CDU · Wie soll Sachsen im Jahr 2000 aussehen?
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Sachsen 1994 · beschlossen 09.10.1993 · Original
Das Programm enthält 93 von 505 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 93Forderungen zum Politikfeld
- 18 %des Programms
- 48Seiten im Original
- 1994Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 93
Die Orientierung am christlich-humanistischen Menschenbild und an den Überlieferungen der abendländischen Kultur bleibt unverzichtbar.
Wortlaut im Programm
Unverzichtbar aber bleibt die Orientierung am christlich-humanistischen Menschenbild und den wesentlichen Überlieferungen der abendländischen Kultur. Link zum Original
Die Politik stützt sich auf christliche Grundwerte und ermöglicht gemeinsames Handeln von Christen verschiedener Konfessionen und Nichtchristen.
Wortlaut im Programm
Sie stellt sich auf den Boden christlicher Grundwerte und Traditionen, und sie ermöglicht auf dieser Grundlage gemeinsames politisches Handeln von Christen verschiedener Konfessionen und von Nichtchristen, die christliche Grundwerte als ethische Grundlage für verantwortliche Politik anerkennen. Link zum Original
Der Mensch wird als Ganzes gesehen, bestimmt durch sozialen Status, Kultur, Tradition und Religion.
Wortlaut im Programm
Die CDU sieht den Menschen, gemäß ihrer christlichen Tradition, als ein Ganzes. Er wird nicht allein durch seinen gesellschaftlichen Status und sein soziales Umfeld bestimmt, sondern in gleicher weise von der Kultur, der Tradition und der Religion. Nur eine ganzheitliche Sicht des geistigen, ethischen und materiellen Lebens wird diesem Menschenbild gerecht. Link zum Original
Die Vergangenheit der DDR-Diktatur soll aufgearbeitet werden.
Wortlaut im Programm
6. Die Sächsische Union bekennt sich zur Notwendigkeit, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Link zum Original
Die Verbrechen des SED-Regimes sollen offengelegt und im Rahmen der Gesetze konsequent geahndet werden.
Wortlaut im Programm
Sie setzt sich dafür ein, daß die Unmenschlichkeit und die Verbrechen des ~ED-Regimes offengelegt und konsequent im Rahmen der Gesetze geahndet werden. Link zum Original
Den Opfern des SED-Regimes soll Gerechtigkeit widerfahren und Wiedergutmachung geleistet werden.
Wortlaut im Programm
Den Opfern muß Gerechtigkeit widerfahren und Wiedergutmachung geleistet werden. Link zum Original
DDR-Nostalgie und die Glorifizierung des Sozialismus werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
7. Die Sächsische Union wendet sich gegen DDR-Nostalgie und Glorifizierung des Sozialismus. Link zum Original
Der Wesenskern der sozialistischen Ideologie gilt als falsch und in seinen Auswirkungen als unmenschlich.
Wortlaut im Programm
Der Wesenskern der sozialistischen Ideologie ist falsch und hat sich in seinen Auswirkungen als unmenschlich und verheerend erwiesen. Link zum Original
Die Partei stellt sich auf die Seite der in der DDR Unterdrückten.
Wortlaut im Programm
W~r stehen auf der Seite derjenigen, die in der DDR unterdrückt wurden, und denen die Machthaber das Leben schwer gemacht haben. Link zum Original
Die Ablehnung des Sozialismus bedeutet keine Abwertung dessen, was Menschen unter sozialistischen Verhältnissen getan haben.
Wortlaut im Programm
Wenn wir uns gegen den Sozialismus wenden, meinen wir damit keinesfalls, daß alles schlecht war, was die Menschen unter sozialistischen Verhältnissen getan und gewollt haben. Link zum Original
Die Deutschen sollen sich ohne Beklemmung und ohne Überheblichkeit wieder als eine Nation verstehen.
Wortlaut im Programm
11. Die Sächsische Union will daran mitwirken, daß sich die Deutschen ohne Beklemmung, aber auch ohne Überheblichkeit wieder als eine Nation verstehen. Link zum Original
Der Wunsch junger Menschen nach einem Verhältnis zu ihrem Vaterland erfordert offene Gespräche zwischen den Generationen.
