CDU und CSU · Wir haben die Kraft – Gemeinsam für unser Land.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Bundestagswahl 27.09.2009 · gemeinsames Programm von CDU und CSU · Original
Das Programm enthält 74 von 1.548 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 74Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 64Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 74
Die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ebenso die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien fördern und dazu den deutschen Computerspielpreis aufwerten. Link zum Original
Der deutsche Computerspielpreis soll aufgewertet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ebenso die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien fördern und dazu den deutschen Computerspielpreis aufwerten. Link zum Original
Deutschland wird als europäische Kulturnation verstanden.
Wortlaut im Programm
Deutschland ist eine europäische Kulturnation. Link zum Original
Das kulturelle Erbe aus der Vielfalt der Länder und Regionen prägt die nationale Identität.
Wortlaut im Programm
Das reiche kulturelle Erbe, das aus der Vielfalt der Länder und Regionen in Deutschland resultiert, prägt unsere nationale Identität. Link zum Original
Die Gesellschaft ist darauf angewiesen, Kreativität zu entfalten, um Wohlstand zu sichern.
Wortlaut im Programm
Unsere Gesellschaft ist heute mehr denn je darauf angewiesen, Kreativität zu entfalten, um Wohlstand zu sichern. Link zum Original
Menschen soll Freiheit und Sicherheit gegeben werden, sich durch künstlerische Gestaltungskraft eine auch wirtschaftlich erfolgreiche Existenz zu schaffen und andere kulturell zu bereichern.
Wortlaut im Programm
Wir müssen Menschen die Freiheit und die Sicherheit geben, sich durch ihre künstlerische Gestaltungskraft eine auch wirtschaftlich erfolgreiche Existenz zu schaffen und andere kulturell zu bereichern. Link zum Original
Die Freiheit der Kunst wird bejaht.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zur Freiheit der Kunst. Link zum Original
Staat und Politik sind nicht für die Kunst, ihre Ausdrucksformen oder Inhalte zuständig.
Wortlaut im Programm
Staat und Politik sind nicht für die Kunst, ihre Ausdrucksformen oder Inhalte zuständig, wohl aber für die Bedingungen, unter denen Kunst und Kultur gedeihen können. Link zum Original
Staat und Politik sind für die Bedingungen zuständig, unter denen Kunst und Kultur gedeihen können.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 36
Staat und Politik sind nicht für die Kunst, ihre Ausdrucksformen oder Inhalte zuständig, wohl aber für die Bedingungen, unter denen Kunst und Kultur gedeihen können. Link zum Original
Freie und starke Medien gelten als wesentliches Element der freiheitlichen Ordnung.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 36
Freie und starke Medien sind ein wesentliches Element unserer freiheitlichen Ordnung. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2002
Eine unmittelbare oder mittelbare finanzielle Beteiligung politischer Parteien an Medien und Medienunternehmen, deren parteipolitischer Auftrag nicht klar erkennbar ist, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine unmittelbare oder mittelbare finanzielle Beteiligung politischer Parteien an nicht klar in ihrem parteipolitischen Auftrag erkennbaren Medien und Medienunternehmen lehnen wir ab. Link zum Original
An den erhöhten Kulturausgaben des Bundes wird auch in der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise festgehalten.
