuttgart - Zürich ausgebaut und beschleunigt wird. Link zum Original
Die Verkehrspolitik setzt auf Verkehrsleitsysteme und intelligente Elektronik.
Wortlaut im Programm
Eine von uns gewollte Politik „mit dem Auto und nicht gegen das Auto” muß auf Verkehrsleitsysteme und intelligente Elektronik setzen. Link zum Original
Im Gespräch mit den Automobilunternehmen wird die Entwicklung verbrauchsarmer, umweltfreundlicher Autos unterstützt.
Wortlaut im Programm
Das Auto der Zukunft kann nur ein verbrauchsarmes Auto sein. Wir werden deshalb im Gespräch mit den in Baden-Württemberg ansässigen Automobilunternehmen die Entwicklung eines solchen umweltfreundlicheren, verbrauchsarmen Autos unterstützen. Link zum Original
Das Drei-Liter-Auto soll auch auf familiengerechte, größere Pkw ausgedehnt werden.
Wortlaut im Programm
Das Drei-liter-Auto ist dafür ein richtiger Ansatz, der auch auf familiengerechte, größere PKW ausgedehnt werden muß. Link zum Original
Die private Beteiligung an der Flughafen-GmbH Stuttgart soll den internationalen Standard sichern.
Wortlaut im Programm
Der auf dem Landesflughafen Stuttgart erreichte internationale Standard soll durch private Beteiligungen an der Flughafen-GmbH gesichert und durch eine optimale Bahn-Anbindung verbessert werden. Link zum Original
Der Flughafen Stuttgart erhält eine optimale Bahnanbindung.
Wortlaut im Programm
Der auf dem Landesflughafen Stuttgart erreichte internationale Standard soll durch private Beteiligungen an der Flughafen-GmbH gesichert und durch eine optimale Bahn-Anbindung verbessert werden. Link zum Original
Der Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg soll zweite Säule der Anbindung an den internationalen Flugverkehr werden.
Wortlaut im Programm
Der länderübergreifende Flughafen Basel-Mülhausen-Freiburg soll eine wertvolle zweite Säule unserer Einbindung in den internationalen Flugverkehr werden. Link zum Original
Durch den Ausbau des Schnellbahnnetzes sollen weitere Regionalflughäfen überflüssig werden.
Wortlaut im Programm
Durch eine konsequente Unterstützung des Ausbaus des Schnellbahnnetzes wollen wir weitere Regionalflughäfen überflüssig machen und die Inlandsflüge auf ein Minimum reduzieren. Link zum Original
Inlandsflüge sollen auf ein Minimum reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Durch eine konsequente Unterstützung des Ausbaus des Schnellbahnnetzes wollen wir weitere Regionalflughäfen überflüssig machen und die Inlandsflüge auf ein Minimum reduzieren. Link zum Original
Der Übergang zu ökologischen Verkehrstechniken soll gelingen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus muß der Sprung zu ökologischen Verkehrstechniken geschafft werden. Link zum Original
Die Politik orientiert sich am Ziel einer regenerativen Energiegrundlage auch für den Individualverkehr.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-geführte Landesregierung wird ihre Politik am Ziel einer regenerativen Energiegrundlage auch für den Individualverkehr orientieren. Link zum Original
Solare Elektroautos, Solar-Wasserstoff-Motoren und Motoren mit nachwachsenden Rohstoffen werden bis zur Serienreife gefördert.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen solar gespeiste Elektroautos, Solar-Wasserstoff-Motoren sowie auf der Basis nachwachsender Rohstoffe betriebene Verbrennungsmotoren soweit gefördert werden, daß in der kommenden Legislaturperiode eine Serienreife erreicht wird. Link zum Original
Das Land schafft nach Möglichkeit Fahrzeuge mit regenerativem Antrieb an.
Wortlaut im Programm
Das land muß, wo immer möglich, Fahrzeuge anschaffen, die auf regenerativer Basis betrieben werden. Link zum Original
Ein flächendeckendes Netz von Solar- und Biosprittankstellen wird aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Es muß ein flächendeckendes Netz von Solar- und Biosprittankstellen aufgebaut werden. Link zum Original
Fahrzeuge des ÖPNV werden auf regenerative Energieträger umgestellt.
Wortlaut im Programm
Fahrzeuge des ÖPNV sollen ebenfalls auf regenerative Energieträger umgestellt werden. Link zum Original
Zuschüsse für den ÖPNV werden an solare Antriebstechnologie gekoppelt.
Wortlaut im Programm
Hierzu gilt es, Zuschüsse für den ÖPNV an die solare Antriebstechnologie zu koppeln. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.