Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Baden-Württemberg 2001 · beschlossen 27.01.2001 · Original
Das Programm enthält 35 von 703 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 54Seiten im Original
- 2001Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 35
Sichere Arbeitsplätze sollen auch künftig ein Markenzeichen des Landes sein.
Wortlaut im Programm
Wirtschaftlicher Erfolg, sichere Arbeitsplätze und gutes menschliches Miteinander sollen auch in Zukunft Markenzeichen unseres Landes sein. Link zum Original
Alle sollen am wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt teilhaben können.
Wortlaut im Programm
Am wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt sollen alle teilhaben können. Link zum Original
Angestrebt werden moderne, gut bezahlte und langfristig sichere Arbeitsplätze.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf Leistung. Wir setzen auf moderne, gut bezahlte und langfristig sichere Arbeitsplätze. Link zum Original
Sozialer Ausgleich und Solidarität mit Hilfebedürftigen im Land werden angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf sozialen Ausgleich und Solidarität mit allen im Land, die auf die Hilfe der Solidargemeinschaft angewiesen sind. Link zum Original
Menschen sollen künftig nicht wegen ihres Alters von Beschäftigung ausgeschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Gesellschaft, in der es in Zukunft nicht mehr möglich ist, Menschen unter Hinweis auf ihr Alter von Beschäftigungsmöglichkeiten auszuschließen. Link zum Original
Am Einsatz von Jugendberufshelfern für praktisch begabte Schulabgänger wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
Mit den in Baden-Württemberg eingesetzten Jugendberufshelfern tragen wir dazu bei, dass vorwiegend praktisch begabte Schulabgängerinnen und -abgänger einen besseren Zugang in den Arbeitsmarkt bekommen können. Daran wollen wir festhalten. Link zum Original
Schwächere und Benachteiligte sollen nicht fallengelassen werden.
Wortlaut im Programm
Wir lassen die Schwächeren und Benachteiligten nicht hängen. Link zum Original
Eine Ausbildungsplatzabgabe wird abgelehnt, weil sie Bürokratie statt mehr Ausbildungsplätzen brächte.
Wortlaut im Programm
Eine Ausbildungsplatzabgabe lehnen wir ab, da sie nicht mehr Ausbildungsplätze, sondern nur mehr Bürokratie bringen würde. Link zum Original
Die 630-DM-Regelung soll zurückgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Wir sind für die Rücknahme der unsinnigen 630-DM-Regelung, die keine soziale Sicherheit schafft, sondern die betroffenen Menschen um ein verdientes kleines Zubrot und die mittelständische Wirtschaft um flexible Beschäftigungsmöglichkeiten bringt. Link zum Original
Befristete Arbeitsverhältnisse sollen möglich bleiben.
Wortlaut im Programm
Die bisherige Möglichkeit, befristete Arbeitsverhältnisse einzugehen, muss erhalten bleiben, denn sie schafft Einstellungschancen und ermöglicht den Betrieben eine gezieltere Personalplanung. Link zum Original
Der Sozialstaat soll sich in Anspruch und Reichweite nicht darauf beschränken, Geld zu verteilen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Sozialstaat, dessen Anspruch und Reichweite sich nicht darin erschöpfen, Geld zu verteilen. Link zum Original
Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen durch verbesserte Fort- und Weiterbildung mit dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt Schritt halten und zusätzliche Qualifikationen erwerben können.
Wortlaut im Programm
Auch ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind zur Leistung fähig und zur Leistung bereit. Sie müssen durch verbesserte Angebote zur Fort- und Weiterbildung in die Lage versetzt werden, mit dem wissenschaftlichtechnischen Fortschritt Schritt zu halten und neue, zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Link zum Original
Die Tarifpartner stehen bei der Fort- und Weiterbildung älterer Beschäftigter in einer besonderen Verpflichtung.
