SPD MV · Wahlprogramm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 1990
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 14.10.1990 · beschlossen 25.08.1990 · Original
Das Programm enthält 37 von 320 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 37Forderungen zum Politikfeld
- 12 %des Programms
- 22Seiten im Original
- 1990Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 37
Jeder Jugendliche soll ein Recht auf einen Ausbildungsplatz haben.
Wortlaut im Programm
Wir Sozialdemokraten treten für das Recht eines jeden Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz ein. Link zum Original
Für junge Menschen ohne betrieblichen Ausbildungsplatz wird ein „Programm der 1000 Plätze“ mit überbetrieblicher Ausbildung aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir werden für junge Menschen, die in der Wirtschaft keine Ausbildungsplätze erhalten haben, das „Programm der 1000 Plätze” auflegen, um über überbetriebliche Ausbildung die Grundlage für den späteren Berufseinstieg zu schaffen. Link zum Original
Marktwirtschaftliche Schulungen in Kooperation mit Kammern, Berufsgenossenschaften und Gewerkschaften werden gefördert.
Wortlaut im Programm
- Förderung für marktwirtschaftliche Schulungen in Kooperation mit den Kammern, Berufsgenossenschaften und den Gewerkschaften. Link zum Original
Forschung und Wissenschaft werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Forschung und Wissenschaft nehmen in ihrer Bedeutung für alle Lebensbereiche zu und müssen gefördert werden. Link zum Original
Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Für eine zukunftsorientierte Wirtschaftsstruktur in Mecklenburg-Vorpommern ist es notwendig, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu verbessern. Link zum Original
Agrarforschungseinrichtungen werden an bundesdeutsche Rechtsformen angeglichen und leistungsfähige Forschungspotenziale erhalten oder entwickelt.
Wortlaut im Programm
14. Die Wissenschaftspolitik im Agrarbereich ist darauf gerichtet, die Angleichung der Forschungseinrichtungen an bundesdeutschen Rechtsformen zu fördern und leistungsfähige Forschungspotentiale für zentrale Aufgaben und für Landesaufgaben in Mecklenburg-Vorpommern zu erhalten oder zu entwickeln. Link zum Original
Agrarwissenschaftliche Einrichtungen sollen innovative Forschung leisten und den Strukturwandel der Landwirtschaft begleiten.
Wortlaut im Programm
Die wissenschaftlichen Einrichtungen sollen für innovative Forschungen geeignet sein und den Umstrukturierungsprozeß in der Landwirtschaft helfend begleiten. Link zum Original
Eine vielseitige, zeitgemäße Berufsausbildung für die Agrar- und Ernährungswirtschaft auf allen Bildungsebenen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
15. Die SPD setzt sich für eine vielseitige, den neuen Anforderungen entsprechende Berufsausbildung für die Agrar- und Ernährungswirtschaft auf allen Bildungsebenen ein. Link zum Original
Bestehende Einrichtungen für Kinder wie Horte, Schulspeisung und Schulbusse werden besonders im ländlichen Raum gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir Sozialdemokraten werden bestehende Einrichtungen für Kinder, wie Horte, Schulspeisung, Schul busse gerade auch im ländlichen Raum sichern. Link zum Original
Chancengleichheit und bestmögliche Förderung aller Lernenden sind oberster Grundsatz der Bildungspolitik.
Wortlaut im Programm
Oberster Grundsatz sozialdemokratischer Bildungspolitik ist die Chancengleichheit und die bestmögliche Förderung aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich bilden oder weiterbilden. Link zum Original
Niemand wird im Bildungssystem benachteiligt oder ausgegrenzt.
Wortlaut im Programm
Niemand darf im Bildungssystem benachteiligt oder gar ausgegrenzt werden. Link zum Original
Die Vermittlung von Bildung ist Auftrag und Pflicht des Staates.
Wortlaut im Programm
Bildung zu vermitteln, ist Auftrag und Pflicht des Staates. Link zum Original
Über Annahme und Auswahl von Bildungsangeboten entscheiden Kinder, Jugendliche und Eltern frei.