Wortlaut im Programm
Wir haben die Ausgaben des Bundes für die Kultur in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Dazu stehen wir auch in der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Link zum Original
Kulturförderung gilt nicht als Subvention, sondern als unverzichtbare Investition in die Zukunft der Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
Kulturförderung ist keine Subvention, sondern eine unverzichtbare Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Link zum Original
Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft wird fortgeführt und weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft fortführen und weiter ausbauen. Link zum Original
Die Förderung des deutschen Films wird über das Jahr 2012 hinaus fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Der Deutsche Filmförderfonds hat unser Land als Filmstandort international gestärkt. Wir stehen zur Fortführung dieser erfolgreichen und transparenten Förderung des deutschen Films über das Jahr 2012 hinaus. Wir werden sie den neuen Herausforderungen auf dem internationalen Filmmarkt verlässlich anpassen. Link zum Original
Die Förderung des deutschen Films wird den neuen Herausforderungen auf dem internationalen Filmmarkt verlässlich angepasst.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 37
Der Deutsche Filmförderfonds hat unser Land als Filmstandort international gestärkt. Wir stehen zur Fortführung dieser erfolgreichen und transparenten Förderung des deutschen Films über das Jahr 2012 hinaus. Wir werden sie den neuen Herausforderungen auf dem internationalen Filmmarkt verlässlich anpassen. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2005
Das Kino soll als Kulturgut attraktiv erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Kino als Kulturgut attraktiv erhalten. Link zum Original
Qualität muss das Kennzeichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sein.
Wortlaut im Programm
Das Markenkennzeichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss die Qualität sein. Link zum Original
Auch der private Rundfunk hat gesellschaftliche Verantwortung und darf im Programm nicht auf Qualität verzichten.
Wortlaut im Programm
Auch der private Rundfunk hat eine gesellschaftliche Verantwortung und darf auf Qualität im Programm nicht verzichten. Link zum Original
Die Rundfunkanstalten sollen unter Einbeziehung der Gremien transparent Qualitätskriterien für ihre Programme entwickeln.
Wortlaut im Programm
Die Rundfunkanstalten werden aufgefordert, Qualitätskriterien für ihre Programme unter Einbeziehung der Gremien transparent zu entwickeln und die Einhaltung der Kriterien in der Umsetzung zu überprüfen. Link zum Original
Die Rundfunkanstalten sollen die Einhaltung der Qualitätskriterien in der Umsetzung überprüfen.
Wortlaut im Programm
Die Rundfunkanstalten werden aufgefordert, Qualitätskriterien für ihre Programme unter Einbeziehung der Gremien transparent zu entwickeln und die Einhaltung der Kriterien in der Umsetzung zu überprüfen. Link zum Original
Politik und Verlage sollen gemeinsam das Bewusstsein für den Wert und die Relevanz von Zeitungen und Zeitschriften als Kulturgut stärker verankern.
Wortlaut im Programm
Es ist eine gemeinsame Aufgabe von Politik und Verlagen, verstärkt das Bewusstsein für den Wert und die Relevanz von Zeitungen und Zeitschriften in der Gesellschaft als Kulturgut zu verankern. Link zum Original
Im Online-Bereich dürfen Verlage nicht schlechter gestellt werden als andere sogenannte Werkvermittler.
Wortlaut im Programm
Im Online-Bereich dürfen die Verlage nicht schlechter gestellt werden als andere so genannte Werkvermittler. Link zum Original
Falls erforderlich wird ein eigenes Leistungsschutzrecht für Verlage zum Schutz der Presseprodukte im Internet geschaffen.
Wortlaut im Programm
Falls erforderlich werden wir ein eigenes Leistungsschutzrecht für Verlage zum Schutz der Presseprodukte im Internet schaffen. Link zum Original
Nationale Identität und kulturelle Vielfalt sollen in Europa stärker berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die nationale Identität und die kulturelle Vielfalt in Europa stärker berücksichtigt werden. Link zum Original
Kultur- und Medienpolitik auf europäischer Ebene muss von unten nach oben wachsen.
Wortlaut im Programm
Kultur- und Medienpolitik auf europäischer Ebene muss von unten nach oben wachsen. Link zum Original
Bund und Länder sollen in der europäischen Medienpolitik noch enger zusammenarbeiten, damit deutsche Positionen vertreten werden können.
