Grüne · Wahlprogramm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2001
Forderungen zu Verkehr und Infrastruktur
Landtagswahl Baden-Württemberg 2001 · Original
Das Programm enthält 28 von 313 Forderungen zu „Verkehr und Infrastruktur“.
- 28Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 25Seiten im Original
- 2001Wahljahr
Keine Treffer.
Verkehr und Infrastruktur 28
Die Städte dürfen nicht in Abgasen, Lärm und Staus ersticken.
Wortlaut im Programm
Unsere Städte dürfen nicht in Abgasen, Lärm und Staus ersticken. Link zum Original
Verkehrspolitik muss Mobilitätswünsche, Umweltschonung und Haushaltskonsolidierung in Einklang bringen.
Wortlaut im Programm
Eine moderne Verkehrspolitik muss dreierlei in Einklang bringen: die Wünsche und Anforderungen der Menschen nach Mobilität, die Notwendigkeit der Schonung der Umwelt und die Konsolidierung der öffentlichen und privaten Haushalte. Link zum Original
Autos sollen umweltfreundlicher sowie intelligenter und effektiver genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nicht nur umweltfreundlichere Autos, wir wollen sie auch intelligenter und effektiver nutzen. Link zum Original
Die Zahl der Car-Sharing-Nutzer wird verzehnfacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen wir die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer von Teil-Autos (Car-Sharing) verzehnfachen und damit auf das Niveau des Nachbarlandes Schweiz heben. Link zum Original
Solarmobile bis 45 bzw. 80 km/h werden wie Leichtkrafträder und Roller eingestuft, sodass Jugendliche ab 16 Jahren sie fahren dürfen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Solarmobile mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h bzw. 80 km/h wie Leichtkrafträder und Roller einstufen, so dass auch Jugendliche ab 16 Jahren diese Fahrzeuge führen dürfen. Link zum Original
Landesmittel für den Straßenbau werden auf notwendige Umgehungsstraßen beschränkt.
Wortlaut im Programm
Die Landesmittel zum Ausbau des Straßennetzes wollen wir auf den Bau notwendiger Umgehungsstraßen beschränken. Link zum Original
Die Alternativen zum Auto werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Alternativen zum Auto stärken. Link zum Original
Das Land erhält ein schlüssiges und finanziell ausgestattetes Landesverkehrskonzept für den Radverkehr.
Wortlaut im Programm
Baden-Württemberg braucht ein schlüssiges und mit Finanzmitteln ausgestattetes Landesverkehrskonzept für das Rad. Link zum Original
Viele Strecken des Schienennetzes werden dringend saniert.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht aber das Schienennetz. Viele Strecken müssen dringend saniert werden. Link zum Original
Vom Bund wird der Abbau bestehender Benachteiligungen der Bahn gefordert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern zusätzlich von der Bundesregierung den Abbau weiter bestehender Benachteiligungen der Bahn. Link zum Original
Der Mehrwertsteuersatz auf Bahntickets im Fernverkehr wird halbiert.
Wortlaut im Programm
Insbesondere muss der Mehrwertsteuersatz auf Bahntickets im Fernverkehr halbiert werden. Link zum Original
Im ganzen Land soll eine pünktliche und regelmäßige Flächenbahn mit Anschlüssen an Stadtverkehre und Buslinien verkehren.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist die pünktlich und regelmäßig verkehrende Flächenbahn mit Anschlüssen an die Stadtverkehre und Buslinien im ganzen Land. Link zum Original
Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Verkehr sollen sich in zehn Jahren verdoppeln.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich die Fahrgastzahlen im öffentlichen Verkehr innerhalb von zehn Jahren verdoppeln. Link zum Original
Alle Orte im Land werden von 5 bis 24 Uhr mindestens stündlich an das landesweite Verkehrsnetz angebunden.
Wortlaut im Programm
Mobilität im öffentlichen Verkehr darf sich nicht auf die Ballungszentren beschränken. Deshalb sollen alle Orte im Land von 5 bis 24 Uhr mindestens stündlich an das landesweite Verkehrsnetz angebunden werden (sei es mit Zug, Stadtbahn, Bus oder Anruftaxi). Link zum Original
Am Wochenende werden Nacht-S-Bahnen, Nachtbusse und Nachttaxis für junge Menschen angeboten.