Wortlaut im Programm
Auch ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind zur Leistung fähig und zur Leistung bereit. Sie müssen durch verbesserte Angebote zur Fort- und Weiterbildung in die Lage versetzt werden, mit dem wissenschaftlichtechnischen Fortschritt Schritt zu halten und neue, zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Hierbei sehen wir die Tarifpartner in einer besonderen Verpflichtung. Link zum Original
Niemand darf wegen seines Alters aus einem Beschäftigungsverhältnis herausgedrängt werden.
Wortlaut im Programm
Niemand darf wegen seines Alters aus einem Beschäftigungsverhältnis herausgedrängt werden. Link zum Original
Im Wirtschaftsleben werden die Möglichkeiten verbessert, nach einer Familienphase wieder eine qualifizierte Erwerbsarbeit aufzunehmen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen im gesamten Wirtschaftsleben die Möglichkeiten für Frauen und Männer verbessern, nach einer Familienphase wieder eine qualifizierte Erwerbsarbeit aufzunehmen und durch Weiterbildung und Beratung Benachteiligungen abzubauen. Link zum Original
Benachteiligungen nach einer Familienphase sollen durch Weiterbildung und Beratung abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen im gesamten Wirtschaftsleben die Möglichkeiten für Frauen und Männer verbessern, nach einer Familienphase wieder eine qualifizierte Erwerbsarbeit aufzunehmen und durch Weiterbildung und Beratung Benachteiligungen abzubauen. Link zum Original
Die Tarifpartner sollen mit flexibleren Arbeitsformen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Tarifpartner auf, mit flexibleren Formen der Arbeit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Link zum Original
Telearbeit und Teilzeitarbeit bieten bislang nicht ausreichend genutzte Chancen.
Wortlaut im Programm
Telearbeit und Teilzeitarbeit zum Beispiel bieten bisher nicht genügend genutzte Chancen. Link zum Original
Menschenwürdiges Zusammenleben gilt ohne sozialen Ausgleich als nicht denkbar.
Wortlaut im Programm
Menschenwürdiges Leben und Zusammenleben ist in einer arbeitsteiligen, leistungsorientierten Industrie- und Wissensgesellschaft ohne sozialen Ausgleich nicht denkbar. Link zum Original
Die Leistung der Starken wird auch dafür verlangt, dass den Schwachen geholfen werden kann.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordert christlich-demokratische Sozialpolitik die Leistung der Starken auch, damit den Schwachen geholfen werden kann. Link zum Original
Das Gesundheitsforum soll dazu beitragen, zukunftssichere Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Mit der Überwindung historisch bedingter Abgrenzungen zwischen den Branchen soll das Gesundheitsforum dazu beitragen, Baden-Württemberg als herausragenden Gesundheitsstandort in Deutschland und auch weltweit weiter voranzubringen, zukunftssichere Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen sowie neue High-Tech-Produkte und Dienstleistungen zu fördern. Link zum Original
Die flächendeckende Familienpflege soll einen Ausgleichsbetrag für die Grundsicherung erhalten.
Wortlaut im Programm
Die flächendeckende Familienpflege, die beispielsweise von Katholischen Sozialstationen getragen wird, soll einen Ausgleichsbetrag für die Grundsicherung bekommen. Link zum Original
Die 630-Mark-Regelung soll im Interesse des Fortbestands der Nachbarschaftshilfe geändert werden.
Wortlaut im Programm
Auch im Hinblick auf den Fortbestand der Nachbarschaftshilfe treten wir für die Änderung der 630-Mark-Regelung ein. Link zum Original
Die Sozialhilfe gilt als unentbehrlicher Bestandteil der sozialen Sicherung.
Wortlaut im Programm
Die Sozialhilfe ist ein unentbehrlicher Bestandteil der sozialen Sicherung. Link zum Original
Die Sozialhilfe soll den Empfängern ein Leben ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht.
Wortlaut im Programm
Aufgabe der Sozialhilfe ist es, dem Empfänger der Hilfe die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht. Link zum Original
Wer Hilfe der Gemeinschaft beansprucht, muss nach seinen Möglichkeiten der Gemeinschaft etwas zurückgeben.