Wortlaut im Programm
Wir streben eine noch engere Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der europäischen Medienpolitik an, um deutsche Positionen erfolgreich vertreten zu können. Link zum Original
Die Rechtsstellung der Urheber im digitalen Zeitalter muss durch das Urheberrecht gesichert werden.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 37
Dem zunehmenden Wert des geistigen Eigentums für die Kreativen muss durch die Sicherung der Rechtsstellung der Urheber im digitalen Zeitalter durch das Urheberrecht Rechnung getragen werden. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2005
Ein fairer Ausgleich der Interessen von Künstlern, der Kultur- und Kreativwirtschaft, dem Verbraucher- und Datenschutz sowie der Technologieanbieter wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
CDU und CSU setzen sich für einen fairen Ausgleich der Interessen von Künstlern, der Kultur- und Kreativwirtschaft, dem Verbraucher- und Datenschutz sowie der Technologieanbieter ein. Link zum Original
National wertvolles Kulturerbe soll besser gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, national wertvolles Kulturerbe besser zu sichern und leichter zugänglich zu machen. Link zum Original
National wertvolles Kulturerbe soll leichter zugänglich gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, national wertvolles Kulturerbe besser zu sichern und leichter zugänglich zu machen. Link zum Original
Das kulturelle Erbe soll gehütet und weitergetragen werden.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 38
Unser kulturelles Erbe ist ein Schatz, den wir hüten und weitertragen wollen. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 1990
Zum Hüten und Weitertragen des kulturellen Erbes gehört auch die Bewahrung des Filmerbes.
Wortlaut im Programm
Unser kulturelles Erbe ist ein Schatz, den wir hüten und weitertragen wollen. Dazu gehört auch die Bewahrung unseres Filmerbes. Link zum Original
Die Kenntnis der deutschen Sprache wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden mit einer engagierten auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik einen wichtigen Beitrag zur Pflege internationaler Zusammenarbeit leisten, die Kenntnis der deutschen Sprache fördern und ihre Stellung in der Welt stärken. Link zum Original
Die Stellung der deutschen Sprache in der Welt wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden mit einer engagierten auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik einen wichtigen Beitrag zur Pflege internationaler Zusammenarbeit leisten, die Kenntnis der deutschen Sprache fördern und ihre Stellung in der Welt stärken. Link zum Original
Den christlichen Kirchen wird eine große Bedeutung für das geistige Klima und das menschliche Miteinander in Deutschland beigemessen.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 38
Wir messen den christlichen Kirchen eine große Bedeutung für das geistige Klima und das menschliche Miteinander in Deutschland zu. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2002
Religionsgemeinschaften sind mit ihrem Engagement Teil des Landes.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 38
Religionsgemeinschaften vermitteln Werte, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesellschaft ausüben. Mit ihrem Engagement sind sie Teil unseres Landes. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2002
Religiöse Bekenntnisse werden geachtet.
Wortlaut im Programm
Wir achten religiöse Bekenntnisse. Link zum Original
Die Präsenz der christlichen Kirchen und der mit ihnen verbundenen Organisationen im öffentlichen Raum gilt als unverzichtbarer Beitrag, die christlich-abendländischen Wertgrundlagen des Gemeinwesens zu festigen und an kommende Generationen weiterzugeben.
Wortlaut im Programm
Wir wissen: Die Präsenz der christlichen Kirchen und der vielfältigen mit ihnen verbundenen Organisationen im öffentlichen Raum leistet einen unverzichtbaren Beitrag, die in der christlich-abendländischen Tradition wurzelnden Wertgrundlagen unseres Gemeinwesens zu festigen und an kommende Generationen weiterzugeben. Link zum Original
Am besonderen Verhältnis von Staat und Kirchen im Grundgesetz, einschließlich der Kirchensteuer, wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 38
Am besonderen Verhältnis von Staat und Kirchen im Grundgesetz, wozu die Kirchensteuer gehört, halten wir deshalb fest. Link zum Original
Die Seelsorge an Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr gilt als Ausdruck der Partnerschaft von Staat und Kirchen.
Wortlaut im Programm
Ausdruck der bewährten Partnerschaft sind auch die Seelsorge an den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und die theologischen Fakultäten an deutschen Universitäten. Link zum Original
Die theologischen Fakultäten an deutschen Universitäten gelten als Ausdruck der Partnerschaft von Staat und Kirchen.