Wortlaut im Programm
Am Wochenende wollen wir jungen Menschen durch Nacht-S-Bahnen, Nachtbusse und Nachttaxis mehr öffentlichen Bewegungsspielraum verschaffen und Disco-Unfällen entgegenwirken. Link zum Original
Der öffentliche Personennahverkehr wird attraktiver, besonders für Jugendliche und Familien.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den öffentlichen Personennahverkehr für alle attraktiver gestalten, besonders für Jugendliche und Familien. Link zum Original
Nach dem Vorbild des Schüler-Ferien-Tickets wird ein dauerhaft geltendes Jugendticket eingeführt.
Wortlaut im Programm
So soll das Schüler-Ferien-Ticket Vorbild für ein dauerhaft geltendes Jugendticket sein. Link zum Original
Die Tunnellösung der Landesregierung für Stuttgart 21 wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Für Stuttgart 21 haben wir ein finanziell und ökologisch vertretbares Konzept vorgelegt. Die Vorstellungen der Landesregierung mit der Tunnellösung lehnen wir ab. Link zum Original
Die durch Verzicht auf die Tunnellösung bei Stuttgart 21 eingesparten Landesmittel fließen in regionale Stadt- und S-Bahn-Systeme.
Wortlaut im Programm
Für Stuttgart 21 haben wir ein finanziell und ökologisch vertretbares Konzept vorgelegt. Die Vorstellungen der Landesregierung mit der Tunnellösung lehnen wir ab. Die dadurch eingesparten Landesmittel sollen für den Aus- und Aufbau regionaler Stadt- und S-Bahn-Systeme verwendet werden. Link zum Original
Die Schnellbahntrasse Stuttgart-Ulm wird neu gebaut.
Wortlaut im Programm
Im Fernverkehr der Bahn setzten wir uns für den Neubau der Schnellbahntrasse Stuttgart- Ulm sowie für den Erhalt der ICE-Knoten und der Interregio-Verbindungen im Land ein. Link zum Original
Die ICE-Knoten im Land bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Im Fernverkehr der Bahn setzten wir uns für den Neubau der Schnellbahntrasse Stuttgart- Ulm sowie für den Erhalt der ICE-Knoten und der Interregio-Verbindungen im Land ein. Link zum Original
Die Interregio-Verbindungen im Land bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Im Fernverkehr der Bahn setzten wir uns für den Neubau der Schnellbahntrasse Stuttgart- Ulm sowie für den Erhalt der ICE-Knoten und der Interregio-Verbindungen im Land ein. Link zum Original
Die Strecke Offenburg-Freiburg-Basel wird viergleisig ausgebaut, um alpenquerenden Verkehr auf die Schiene zu verlagern.
Wortlaut im Programm
Um den alpenquerenden Güter- und Personenverkehr verstärkt auf die Schiene verlagern zu können, machen wir uns für den viergleisigen Ausbau der Strecke Offenburg-Freiburg-Basel stark. Link zum Original
Im Land wird eine überschaubare Zahl großer, leistungsfähiger Verkehrsverbünde geschaffen.
Wortlaut im Programm
Anstelle eines tariflichen Flickenteppichs brauchen wir im Land eine überschaubare Zahl räumlich großer und leistungsfähiger Verkehrsverbünde, ergänzt um ein in allen Verkehrsmitteln des Landes gültiges Baden-Württemberg-Ticket als Tageskarte. Link zum Original
Ein in allen Verkehrsmitteln des Landes gültiges Baden-Württemberg-Ticket als Tageskarte wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Anstelle eines tariflichen Flickenteppichs brauchen wir im Land eine überschaubare Zahl räumlich großer und leistungsfähiger Verkehrsverbünde, ergänzt um ein in allen Verkehrsmitteln des Landes gültiges Baden-Württemberg-Ticket als Tageskarte. Link zum Original
Ab 2003 wird eine fahrleistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe erhoben, die die Wegekosten für Lkw nach Schadstoffausstoß und Tonnage erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir haben am Beschluss der Bundesregierung mitgewirkt, im Jahr 2003 eine fahrleistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe einzuführen. Damit werden sich die Wegekosten für LKW abhängig vom Schadstoffausstoß und der beförderten Tonnage deutlich erhöhen. Link zum Original
Die Anforderungen an Logistik und Güterverteilung werden durch die Vernetzung gleichberechtigter Verkehrsträger erfüllt.
Wortlaut im Programm
Nur durch die Vernetzung gleichberechtigter Verkehrsträger werden wir die zukünftigen Anforderungen an Logistik und Güterverteilung erfüllen. Link zum Original
Die Verkehrspolitik lässt Kindern Raum zum Spielen und Bewegungsfreiheit.
Wortlaut im Programm
• eine Verkehrspolitik, die Kindern Raum zum Spielen und Bewegungsfreiheit lässt. "Spielen erwünscht" soll auch im öffentlichen Raum gelten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.