Fischerei
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke SH0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU SH 1118
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Bei allen Vorhaben werden die Interessen der Fischerei berücksichtigt.
- Fischerinnen und Fischer werden in den Dialogprozess einbezogen.
- Der Ausbau und die Weiterentwicklung von Aquakulturanlagen werden unterstützt.
- Das Kormoran-Management wird gemeinsam mit den Fischern verbessert und ausgeweitet.
- Aquakulturen werden stärker als nachhaltige Alternative zum Hochseefischfang ausgebaut.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 5
- Die Fischerei als Teil der Landeskultur bleibt erhalten.
- Es werden neue Konzepte zum Erhalt des kommerziellen Fischfangs in Schleswig-Holstein benötigt.
- Die nachhaltige Fischerei bleibt unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Belange erhalten.
- Die Krabbenfischerei wird nicht durch die Ausweisung weiterer Nullnutzungszonen im Nationalpark Wattenmeer in ihrer Existenz gefährdet.
- Die Fangmöglichkeiten der Krabbenfischerei im Nationalpark Wattenmeer werden nicht durch zusätzliche Nullnutzungszonen eingeschränkt.
Ohne klare Richtung 6
- Die Fischerei steht im Gleichgewicht mit den ökologischen Zielen und Konflikte werden gelöst.
- Ökonomische und ökologische Zielkonflikte in der Fischerei werden gelöst.
- Fischerinnen und Fischer sowie Anglerinnen und Angler im Land werden unterstützt.
- Das Bewusstsein der Konsumenten für nachhaltigen Fischfang wird gestärkt, um die familiengeführte Küstenfischerei zu unterstützen.
- Die Teichwirtschaft wird bei der Herausforderung mit dem Fischotter unterstützt.
- Darüber hinaus haben wir die freiwilligen Vereinbarungen mit der Stellnetzfischerei der Ostsee zum Schutz der Schweinswale weiterentwickelt und einen runden Tisch zum Fischschutz einberufen
Grüne SH 723
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 7
- Schnellstmöglich aus der Grundschleppnetzfischerei aussteigen.
- Stellnetze naturschutzgerecht regulieren.
- Die Fischereisubventionen auf eine ökologische Meeresnutzung ausrichten.
- Fangquoten anhand internationaler Forschungsergebnisse festlegen.
- Das gezielte Fischen und Angeln gefährdeter Arten untersagen.
- Die Aquakulturstrategie an Tierwohl, Futtergrundlage, Energienutzung, Gewässer- und Meeresschutz ausrichten und Leitplanken für Genehmigungen setzen.
- In internationalen Schifffahrts- und Fischereigremien Maßnahmen gegen den Verlust von Netzen durchsetzen.
SPD SH 2
FDP SH 237
Mehr Geld 4
- Diese Mittel vor allem für die Förderung der Küstenfischerei in Elbe und Nordsee einsetzen.
- Den Wegfall von Fanggründen nur bei finanziellem Ausgleich für die Fischer akzeptieren.
- Einen einmaligen Investitionsfonds zur Modernisierung der Fangflotte auflegen.
- Die Hamburger Sedimentmanagementmittel vorrangig für die Küstenfischerei in Elbe und Nordsee einsetzen.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Ein Anreizsystem für die fachgerechte Entsorgung und das Recycling alter Fischernetze entwickeln.
- Eine dauerhafte Befischung des Aals ermöglichen.
- Fischerei mit Fangkörben und Reusen innerhalb von Offshore-Windparks ermöglichen.
- Den Wegfall von Fanggründen nur bei finanziellem Ausgleich für die Fischer akzeptieren.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 3
SSW SH 655
Mehr Rechte oder Angebote 4
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 6
- Die Fischerei berücksichtigt die Belange des Umwelt- und Naturschutzes.
- Industrielle Überfischung ablehnen.
- Fischbestände so bewirtschaften, dass sie sich reproduzieren können.
- Fangquoten auf wissenschaftlicher Grundlage festlegen.
- Die Einhaltung der Fangquoten besser überwachen.
- Schwere Schleppnetzfischerei und anderes schweres Geschirr in ökologisch sensiblen Gebieten ausschließen.
AfD SH 25
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Bei Umweltschutzprojekten Enteignungen von Landwirten und Berufsverbote für Fischer ausschließen.
- Die Begrenzung der Fangmengen durch EU-Behörden ablehnen.
- Die Benachteiligung von Nebenerwerbsfischern bei der Verteilung der Fangquoten wird beendet.
- Alle Arten der Fischerei gleichbehandeln und im Gesetzgebungsverfahren angemessen berücksichtigen.
- Die Zucht von Edelfischen, Krustentieren und Muscheln in Aquakulturen mit geschlossenen Wasserkreisläufen ausbauen.
