Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Landtagswahl Thüringen 2004 · beschlossen 24.04.2004 · Original
Das Programm enthält 19 von 525 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 19Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 38Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 19
Von Zuwanderern werden Bereitschaft und Initiative zur Integration erwartet.
Wortlaut im Programm
Wir erwarten von den Menschen, die zu uns kommen, die Bereitschaft und Initiative, sich zu integrieren. Link zum Original
Der Staat schafft Angebote, um die Integrationsbemühungen ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger zu unterstützen.
Wortlaut im Programm
Zugleich ist es Aufgabe des Staates, Angebote zu schaffen, um die Integrationsbemühungen unserer ausländischen MitbürgerInnen zu unterstützen. Link zum Original
Migrantinnen und Migranten werden stärker in Bildung sowie Aus- und Fortbildung einbezogen.
Wortlaut im Programm
Integration von MigrantInnen und deren demokratische Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben in Thüringen kann nur erfolgreich sein, wenn sie stärker und selbstverständlich in Bildung und Aus- und Fortbildung einbezogen werden. Link zum Original
Die Ausgrenzung von Flüchtlingen und ihre ständige Bedrohung mit Abschiebung werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Menschen haben in Thüringen als Verfolgte Zuflucht gesucht oder gefunden. Diese Flüchtlinge auszugrenzen oder ständig mit Abschiebung zu bedrohen ist unmenschlich. Link zum Original
Flüchtlinge ohne Rückkehrmöglichkeit ins Heimatland erhalten ein Aufenthaltsrecht.
Wortlaut im Programm
Flüchtlinge ohne Rückkehrmöglichkeit ins Heimatland sollen ein Aufenthaltsrecht und eine Arbeitserlaubnis erhalten. Link zum Original
Flüchtlinge ohne Rückkehrmöglichkeit ins Heimatland erhalten eine Arbeitserlaubnis.
Wortlaut im Programm
Flüchtlinge ohne Rückkehrmöglichkeit ins Heimatland sollen ein Aufenthaltsrecht und eine Arbeitserlaubnis erhalten. Link zum Original
Für alle Flüchtlinge und Asylsuchenden werden in Thüringen menschenwürdige Lebensbedingungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen für alle Flüchtlinge und Asylsuchende menschenwürdige Lebensbedingungen in unserem Freistaat schaffen. Link zum Original
Kinder von Flüchtlingen erhalten Zugang zu Bildung und Ausbildung.
Wortlaut im Programm
Ihren Kindern muss zudem endlich der Zugang zu Bildung und Ausbildung ermöglicht werden. Dies schließt die Schulpflicht für Asylbewerberkinder ein. Link zum Original
Abschiebelager werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Abschiebelager lehnen wir ab. Link zum Original
Flüchtlinge erhalten die konkrete Perspektive einer Einbürgerung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Flüchtlingen die konkrete Perspektive einer Einbürgerung ermöglichen. Link zum Original
Gleichgeschlechtliche Partnerschaften werden im Ausländerrecht der Ehe gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
Perspektivisch wollen wir gleichgeschlechtlichen Partnerschaften beim Kindschaftsrecht, bei Adoption- und Sorgerecht, im Miet-, Erb- und Steuerrecht ebenso wie im Ausländerrecht der Ehe gleichstellen. Link zum Original
Menschen ohne Aufenthaltsstatus erhalten Zugang zu medizinischer Versorgung.
Wortlaut im Programm
Illegalisierte müssen Zugang zu medizinischer Versorgung haben, zudem muss ihre Betreuung für alle HelferInnen gefahrlos möglich sein. Link zum Original
Die Betreuung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus ist für Helferinnen und Helfer gefahrlos möglich.
Wortlaut im Programm
Illegalisierte müssen Zugang zu medizinischer Versorgung haben, zudem muss ihre Betreuung für alle HelferInnen gefahrlos möglich sein. Link zum Original
Kinder ohne Papiere können die Schule besuchen.
Wortlaut im Programm
Kinder ohne Papiere sollen selbstverständlich die Schule besuchen können. Link zum Original
Es wird eine aktive Integrationspolitik verfolgt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine aktive Integrationspolitik. Link zum Original
Interkultureller Dialog soll Akzeptanz fördern und eine Verständigung über gemeinsame Regeln des Zusammenlebens herstellen.
Wortlaut im Programm
Interkultureller Dialog bedeutet für uns Förderung von Akzeptanz, aber auch die Verständigung über „gemeinsame Spielregeln“ im Zusammenleben. Link zum Original
Einwanderung soll gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Einwanderung gestalten. Link zum Original
Die Integrationspolitik soll die Schlüsselfunktion von Frauen und Mädchen für gelungene Integration berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Bei der Integration wollen wir insbesondere die Schlüsselfunktion von Frauen und Mädchen für gelungene Integration berücksichtigen. Link zum Original
Die Gesellschaft profitiert von den interkulturellen Fähigkeiten ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Wortlaut im Programm
Wir sind überzeugt davon, dass unsere Gesellschaft von den interkulturellen Fähigkeiten ihrer Bürgerinnen und Bürger profitiert. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.