Wortlaut im Programm
Insbesondere der Wunsch junger Menschen, sich in aller Selbstverständlichkeit zustimmend und kritisch ihrem Vaterland zu stellen, bedarf der vorurteilsfreien Gesprächsbereitschaft der Generationen, die ihre Erfahrungen mit deutscher Geschichte offen einbringen sollten. Link zum Original
Die kulturelle Vielfalt Sachsens soll erhalten werden.
Wortlaut im Programm
26. Die Sächsische Union setzt sich für die Erhaltung der kulturellen Vielfalt Sachsens ein. Link zum Original
Die gemeinsame deutsche Kultur, die auch während der Teilung fortbestand, wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Sie fördert die auch während der Jahre der Teilung nicht erloschene einheitliche deutsche Kultur, da diese die Wertvorstellungen und die Identität aller Deutschen entscheidend bestimmt. Link zum Original
Die Zuständigkeit für die Kulturfinanzierung soll zwischen Bund, Ländern und Gemeinden sinnvoll geordnet werden.
Wortlaut im Programm
Die Zuständigkeit für die Finanzierung muß zwischen Bund, Ländern und Gemeinden sinnvoll geordnet werden. Link zum Original
Die Kultur Sachsens hat christliche Wurzeln.
Wortlaut im Programm
Die Kultur Sachsens hat christliche Wurzeln. Link zum Original
Theater, Orchester und Filmbühnen sollen als Stätten lebendiger Kultur statt als museale Bestände gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Es gilt, die Einrichtungen interpretierender Kunst (Theater, Orchester, Filmbühnen u.a.) nicht als museale Bestände zu fördern, sondern als Stätten lebendiger Kultur, die Brücken zwischen Überlieferung und Gegenwart schlagen, den Herkunftssinn stärken und sich mit einem geänderten Selbstverständnis der Gesellschaft und wechselnden soziologischen Strukturen wandeln. Link zum Original
Die Kulturausgaben sollen in einem angemessenen Verhältnis zu anderen wichtigen Bereichen stehen.
Wortlaut im Programm
Die Aufwendungen für die Kultur müssen deshalb in einem angemessenen Verhältnis zum Aufbau und zur Unterstützung anderer wichtiger Bereiche stehen. Link zum Original
Zeitgenössische Kunst und Kultur sollen in ihrer Breite gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist die zeitgenössische Kunst und Kultur in ihrer Breite zu fördern und zu unterstützen. Link zum Original
Die Zahl der Kunstpreise des Freistaates, der Regionen und Kommunen soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Die Zahl der Kunstpreise sowohl des Freistaates als auch der Regionen und Kommunen ist zu erhöhen. Link zum Original
Eine privat und staatlich finanzierte Kulturstiftung soll Projekte der Literatur, Musik, bildenden Kunst und Festspiele unterstützen.
Wortlaut im Programm
Über eine mit privaten und staatlichen Geldern finanzierte Kulturstiftung sind Projekte der Literatur, Musik und bildenden Kunst sowie Festspiele unterschiedlicher Gattungen zu unterstützen. Link zum Original
Volks- und Breitenkultur mit Jugendkulturstätten, Kirchenmusik und Heimatvereinen soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Förderung verdient auch die Volks- und Breitenkultur: Jugendkulturstätten, Kirchenmusik, Kultur- und Heimatvereine sowie die Pflege der sächsischen Kulturlandschaften. Hier sind staatliche und kommunale Hilfe ebenso unerläßlich wie das ehrenamtliche Engagement und Spenden. Link zum Original
Für die Breitenkultur sind staatliche und kommunale Hilfe ebenso unerlässlich wie Ehrenamt und Spenden.
Wortlaut im Programm
Förderung verdient auch die Volks- und Breitenkultur: Jugendkulturstätten, Kirchenmusik, Kultur- und Heimatvereine sowie die Pflege der sächsischen Kulturlandschaften. Hier sind staatliche und kommunale Hilfe ebenso unerläßlich wie das ehrenamtliche Engagement und Spenden. Link zum Original
Die Bibliotheksbestände sollen in Wissenschaft, Berufsbildung, Belletristik und Unterhaltungsliteratur erneuert werden.
