Zielgruppen · Bundestagswahl 2025 · Gesundheit und Pflege
Wie länger zu Hause gepflegt werden?
Was die Parteien in ihren Wahlprogrammen dazu fordern, in der Reihenfolge des Wahlergebnisses, davor der Koalitionsvertrag.
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Koalitionsvertrag stärken
Die ambulante und häusliche Pflege wird gestärkt.
„Ziele der Reform sind, die nachhaltige Finanzierung und Finanzierbarkeit der Pflegeversicherung zu sichern sowie eine Stärkung der ambulanten und häuslichen Pflege.“
Koalitionsvertrag 2025, S. 111 · Link zum Original · Im Vertrag ansehen
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CDU und CSU starke Netzwerke
Durch starke Netzwerke im direkten Umfeld soll eine hohe Zahl Pflegebedürftiger so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen können.
„Durch starke Netzwerke im direkten Umfeld und Chancen der Digitalisierung ermöglichen wir es weiterhin einer hohen Anzahl von Pflegebedürftigen, so lang wie möglich in den eigenen vier Wänden zu wohnen.“
Wahlprogramm CDU und CSU 2025, S. 71 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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AfD höher bezahlen
Häusliche Pflege wird deutlich höher finanziell honoriert.
„Die Situation der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen wollen wir erleichtern, indem wir die häusliche Pflege deutlich höher finanziell honorieren.“
Programm AfD 2025, S. 29 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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SPD mehr Beratung
Beratung, Vernetzung und Anlaufstellen für Pflegebedürftige und Angehörige werden ausgebaut.
„Zugleich werden wir die Beratung, Vernetzung und Anlaufstellen für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen ausbauen und neue Wohnformen verstetigen sowie die Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen ausbauen, um die bedarfsgerechte Pflegeinfrastruktur zu stärken.“
Regierungsprogramm SPD 2025, S. 31 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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Grüne besser finanzieren
Die Finanzierung ambulanter Pflegeangebote und von Pflege-Wohngemeinschaften wird verbessert.
„Die Verbesserung der Finanzierung ambulanter Pflegeangebote und Pflege-Wohngemeinschaften treiben wir voran.“
Regierungsprogramm Grüne 2025, S. 91 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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Linke kommunale Pflicht
Wohnortnahe gesundheitliche und pflegerische Versorgung wird kommunale Pflichtaufgabe.
„Es sollte alles getan werden, um eine wohnortnahe gesundheitliche und pflegerische Versorgung von Patient*innen und Klient*innen zu ermöglichen. Dies sollte zu einer kommunalen Pflichtaufgabe erhoben werden.“
Wahlprogramm Linke 2025, S. 54 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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SSW lieber ambulant
Ambulante Pflege im eigenen Wohnumfeld wird der stationären Pflege nach Möglichkeit vorgezogen.
„Eine ambulante Pflege im eigenen Wohnumfeld ist einer stationären Pflege nach Möglichkeit vorzuziehen.“
Wahlprogramm SSW 2025, S. 15 · Link zum Original · Im Programm ansehen
Alle Forderungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen · Streitfragen zur Bundestagswahl 2025 spielen
Abschrift des Gesprochenen
- Sprecher
- Für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen: Wie länger zu Hause gepflegt werden? Das steht in den Wahlprogrammen.
- Sprecher
- Der Koalitionsvertrag.
- Koalitionsvertrag
- „Ziele der Reform sind … eine Stärkung der ambulanten und häuslichen Pflege.“
- Sprecher
- CDU und CSU.
- CDU und CSU
- „Durch starke Netzwerke im direkten Umfeld und Chancen der Digitalisierung ermöglichen wir es … Pflegebedürftigen, so lang wie möglich in den eigenen vier Wänden zu wohnen.“
- Sprecher
- AfD.
- AfD
- „Die Situation der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen wollen wir erleichtern, indem wir die häusliche Pflege deutlich höher finanziell honorieren.“
- Sprecher
- SPD.
- SPD
- „Zugleich werden wir die Beratung, Vernetzung und Anlaufstellen für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen ausbauen“
- Sprecher
- Die Grünen.
- Grüne
- „Die Verbesserung der Finanzierung ambulanter Pflegeangebote und Pflege-Wohngemeinschaften treiben wir voran.“
- Sprecher
- Die Linke.
- Linke
- „Es sollte alles getan werden, um eine wohnortnahe gesundheitliche und pflegerische Versorgung … zu ermöglichen. … Dies sollte zu einer kommunalen Pflichtaufgabe erhoben werden.“
- Sprecher
- SSW
- SSW
- „Eine ambulante Pflege im eigenen Wohnumfeld ist einer stationären Pflege nach Möglichkeit vorzuziehen.“
- Sprecher
- Koalitionsvertrag: ambulante und häusliche Pflege stärken. CDU und CSU: starke Netzwerke und Digitalisierung. AfD: häusliche Pflege deutlich höher bezahlen. SPD: mehr Beratung und Anlaufstellen. Die Grünen: ambulante Pflege und Pflege-WGs besser finanzieren. Die Linke: wohnortnahe Versorgung als Pflichtaufgabe der Kommunen. SSW: ambulant vor stationär.
- Sprecher
- Alle Fundstellen mit Seite im Original: auf wasstehtdrin.de.
- Sprecher
- Ergebnisorientierte Demokratie.
Vorgelesen von KI-Stimmen: der Sprecher und je Partei eine feste Stimme; die Zitate wörtlich aus den Programmen.
Wie oft das Thema in den Programmen steht
Gesucht nach „zu Hause“ (auch als Wortanfang, etwa in zusammengesetzten Wörtern): 17 Treffer in den Programmen der Parteien im Video (CDU und CSU 2, AfD 2, SPD 5, Grüne 5, Linke 2, SSW 1).
Danach richtet sich die Reihenfolge der Videos zu einer Wahl: je mehr Treffer, desto weiter vorn.
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Reihenfolge
- a) ↑ Parteien: Im Video und in der Liste nach dem Ergebnis der Wahl, die stärkste Partei zuerst, wie in den Streitfragen. Sagt der Koalitionsvertrag nach dieser Wahl etwas zur Frage, kommt er vor allen Parteien. Parteien, in deren Programm wir zur Frage nichts gefunden haben, bekommen im Video keine eigene Szene und werden nur am Ende genannt. Nie sortiert nach der Antwort. In der Reihe „Zielgruppen“ geht es je Video um ein Kernthema einer Gruppe, zu dem viele Parteien etwas sagen; statt Ja oder Nein steht ein Stichwort aus dem Wortlaut des Programms.