Wortlaut im Programm
Ausdruck der bewährten Partnerschaft sind auch die Seelsorge an den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und die theologischen Fakultäten an deutschen Universitäten. Link zum Original
Neben der staatlichen Verantwortung gilt bürgerschaftliches Engagement als unersetzlich für ein kulturelles Leben, an dem alle teilhaben können.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 39
Wir wissen, dass neben der staatlichen Verantwortung bürgerschaftliches Engagement für ein kulturelles Leben unersetzlich ist, an dem alle teilhaben können. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2002
Der ehrenamtliche Einsatz für kulturelle Angebote und Entfaltungsmöglichkeiten, von der Musik bis zum darstellenden Spiel und von neuen Ausdrucksformen bis zur Brauchtumspflege, soll nachdrücklich unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz für kulturelle Angebote und Entfaltungsmöglichkeiten – von der Musik bis zum darstellenden Spiel, von der Suche nach neuen Ausdrucksformen bis zur Brauchtumspflege – nachdrücklich unterstützen. Link zum Original
Heimat ist nicht nur ein Ort, sondern bedeutet Lebensgefühl, Kultur und das Bekenntnis zu den eigenen Wurzeln.
Wortlaut im Programm
Heimat ist für uns nicht nur ein Ort. Heimat bedeutet für uns Lebensgefühl, Kultur und das Bekenntnis zu seinen Wurzeln. Link zum Original
Deutschland soll eine lebens- und liebenswerte Heimat bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Deutschland unsere lebens- und liebenswerte Heimat bleibt. Link zum Original
Das christliche Menschenbild ist und bleibt der Orientierungspunkt.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 41
Das christliche Menschenbild ist und bleibt für CDU und CSU der Orientierungspunkt. Link zum Original
Der Mensch gilt nicht als das Maß aller Dinge; seine Fehlerhaftigkeit und seine Verantwortung vor Gott werden dabei berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Der Mensch ist für uns nicht das Maß aller Dinge, denn wir wissen um seine Fehlerhaftigkeit und seine Verantwortung vor Gott. Link zum Original
An den Nationalsozialismus und seine Verbrechen wird erinnert, insbesondere an die Ermordung von sechs Millionen Juden in Europa.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 41
Wir erinnern an den Nationalsozialismus und seine grauenhaften Verbrechen, die millionenfach Tod und Leid über die Welt gebracht und vor allem mit der Ermordung von sechs Millionen Juden in Europa eine unauslöschliche Mahnung hinterlassen haben. Link zum Original
Die Erinnerung an den Nationalsozialismus und seine Verbrechen soll nicht in Vergessenheit geraten, zumal bald keine Zeitzeugen mehr von ihren Schicksalen berichten können.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 41
Wir erinnern an den Nationalsozialismus und seine grauenhaften Verbrechen, die millionenfach Tod und Leid über die Welt gebracht und vor allem mit der Ermordung von sechs Millionen Juden in Europa eine unauslöschliche Mahnung hinterlassen haben. Diese Erinnerung nicht in Vergessenheit geraten zu lassen ist um so wichtiger, als bald keine Zeitzeugen mehr von ihren Schicksalen berichten können. Link zum Original
Gedenken gilt als Gebot der Verantwortung.
Wortlaut im Programm
Verantwortung gebietet Gedenken. Link zum Original
Die Gedenkstättenförderung des Bundes wird nach der Konzeption „Verantwortung wahrnehmen, Aufarbeitung verstärken, Gedenken vertiefen“ verlässlich fortgeführt.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 42
Wir führen die bewährte Gedenkstättenförderung des Bundes nach der Konzeption „Verantwortung wahrnehmen, Aufarbeitung verstärken, Gedenken vertiefen“ verlässlich fort. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2005
Die Geschichte der deutschen Teilung und der SED-Diktatur soll zentraler Inhalt des Schulunterrichts in ganz Deutschland werden.