Wortlaut im Programm
Die Erneuerung der Bibliotheksbestände auf wissenschaftlichem, berufsbildendem und belletristischem Gebiet sowie im Bereich der Unterhaltungsliteratur ist entscheidend für die Entwicklung eines modernen Sachsens. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche und private Rundfunkanstalten sollen gleichberechtigt sein.
Wortlaut im Programm
27. Die CDU tritt für die Gleichberechtigung von öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanstalten ein. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche Programme sollen sich deutlich von denen privater Anbieter unterscheiden.
Wortlaut im Programm
Dabei sollten sich die Öffentlich-rechtlichen Programme deutlich von denen privater Anbieter unterscheiden. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sollen die Grundversorgung und ein gutes Kultur- und Bildungsniveau gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Die Öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten müssen die Grundversorgung, ein gutes Kultur- und Bildungsniveau und eine ausreichende Berücksichtigung von Minderheiten gewährleisten. Link zum Original
Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sollen Minderheiten ausreichend berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Die Öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten müssen die Grundversorgung, ein gutes Kultur- und Bildungsniveau und eine ausreichende Berücksichtigung von Minderheiten gewährleisten. Link zum Original
Pornografie und Gewaltverherrlichung in Medien, auch in Videos und Computerspielen, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sind gegen Pornografie und die Verherr~ichung von Gewalt in den Medien einschließlich der neuen Medien wie Video und Computerspiele. Link zum Original
Eine faire und ausgewogene Berichterstattung wird gefordert.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine faire und ausgewogene Berichterstattung ein und wenden uns gegen skandalorientierte, verfälschende und herabwürdigende Darstellungen. Link zum Original
Skandalorientierte, verfälschende und herabwürdigende Darstellungen in den Medien werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine faire und ausgewogene Berichterstattung ein und wenden uns gegen skandalorientierte, verfälschende und herabwürdigende Darstellungen. Link zum Original
Pressefreiheit gilt als lebenswichtig für die Demokratie, ihre Seriosität als überlebenswichtig.
Wortlaut im Programm
Die Freiheit der Presse ist lebenswichtig für die Demokratie, ihre Seriosität aber Überlebenswichtig. Link zum Original
Marktbeherrschende Medienkonzentrationen sollen mit dem Wettbewerbsrecht und notfalls dessen Verschärfung bekämpft werden.
Wortlaut im Programm
Marktbeherrschende Konzentrationen müssen mit allen Mitteln des Wettbewerbsrechts und gegebenenfalls durch seine Verschärfung bekämpft werden. Link zum Original
Regionale Pressemonopole in Sachsen sollen auf Dauer nicht hingenommen werden.
Wortlaut im Programm
Auch Regionalmonopole, wie sie bei der Presse gegenwärtig in Sachsen vorherrschen, können auf Dauer nicht hingenommen werden. Link zum Original
Das sächsische Verlagswesen soll im Rahmen der Wirtschaftsförderung belebt werden.
Wortlaut im Programm
Die CDU setzt es sich zur Aufgabe, im Rahmen der Wirtschaftsförderung das sächsische Verlagswesen zu beleben und ihm eine Perspektive zu bieten. Link zum Original
Die Leistungen der in Sachsen niedergelassenen Heimatvertriebenen werden anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die Sächsische Union erkennt die großen Leistungen an, die die in Folge des zweiten Weltkrieges widerrechtlich aus ihrer Heimatvertriebenen und in Sachsen niedergelassenen Deutschen erbracht haben. Link zum Original
Heimatvertriebene in Sachsen erhalten schnellstmöglich eine materielle Anerkennung ihrer Kriegs- und Nachkriegslasten.
Wortlaut im Programm
Die Sächsische Union erkennt die großen Leistungen an, die die in Folge des zweiten Weltkrieges widerrechtlich aus ihrer Heimatvertriebenen und in Sachsen niedergelassenen Deutschen erbracht haben. Sie setzt sich dafür ein, daß ihnen schnellstmöglich ein Zeichen der materiellen Anerkennung ihrer besonderen Lasten zuteil wird, die sie in Kriegs- und Nachkriegszeiten tragen mußten. Link zum Original
Mit Vertriebenen, ihren Verbänden und Landsmannschaften wird eine gute Zusammenarbeit angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die Sächsische Union setzt auf eine gute Zusammenarbeit mit den Vertriebenen, deren Verbänden und Landsmannschaften. Link zum Original
Die Charta der deutschen Vertriebenen mit Gewaltverzicht und Heimatrecht gilt als Grundlage der Verbandsarbeit.
