Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Abgeordnetenhauswahl Berlin 1999 · Original
Das Programm enthält 46 von 131 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 46Forderungen zum Politikfeld
- 35 %des Programms
- 11Seiten im Original
- 1999Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 46
Lehrkräfte werden nicht mehr verbeamtet.
Wortlaut im Programm
Freiheit für Schüler und Schulen bringt mehr Vielfalt und Qualität in unser Bildungssystem - die Bürger sollen von mittelmäßigen Schulen, von beamteten Lehrern befreit werden. Link zum Original
Eltern und Schüler können ihre Schule frei wählen.
Wortlaut im Programm
Eltern und Schüler sollen sich Ihre Schule selber aussuchen können, wie auch die Schulen ihre Lehrer! Link zum Original
Schulen wählen ihre Lehrkräfte selbst aus.
Wortlaut im Programm
Eltern und Schüler sollen sich Ihre Schule selber aussuchen können, wie auch die Schulen ihre Lehrer! Link zum Original
Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden von staatlicher Bevormundung befreit.
Wortlaut im Programm
Forscher, Lehrende und Studierende müssen ihre eigenen Ideen umsetzen können, um zu Höchstleistungen motiviert zu werden - Hochschulen und Forschungs-einrichtungen müssen von staatlicher Bevormundung befreit werden! Link zum Original
Das Berliner Bildungswesen wird stärker leistungsorientiert ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Berlin braucht mehr Leistungsorientierung im Bildungswesen! Link zum Original
Staatliche Bildungseinrichtungen können eigenverantwortlich handeln, um im fairen Wettbewerb mit privaten Einrichtungen zu stehen.
Wortlaut im Programm
Auch die staatlichen Bildungseinrichtungen müssen eigenverantwortlich handeln können; nur so kann ein fairer Wettbewerb zu privaten Bildungseinrichtungen entstehen. Link zum Original
Im Bildungswesen gilt Chancengerechtigkeit statt Gleichmacherei.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will Chancengerechtigkeit statt leistungshemmende Gleichmacherei! Link zum Original
Öffentliche Schulen erhalten Freiräume für eigene pädagogische Konzepte und Organisationsstrukturen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Leistungsniveau der öffentlichen Schulen verbessern, indem wir ihnen Freiräume zur Entwicklung eigener pädagogischer Konzepte und Organisationsstrukturen geben. Link zum Original
Schulen verfügen selbständig über ein eigenes Budget.
Wortlaut im Programm
Die Schulen müssen in Zukunft über ein eigenes Budget selbständig verfügen und ihr Personal selbst auswählen und entlassen können. Link zum Original
Schulen wählen ihr Personal selbst aus und können es entlassen.
Wortlaut im Programm
Die Schulen müssen in Zukunft über ein eigenes Budget selbständig verfügen und ihr Personal selbst auswählen und entlassen können. Link zum Original
Nach Änderung des Beamtenrechts werden Lehrkräfte nur noch als Angestellte der jeweiligen Schule eingestellt.
Wortlaut im Programm
Deshalb sollen in Zukunft nach Änderung des Beamtenrechts Lehrer nur noch als Angestellte der jeweiligen Schule eingestellt werden. Link zum Original
Die staatlichen Finanzzuweisungen an Schulen richten sich nach Schülerzahl und Art der Bildungseinrichtung.
Wortlaut im Programm
Die staatlichen Finanzzuweisungen an die Schulen sind entsprechend der jeweiligen Zahl der Schüler und der Art der Bildungseinrichtung zu bemessen. Link zum Original
Staatliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft werden bei der Finanzierung nach Schülerzahl gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
Die staatlichen Finanzzuweisungen an die Schulen sind entsprechend der jeweiligen Zahl der Schüler und der Art der Bildungseinrichtung zu bemessen. Die staatlichen Schulen und die Schulen in freier Trägerschaft sind insoweit gleichzustellen. Link zum Original
Die Mittel für Lehr- und Lernmittel werden den Schulen zur eigenverantwortlichen Bewirtschaftung überlassen.
Wortlaut im Programm
Die für Lehr- und Lernmittel zur Verfügung stehenden Mittel sind den Schulen zur eigenverantwortlichen Bewirtschaftung zu überlassen. Link zum Original
Schulen verfügen eigenständig über selbst erworbenes Geld, ohne dass ihre Zuwendungen gekürzt werden.