Wortlaut im Programm
Die Geschichte der deutschen Teilung und der SED-Diktatur müssen zentraler Inhalt des Schulunterrichts in ganz Deutschland werden. Link zum Original
Im Schulunterricht sollen verstärkt Zeitzeugen eingeladen werden, die den Unterdrückungsapparat der DDR verdeutlichen können.
Wortlaut im Programm
Die Geschichte der deutschen Teilung und der SED-Diktatur müssen zentraler Inhalt des Schulunterrichts in ganz Deutschland werden. Dabei sind verstärkt Zeitzeugen zu Gesprächen einzuladen, die den Unterdrückungsapparat der DDR verdeutlichen können. Link zum Original
Museen in den ehemaligen Stasi-Gefängnissen sollen das Gedenken an die Opfer wach halten.
Wortlaut im Programm
Museen in den ehemaligen Stasi-Gefängnissen sollen das Gedenken an die Opfer wach halten. Link zum Original
Die zügige Umsetzung des Bundestagsbeschlusses zum Bau des Humboldt-Forums am historischen Ort und in der äußeren Gestalt des Berliner Stadtschlosses wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
CDU und CSU unterstützen die zügige Umsetzung des Bundestagsbeschlusses zum Bau des Humboldt-Forums am historischen Ort und in der äußeren Gestalt des Berliner Stadtschlosses. Link zum Original
Die Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ hat die Aufgabe, in Berlin das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen zu dokumentieren, der Wahrheit zu dienen, Brücken zu bauen und die Völkerverständigung zu fördern.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 42
Die Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ hat die Aufgabe, in Berlin das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen zu dokumentieren, der Wahrheit zu dienen, Brücken zu bauen und die Völkerverständigung zu fördern. Link zum Original
Die Verbände der deutschen Heimatvertriebenen sollen selbst über ihre Vertretung im Rat der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ entscheiden können.
Wortlaut im Programm
CDU und CSU halten daran fest, dass die Verbände der deutschen Heimatvertriebenen über ihre Vertretung im Rat der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ selbst entscheiden können. Link zum Original
Das kulturelle Erbe der deutschen Vertriebenen wird unter Einbeziehung der Vertriebenen und ihrer Verbände weiter gefördert, zum Beispiel durch die Einrichtung eines Sudetendeutschen Museums in München.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 42
Das kulturelle Erbe der deutschen Vertriebenen ist fester Bestandteil der deutschen Kulturnation und Teil der deutschen und europäischen Identität. Wir werden dies unter Einbeziehung der Vertriebenen und ihrer Verbände verlässlich weiter fördern wie zum Beispiel durch die Einrichtung eines Sudetendeutschen Museums in München. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2002
Bei der personenstands- und melderechtlichen Erfassung der Geburtsorte von Vertriebenen wird die völkerrechtliche Position Deutschlands gewahrt.
Wortlaut im Programm
Wir werden bei der personenstands- und melderechtlichen Erfassung der Geburtsorte von Vertriebenen die völkerrechtliche Position Deutschlands wahren. Link zum Original
Das Recht auf die Heimat gilt.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 42
Das Recht auf die Heimat gilt. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2002
Zur Geschichte aller Deutschen wird sich bekannt.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 42
CDU und CSU bekennen sich zur Geschichte aller Deutschen. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2002
Den Menschen in Ostdeutschland gebühren für die friedliche Revolution von 1989 Respekt und Anerkennung.
Wortlaut im Programm
Mit der friedlichen und gewaltlosen Revolution 1989 übten die Menschen in der ehemaligen DDR mit Mut und Kraft ihr Selbstbestimmungsrecht aus. Sie beendeten dadurch den erzwungenen und unfreien Zustand von über 40 Jahren Diktatur und sozialistischer Planwirtschaft. Dafür gebührt den Menschen in Ostdeutschland Respekt und Anerkennung. Link zum Original
Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 und die friedliche Revolution vom Herbst 1989 müssen fester und wahrnehmbarer Bestandteil der Erinnerungskultur sein.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 43
Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 und die friedliche Revolution vom Herbst 1989 sind Ereignisse der deutschen Geschichte, die fester und wahrnehmbarer Bestandteil in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik Deutschland sein müssen. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2002
Der friedlichen Revolution vom Herbst 1989 kommt in der Erinnerungskultur eine zentrale Bedeutung zu.