Wortlaut im Programm
Grundlage des Tätigwerdens der Verbände und Landsmannschaften ist die Charta der deutschen Vertriebenen, in der der Verzicht auf Gewalt, aber auch das Heimatrecht sowie das Mitwirken am Aufbau eines gemeinsamen Europas als Bereitschaft und Verpflichtung der Vertriebenen fixiert sind. Link zum Original
Landsmannschaften gelten als Partner der in den östlichen Siedlungsgebieten verbleibenden Deutschen.
Wortlaut im Programm
Die Landsmannschaften sind darüber hinaus die berufenen Partner für die Deutschen, die in den historischen Siedlungsgebieten im Osten verbleiben und nicht aussiedeln wollen. Link zum Original
Landsmannschaften sollen an der Verständigung mit den Nachbarvölkern mitarbeiten.
Wortlaut im Programm
Die politischen Veränderungen in unseren Nachbarstaaten eröffnen den Landsmannschaften vielfältige Möglichkeiten an der Verständigung mit unseren Nachbarvölkern und an der Lösung gemeinsamer Probleme in freundschaftlicher Zusammenarbeit mitzuarbeiten. Link zum Original
Landsmannschaften wirken auf Ausgleich, friedliches Miteinander und die Ächtung jeder Vertreibung hin.
Wortlaut im Programm
Die eigene Vertreibung verpflichtet die Landsmannschaften, auf ein Klima des Ausgleichs und des friedlichen Miteinanders und der Ächtung jeder Vertreibung hinzuwirken. Link zum Original
Die christliche Wertordnung gilt als unverzichtbar für die Persönlichkeitsbildung.
Wortlaut im Programm
Wir verstehen die christliche Wertordnung als unverzichtbar für die Wesensund Persönlichkeitsbildung der Menschen in unserem Lebensraum. Link zum Original
Die Gewinnung von Menschen für das Christentum ist Aufgabe der Kirchen und der Christen, nicht des Staates.
Wortlaut im Programm
Menschen für das Christentum zu gewinnen, obliegt dem Missionsauftrag der Kirchen und jedes einzelnen Christen. Link zum Original
Der christliche Glaube beruht auf der völlig freien Entscheidung des Einzelnen.
Wortlaut im Programm
Der christliche Glaube unterliegt der völlig freien Entscheidung des einzelnen. Link zum Original
Niemand wird wegen seines Glaubens bevorzugt oder benachteiligt.
Wortlaut im Programm
Niemand darf wegen seines Glaubens bevorzugt oder benachteiligt werden. Link zum Original
Alle der Humanität verpflichteten Religionen werden geachtet.
Wortlaut im Programm
Christdemokraten achten alle der Humanität verpflichtete Religionen. Link zum Original
Die Politik sieht sich dem Christentum ohne Bevorzugung einer Konfession verpflichtet.
Wortlaut im Programm
Doch sind wir dem Christentum, ohne Bevorzugung einer bestimmten Konfession, verpflichtet. Link zum Original
Christliche Kirchen und Religionsgemeinschaften gelten als Partner der Politik.
Wortlaut im Programm
Wir sehen in den christlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften unsere Partner und setzen uns für eine staatliche Unterstützung kirchlicher Vorhaben und Aufgaben ein, die der Gesamtgesellschaft kulturell oder sozial zugute kommen. Link zum Original
Kirchliche Vorhaben mit kulturellem oder sozialem Nutzen für die Gesellschaft werden staatlich unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir sehen in den christlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften unsere Partner und setzen uns für eine staatliche Unterstützung kirchlicher Vorhaben und Aufgaben ein, die der Gesamtgesellschaft kulturell oder sozial zugute kommen. Link zum Original
Die Politik ist offen für eine kritische Begleitung durch die Kirchen.
Wortlaut im Programm
Die Sächsische Union ist offen für eine kritische Begleitung durch die Kirchen. Sie hält Gespräche mit ihnen über verantwortbare Ziele der Politik, über Grundwerte und Leitbilder für wichtig und notwendig. Link zum Original
Gespräche mit den Kirchen über politische Ziele, Grundwerte und Leitbilder gelten als notwendig.
