FDP · Zukunft gewinnen – Beschäftigung schaffen.
Forderungen zu Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie
Landtagswahl Baden-Württemberg 1996 · beschlossen 04.01.1996 · Original
Das Programm enthält 22 von 390 Forderungen zu „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“.
- 22Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 37Seiten im Original
- 1996Wahljahr
Keine Treffer.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie 22
Die Landesbeteiligungen an Banken und Energieunternehmen werden privatisiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, daö die Landesbeteiligungen an Banken und Energieunternehmen endlich privatisiert werden. Link zum Original
Die Wirtschaftsordnung soll eine soziale und ökologische Marktwirtschaft sein.
Wortlaut im Programm
Sie tritt fu r eine soziale und okologische Marktwirtschaft ein. Link zum Original
Die Wirtschaft wird von Regulierungen befreit.
Wortlaut im Programm
- die Wirtschaft von regulierenden Fesseln befreien, nicht notwendige staatliche Beteiligungen privatisieren und schlanke Strukturen in den Landesverwaltungen einfu hren; Link zum Original
Nicht notwendige staatliche Beteiligungen werden privatisiert.
Wortlaut im Programm
- die Wirtschaft von regulierenden Fesseln befreien, nicht notwendige staatliche Beteiligungen privatisieren und schlanke Strukturen in den Landesverwaltungen einfu hren; Link zum Original
Betriebsnutzungs- und Maschinenlaufzeiten werden verlängert.
Wortlaut im Programm
Hohere Betriebsnutzungs- und Maschinenlaufzeiten zur besseren Nutzung teurer Investitionen; flexible, der Auftragslage angepaöte Arbeitszeiten ohne U berstundenzuschlage mit Jahresausgleich ("Jahresarbeitszeit"), auch den Samstag betreffend. Link zum Original
Unternehmensgründungen werden durch Bürgschaften und zinsverbilligte Darlehen unterstützt.
Wortlaut im Programm
Unternehmensgru ndungen mu ssen erleichtert werden durch vereinfachte und schnellere Verfahren, die Gewahr von Bu rgschaften und zinsverbilligten Darlehen, durch Herstellung von Fordertransparenz und Anerkennung der Qualifikation durch Berufserfahrung, die nicht an Titel oder Urkunden gebunden ist (Aufhebung von Wettbewerbsnachteilen in der EU). Link zum Original
Die Förderangebote für Gründungen werden transparent gemacht.
Wortlaut im Programm
Unternehmensgru ndungen mu ssen erleichtert werden durch vereinfachte und schnellere Verfahren, die Gewahr von Bu rgschaften und zinsverbilligten Darlehen, durch Herstellung von Fordertransparenz und Anerkennung der Qualifikation durch Berufserfahrung, die nicht an Titel oder Urkunden gebunden ist (Aufhebung von Wettbewerbsnachteilen in der EU). Link zum Original
Berufserfahrung wird unabhängig von Titeln oder Urkunden als Qualifikation anerkannt.
Wortlaut im Programm
Unternehmensgru ndungen mu ssen erleichtert werden durch vereinfachte und schnellere Verfahren, die Gewahr von Bu rgschaften und zinsverbilligten Darlehen, durch Herstellung von Fordertransparenz und Anerkennung der Qualifikation durch Berufserfahrung, die nicht an Titel oder Urkunden gebunden ist (Aufhebung von Wettbewerbsnachteilen in der EU). Link zum Original
Gemeinsame Exportaktivitäten, europäische Kooperationen und außereuropäische Direktinvestitionen mittelständischer Unternehmen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Gemeinsame Exportaktivitaten, europaische Kooperationen und Direktinvestitionen im auöereuropaischen Bereich mittelstandischer Unternehmen werden gefordert. Link zum Original
Gründer können Sachverständige für die Erstellung von Planungsunterlagen auch bei Förderfinanzierung frei wählen.
Wortlaut im Programm
Neugru ndungen werden unterstu tzt, indem zuku nftig Sachverstandige zur Erstellung der dazu erforderlichen Unterlagen (z.B. Plan-, Gewinn- und Verlustrechungen, Umsatz-, Investitions- und Finanzplane usw.) auch bei der Finanzierung durch Fordergelder frei gewahlt werden konnen. Link zum Original
Neugegründete Unternehmen werden zwei Jahre lang beratend begleitet, etwa durch Senior-Experten, mit anteiligen Zuschüssen.
