SPD MV · Wahlprogramm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 1990
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 14.10.1990 · beschlossen 25.08.1990 · Original
Das Programm enthält 20 von 320 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 20Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 22Seiten im Original
- 1990Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 20
Die Stasi-Akten werden unter strenger parlamentarischer Kontrolle und unter Mitwirkung der Bürgerkomitees aufgearbeitet.
Wortlaut im Programm
Die Stasiakten müssen unter strenger parlamentarischer Kontrolle und unter Mitwirkung der Bürgerkommitees aufgearbeitet werden. Link zum Original
Verfolgte des stalinistischen Regimes werden kurzfristig rehabilitiert.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, daß Verfolgte des stalinistischen Regimes kurzfristig rehabilitiert werden. Link zum Original
Die Landesregierung verlangt von der Bundesregierung, ihrer Pflicht zu Entschädigungsleistungen für Verfolgte des stalinistischen Regimes nachzukommen.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, daß Verfolgte des stalinistischen Regimes kurzfristig rehabilitiert werden. Die Landesregierung wird von der Bundesregierung verlangen, daß sie ihrer Pflicht zu Entschädigungsleistungen nachkommt. Link zum Original
Kulturelle Aktivitäten werden dort gefördert, wo Menschen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.
Wortlaut im Programm
Wir Sozialdemokraten treten dafür ein, daß kulturelle Aktivitäten dort gefördert werden, wo sie entstehen, wo Menschen miteinander wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Link zum Original
Regionale kulturelle Traditionen und Ansätze alternativer Kultur erhalten Entfaltungsmöglichkeiten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen sowohl die in der Vergangenheit hier entstandenen kulturellen Traditionen und Eigenarten als auch die Ansätze einer alternativen Kultur Möglichkeiten der Entfaltung eröffnen. Link zum Original
Die Medien sind parteipolitisch unabhängig.
Wortlaut im Programm
Wir sind für eine demokratische Kultur, die geprägt ist durch Dialog und Toleranz, durch parteipolitische Unabhängigkeit der Medien und den öffentlich-rechtlichen Status von Rundfunk und Fernsehen als Dominanten der Medienlandschaft. Link zum Original
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und öffentlich-rechtliches Fernsehen prägen die Medienlandschaft.
Wortlaut im Programm
Wir sind für eine demokratische Kultur, die geprägt ist durch Dialog und Toleranz, durch parteipolitische Unabhängigkeit der Medien und den öffentlich-rechtlichen Status von Rundfunk und Fernsehen als Dominanten der Medienlandschaft. Link zum Original
Kultur und Kunst stehen unter dem besonderen Schutz der Landesregierung.
Wortlaut im Programm
Kultur und Kunst stehen unter dem besonderen Schutz einer sozialdemokratisch geführten Landesregierung. Link zum Original
Ein kultureller Kahlschlag beim Übergang in die Marktwirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den von vielen Künstlern und Freunden der Kultur befürchteten „Kahlschlag” beim Übergang in die Marktwirtschaft wird es mit uns nicht geben. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen werden so gestaltet, dass sich Kultur und Künste unter Marktbedingungen behaupten können.