Wortlaut im Programm
Die Sächsische Union ist offen für eine kritische Begleitung durch die Kirchen. Sie hält Gespräche mit ihnen über verantwortbare Ziele der Politik, über Grundwerte und Leitbilder für wichtig und notwendig. Link zum Original
Pseudoreligiöse Vereinigungen mit totalitären Methoden werden nicht als Religionsgemeinschaften anerkannt.
Wortlaut im Programm
Vereinigungen, die auf pseudoreligiöser Grundlage Menschen in psychische oder materielle Abhängigkeit bringen und sich dabei totalitärer undemokratischer Methoden bedienen, werden von uns nicht als Religionsgemeinschaften anerkannt, sondern entschieden abgelehnt. Link zum Original
Das Bestehen jüdischer Religionsgemeinden in Deutschland nach den NS-Verbrechen wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Wir sind froh darüber, daß es trotz der nationalsozialistischen Verbrechen jüdische Religionsgemeinden in Deutschland gibt. Link zum Original
Der christliche Glaube wird als untrennbar mit seinen jüdischen Wurzeln verbunden gesehen.
Wortlaut im Programm
Der christliche Glaube ist ohne seine jüdischen wurzeln nicht denkbar. Link zum Original
Die Zuwanderung von Juden aus Osteuropa nach Sachsen wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die Sächsische Union nimmt dankbar zur Kenntnis, daß Juden aus Osteuropa auch hier in Sachsen eine neue Heimt suchen. Link zum Original
Jüdische Religionsgemeinden erhalten jede mögliche Unterstützung.
Wortlaut im Programm
Jüdische Religionsgemeinden sollen jede mögliche Unterstützung erhalten. Link zum Original
Leipzigs Ruf als Universitäts- und Kulturstadt wird weiter gestärkt.
Wortlaut im Programm
Leipzigs Ruf als Universitäts- und Kulturstadt wird weiter befördert. Link zum Original
Schloss Hartenfels wird erhalten und seiner kulturhistorischen Bedeutung gemäß genutzt.
Wortlaut im Programm
Schloß Hartenfels, das nebst der Albrechtsburg und dem Dresdner Schloß das bedeutendste Denkmal sächsischer Geschichte ist, muß erhalten und seiner kulturhistorischen Bedeutung gemäß genutzt werden. Link zum Original
Südwestsachsen wird beim Erhalt und Ausbau seiner Kultureinrichtungen unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die südwestsächsische Region wird beim Erhalt und beim Ausbau ihrer Kunstund Kultureinrichtungen unterstützt. Link zum Original
Dresden wird als Kleinod sächsischer Kultur in alter Schönheit wieder aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Dresden, die Hauptstadt des Freistaates Sachsen mit Sitz des Landtages und der Staatsregierung, wird als herausragendes Kleinod sächsischer Kulturtradition in einem Zeitraum, der über das Jahr 2000 hinausreicht, in alter Schönheit und mit neuen Komponenten wieder erstehen. Link zum Original
Auch die kulturellen Strukturen in den Kreisen um Dresden werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Ebenso muß die Infrastruktur entscheidend verbessert werden. Dazu gehören auch die kulturellen Strukturen. Link zum Original
Folgen der sozialistischen Bevormundung werden bekämpft und bei Älteren übergangsweise ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Für die Sächsische Union ergibt sich u.a. die Aufgabe, derartigen Defiziten entgegenzuwirken und das, was nicht behebbar ist - insbesondere bei älteren Bevölkerungsgruppen - für eine Übergangszeit durch besondere Maßnahmen auszugleichen. Link zum Original
Ein täglicher Aufklärungsbeitrag im Fernsehen soll über Freiheit informieren und Lebenshilfe geben.
Wortlaut im Programm
Aufklärungsunterricht: Was ist Freiheit? Allgemeine Lebenshilfe für ein besseres Zurechtkommen im Leben (täglich 5 min im TV) Link zum Original
Kulturelle, demokratische, christliche und humanistische Grundwerte werden neu vermittelt.