Weniger Pflichten 1
FW SH 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Interessen von Jägern und Fischern sollen in der Landespolitik mehr Gehör finden.
- Der Berufsstand der Fischer und die Kutter- und Küstenfischerei sollen durch Nachwuchssicherung erhalten werden.
- Der nachhaltige Fischfang soll gefördert werden.
- Die Fischerei soll in die regionalen Tourismuskonzepte eingebunden werden.
Koalitionsvertrag 2214
Mehr Geld 4
- Mittel aus dem Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds sollen für selektives Fanggerät ohne Beifang und schädliche Grundberührungen genutzt werden.
- Temporäre und dauerhafte Stilllegeprämien sollen so eingesetzt werden, dass die verbleibenden Fischereibetriebe überleben können.
- Solange die Dorschfischerei eingeschränkt ist, wird die Förderrichtlinie Hochseeangelfischerei fortgeführt.
- Ein Teichförderprogramm soll Gemeinwohlleistungen der Teichwirte honorieren und einen Ausgleich für Prädatorenschäden ermöglichen.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Kurzfristig wird im Dialog mit Fischerei- und Naturschutzverbänden eine Initiative zur nationalparkverträglichen Ausgestaltung der Krabbenfischerei gestartet.
- Im Zusammenhang mit Offshore-Windkraftanlagen sollen neue Nutzungsmöglichkeiten für die Küstenfischerei erschlossen werden.
- Die Fischerei in Nord- und Ostsee soll mit technischen Innovationen und intensiverer Abstimmung mit Schutzbestrebungen und konkurrierenden Nutzungen in die Zukunft begleitet werden.
- Bei allen Vorhaben werden die Interessen der Fischerei im Dialog mit den Fischern berücksichtigt.
- Die Küstenfischerei wird bei der Bewältigung der EU-Fangbeschränkungen und der Suche nach alternativen Einkommensmöglichkeiten unterstützt.
- Weitere Unterstützungsmaßnahmen für die Hochseeangelfischerei werden geprüft.
- Die Aquakultur an Land und auf See soll ausgebaut werden.
- Die Errichtung von Kreislaufanlagen soll durch Beratung und Förderung verbessert werden.
- Die ökologische Aquakultur wird gefördert.
- Die Unterstützung der Fischer bei Schäden durch Prädatoren wird ausgebaut.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Grüne SH, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 1513
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 5
- Für besonders bedrohte Fischarten wie Dorsch und Hering sollen Nullnutzungszonen eingerichtet werden.
- Für besonders bedrohte Fischarten wie Dorsch und Hering sollen Nullfangquoten gelten.
- Schonzeiten und Schonflächen für die Fischerei sollen ausgeweitet werden.
- Die Reusen- und Stellnetzfischerei soll in sensiblen Bereichen eingeschränkt werden.
- Die Grundschleppnetzfischerei soll auf Landes- und Bundesebene deutlich restriktiver reguliert werden.
Mehr Pflichten 15
- Auf Bundes- und EU-Ebene sollen ein ökosystembasiertes Fischereimanagement und das Vorsorgeprinzip gelten.
- Für besonders bedrohte Fischarten wie Dorsch und Hering sollen Nullnutzungszonen eingerichtet werden.
- Für besonders bedrohte Fischarten wie Dorsch und Hering sollen Nullfangquoten gelten.
- Schonzeiten und Schonflächen für die Fischerei sollen ausgeweitet werden.
- Für alle Fischereifahrzeuge soll ein Tracking eingeführt werden, besonders in Natura-2000-Gebieten.
- Fischereiliche Nutzungen in europäischen Schutzgebieten sollen einer FFH-Verträglichkeitsprüfung unterliegen.
- Die Reusen- und Stellnetzfischerei soll in sensiblen Bereichen eingeschränkt werden.
- Stellnetze sollen durch naturverträgliche Fanggeräte ersetzt werden.
- In der Stellnetzfischerei soll ein verpflichtendes Beifangmonitoring für Schweinswale, Seevögel und andere geschützte Tiere eingeführt werden.
- Die Grundschleppnetzfischerei soll auf Landes- und Bundesebene deutlich restriktiver reguliert werden.
- Geisternetze in Nord- und Ostsee sollen gemeinsam mit der Fischerei dauerhaft und koordiniert geborgen werden.
- Fischernetze sollen verpflichtend gekennzeichnet werden.
- Die Aalfischerei soll verboten werden.
- Das Aussetzen gefangener und großgezogener Jungaale soll abgeschafft werden.
- Fischereisubventionen des Landes sollen an Kriterien des Naturschutzes ausgerichtet werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht