SPD · Ein neuer Anfang für Hamburg.
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Bürgerschaftswahl Hamburg 2004 · Original
Das Programm enthält 55 von 177 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 55Forderungen zum Politikfeld
- 31 %des Programms
- 14Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 55
Bildung und Ausbildung werden grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Deshalb stehen im Mittelpunkt unserer Politik die Überwindung der Massenarbeitslosigkeit,eine grundlegende Reform von Bildung und Ausbildungsowie weitere Anstrengungen für Sicherheit, Sauberkeit und Lebensqualität. Link zum Original
Alle Kinder von drei bis sechs Jahren erhalten einen Betreuungsanspruch von mindestens fünf statt vier Stunden täglich.
Wortlaut im Programm
Alle 3- bis 6-jährigen Kinder sollen mindestens fünf statt bisher vier Stunden am Tag betreut werden,damit mehr Zeit für Bildung, Ausflüge und Mittagessen bleibt. Link zum Original
Die Fortbildung der Beschäftigten in Kindertagesstätten wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir werden für eine verbesserte Fortbildung der Beschäftigten in den Kindertagesstätten sorgen. Link zum Original
Die Chancen junger Menschen sollen nicht von Bildung und Vermögen der Eltern abhängen.
Wortlaut im Programm
Die Chancen eines jungen Menschen dürfen nicht von Bildung und Vermögen der Eltern abhängen. Link zum Original
Kindern werden möglichst früh Bildungschancen eröffnet.
Wortlaut im Programm
Wir werden Kindern möglichst früh Bildungschancen eröffnen. Link zum Original
Kindertagesstätten sollen stärker zur ersten Säule des Bildungssystems werden.
Wortlaut im Programm
Kindertagesstätten müssen noch stärker als bisher zur ersten Säule unseres Bildungssystems werden. Link zum Original
Bis 2006 werden bis zu 18.000 zusätzliche Kita-Plätze geschaffen, bis jede auf Betreuung angewiesene Familie einen Platz erhält.
Wortlaut im Programm
Wir werden bis zum Jahr 2006 bis zu 18.000 zusätzliche Kita-Plätze schaffen – bis jede Hamburger Familie, die aus beruflichen oder aus sozialen Gründen auf Kinderbetreuung angewiesen ist, auch Kinderbetreuung bekommt. Link zum Original
Es gibt mehr Unterricht und weniger Unterrichtsausfall.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Leistung fördern – durch mehr Unterricht und weniger Unterrichtsausfall, durch konsequente Maßnahmen gegen Schulschwänzen und durch klare Bildungsstandards und Vergleichsarbeiten. Link zum Original
Gegen Schulschwänzen wird konsequent vorgegangen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Leistung fördern – durch mehr Unterricht und weniger Unterrichtsausfall, durch konsequente Maßnahmen gegen Schulschwänzen und durch klare Bildungsstandards und Vergleichsarbeiten. Link zum Original
Es werden klare Bildungsstandards und Vergleichsarbeiten eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Leistung fördern – durch mehr Unterricht und weniger Unterrichtsausfall, durch konsequente Maßnahmen gegen Schulschwänzen und durch klare Bildungsstandards und Vergleichsarbeiten. Link zum Original
Der Anteil der Abiturientinnen und Abiturienten wird schrittweise auf 50 Prozent gesteigert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen schrittweise die Zahl der Abiturientinnen und Abiturienten auf 50 Prozent steigern. Link zum Original
Die Leistungsanforderungen für das Abitur werden nicht abgesenkt.
Wortlaut im Programm
Dabei sollen die Leistungsanforderungen für das Abitur nicht abgesenkt werden. Link zum Original
Alle Schülerinnen und Schüler sollen mindestens den Hauptschulabschluss erreichen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle Schülerinnen und Schüler mindestens den Hauptschulabschluss erreichen Link zum Original
Das zehnte Schuljahr wird auch für die Hauptschule verpflichtend.
Wortlaut im Programm
Wir werden das 10. Schuljahr auch für die Hauptschule zur Pflicht machen und die Zahl der erfolgreichen Schulabschlüsse erhöhen. Link zum Original
Die Zahl der erfolgreichen Schulabschlüsse wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir werden das 10. Schuljahr auch für die Hauptschule zur Pflicht machen und die Zahl der erfolgreichen Schulabschlüsse erhöhen. Link zum Original
Die Schule richtet sich an den Kindern und Jugendlichen aus.
Wortlaut im Programm
Die Schule soll sich an den Kindern und Jugendlichen ausrichten, nicht umgekehrt. Link zum Original
Alle Kinder werden in ihren Begabungen und Schwächen stärker individuell gefördert.
Wortlaut im Programm
Alle Kinder sollen stärker individuell gefördert werden: In ihren besonderen Begabungen genauso wie bei ihren Schwächen. Link zum Original
Allen Kindern werden in den Schulen Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung angeboten.
Wortlaut im Programm
Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung soll allen Kindern in den Schulen angeboten werden. Link zum Original
Das Sitzenbleiben wird durch bessere Förderung so weit wie möglich reduziert.
Wortlaut im Programm
Mit besserer Förderung wollen wir das Sitzenbleiben so weit es geht reduzieren. Link zum Original
Alle Schülerinnen und Schüler sollen sich für eine Ganztagsschule entscheiden können.
Wortlaut im Programm
Alle Schülerinnen und Schüler in Hamburg sollen sich für eine Ganztagsschule entscheiden können. Link zum Original
Gleiche Bildungschancen gelten als Voraussetzung einer gerechten und sozialen Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
Nur eine Gesellschaft, die gleiche Bildungschancen ermöglicht, ist eine gerechte und soziale Gesellschaft. Link zum Original
Integrative Schul- und Unterrichtsformen werden weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir sind von den Vorteilen integrativer Schul- und Unterrichtsformen überzeugt und wollen sie weiterentwickeln. Link zum Original
Bildungswege sollen offen gehalten werden.
Wortlaut im Programm
Bildungswege müssen offen gehalten werden. Link zum Original
Die Möglichkeit, nach der Realschule über die Fachoberschule das Fachabitur zu erreichen, wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
Daher werden wir die skandalöse Abschaffung der Möglichkeit, nach der Realschule durch den Besuch einer Fachoberschule Fachabitur zu erreichen, wieder rückgängig machen. Link zum Original
Sprachförderung und Lernangebote beginnen bereits im Kindergarten.
Wortlaut im Programm
Wir werden mit Sprachförderung und Lernangeboten schon im Kindergarten beginnen und damit einer zentraler Forderung aus der PISA-Studie entsprechen. Link zum Original
Qualitätsvereinbarungen stellen sicher, dass Kindertagesstätten den Spracherwerb fördern.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen von Qualitätsvereinbarungen soll zukünftig sichergestellt werden, dass in den Kindertagesstätten der Spracherwerb gefördert wird. Link zum Original
Vor dem Kita-Besuch wird der Sprachstand aller Kinder erhoben.
Wortlaut im Programm
Dazu soll vor dem Besuch der Kindertagesstätte der Sprachstand aller Kinder erhoben werden. Link zum Original
Im fünften Lebensjahr werden die Deutschkenntnisse aller Kinder festgestellt.
Wortlaut im Programm
Im fünften Lebensjahr soll bei allen Kindern festgestellt werden, wie gut sie die deutsche Sprache beherrschen. Link zum Original
Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse sind zur Teilnahme an gezielter Sprachförderung in der Schule berechtigt und verpflichtet.
Wortlaut im Programm
Wer sich nicht angemessen in deutscher Sprache ausdrücken kann, soll berechtigt und zugleich verpflichtet sein, an einer gezielten sprachlichen Förderungin der Schule teilzunehmen. Link zum Original
Die Grundschulen werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung der Grundschulen und die Stärkung der Bildung in den Kitaswerden ein Schwerpunkt sozialdemokratischer Bildungspolitik sein. Link zum Original
Die Bildung in den Kitas wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung der Grundschulen und die Stärkung der Bildung in den Kitaswerden ein Schwerpunkt sozialdemokratischer Bildungspolitik sein. Link zum Original
Alle Fünfjährigen erhalten ein Bildungsangebot in der Vorschule oder in der Kita.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle 5-Jährigen in Hamburg ein Bildungsangebot bekommen: entweder in der Vorschule oder in der Kita. Link zum Original
Die Zahl der Ganztagsschulen wird zügig erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir werden Kinder beim Lernen auch nachmittags nicht allein lassen – deshalb werden wir die Zahl der Ganztagsschulen zügig erhöhen. Link zum Original
Die 400 abgebauten Lehrerstellen werden wieder geschaffen.
Wortlaut im Programm
Um die Situation an Hamburgs Schulen umgehend zu verbessern, werden wir in einem ersten Schritt die 400 abgebauten Lehrerstellen wieder aufstocken. Link zum Original
Das Lehrerarbeitszeitmodell wird überprüft und überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Wir werden das Lehrerarbeitszeitmodell überprüfen und überarbeiten. Link zum Original
Schulen erhalten größere Eigenständigkeit bei der Verwendung finanzieller Mittel und der Gestaltung des Lernens.
Wortlaut im Programm
Künftig sollen Schulen größere Eigenständigkeit bei der Verwendung finanzieller Mittel und der Gestaltung des Lernens haben. Link zum Original
Zentrale Vergleichs- und Abschlussarbeiten sichern Standards und Vergleichbarkeit der Schulen.
Wortlaut im Programm
Zentrale Vergleichs- und Abschlussarbeiten werden Standards und Vergleichbarkeit der Schulen sicherstellen. Link zum Original
Es soll ausreichend berufsschulische Bildungsgänge sowie Bildungsgänge zu höheren Abschlüssen wie die zweijährige Fachoberschule geben.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen ausreichend berufsschulische Bildungsgänge, ebenso wie Bildungsgänge, die zu höheren Abschlüssen führen (zweijährige Fachoberschule). Link zum Original
Die Beruflichen Schulen werden nicht in eine Stiftung überführt.
