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SPD · Zukunft für Brandenburg

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Brandenburg 1990 · Original

Das Programm enthält 38 von 312 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 38
  1. Ziel ist eine vielfältig strukturierte, leistungsfähige, ökologisch und sozial orientierte Land- und Forstwirtschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel unserer Agrarpolitik ist die Schaffung einer vielfältig strukturierten, leistungsfähigen ökologisch und sozial orientierten Land- und Forstwirtschaft. Link zum Original
  2. Für die Modernisierung von Vermarktung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte gibt es verlässliche Rahmenbedingungen und Fördermaßnahmen.

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    Wortlaut im Programm
    Notwendig sınd verläßliche Rahmenbedingungen und Fördermaßnahmen für die Modernisierung von Vermarktung und Verarbeitung. Link zum Original
  3. Die Landwirtschaft erhält schnelle und wirksame Unterstützung als Hilfe zur Selbsthilfe.

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    Wortlaut im Programm
    Jetzt ist schnelle und wirksame Unterstützung als Hilfe zur Selbsthilfe erforderlich. Link zum Original
  4. Für die Landwirtschaft wird Chancengleichheit gegenüber der EG hergestellt, damit Agrarproduzenten als Bauern am Strukturwandel beteiligt sind.

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    Wortlaut im Programm
    Chancengleichheit zur EG muß hergestellt werden, damit die Krise bald überwunden wird und ein Strukturwandel einsetzen kann, an dem die Agrarproduzenten auf unserem Territorium als Bauern und nicht trendbestimmt als Lohnarbeiter beteiligt sind. Link zum Original
  5. Die Bodenreform von 1946 bis 1949 bleibt endgültig.

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    Wortlaut im Programm
    - Die Bodenreform von 1946 - 1949 muß endgültig sein Link zum Original
  6. Bauern aus der DDR werden beim Erwerb und bei der Pacht landwirtschaftlicher Flächen in einer Übergangszeit bevorzugt.

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    Wortlaut im Programm
    - Bauern in der DDR werden beim Erwerb und bei der Pachtung von landwirtschaftlichen Flächen in einer Übergangszeit bevorzugt behandelt. Link zum Original
  7. Für die Eingliederung der Landwirtschaft in den EG-Agrarmarkt gilt eine fünfjährige Übergangszeit.

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    Wortlaut im Programm
    - Eine fünfjährige Übergangszeit zur Eingliederung unserer Landwirtschaft in den EG- Agrarmarkt ist unumgänglich. Link zum Original
  8. Altrechte und Altlasten aus der Planwirtschaft werden vor Betriebsneugründungen entschuldet.

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    Wortlaut im Programm
    - Altrechte und Altlasten sind ein Ergebnis der Planwirtschaft des SED- Regimes und müssen vor Betriebsneugründungen entschuldet werden. Link zum Original
  9. Zur Verhinderung von Bodenspekulation werden gemeinnützige Siedlungsgesellschaften gegründet.

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    Wortlaut im Programm
    - Um Bodenspekulationen zu verhindern, müssen gemeinnützige Siedlungsgesellschaften gegründet werden. Link zum Original
  10. Bauern wählen die Organisationsform ihres Betriebs frei.

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    Wortlaut im Programm
    - Die Bauern in Brandenburg sollen die Organisationsform, in der sie künftig. Landwirtschaft betreiben wollen, frei wählen können. Haben sie sich entschieden, werden sie jede mögliche organisatorische und finanzielle Unterstützung erhalten. Link zum Original
  11. Nach ihrer Entscheidung erhalten Bauern jede mögliche organisatorische und finanzielle Unterstützung.

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    Wortlaut im Programm
    - Die Bauern in Brandenburg sollen die Organisationsform, in der sie künftig. Landwirtschaft betreiben wollen, frei wählen können. Haben sie sich entschieden, werden sie jede mögliche organisatorische und finanzielle Unterstützung erhalten. Link zum Original
  12. Neben Privatbetrieben und Genossenschaften gilt die Gruppenlandwirtschaft als kooperatives, demokratisches Modell für Brandenburg.

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    Wortlaut im Programm
    Neben privatwirtschaftlichen Betrieben und den eingetragenen Genossenschaften, sehen die Sozialdemokraten das Modell der Gruppenlandwirtschaft im Land Brandenburg als ein Modell an, welches auf kooperativer Unternehmensform beruht, demokratische Prinzipien beinhaltet und modernes Management einschließt. Link zum Original
  13. Bauern werden bei der Zusammenführung von tierischer und pflanzlicher Produktion unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    - Zusammenführung von tierischer und pflanzlicher Produktion Link zum Original
  14. Die Bodenfruchtbarkeit wird durch stärkere Einhaltung von Fruchtfolgen mit Erholungsphasen gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    - Förderung der Bodenfruchtbarkeit durch stärkere Einhaltung der Fruchtfolgen mit Erholungsphasen Link zum Original
  15. Überproduktion wird durch Extensivierung abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    - Abbau der Überproduktion durch Extensivierung Link zum Original
  16. Landwirtschaftliche Betriebe werden bei der Anwendung dezentraler Energiesysteme unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    - Anwendung von dezentralen Energiesystemen Link zum Original
  17. Im ländlichen Raum werden Dienstleistungen wie Maschinenausleihstationen, Handwerks- und Vermarktungsbetriebe sowie Kindergärten und Kultureinrichtungen geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    - Schaffung von Dienstleistungen in der Landwirtschaft, wie Maschinenausleihstationen, Handwerksbetriebe, Baubetriebe, Transportunternehmen, Vermarktungsbetriebe, Veredlungsanlagen, touristische Unternehmungen, weitere dörfliche. Dienstleistungen (Kindergärten, Kultureinrichtungen) Link zum Original
  18. Schlachthöfe und Molkereien werden modernisiert.