Wortlaut im Programm
Eine Neuvermittlung kultureller, demokratischer, christlicher und humanistischer Grundwerte ist vonnöten. Link zum Original
Die Medien, insbesondere das Fernsehen, tragen dem Bedarf an Wertebildung Rechnung.
Wortlaut im Programm
Hier besteht großer Bildungs- und Aufklärungsbedarf, dem die Medien, insbesondere das Fernsehen, Rechnung tragen sollten. Link zum Original
Einer Verklärung des Sozialismus und der DDR wird entgegengetreten.
Wortlaut im Programm
Wir halten es für notwendig, einer zunehmenden Verklärung und Glorifizierung des Sozialismus und der DDR entgegenzutreten. Link zum Original
Die Aufarbeitung vergleicht Rechtssicherheit, Gerechtigkeit und Menschenrechte in der DDR mit der heutigen Lage.
Wortlaut im Programm
Es sind Fragen zu stellen nach der - Rechtssicherheit, Gerechtigkeit und den Menschenrechten tatsächlichen Gleichberechtigung von Frau und Mann - Verschwendung und Verschuldung - Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, Streikrecht - Verteilungsgerechtigkeit - Militarisierung des Lebens - Bildung von Umweltbewußtsein - Bildung von Unrechtsbewußtsein in der DDR im Vergleich mit heute. Link zum Original
Die Aufarbeitung vergleicht die tatsächliche Gleichberechtigung von Frau und Mann in der DDR mit der heutigen Lage.
Wortlaut im Programm
Es sind Fragen zu stellen nach der - Rechtssicherheit, Gerechtigkeit und den Menschenrechten tatsächlichen Gleichberechtigung von Frau und Mann - Verschwendung und Verschuldung - Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, Streikrecht - Verteilungsgerechtigkeit - Militarisierung des Lebens - Bildung von Umweltbewußtsein - Bildung von Unrechtsbewußtsein in der DDR im Vergleich mit heute. Link zum Original
Die Aufarbeitung vergleicht Verschwendung und Verschuldung in der DDR mit der heutigen Lage.
Wortlaut im Programm
Es sind Fragen zu stellen nach der - Rechtssicherheit, Gerechtigkeit und den Menschenrechten tatsächlichen Gleichberechtigung von Frau und Mann - Verschwendung und Verschuldung - Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, Streikrecht - Verteilungsgerechtigkeit - Militarisierung des Lebens - Bildung von Umweltbewußtsein - Bildung von Unrechtsbewußtsein in der DDR im Vergleich mit heute. Link zum Original
Die Aufarbeitung vergleicht Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht und Streikrecht in der DDR mit der heutigen Lage.
Wortlaut im Programm
Es sind Fragen zu stellen nach der - Rechtssicherheit, Gerechtigkeit und den Menschenrechten tatsächlichen Gleichberechtigung von Frau und Mann - Verschwendung und Verschuldung - Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, Streikrecht - Verteilungsgerechtigkeit - Militarisierung des Lebens - Bildung von Umweltbewußtsein - Bildung von Unrechtsbewußtsein in der DDR im Vergleich mit heute. Link zum Original
Die Aufarbeitung vergleicht die Verteilungsgerechtigkeit in der DDR mit der heutigen Lage.
Wortlaut im Programm
Es sind Fragen zu stellen nach der - Rechtssicherheit, Gerechtigkeit und den Menschenrechten tatsächlichen Gleichberechtigung von Frau und Mann - Verschwendung und Verschuldung - Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, Streikrecht - Verteilungsgerechtigkeit - Militarisierung des Lebens - Bildung von Umweltbewußtsein - Bildung von Unrechtsbewußtsein in der DDR im Vergleich mit heute. Link zum Original
Die Aufarbeitung vergleicht die Militarisierung des Lebens in der DDR mit der heutigen Lage.
Wortlaut im Programm
Es sind Fragen zu stellen nach der - Rechtssicherheit, Gerechtigkeit und den Menschenrechten tatsächlichen Gleichberechtigung von Frau und Mann - Verschwendung und Verschuldung - Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, Streikrecht - Verteilungsgerechtigkeit - Militarisierung des Lebens - Bildung von Umweltbewußtsein - Bildung von Unrechtsbewußtsein in der DDR im Vergleich mit heute. Link zum Original
Die Aufarbeitung vergleicht die Bildung von Umweltbewusstsein in der DDR mit der heutigen Lage.
