SPD BW · Verantwortung ’92. Die Stärke Baden-Württembergs
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Baden-Württemberg 1992 · Original
Das Programm enthält 18 von 387 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 18Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 66Seiten im Original
- 1992Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 18
Angestrebt wird eine Kultur der Lebensqualität.
Wortlaut im Programm
Wir wollen für eine Kultur der Lebensqualität arbeiten. Link zum Original
Öffentlich geförderte Kulturarbeit soll immer mehr Menschen befähigen, ihr Leben selbstverantwortlich zu gestalten und ihre Welt zu verstehen und zu verändern.
Wortlaut im Programm
Öffentlich geförderte Kulturarbeit in Land und Kommunen hat demnach immer eine personelle und eine gesellschaftliche Perspektive. Ihr Ziel sollte sein, immer mehr Menschen zu befähigen, ihr Leben selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen, ihre Welt erkennen, verstehen und verändern zu können. Link zum Original
Teilhabe an Kunst und Kultur soll schrittweise vom Privileg zum Normalfall für alle Altersgruppen werden.
Wortlaut im Programm
Das Bürgerrecht auf Kultur wollen wir Schritt für Schritt einlösen. Teilhabe an Kunst und Kultur soll vom Privileg zum Normalfall für jung und alt werden. Link zum Original
Künstlerinnen und Künstlern werden Freiräume ermöglicht, auch als Gegenöffentlichkeit zu Medienindustrie und Freizeitkommerz.
Wortlaut im Programm
Künstlerinnen und Künstlern sind Freiräume zu ermöglichen - um der Kunst willen und um Gegenöffentlichkeit zu bilden gegen Medienindustrie und Freizeitkommerz. Link zum Original
Die Kultur- und Bildungsarbeit öffnet sich stärker für andere Kulturen und fördert das Land als multikulturelle Region Europas.
Wortlaut im Programm
Wir wollen uns stärker als bisher für andere Kulturen öffnen und auch in der Bildungs- und Kulturarbeit unser Land als multikulturelle Region Europas fördern. Link zum Original
Die Kunstkonzeption des Landes wird im Dialog mit Kulturschaffenden zu einer Kulturkonzeption ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Kunstkonzeption des Landes werden wir zu einer Kulturkonzeption ausbauen im Dialog mit den Kulturschaffenden und Kulturvermittelnden im Lande. Als Fördergrundsätze gelten: Liberalität, Pluralität, Subsidiarität, Dezentralität, Partizipation und Kooperation. Link zum Original
Für die Kulturförderung gelten Liberalität, Pluralität, Subsidiarität, Dezentralität, Partizipation und Kooperation als Grundsätze.
Wortlaut im Programm
Die Kunstkonzeption des Landes werden wir zu einer Kulturkonzeption ausbauen im Dialog mit den Kulturschaffenden und Kulturvermittelnden im Lande. Als Fördergrundsätze gelten: Liberalität, Pluralität, Subsidiarität, Dezentralität, Partizipation und Kooperation. Link zum Original
Spektakuläre kulturelle Großvorhaben werden zugunsten dezentraler Kulturarbeit und kultureller Qualifizierung zurückgestellt.
Wortlaut im Programm
Spektakuläre Großvorhaben werden wir zurückstellen zugunsten dezentraler Kulturarbeit und kultureller Qualifizierung. Dazu gehört eine stärkere Förderung strukturschwacher Räume. Link zum Original
Kulturarbeit in strukturschwachen Räumen wird stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Spektakuläre Großvorhaben werden wir zurückstellen zugunsten dezentraler Kulturarbeit und kultureller Qualifizierung. Dazu gehört eine stärkere Förderung strukturschwacher Räume. Link zum Original
Bei der Verteilung der Kulturmittel zwischen Bund, Land und Gemeinden wird auf die Kulturhoheit der Länder geachtet.
Wortlaut im Programm
Bei der Verteilung der Gelder zwischen Bund, Land und Gemeinden werden wir darauf achten, daß dem Auftrag des Grundgesetzes endlich Rechnung getragen wird, wonach den Ländern die Kulturhoheit obliegt. Link zum Original
Kultur wird als Pflichtaufgabe für Land und Kommunen festgeschrieben, sobald eine kulturfreundliche Mittelverteilung durchgesetzt ist.
Wortlaut im Programm
Sobald eine kulturfreundliche Verteilung der Gelder durchgesetzt ist, soll Kultur als Pflichtaufgabe für Land und Kommunen in Baden-Württemberg festgeschrieben werden. Link zum Original
Kunst und Kultur gelten als eigenständige Werte und Teil der Daseinsvorsorge.
Wortlaut im Programm
Kunst und Kultur sind kein Luxus, sondern eigenständige Werte und Teil der Daseinsvorsorge. Link zum Original
Die Zuständigkeiten für Kulturpolitik werden in einem Ministerium zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
die zersplitterten Zuständigkeiten in der Kulturpolitik in einem Ministerium zusammenführen, Link zum Original
Die Kulturförderung wird zugunsten kultureller Bildung und dezentraler Kulturarbeit umstrukturiert.
Wortlaut im Programm
das künftige Fördervolumen so umstrukturieren, daß kulturelle Bildung und dezentrale Kulturarbeit stärker gefördert werden. Link zum Original
Kulturarbeit in ländlichen Räumen und Soziokultur in Stadt und Land werden stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
Ein besonderer Nachholbedarf besteht in der Unterstützung von Kulturarbeit in ländlichen Räumen sowie der Soziokultur in Stadt und Land. Dafür werden wir auf einzelne Großprojekte wie das Haus der Geschichte verzichten, Link zum Original
Auf einzelne Großprojekte wie das Haus der Geschichte wird verzichtet.
Wortlaut im Programm
Ein besonderer Nachholbedarf besteht in der Unterstützung von Kulturarbeit in ländlichen Räumen sowie der Soziokultur in Stadt und Land. Dafür werden wir auf einzelne Großprojekte wie das Haus der Geschichte verzichten, Link zum Original
Ein Qualifizierungskonzept stärkt die Aus- und Weiterbildung von Profis und Laien im Kulturbereich.
Wortlaut im Programm
ein Qualifizierungskonzept entwickeln, das die Aus- und Weiterbildung von Profis und Laien im Kulturbereich verstärkt, Link zum Original
Baden-Württemberg soll eine europäische Region von Kunst, Kultur, Kreativität, Kompetenz und Kommunikation werden.
Wortlaut im Programm
Unser Baden-Württemberg sollte zu einer europäischen Region der fünf „K’s“ werden, in der Kunst, Kultur, Kreativität, Kompetenz und Kommunikation - und zwar gerade auch die menschliche Kommunikation - beheimatet sind! Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.