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    Wortlaut im Programm
    - Modernisierung von Schlachthöfen und Molkereien Link zum Original
  19. Ökologisch produzierende Betriebe mit eigenen Vermarktungsstrategien werden aufgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    - Aufbau ökologisch produzierender Betriebe mit eigenen Vermarktungsstrategien Link zum Original
  20. Bei der Modernisierung von Schlachthöfen und Molkereien wird eine drastische Konzentration vermieden.

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    Wortlaut im Programm
    - Schlachthöfe und Molkereien sind zu modernisieren, wobei eine drastische Konzentration zu vermeiden ist. Link zum Original
  21. Regional gebundene Vermarktungsorganisationen, etwa für Havelland und Spreewald, werden gebildet.

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    Wortlaut im Programm
    - Bildung neuer Vermarktungsorganisatioen (Regionenbedingt aufbauen z.B. Havelland, Spreewald usw.) Link zum Original
  22. Agrar-Marketing-Organisationen werden gegründet, um landestypische Produkte zu profilieren und Absatzmärkte zu erforschen.

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    Wortlaut im Programm
    - Gründung von Agrar- Marketing- Organisationen zur Profilierung landestypischer Produkte und zur Erforschung von Absatzmärkte Link zum Original
  23. Verbrauchermärkte werden mit der Auflage angesiedelt, heimische Produkte zu verkaufen.

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    Wortlaut im Programm
    - Ansiedlung von Verbrauchermärkten mit der Beauflagung des heimischen Produktverkaufs Link zum Original
  24. Saatgut- und Samenbanken werden aufgebaut und gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    - Aufbau und Sicherung von Saatgut und Samenbanken Link zum Original
  25. Kreditprogramme unterstützen besonders Strukturänderungen und den Aufbau eines brandenburgischen Agrarmarketings.

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    Wortlaut im Programm
    - Kreditprogramme besonders für Strukturänderung und Aufbau eines brandenburgischen Marketing Link zum Original
  26. Die aus der Bodenreform entstandenen Eigentumsverhältnisse werden rechtlich anerkannt.

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    Wortlaut im Programm
    Die aus der Bodenreform resultierenden Eigentumsverhältnisse müssen rechtlich anerkannt werden. Link zum Original
  27. Für Ansprüche auf nicht von der Bodenreform erfassten Boden werden Regelungen unter Wahrung der Interessen früherer und heutiger Besitzer getroffen.

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    Wortlaut im Programm
    Für Ansprüche an Grund und Boden, welcher nicht durch die Bodenreform in anderen Besitz überführt wurde, sind unter Wahrung der rechtlichen Interessen der ehemaligen und jetzigen Besitzer Regelungen zu treffen. Link zum Original
  28. Zur Vermeidung von Spekulation und Wucher wird ein Grundstücksverkehrsgesetz erarbeitet.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Vermeidung von Spekulation, Wucher sowie Unrecht am derzeitigen sowie ehemaligen Besitzer muß ein Grundstücksverkehrsgesetz erarbeitet werden. Link zum Original
  29. Die Agrargesetzgebung des Landes sichert die Gleichrangigkeit aller Eigentums- und Organisationsformen in Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Die Agrargesetzgebung im Land Brandenburg muß die Gleichrangigkeit aller Eigentums- und ÖOrganisationsformen ın der Land-, Forst und Ernährungswirtschaft sichern. Link zum Original
  30. Umweltschutz, Landesplanung und Raumordnung werden auch in der Landwirtschaft berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Gesichtspunkte des Umweltschutzes, der Landesplanung, der Raumordung müssen auch in der Landwirtschaft berücksichtigt werden. Link zum Original
  31. Eine sorgsam geplante und finanziell unterstützte Extensivierung dient der allmählichen Sanierung geschädigter Böden.

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    Wortlaut im Programm
    In diesem Rahmen öffnet eine sorgsam geplante und finanziell wirksam unterstützte Extensivierung die Aussicht, die teilweise stark geschädigten Böden allmählich zu sanieren. Link zum Original
  32. Ackerbau und Viehhaltung werden wieder zusammengeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Ackerbau und Viehhaltung sollten auch aus diesem Grund wieder zusammengeführt werden. Link zum Original
  33. Die Viehbestände werden verkleinert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vichbestände sind in ihrer Größe zu verringern. Link zum Original
  34. Ackerschläge werden auf eine ökologisch sinnvolle Größe gebracht.

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    Wortlaut im Programm
    Im Ackerbau müssen die Schläge auf eine ökologisch sinnvolle Größe gebracht werden. Link zum Original
  35. Der Anbau von Flurgehölzen gegen Bodenerosion wird schnell gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden den Flurgehölzeanbau gegen Bodenerosion schnell fördern, die Erzeugung und Vermarktung von Bioprodukten unterstützen und das Streben nach landschaftsschonender Weideviehhaltung. Link zum Original
  36. Erzeugung und Vermarktung von Bioprodukten werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden den Flurgehölzeanbau gegen Bodenerosion schnell fördern, die Erzeugung und Vermarktung von Bioprodukten unterstützen und das Streben nach landschaftsschonender Weideviehhaltung. Link zum Original
  37. Landschaftsschonende Weideviehhaltung wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden den Flurgehölzeanbau gegen Bodenerosion schnell fördern, die Erzeugung und Vermarktung von Bioprodukten unterstützen und das Streben nach landschaftsschonender Weideviehhaltung. Link zum Original
  38. Die durch die Bodenreform entstandenen Besitz- und Eigentumsverhältnisse werden geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die durch die Bodenreform entstandenen Besitz- und Eigentumsverhältnisse sind genauso zu schützen wie Eigentum, das im guten Glauben erworben wurde. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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