Wortlaut im Programm
Schulen dürfen über Geld, das selber erwerben, auch eigenständig verfügen, ohne daß ihnen dafür die Zuwendungen gekürzt werden. Link zum Original
Schulen schenken der Wertevermittlung mehr Beachtung.
Wortlaut im Programm
Die Schulen sollen der Wertevermittlung mehr Beachtung schenken. Link zum Original
Das Fach Ethik/Philosophie wird für alle Schüler verpflichtend unterrichtet.
Wortlaut im Programm
Für alle Schüler verpflichtend wird das Fach Ethik/Philosophie unterrichtet. Link zum Original
Die freiwillige Teilnahme am Religionsunterricht bleibt neben dem Pflichtfach Ethik/Philosophie möglich.
Wortlaut im Programm
Für alle Schüler verpflichtend wird das Fach Ethik/Philosophie unterrichtet. Davon unberührt bleibt die freiwillige Teilnahme an einem Religionsunterricht. Link zum Original
Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache wird bereits in der Vorklasse Deutschunterricht angeboten.
Wortlaut im Programm
Kindern nicht-deutscher Herkunftssprache ist bereits in der Vorklasse Deutschunterricht anzubieten, um ihre Integration zu fördern. Link zum Original
Die Einschulung wird vom Bestehen eines Sprachtests abhängig gemacht.
Wortlaut im Programm
Die Einschulung wird vom Bestehen eines Sprachtests abhängig gemacht. Link zum Original
Der Hauptschulabschluss qualifiziert wieder zu einer Berufsausbildung.
Wortlaut im Programm
Der Schulabschluß an der Hauptschule muß künftig wieder zu einer Berufsausbildung qualifizieren. Link zum Original
Alle Schulabgänger beherrschen einen Mindeststandard in Lesen, Schreiben und Rechnen.
Wortlaut im Programm
Alle Abgänger müssen in den Arbeits- und Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen einen Mindeststandard beherrschen. Link zum Original
An der Hauptschule erhält die praktische Ausbildung mehr Gewicht.
Wortlaut im Programm
Daneben muß der praktischen Ausbildung mehr Gewicht eingeräumt werden. Link zum Original
Es gibt ein flächendeckendes Angebot von Ganztagsschulen und verbindlichen Halbtagsschulen.
Wortlaut im Programm
Die Berliner F.D.P. tritt für ein flächendeckendes Angebot von Ganztags- und verbindlichen Halbtagsschulen ein. Gerade verheirateten Müttern und Alleinerziehenden wird so die Berufstätigkeit ermöglicht. Link zum Original
Alle Gymnasien können je nach Elternnachfrage Unterricht ab der 5. Klasse mit mathematisch-naturwissenschaftlichem oder sprachlichem Profil anbieten.
Wortlaut im Programm
Zur Vielfalt im Bildungssystem gehört, daß alle Gymnasien die Möglichkeit erhalten, Unterricht bereits ab der 5. Klasse anzubieten, entweder mit mathematisch-naturwissenschaftlichem oder sprachlichem Profil. Ausschlaggebend ist die Nachfrage durch die Eltern. Link zum Original
Das Abitur wird nach 12 Jahren abgelegt.
Wortlaut im Programm
Das Abitur soll nach 12 Jahren abgelegt werden. Link zum Original
In allen Schulformen werden landesweit einheitliche Abschlussprüfungen in Deutsch, Mathematik, einer Naturwissenschaft und einer Fremdsprache durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Schule in Eigenverantwortung muß Mindeststandards beachten. In allen Schulformen werden daher landesweit einheitliche Abschlußprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, einer Naturwissenschaft und einer Fremdsprache durchgeführt. Link zum Original
Bis 2002 erhalten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in der Schule den Umgang mit Computer und Internet zu lernen.
Wortlaut im Programm
Jede Schülerin und jeder Schüler soll bis zum Jahre 2002 die Möglichkeit erhalten, in der Schule den Umgang mit dem Computer und dem Internet zu erlernen. Link zum Original
Höchstens zwei Schüler teilen sich einen Schulcomputer.
Wortlaut im Programm
Jede Schülerin und jeder Schüler soll bis zum Jahre 2002 die Möglichkeit erhalten, in der Schule den Umgang mit dem Computer und dem Internet zu erlernen. Höchstens zwei Schüler sollen sich dazu einen Computer teilen. Link zum Original
Berlin wird wieder ein Mittelpunkt der deutschen Hochschullandschaft.