Wortlaut im Programm
Die sozialen, rechtlichen und materiellen Rahmenbedingungen sind so zu gestalten, daß Kultur und Künste sich auch unter Marktbedingungen behaupten können. Link zum Original
Freischaffende Künstler werden bei Subventionen berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört u. a. die Berücksichtigung der Freischaffenden bei Subventionen, die Verstärkung des urheberrechtlichen Schutzes für Künstler, die Schaffung von Versicherungssystemen für Freischaffende sowie die Unterscheidung im Miet- und Pachtrecht zugunsten von Räumen und Gebäuden für künstlerische Arbeiten im Unterschied zu Gewerberäumen. Link zum Original
Der urheberrechtliche Schutz für Künstler wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört u. a. die Berücksichtigung der Freischaffenden bei Subventionen, die Verstärkung des urheberrechtlichen Schutzes für Künstler, die Schaffung von Versicherungssystemen für Freischaffende sowie die Unterscheidung im Miet- und Pachtrecht zugunsten von Räumen und Gebäuden für künstlerische Arbeiten im Unterschied zu Gewerberäumen. Link zum Original
Für Freischaffende werden Versicherungssysteme geschaffen.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört u. a. die Berücksichtigung der Freischaffenden bei Subventionen, die Verstärkung des urheberrechtlichen Schutzes für Künstler, die Schaffung von Versicherungssystemen für Freischaffende sowie die Unterscheidung im Miet- und Pachtrecht zugunsten von Räumen und Gebäuden für künstlerische Arbeiten im Unterschied zu Gewerberäumen. Link zum Original
Das Miet- und Pachtrecht unterscheidet Räume für künstlerische Arbeit zu deren Gunsten von Gewerberäumen.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört u. a. die Berücksichtigung der Freischaffenden bei Subventionen, die Verstärkung des urheberrechtlichen Schutzes für Künstler, die Schaffung von Versicherungssystemen für Freischaffende sowie die Unterscheidung im Miet- und Pachtrecht zugunsten von Räumen und Gebäuden für künstlerische Arbeiten im Unterschied zu Gewerberäumen. Link zum Original
Vermarkter kultureller Produkte werden an der sozialen Sicherung der Künstler beteiligt.
Wortlaut im Programm
Die Vermarkter kultureller Produkte sind an der sozialen Sicherung der Künstler zu beteiligen. Link zum Original
Städte und Gemeinden entscheiden selbst über ihre Mittel für Kultur und Kunst.
Wortlaut im Programm
Städte und Gemeinden entscheiden selbst darüber, welche Mittel sie für Kultur und Kunst einsetzen. Link zum Original
Ein Kulturförderungsgesetz unterstützt Städte und Gemeinden beim Erhalt und Ausbau der kulturellen Infrastruktur von Bibliotheken bis Museen.
Wortlaut im Programm
Städte und Gemeinden entscheiden selbst darüber, welche Mittel sie für Kultur und Kunst einsetzen. Eine sozialdemokratisch geführte Landesregierung wird sie durch ein Kulturförderungsgesetz unterstützen und so für den Erhalt und den Ausbau einer vernünftigen, bedürfnisgerechten kulturellen Infrastruktur von Bibliotheken bis zu Theatern, von Kulturhäusern bis zu Museen sorgen. Link zum Original
Bei kulturpolitischen Entscheidungen und der Vergabe von Fördermitteln werden auf allen Ebenen Beiräte mit künstlerischer Sachkompetenz einbezogen.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitische Entscheidungen - einschließlich der Vergabe von Fördermitteln - wollen wir grundsätzlich demokratisieren: durch die Einbeziehung von Beiräten mit künstlerischer Sachkompentenz auf allen politischen Ebenen, durch öffentliche Ausschreibungen von künstlerischen und kulturpolitischen Leistungsfunktionen und Großaufträgen, durch die Förderung genossenschaftlicher Kulturmodelle und Selbstorganisation der Künstler. Link zum Original
Künstlerische und kulturpolitische Leitungsfunktionen und Großaufträge werden öffentlich ausgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitische Entscheidungen - einschließlich der Vergabe von Fördermitteln - wollen wir grundsätzlich demokratisieren: durch die Einbeziehung von Beiräten mit künstlerischer Sachkompentenz auf allen politischen Ebenen, durch öffentliche Ausschreibungen von künstlerischen und kulturpolitischen Leistungsfunktionen und Großaufträgen, durch die Förderung genossenschaftlicher Kulturmodelle und Selbstorganisation der Künstler. Link zum Original
Genossenschaftliche Kulturmodelle und die Selbstorganisation der Künstler werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitische Entscheidungen - einschließlich der Vergabe von Fördermitteln - wollen wir grundsätzlich demokratisieren: durch die Einbeziehung von Beiräten mit künstlerischer Sachkompentenz auf allen politischen Ebenen, durch öffentliche Ausschreibungen von künstlerischen und kulturpolitischen Leistungsfunktionen und Großaufträgen, durch die Förderung genossenschaftlicher Kulturmodelle und Selbstorganisation der Künstler. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.