Wortlaut im Programm
Bildung ist immer ein Angebot. Der Grad seiner Annahme und die Möglichkeit der Auswahl liegen in der persönlichen Entscheidunggfreiheit der Kinder, Jugendlichen und Eltern. Link zum Original
Schulen ermöglichen so lange wie möglich gemeinsames Lernen, auch mit behinderten Kindern.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schulen, die solange wie möglich das gemeinsame Lernen und damit gemeinsame Erfahrungen — auch mit behinderten Kindern - ermöglichen, die Auslese von Schülern möglichst vermeiden und die guten Schüler in ihren spezifischen Leistungsstärken besser fördern als bisher. Link zum Original
Schulen vermeiden die Auslese von Schülern möglichst.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schulen, die solange wie möglich das gemeinsame Lernen und damit gemeinsame Erfahrungen — auch mit behinderten Kindern - ermöglichen, die Auslese von Schülern möglichst vermeiden und die guten Schüler in ihren spezifischen Leistungsstärken besser fördern als bisher. Link zum Original
Gute Schüler werden in ihren spezifischen Leistungsstärken besser gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Schulen, die solange wie möglich das gemeinsame Lernen und damit gemeinsame Erfahrungen — auch mit behinderten Kindern - ermöglichen, die Auslese von Schülern möglichst vermeiden und die guten Schüler in ihren spezifischen Leistungsstärken besser fördern als bisher. Link zum Original
Kindergärten, Schulhorte und ähnliche Einrichtungen bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Kindergärten, Schulhorte und ähnliche Einrichtungen wollen wir erhalten. Link zum Original
Pädagogische und psychologische Beratungsstellen für Eltern werden eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für die Einrichtung von pädagogischen und psychologischen Beratungsstellen für Eltern einsetzen. Link zum Original
Schulen und Kindergärten in nichtstaatlicher Trägerschaft werden zugelassen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, daß Schulen und Kindergärten in nichtstaatlicher Trägerschaft entstehen können. Link zum Original
Nichtstaatliche Schulen und Kindergärten müssen Mitbestimmung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, daß Schulen und Kindergärten in nichtstaatlicher Trägerschaft entstehen können. Sie dürfen jedoch nicht nach Besitzverhältnissen, Relegion oder Nationalität der Eltern aussondern. Sie müssen Mitbestimmung ermöglichen, ein gleichwertiges Leistungsniveau garantieren und die Lehrkräfte nicht gegenüber den Lehrern staatlicher Schulen benachteiligen. Link zum Original
Nichtstaatliche Schulen und Kindergärten müssen ein gleichwertiges Leistungsniveau garantieren.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, daß Schulen und Kindergärten in nichtstaatlicher Trägerschaft entstehen können. Sie dürfen jedoch nicht nach Besitzverhältnissen, Relegion oder Nationalität der Eltern aussondern. Sie müssen Mitbestimmung ermöglichen, ein gleichwertiges Leistungsniveau garantieren und die Lehrkräfte nicht gegenüber den Lehrern staatlicher Schulen benachteiligen. Link zum Original
Lehrkräfte nichtstaatlicher Schulen dürfen gegenüber Lehrern staatlicher Schulen nicht benachteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, daß Schulen und Kindergärten in nichtstaatlicher Trägerschaft entstehen können. Sie dürfen jedoch nicht nach Besitzverhältnissen, Relegion oder Nationalität der Eltern aussondern. Sie müssen Mitbestimmung ermöglichen, ein gleichwertiges Leistungsniveau garantieren und die Lehrkräfte nicht gegenüber den Lehrern staatlicher Schulen benachteiligen. Link zum Original
Im dualen System liegt die Verantwortung für die betriebliche Ausbildung vorrangig bei der Wirtschaft.
Wortlaut im Programm
Im dualen System kommt der Wirtschaft die Verantwortung für die betriebliche Ausbildung der jungen Menschen vorrangig zu. Link zum Original
Die Landesregierung legt ein Programm für 1000 Ausbildungsplätze auf.
Wortlaut im Programm
Wir Sozialdemokraten setzen uns deshalb dafür ein, daß ein 1000-Ausbildungsplätze-Programm durch die zukünftige Landesregierung aufgelegt wird. Link zum Original
Der Bildungsgang Berufsausbildung mit Abitur wird erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen uns ferner für den Erhalt und Ausbau des Bildungsgangs „Berufsausbildung mit Abitur” einsetzen. Link zum Original
Wissenschaft und Studium sind frei und ohne ideologische Bevormundung gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, daß Wissenschaft und Studium in Freiheit und ohne ideologische Bevormundungen gewährleistet sind. Link zum Original
Die Hochschulen erhalten im Rahmen der Möglichkeiten des Landes eine gute materielle Ausstattung.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen der Möglichkeiten des Landes wollen wir für eine gute materielle Ausstattung unserer Hochschulen sorgen. Link zum Original
In der Wissenschaft Tätige sollen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein.
Wortlaut im Programm
Die Freiheit von Forschung und Lehre bedingt allerdings, daß sich die in der Wissenschaft Tätigen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewußt sind. Link zum Original
Die Autonomie der Hochschulen wird im Rahmen der Verfassung wiederhergestellt.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, daß die Autonomie der Hochschulen im Rahmen der Verfassung wiederhergestellt wird. Link zum Original
Alle an der Hochschule Tätigen erhalten wirksame demokratische Mitbestimmungsrechte.
Wortlaut im Programm
Die innere Organisationsstruktur muß so gestaltet sein, daß alle an der Hochschule Tätigen mit wirksamen demokratischen Mitbestimmungsrechten ausgestattet sind. Link zum Original
Studierende werden sozial abgesichert.
Wortlaut im Programm
Wir treten für soziale Absicherung der Studentinnen und Studenten ein. Link zum Original
Studierenden werden Leistungen nach dem BAföG in vollem Umfang gewährt.
Wortlaut im Programm
Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) müssen ihnen in vollem Umfang gewährt werden. Link zum Original
Ein unabhängiges, demokratisch kontrolliertes Studentenwerk wird gebildet.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Bildung eines unabhängigen, demokratisch kontrollierten Studentenwerk. Link zum Original
Beruflich besonders hoch Qualifizierte erhalten auch ohne Abitur Zugang zur Hochschule.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Menschen, die kein Abitur oder sonstige formale Hochschulzugangsberechtigung nachweisen können, jedoch eine besonders hohe Qualifikation im Beruf, in der beruflichen Bildung oder in der Weiterbildung erworben haben, den Zugang zur Hochschule ermöglichen. Link zum Original
Umwelterziehung wird in den Lehrstoff der Schulen aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb die Umwelterziehung in den Schulen in den zu vermittelnden Lehrstoff aufnehmen. Link zum Original
Mit verschiedenen Trägern werden Bildungsangebote zu betrieblichem Umweltschutz, Umwelttechnik und Umweltschutz im Haushalt geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Trägern dafür sorgen, daf3 Bildungsangebote zum betrieblichen Umweltschutz, zur Umwelttechnik und zum Umweltschutz im Haushalt angeboten werden. Link zum Original
An den Hochschulen werden Forschung und Lehre zu Umwelttechnik, ökologischem Bauen und ökologischer Landwirtschaft aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, daß an den Hochschulen Forschungs- und Lehrmöglichkeiten zu umweltbezogenen Problemen wie der Umwelttechnik, des ökologischen Bauens und der ökologischen Landwirtschaft geschaffen werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.