Wortlaut im Programm
Berlin muß wieder ein Mittelpunkt der Deutschen Hochschullandschaft werden. Link zum Original
Die Autonomie der Hochschulen wird durch Rücknahme staatlicher Eingriffsrechte gestärkt.
Wortlaut im Programm
Mehr Freiheit für die Hochschulen heißt Stärkung der Autonomie der Hochschulen und ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch Rücknahme staatlicher Eingriffsrechte. Link zum Original
Die Hochschulen erhalten volle Personalhoheit, Tarifautonomie und Organisationsgewalt.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen sollen die volle Personalhoheit, Tarifautonomie und Organisationsgewalt erhalten und von der Gängelung durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft befreit werden. Link zum Original
Das Hochschulrahmengesetz wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Das Hochschulrahmengesetz ist abzuschaffen! Link zum Original
Hochschulen richten sich als Dienstleister nach der Nachfrage der Studierenden.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen sollen sich als Dienstleister der Nachfrage seitens der Studierenden stellen, aber auch über deren Zulassung zur Hochschule entscheiden (Abschaffung der ZVS). Link zum Original
Hochschulen entscheiden selbst über die Zulassung der Studierenden, die ZVS wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen sollen sich als Dienstleister der Nachfrage seitens der Studierenden stellen, aber auch über deren Zulassung zur Hochschule entscheiden (Abschaffung der ZVS). Link zum Original
Jede Hochschule gestaltet ihr Studienangebot unabhängig.
Wortlaut im Programm
Jede Hochschule soll nach Vorstellung der F.D.P. Berlin unabhängig ihr Angebot gestalten. Link zum Original
Hochschulen bieten neue Abschlüsse wie Bachelor und Master an.
Wortlaut im Programm
Zur internationalen Vergleichbarkeit und Wettbewerbstätigkeit ist es wünschenswert, daß die Hochschulen neue Ab-schlüsse, wie den "bachelor" und "master" anbieten. Link zum Original
Eine Akkreditierungskommission legt Mindeststandards für die Studienabschlüsse fest.
Wortlaut im Programm
Eine Akkreditierungskommission legt die erforderlichen Mindeststandards fest. Link zum Original
Der Staat finanziert 90 Prozent der bundesweiten Durchschnittskosten eines Studiengangs über Bildungsgutscheine.
Wortlaut im Programm
Der Staat soll in Zukunft 90 % der bundesweiten Durchschnittskosten eines Studienganges über Bildungsgutscheine finanzieren. Damit werden die Einnahmen der Hochschulen an die Studienentscheidung der Studierenden gekoppelt. Link zum Original
Studierende erhalten etwa durch regelmäßige Evaluation Einfluss auf die Qualität der Lehre.
Wortlaut im Programm
Außerdem sollen die Studierenden - z.B. durch regelmäßige Evaluation - Einfluß auf die Qualität der Lehre ausüben können. Link zum Original
Hochschulen dürfen Studiengebühren erheben.
Wortlaut im Programm
Den Hochschulen wird freigestellt, zusätzliche Mittel über Studiengebühren einzunehmen. Hierfür wollen wir ein Darlehenssystem schaffen, mit dem die Studierenden die Gebühren finanzieren können. Link zum Original
Ein Darlehenssystem zur Finanzierung von Studiengebühren wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Den Hochschulen wird freigestellt, zusätzliche Mittel über Studiengebühren einzunehmen. Hierfür wollen wir ein Darlehenssystem schaffen, mit dem die Studierenden die Gebühren finanzieren können. Link zum Original
Studiendarlehen werden abhängig vom späteren Einkommen zurückgezahlt.
Wortlaut im Programm
Das Studiendarlehen ist in Anhängigkeit vom späteren Einkommen zurückzuzahlen, um einen sozial gerechten Ausgleich der Studienkosten sicherzustellen. Link zum Original
Forschungsmittel werden stärker leistungsorientiert vergeben.
Wortlaut im Programm
Die finanziellen Mittel für die Forschung sind in stärkerem Maße leistungsorientiert zu vergeben. Link zum Original
Die Sonderforschungsmittel des Landes fließen in eine neu zu gründende Stiftung.
Wortlaut im Programm
Die Sonderforschungsmittel des Landes Berlin sollen in eine neu zu gründende Stiftung fließen. Link zum Original
Die Vergabe von Forschungsprojekten bleibt der Wissenschaft überlassen.
Wortlaut im Programm
Die Projektvergabe bleibt der Wissenschaft überlassen (DFG-Mo-dell). Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.