Wortlaut im Programm
Es wird eine beratende Begleitung von neugegru ndeten Unternehmen fu r einen Zeitraum von zwei Jahren ermoglicht, z. B. durch Senior-Management- Experten, im vorgegebenen Rahmen und durch anteilige Bezuschussung. Link zum Original
Das Land setzt sich für die Deregulierung arbeitsplatzschaffender Zukunftsbranchen wie der Telekommunikation ein.
Wortlaut im Programm
Das Land muö sich konsequent fu r die Deregulierung arbeitsplatzschaffender Zukunftsbranchen einsetzen, z. B. in der Telekommunikation. Link zum Original
Das Land schafft innovationsfreundliche Bedingungen für neue Produkte und Verfahren, etwa in der Biotechnologie.
Wortlaut im Programm
Das Land muö ferner innovativ-freundliche Bedingungen fu r neue Produkte und Verfahren schaffen, etwa in der Biotechnologie. Link zum Original
Zwangsmitgliedschaften in Kammern und Berufsverbänden werden aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Verkrustete Strukturen durch Zwangsmitgliedschaften in Kammern und Berufsverbanden sind aufzubrechen, um Wettbewerb zu fordern und die Kammermitgliedschaften zu einem Gu tesiegel zu entwickeln. Link zum Original
Die Kapitalbeschaffung über die Börse wird weiter erleichtert.
Wortlaut im Programm
Kapitalbeschaffung u ber die Borse ist weiter zu erleichtern und Wagnisfinanzierungskapital zu fordern. Link zum Original
Wagniskapital wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Kapitalbeschaffung u ber die Borse ist weiter zu erleichtern und Wagnisfinanzierungskapital zu fordern. Link zum Original
Beteiligungen des Landes an Unternehmen werden grundsätzlich privatisiert.
Wortlaut im Programm
Beteiligungen des Landes an Unternehmen sind grundsatzlich zu privatisieren. Link zum Original
Privatisierung bedeutet den Verkauf der Kapitalanteile an private Investoren, nicht nur einen Wechsel der Rechtsform.
Wortlaut im Programm
Nach liberalem Verstandnis bedeutet Privatisierung nicht lediglich den Wechsel der Rechtsform, sondern den Verkauf der Kapitalanteile an private Investoren: Link zum Original
Der Staat zieht sich aus Wirtschaftsbereichen wie Stromwirtschaft, Glücksspiel und Salzgewinnung zurück.
Wortlaut im Programm
Der Ru ckzug des Staates aus wirtschaftlichen Tatigkeitsfeldern wie z. B. der Stromwirtschaft (Badenwerk, EVS), dem Glu cksspiel (Toto-Lotto) oder der Salzgewinnung (Su dwestsalz AG) ist konsequent durchzusetzen. Link zum Original
Die Bankenlandschaft des Landes wird privatwirtschaftlich neu geordnet.
Wortlaut im Programm
Die baden-wu rttembergische Bankenlandschaft ist privatwirtschaftlich neu zu ordnen; dabei sind Einzelinteressen der beteiligten Institute zuru ckzudrangen. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für Fremdenverkehr und Gastgewerbe werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Der Fremdenverkehr hat sich zusammen mit dem Hotel- und Gaststattengewerbe zu einem bedeutenden Dienstleistungssektor entwickelt mit groöen Wachstumsperspektiven. Die Rahmenbedingungen fu r diesen Bereich mu ssen optimiert werden, damit unser Land an Attraktivitat fu r Touristen zunimmt und im internationalen Wettbewerb bestehen kann. Link zum Original
Das Land fördert Existenzgründungen aus den Hochschulen durch Anschubfinanzierung.
Wortlaut im Programm
die Errichtung zusatzlicher Transferzentren insbesondere an den Universitaten und die Voraussetzungen fu r eine Existenzgru ndung aus den Hochschulen heraus durch eine Anschubfinanzierung von Seiten des Landes vermehrt fordern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.