Wortlaut im Programm
Es sind Fragen zu stellen nach der - Rechtssicherheit, Gerechtigkeit und den Menschenrechten tatsächlichen Gleichberechtigung von Frau und Mann - Verschwendung und Verschuldung - Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, Streikrecht - Verteilungsgerechtigkeit - Militarisierung des Lebens - Bildung von Umweltbewußtsein - Bildung von Unrechtsbewußtsein in der DDR im Vergleich mit heute. Link zum Original
Die Aufarbeitung vergleicht die Bildung von Unrechtsbewusstsein in der DDR mit der heutigen Lage.
Wortlaut im Programm
Es sind Fragen zu stellen nach der - Rechtssicherheit, Gerechtigkeit und den Menschenrechten tatsächlichen Gleichberechtigung von Frau und Mann - Verschwendung und Verschuldung - Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, Streikrecht - Verteilungsgerechtigkeit - Militarisierung des Lebens - Bildung von Umweltbewußtsein - Bildung von Unrechtsbewußtsein in der DDR im Vergleich mit heute. Link zum Original
Auch die angeblich guten Seiten des Sozialismus werden einer offenen Analyse unterzogen.
Wortlaut im Programm
Aber auch die angeblich guten Seiten des Sozialismus müssen einer offenen Analyse unterzogen werden. Link zum Original
Das Recht auf Arbeit in der DDR gilt eher als Zwang zur Anwesenheit am Arbeitsplatz ohne Selbstverwirklichung.
Wortlaut im Programm
- War "Recht auf Arbeit" nicht eher der Zwang, auf Arbeit anwesend zu sein? Inwieweit konnte sich der Mensch in der Arbeit verwirklichen? Link zum Original
Der Krippenplatz für alle Kinder in der DDR gilt als Mittel staatlicher Einflussnahme und der raschen Einbindung der Mütter in die Produktion.
Wortlaut im Programm
- War der Kinderkrippenplatz für alle Babys nicht eher das Mittel, einerseits die staatliche Einflußnahme schon an der Wiege beginnen zu lassen und andererseits alle Mütter möglichst schnell wieder in den Produktionsprozeß einzubinden? Link zum Original
Die innerparteiliche Diskussion über den zulässigen Grad der Vorbelastung von Mitgliedern in Partei- oder Verwaltungsämtern wird fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Die innerparteiliche Diskussion zum zulässigen Vorbelastungsgrad für ein CDU-Mitglied in Parteiamt oder administrativem Amt darf nicht stillstehen. Link zum Original
Eine Umdeutung der Meinungs- und Pressefreiheit in einen Anspruch, einzige moralische Instanz zu sein, wird zurückgewiesen.
Wortlaut im Programm
Es ist unerträglich, daß diejenigen, die inzwischen dazu übergehen, die Meinungs- und Pressefreiheit umzuinterpretieren in den Anspruch, einzige moralische Instanz zu sein. Link zum Original
Die Öffentlichkeit soll sich einen herabsetzenden, angeblichen Dialog über Kandidaten nicht gefallen lassen.
Wortlaut im Programm
Kein Staat kann das Defizit an Rückgrat und Charakter ersetzen, an dem eine Demokratie zugrunde geht. Deshalb, nicht nur wegen Sterten Heitmann, appelliere ich an die deutsche Öffentlichkeit, sich diese Art von angeblichem Dialog nicht gefallen zu lassen. Link zum Original
Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus soll wachgehalten und als Warnung an kommende Generationen weitergegeben werden.
Wortlaut im Programm
Den Gründungsmitgliedern der Union steckte damals noch der Schrecken in den Knochen darüber, zu welchen Verbrechen Deutsche unter dem Nationalsozialismus fähig gewesen waren. Ich meine, dieser Schreck sollte auch niemals verdrängt werden. Wir müssen ihn wachhalten und von Generation zu Generation als Warnung weitervermitteln. Link zum Original
Geschichte darf nicht ausschließlich aus heutiger Sicht und nach heutigen Kriterien rückwirkend beurteilt werden.
