1:16Bund 2025
Zielgruppen · Bundestagswahl 2025 · Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Kein Umgangsrecht bei Gewalt?
Was die Parteien in ihren Wahlprogrammen dazu fordern, in der Reihenfolge des Wahlergebnisses, davor der Koalitionsvertrag.
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Koalitionsvertrag maßgeblich
Häusliche Gewalt wird als Kindeswohlgefährdung im Sorge- und Umgangsrecht zulasten des Gewalttäters maßgeblich berücksichtigt.
„Häusliche Gewalt stellt eine Kindeswohlgefährdung dar und ist daher zulasten des Gewalttäters im Sorge- und Umgangsrecht maßgeblich zu berücksichtigen.“
Koalitionsvertrag 2025, S. 92 · Link zum Original · Im Vertrag ansehen
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CDU und CSU ausschließen
Im Umgangsrecht soll ein Elternteil, das dem Kind Gewalt antut, von der Betreuung ausgeschlossen werden.
„Im Umgangsrecht soll gelten: Wenn ein Elternteil dem Kind Gewalt antut, muss es von der Betreuung ausgeschlossen werden.“
Wahlprogramm CDU und CSU 2025, S. 39 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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AfD kein Kontaktabbruch
Unbewiesene Behauptungen dürfen nicht zu einem Kontaktabbruch zwischen Elternteil und Kind führen.
„Unbewiesene Behauptungen dürfen nicht zu einem Kontaktabbruch führen, der dann Tatsachen für eine Entfremdung schafft.“
Programm AfD 2025, S. 155 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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SPD berücksichtigen
Häusliche Gewalt und Partnerschaftsgewalt werden im Sorge- und Umgangsverfahren berücksichtigt.
„Häusliche Gewalt und Partnerschaftsgewalt sind auch im Sorge- und Umgangsverfahren zu berücksichtigen.“
Regierungsprogramm SPD 2025, S. 44 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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Grüne verpflichtend
Partnerschaftsgewalt wird in Sorge- und Umgangsverfahren nach einer Trennung verpflichtend berücksichtigt.
„Nach einer Trennung muss Partnerschaftsgewalt in Sorge- und Umgangsverfahren verpflichtend berücksichtigt werden.“
Regierungsprogramm Grüne 2025, S. 118 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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Linke Schutz hat Vorrang
Gesetzlich wird klargestellt, dass der Gewaltschutz von Frauen und Kindern Vorrang vor dem Umgangsrecht hat.
„Das Gewaltschutzgesetz und die Regelungen zum Umgangs- und Sorgerecht widersprechen sich teilweise. Hier muss eine Klarstellung erfolgen, dass der Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder Vorrang hat vor der Regelung des Umgangs.“
Wahlprogramm Linke 2025, S. 47 · Link zum Original · Im Programm ansehen
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SSW im Programm nichts dazu gefunden
Alle Forderungen für Kinder und Jugendliche · Streitfragen zur Bundestagswahl 2025 spielen
Abschrift des Gesprochenen
- Sprecher
- Für Kinder und Jugendliche: Kein Umgangsrecht bei Gewalt? Das steht in den Wahlprogrammen.
- Sprecher
- Der Koalitionsvertrag.
- Koalitionsvertrag
- „Häusliche Gewalt stellt eine Kindeswohlgefährdung dar und ist daher zulasten des Gewalttäters im Sorge- und Umgangsrecht maßgeblich zu berücksichtigen.“
- Sprecher
- CDU und CSU.
- CDU und CSU
- „Wenn ein Elternteil dem Kind Gewalt antut, muss es von der Betreuung ausgeschlossen werden.“
- Sprecher
- AfD.
- AfD
- „Unbewiesene Behauptungen dürfen nicht zu einem Kontaktabbruch führen“
- Sprecher
- SPD.
- SPD
- „Häusliche Gewalt und Partnerschaftsgewalt sind auch im Sorge- und Umgangsverfahren zu berücksichtigen.“
- Sprecher
- Die Grünen.
- Grüne
- „Nach einer Trennung muss Partnerschaftsgewalt in Sorge- und Umgangsverfahren verpflichtend berücksichtigt werden.“
- Sprecher
- Die Linke.
- Linke
- „Hier muss eine Klarstellung erfolgen, dass der Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder Vorrang hat vor der Regelung des Umgangs.“
- Sprecher
- Koalitionsvertrag: häusliche Gewalt maßgeblich berücksichtigen. CDU und CSU: gewalttätige Eltern von der Betreuung ausschließen. AfD: unbewiesene Behauptungen dürfen nicht zum Kontaktabbruch führen. SPD: Gewalt im Verfahren berücksichtigen. Die Grünen: verpflichtend berücksichtigen. Die Linke: Schutz vor Gewalt hat Vorrang vor dem Umgang. Im Programm nichts dazu gefunden: SSW
- Sprecher
- Alle Fundstellen mit Seite im Original: auf wasstehtdrin.de.
- Sprecher
- Ergebnisorientierte Demokratie.
Vorgelesen von KI-Stimmen: der Sprecher und je Partei eine feste Stimme; die Zitate wörtlich aus den Programmen.
Wie oft das Thema in den Programmen steht
Gesucht nach „Umgangsrecht“ (auch als Wortanfang, etwa in zusammengesetzten Wörtern): 3 Treffer in den Programmen der Parteien im Video (CDU und CSU 2, AfD 0, SPD 0, Grüne 0, Linke 1, SSW 0).
Danach richtet sich die Reihenfolge der Videos zu einer Wahl: je mehr Treffer, desto weiter vorn.
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Reihenfolge
- a) ↑ Parteien: Im Video und in der Liste nach dem Ergebnis der Wahl, die stärkste Partei zuerst, wie in den Streitfragen. Sagt der Koalitionsvertrag nach dieser Wahl etwas zur Frage, kommt er vor allen Parteien. Parteien, in deren Programm wir zur Frage nichts gefunden haben, bekommen im Video keine eigene Szene und werden nur am Ende genannt. Nie sortiert nach der Antwort. In der Reihe „Zielgruppen“ geht es je Video um ein Kernthema einer Gruppe, zu dem viele Parteien etwas sagen; statt Ja oder Nein steht ein Stichwort aus dem Wortlaut des Programms.