Wortlaut im Programm
Der friedlichen Revolution vom Herbst 1989 als einzige erfolgreiche Freiheitsrevolution der Deutschen Geschichte kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Link zum Original
Die Errichtung eines Nationalen Freiheits- und Einheitsdenkmals auf der Berliner Schlossfreiheit wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 43
Als sichtbaren Ausdruck setzen sich CDU und CSU für die Errichtung eines Nationalen Freiheits- und Einheitsdenkmals auf der Berliner Schlossfreiheit ein. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2002
Die Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in Leipzig wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in Leipzig. Link zum Original
Ein Lehrstuhl zur Erforschung und wissenschaftlichen Aufarbeitung des DDR-Unrechtsregimes soll an einer Berliner Universität dauerhaft etabliert werden.
Wortlaut im Programm
CDU und CSU setzen sich dafür ein, dass ein Lehrstuhl zur Erforschung und wissenschaftlichen Aufarbeitung des DDR-Unrechtsregimes an einer Berliner Universität dauerhaft etabliert wird. Link zum Original
Die Bundesförderung für kulturelle Leuchtturmprojekte soll in ganz Deutschland verlässlich fortgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 48
Wir wollen die Förderung des Bundes für kulturelle Leuchtturmprojekte in ganz Deutschland verlässlich fortsetzen. Link zum Original
Die Vollendung der Einheit soll auch Rechtsfrieden mit den Menschen herstellen, denen Entschädigungsansprüche zugesprochen sind.
Wortlaut im Programm
Einheit vollenden bedeutet auch den Rechtsfrieden mit den Menschen herstellen, denen Entschädigungsansprüche zugesprochen sind. Link zum Original
Zugesprochene Entschädigungsansprüche sollen unverzüglich auf der Grundlage der Anfang der neunziger Jahre getroffenen Regelungen erfüllt werden.
Wortlaut im Programm
Einheit vollenden bedeutet auch den Rechtsfrieden mit den Menschen herstellen, denen Entschädigungsansprüche zugesprochen sind. Diese müssen unverzüglich auf der Basis der Anfang der neunziger Jahre getroffenen Regelungen erfüllt werden. Link zum Original
Durch Zeitablauf eingetretene Änderungen sollen nicht zu Lasten der Menschen gehen, denen Entschädigungsansprüche zugesprochen sind.
Wortlaut im Programm
Einheit vollenden bedeutet auch den Rechtsfrieden mit den Menschen herstellen, denen Entschädigungsansprüche zugesprochen sind. Diese müssen unverzüglich auf der Basis der Anfang der neunziger Jahre getroffenen Regelungen erfüllt werden. Die durch den Zeitablauf eingetretenen Änderungen dürfen nicht zu Lasten der Betroffenen gehen. Link zum Original
Fristen bei zugesprochenen Entschädigungsansprüchen sollen angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Einheit vollenden bedeutet auch den Rechtsfrieden mit den Menschen herstellen, denen Entschädigungsansprüche zugesprochen sind. Diese müssen unverzüglich auf der Basis der Anfang der neunziger Jahre getroffenen Regelungen erfüllt werden. Die durch den Zeitablauf eingetretenen Änderungen dürfen nicht zu Lasten der Betroffenen gehen. Fristen müssen angepasst werden. Link zum Original
Für die Stärkung der deutschen Sprache in Europa wird eingetreten, um ihre faktische Benachteiligung in den europäischen Institutionen zu beenden.
Wortlaut im Programm
2009 · PDF-Seite 62
Wir setzen uns daher für die Stärkung der deutschen Sprache in Europa ein, um ihre faktische Benachteiligung in den europäischen Institutionen zu beenden. Link zum Original
Frühere Fassungen in den Programmen von 2002
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.