Wortlaut im Programm
Die Programmkommission war aber wie ich denke völlig zu Recht der Meinung, daß es unzulässig ist, die Geschichte ausschließlich aus heutiger Sicht, mit heutigem Wissen und nach heute Üblichen Kriterien rückwirkend zu beurteilen. Link zum Original
Eine rückwirkende Einteilung der DDR-Bevölkerung in wenige Opfer, wenige Täter und eine Mehrheit willenloser Mitläufer wird zurückgewiesen.
Wortlaut im Programm
Ich glaube, wir sollten überhaupt aufhören - besser noch -, wir sollten es uns einfach nicht gefallen lassen, wenn versucht wird, die DDR-Bevölkerung rückwirkend in einige wenige Opfer und ein paar Täter und in eine übergroße Mehrheit willenloser Mitläufer der SED einzuteilen. Link zum Original
Der gegen den Nationalsozialismus und sein Gedankengut gerichtete Gründungsgeist bildet den Anknüpfungspunkt der Programmatik.
Wortlaut im Programm
An diesen, gegen den Nationalsozialismus und gegen dessen Gedankengut gerichteten Geist knüpft die Sächsische Union an. Link zum Original
Die Behauptung, Antifaschismus und Befürwortung des Sozialismus seien untrennbar verbunden, wird als Geschichtslüge zurückgewiesen.
Wortlaut im Programm
Es gehört zu den großen Lügen der Geschichte, daß Antifaschism~s -_abgesehen von der _Absicht der Begriffsverwirrung, die mit diesem Wort verbunden ist - und Befürwortung des Sozialismus sozusagen untrennbar miteinander verbunden seien. Link zum Original
Die Aufarbeitung der DDR-Geschichte soll trotz Aufforderungen zum Aufhören fortgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Immerhin wäre es im freien Teil Deutschlands ohne weiteres möglich gewesen, die nationalsozialistische Vergangenheit etwas gründlicher aufz~arbeiten. . Wenn wir jetzt versuchen, das mit der DDR-Geschichte zu tun, fühlen sich manche unangenehm berührt. Wir bekommen deshalb laufend den Ratschlag, doch endlich damit aufzuhören. Link zum Original
Mediale Angriffe auf Ostdeutsche, die unbefangen über die künftige Rolle Deutschlands nachdenken, werden als unredlich zurückgewiesen.
Wortlaut im Programm
Ich finde es nun nicht besonders redlich, wenn versucht wird, das schlechte Gewissen dadurch zu beruhigen, daß man jetzt mit der Medienkeule auf ostdeutsche eindrischt, nur weil diese in Unkenntnis westlicher Begriffs-Tabus und aufgrund ihrer gänzlich anderen Nachkriegsgeschichte z.B. etwas unbefangener darüber nachdenken, was denn die zukünftige Rolle des wiedervereinigten Deutschlands in Europa und in der Welt sein könnte. Link zum Original
Die Deutschen sollen sich ohne Beklemmung und ohne Überheblichkeit als eine Nation verstehen.
Wortlaut im Programm
Die Sächsische Union jedenfalls hält es für wichtig, daß sich die Deutschen ohne Beklemmung, aber auch ohne jegliche Überheblichkeit als eine Nation verstehen und daß Deutschland in einer sich neu ordnenden Welt entsprechend seiner Leistungsfähigkeit als stabilisierende und friedensstiftende Kraft Verantwortung übernimmt. Link zum Original
Der eigene Ursprung ist kein Grund zur Scham.
Wortlaut im Programm
- Wir müssen uns unseres Ursprungs nicht schämen. Link zum Original
Die Seite derer, die gegen die Diktaturen Widerstand geleistet haben, wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
- Wir stehen auf der Seite derer, die Widerstand geleistet haben gegen die Diktaturen. Link zum Original
Auch eigenes Versagen in der Vergangenheit wird eingestanden.
Wortlaut im Programm
- Wir bekennen, daß es auch Versagen gegeben hat. Link zum Original
Die sozialistische Ideologie ist im Kern falsch und hat sich in ihren Auswirkungen als verheerend und unmenschlich erwiesen.
Wortlaut im Programm
- Wir nennen es klar beim Namen: Der Wesenskern der sozialistischen Ideologie war und ist falsch, und diese Ideologie hat sich in ihren Auswirkungen als verheerend und unmenschlich erwiesen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.