Wortlaut im Programm
Die Pläne zur Überführung der Beruflichen Schulen an eine Stiftung werden wir aufgeben. Link zum Original
Die einzelnen beruflichen Schulen erhalten mehr finanzielle, personelle und inhaltliche Eigenständigkeit.
Wortlaut im Programm
Stattdessen werden wir für die einzelnen beruflichen Schulen mehr finanzielle, personelle und inhaltliche Eigenständigkeit schaffen und die Kooperation mit der Wirtschaft vor Ort und den Sozialpartnern intensivieren Link zum Original
Die Kooperation der beruflichen Schulen mit der örtlichen Wirtschaft und den Sozialpartnern wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Stattdessen werden wir für die einzelnen beruflichen Schulen mehr finanzielle, personelle und inhaltliche Eigenständigkeit schaffen und die Kooperation mit der Wirtschaft vor Ort und den Sozialpartnern intensivieren Link zum Original
Die Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik bleibt als eigenständige Institution erhalten.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss die HWP als eigenständige Institution erhalten bleiben. Link zum Original
Das Lehrangebot der Hochschulen soll der regionalen Nachfrage der Wirtschaft Rechnung tragen und der Wissenschaftsfreiheit verpflichtet sein.
Wortlaut im Programm
Das Lehrangebot an den Hochschulen sollte der Nachfrage aus der Wirtschaft in der Region Rechnung tragen und zugleich der Freiheit der Wissenschaften verpflichtet sein. Link zum Original
An den Hochschulen soll es ein ausgewogenes Angebot von Natur-, Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften geben.
Wortlaut im Programm
Wir treten deshalb für ein ausgewogenes Angebot von Naturwissenschaften, Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften ein. Link zum Original
Die Zusammenarbeit der Hochschulen wird innerhalb Hamburgs und über die Landesgrenzen hinaus ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Um das Studienangebot zu verbessern, werden wir die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen ausbauen, nicht nur innerhalb Hamburgs, sondern auch über die Grenzen des Stadtstaates hinaus. Link zum Original
Der Generationswechsel an den Hochschulen wird genutzt, um die Zahl der Professorinnen zu erhöhen.
Wortlaut im Programm
Der Generationswechsel an den Hochschulen ist zu nutzen, die Anzahl weiblicher Professoren zu erhöhen. Link zum Original
Die Studienabbrecherquote wird durch bessere Betreuung der Studierenden verringert.
Wortlaut im Programm
Ziel unserer Hochschulpolitik soll auch sein, die Abbrecherquote durch eine bessere Betreuung der Studierenden zu verringern. Link zum Original
Vorschläge der Dohnanyi-Kommission werden aufgegriffen, um die Hamburger Hochschulen an internationale Standards heranzuführen.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir Vorschläge der „Dohnanyi-Kommission“aufgreifen, um Hamburgs Hochschulen weiterzuentwickeln, zu verbessern und an internationale Standards heranzuführen. Link zum Original
Die Hochschulen stellen auf Bachelor- und Masterstudiengänge um.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört auch die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge, sowie eine Internationalisierung der Studienangebote. Link zum Original
Die Studienangebote werden internationalisiert.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört auch die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge, sowie eine Internationalisierung der Studienangebote. Link zum Original
Der Zugang zur Universität soll nicht an fehlendem Geld scheitern.
Wortlaut im Programm
Deshalb darf der Zugang zur Universität nicht an fehlendem Geld scheitern. Link zum Original
Studiengebühren für das Erststudium an Hamburger Hochschulen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Einführung von Studiengebühren für das Erststudium an allen Hamburger Hochschulen lehnen wir ab. Link zum Original
Es werden weiterhin Studienangebote für Menschen ohne Abitur bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Und deshalb wollen wir auch weiterhin Studienangebote für Menschen bereitstellen, die nicht den direkten Weg über das Abitur nehmen. Link zum Original
Ein wirksamer Technologietransfer aus den Hochschulen wird organisiert, damit Kompetenzzentren entstehen.
Wortlaut im Programm
Dabei wird es insbesondere darauf ankommen, kleinere und größere Unternehmen sinnvoll miteinander zu vernetzen, einen wirksamen Technologie-Transfer von Seiten der Hochschulen zu organisieren und dadurch breit gefächerte Kompetenz- Zentren entstehen zu lassen. Link zum Original
Die Vernetzung von Kitas, Schulen und weiteren Kinder- und Jugendeinrichtungen wird vorangebracht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Angebote für Familien in den Stadtteilen verbessern und die Vernetzung von Kindertagesstätten, Schulen sowie weiteren Kinder- und Jugendeinrichtungen voranbringen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.