Wortlaut im Programm
Für die CDU Baden-Württemberg gilt der Grundsatz: Wer die Hilfe der Gemeinschaft beansprucht, muss auch bereit sein, nach seinen Möglichkeiten der Gemeinschaft dafür etwas zurückzugeben. Link zum Original
Kommunen werden dabei unterstützt, Bezieher von Sozialhilfe zu gemeinnützigen Arbeiten heranzuziehen, sofern Gesundheit und Lebensumstände das zulassen.
Wortlaut im Programm
Deshalb unterstützen wir die Kommunen dabei, Bezieher von Sozialhilfe zu gemeinnützigen Arbeiten heranzuziehen, sofern diese gesundheitlich und von ihren Lebensumständen her dazu in der Lage sind. Vorrangiges Ziel muss es dabei sein, die betroffenen Menschen wieder in reguläre Arbeitsverhältnisse zu vermitteln bzw. die Chancen hierfür zu verbessern. Link zum Original
Vorrangiges Ziel der gemeinnützigen Arbeit von Sozialhilfebeziehern ist es, sie in reguläre Arbeitsverhältnisse zu vermitteln oder ihre Chancen darauf zu verbessern.
Wortlaut im Programm
Deshalb unterstützen wir die Kommunen dabei, Bezieher von Sozialhilfe zu gemeinnützigen Arbeiten heranzuziehen, sofern diese gesundheitlich und von ihren Lebensumständen her dazu in der Lage sind. Vorrangiges Ziel muss es dabei sein, die betroffenen Menschen wieder in reguläre Arbeitsverhältnisse zu vermitteln bzw. die Chancen hierfür zu verbessern. Link zum Original
Das Modell des Einstiegsgelds für langzeitarbeitslose Sozialhilfeempfänger wird fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Das in Baden-Württemberg erstmalig erprobte Modell des Einstiegsgelds für langzeitarbeitslose Sozialhilfeempfänger hat positive Ergebnisse gebracht. Wir werden es fortführen und mit der flächendeckenden Einführung in Zusammenarbeit mit den Sozialhilfeträgern beginnen. Link zum Original
Die flächendeckende Einführung des Einstiegsgelds beginnt in Zusammenarbeit mit den Sozialhilfeträgern.
Wortlaut im Programm
Das in Baden-Württemberg erstmalig erprobte Modell des Einstiegsgelds für langzeitarbeitslose Sozialhilfeempfänger hat positive Ergebnisse gebracht. Wir werden es fortführen und mit der flächendeckenden Einführung in Zusammenarbeit mit den Sozialhilfeträgern beginnen. Link zum Original
Die steuerfinanzierten Systeme der Sozialhilfe und der Arbeitslosenhilfe sollen bei den Kommunen zu einem Leistungssystem zusammengeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die beiden steuerfinanzierten Systeme der Sozial- und Arbeitslosenhilfe sollen bei den Kommunen zu einem Leistungssystem zusammengeführt werden. Link zum Original
Das Programm Jugend-Arbeit-Zukunft wird fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir das Programm "Jugend-Arbeit-Zukunft" und das Langzeitarbeitslosenprogramm des Landes fortführen. Link zum Original
Das Langzeitarbeitslosenprogramm des Landes wird fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir das Programm "Jugend-Arbeit-Zukunft" und das Langzeitarbeitslosenprogramm des Landes fortführen. Link zum Original
Der Missbrauch von Sozialleistungen wird weiterhin bekämpft.
Wortlaut im Programm
Wir werden den Missbrauch von Sozialleistungen weiterhin bekämpfen, denn jede Mark, die dort ankommt, wo sie gar nicht gebraucht wird, fehlt anderen Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, oder für andere wichtige Aufgaben. Link zum Original
Qualifizierung, Vermittlung und Beschäftigung einheimischer Arbeitnehmer haben Vorrang vor weiterem Zuzug.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich aber müssen die Qualifizierung, Vermittlung und Beschäftigung von einheimischen Arbeitnehmern Vorrang vor weiterem Zuzug haben. Arbeitsmarktpolitischen Bedürfnissen mittelständischer Unternehmen muss bei der Interessensabwägung ein besonderes Gewicht zukommen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.